W I D E R H A L L ~ Nr. 53

J a n u a r / F e b r u a r - 2 0 1 0 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
B L I C K ~ N A C H ~ B R I TA N N I E N :

*
Gedankenpolizei läßt in England die Muskeln spielen.
*
Geschichtsfälschng: Britisches Verteidigungsmini-
sterium liefert Unterrichtsmaterial an Schulen.
*
"Fucking German" - Warum eine deutsche
Rentnerin zum Idol vieler Briten wurde.
*


Vorwort Seitenbetreiber: Schon Mitte 2008 habe ich in WIDERHALL Nr. 44 über eine britische
Perversität berichtet: ~K L E I N K I N D E R~ werden auf "Rassismus" überprüft und zu politisch
korrektem Verhalten dressiert. Als Produkt extremer Umerzieher gegen das eigene Volk wurde dort ein
366-seitiger Katalog über Maßnahmen zur Brechung des Rückgrates schon der Kleinsten behandelt.
Die Erzieher im Kindergarten müssen nun den Behörden melden, wenn ein Kind sich zu fremdartigen und
scharf gewürzten Speisen so äußert: "Igitt!". Hier wird zu Denunziantentum aufgerufen und je mehr solche
Vorfälle ein Kindergarten meldet, desto besser! Aus Sicht dieser eineinhalb Jahre alten Abhandlung ist
der erste Beitrag auf dieser Seite begreifbar. Für sich allein genommen klingt nämlich der Beitrag
"Gedankenpolizei läßt in England die Muskeln spielen" nahezu unglaublich. Aber wenn Sie den Text in
WIDERHALL Nr. 44 gelesen haben, ergibt sich der heutige Beitrag wie von selbst. Und während die
Kinder ihrer Identität beraubt werden, stopft man sie noch mit Geschichtslügen voll, womit wir beim
zweiten heutigen Text wären: "Geschichtsfälschungen...". Im Auftrag des Verteidigungsministeriums/
Kriegsministerium wurde eine komplette Unterrichtseinheit über den Krieg gegen den Irak entwickelt:
Propaganda und Fälschungen! Zu einem kleinen Hoffnungsschimmer veranlaßt der dritte und letzte
Bericht über eine deutsche Rentnerin, die zum Idol vieler Briten wurde. KHH.

* * *

Gedankenpolizei läßt in England die Muskeln spielen.


Britannien scheint sich in den ersten Staat des modernen "sanften Totalitarismus" zu verwandeln. Als
gelegentlicher Lehrer der politischen Wissenschaften und des internationalen Rechtes gebrauche ich den
Begriff "totalitär" nicht für sich allein. Es gibt dort keine Konzentrationslager oder Gulags, aber dafür
Gedankenpolizei mit nie dagewesener Macht, die Art des Denkens zu diktieren und nach Ketzerei zu
schnüffeln. Für Abweichler kann es harte Strafen geben.

Nikolai Bucharin forderte als eine der hauptsächlichsten Aufgaben der bolschewistischen Revolution "die
Änderung der gegebenen Psyche der Menschen". Britannien ist nicht das bolschewistische Rußland, aber
ein Feldzug zur Änderung der Psyche, um einen neuen "homo britannicus" zu schaffen, ist im Gange, sogar
ohne sich hinter einem Feigenblatt zu verbergen.

Die Regierung stürzt sich in eine Gesetzgebung, die politisch unkorrekte Witze mit einer Höchststrafe von
bis zu sieben Jahren Gefängnis kriminalisiert. Das Oberhaus versuchte, einen Abänderungsantrag auf freie
Rede einzubringen, aber der Justizminister Jack Straw schlug diesen aus. Es war Straw, der zuvor eine
Neubestimmung des Englischtums verlangt und unterstellt hatte, daß der weltweite Reichtum des Empires
mit der Gewalttätigkeit "rassistischer und fremdenfeindlicher weißer Männer" in Zusammenhang stünde.
Er behauptete, daß die englische Neigung zur Gewalt dazu benutzt wurde, um Irland, Schottland und
Wales zu unterwerfen und daß die Engländer eine möglicherweise sehr angriffslustige Rasse seien.

In den letzten 10 Jahren habe ich Berichte über viele Beispiele drakonischer Strafen gesammelt,
einschließlich Strafverfolgung und Arrest von Kindern für Denkverbrechen und Verstöße gegen die
"politische Korrektheit". Der Vorsitzende der Gesellschaft für Landschaftswiederherstellung und Publizist
Robin Page sagte anläßlich einer Kundgebung gegen die Anti-Jagd-Gesetze der Regierung 2002 in
Gloucestershire: "Wenn Du ein schwarzer, vegetarischer, muslimischer, asylsuchender, einbeiniger und
schwuler Lorefahrer bist, dann wünsche ich mir die gleichen Rechte wie Du". Page wurde festgenommen
und erhielt nach vier Monaten einen Brief des Inhaltes, daß keine Anklage erhoben würde, dafür aber
"Falls uns ein weiterer Fall zu Ohren kommt, in den Sie verwickelt sind, werden wir ein Verfahren gegen
Sie einleiten". Er benötigte fünf Jahre, um seinen Namen reinzuwaschen.

Page war zumindest Erwachsener. Im September 2006 fragte Codie Stott, ein vierzehnjähriges
Schulmädchen, einen Lehrer, ob sie sich mit ihrem Studienprojekt einer anderen Gruppe anschließen dürfe,
da in der ihrigen alle nur Urdu sprächen. Des Lehrers sofortige Reaktion war, laut Stott, daß er sie anschrie:
"Das ist rassistisch, Du wirst es mit der Polizei zu tun kriegen". Aufgeregt und verschreckt verließ das
Mädchen den Raum, um sich zu beruhigen. Der Lehrer rief die Polizei und ein paar Tage später -
vermutlich nachdem die Obrigkeit die Sache überdacht hatte - wurde sie festgenommen und zur
Polizeiwache gebracht, wo sie erkennungsdienstlich behandelt wurde. Nach Angaben ihrer Mutter wurde
sie 3 1/2 Stunden lang in eine nackte Zelle gesperrt. Sie wurde unter dem Verdacht verhört, einen
rassistischen Angriff auf die öffentliche Ordnung begangen zu haben und dann ohne Anklage entlassen.
Der Schule wurden die weiteren Schritte überlassen - nicht gegen den Lehrer, sondern gegen Stott. Rektor
Anthony Edkins sagte dem Vernehmen nach: "über eine rassistisch begründete Bemerkung war ein sehr
ernster Verdacht aufgekommen. Unser Ziel ist es, Schüler jedweden völkischen Hintergrundes unserer
fürsorglichen und duldsamen Haltung zu versichern und nicht für Rassismus gleich in welcher Gestalt zu
stehen".

Ein zehnjähriges Kind war festgenommen - und vor den Richter geschleppt worden, weil es in einer
Grundschule einen elfjährigen Jungen anläßlich einer Streiterei beim Spielen angeblich "paki" und "Bin
Laden" genannt hatte (Der andere Junge hatte ihn Stinktier und "Teletubby" geheißen). Das Verfahren hat
den Steuerzahler schließlich 25 Tausend Pfund Sterling gekostet. Der Beschuldigte fühlte sich so schlecht
behandelt, daß er nicht mehr in die Schule ging. Der Richter. Jonathan Finestein, sagte: "Sind wir wirklich
auf der Stufe gelandet, wo wir einen Zehnjährigen wegen 'politischer Korrektheit' strafrechtlich verfolgen?
Draußen gibt es schlimmere Verbrechen, welche die Polizei nicht verfolgt. Dies hier ist Unfug." Finestein
wurde vom Vorsitzenden der Lehrervereinigung wütend angegriffen wie einst in jenen Hexenprozessen,
wo jeder, der den Angeklagten verteidigte oder auf Verfahrensfehler aufmerksam machte, sofort zur
Zielscheibe als Hexer und Kandidat zum Verbrennen wurde.

Die Polizei gegen "Haß-Verbrechen" ermittelte gegen Basil Brush, einen Fuchs als Spielfigur im
Kinderfernsehen, der einen Witz über Zigeuner gemacht hatte. Der BBC gestand, daß sich Brush
unangemessen verhalten habe und versicherte der Polizei, daß sich dies nicht wiederholen werde. (...) Ein
christliches Heim für kirchliche und religiöse Mitarbeiter im Ruhestand verlor seine Förderung, weil es den
staatlichen Schnüfflern nicht offenbaren wollte, wie viele der Heiminsassen homosexuell seien. Daß diese
nie darüber befragt worden waren, wurde als Beleg für Homophobie ausgelegt.

Muslimische Eltern hingegen sahen an einer Schule im vergangenen Jahr ihre Wünsche beachtet, als sie
sich weigerten, kleinen Kindern Bücher in die Hand zu geben, welche für gleichgeschlechtliche Ehen oder
Adoptionen eintreten - und der anrüchige Stoff wurde zurückgezogen. In diesem Jahr sahen muslimische
und christliche Eltern an einer anderen Schule nicht nur ihre Einwände mißachtet, sondern sich von
Strafverfolgung bedroht, sollten sie ihre Kinder aus der Schule nehmen.

In den letzten Monaten gab es ungezählte Fälle, wo Menschen in Schulen, Krankenhäusern oder anderen
Einrichtungen ihre Arbeitsplätze verloren wegen verschiedener religiöser Zweifel. Oft - wie ehedem in
Ostdeutschland (gemeint ist die "DDR") nicht, weil sie diese fanatisch vom Dachfirst aus hinausgeschrieen
hatten, sondern weil private Gespräche belauscht - und den Behörden gemeldet wurden. Das Verbrechen
einer Krankenschwester bestand darin, daß sie einem Patienten anbot, für ihn zu beten. Dieser beschwerte
sich nicht, sondern erwähnte die Sache nur gegenüber einer anderen Schwester. Eine Mitarbeiterin einer
Grundschule, Jennie Cain, deren fünfjähriger Tochter verboten worden war, in der Klasse über Jesus zu
sprechen, steht vor der Entlassung, weil sie bei ihrer Kirche Hilfe gesucht hatte. Ihre private Strompost
(ePost - KHH.) an andere Kirchenmitglieder mit der Bitte um Gebete war in die Hände der Schulleitung
gefallen.

Freizügigkeit kann ebenso wie Strenge dazu mißbraucht werden, gesellschaftlich anerkannte Normen und
Werte zu zerstören. Die königliche Marine hat beispielsweise auf einem Kriegsschiff eine satanistische
Kapelle eingerichtet, um den Neigungen eines satanistischen Mitgliedes der Mannschaft zu entsprechen.
"Was hätte Nelson dazu gesagt?" wäre die übliche britische Medienbemerkung über Skandale bei den
Seestreitkräften, nur ist in diesem Fall die Frage berechtigt. Satanistische Vergünstigungen werden bei
Bedarf auch Häftlingen gewährt.

Dieser Feldzug scheint von nicht demokratisch gewählten oder scheinbaren Regierungskörperschaften
auszugehen und überwacht verschiedene Einrichtungen, die mehr oder weniger den Wählern gegenüber
nicht verantwortlich zeichnen und der noch weniger unmittelbar von der Regierung zu kommen scheint,
obwohl die Regierung bei der Durchführung hilft und ihn in einer verkorksten und widerlichen Art und
Weise durchgehen läßt.

Jedes einzelne dieser Ereignisse könnte als Verirrung abgetan werden, aber alle zusammen - und ich habe
nur eine schüttere Auswahl erwähnt - (fast täglich wird über mehr berichtet) fügen sich zu einem allzu
klaren Bild. Hätte England 1941 Deutschlands Friedensangebot angenommen, wäre ihm all dieses erspart
geblieben und es hätte sein Weltreich - vielleicht in anderer Gestalt - behalten.

*

Quelle: Hai G. P. Colebatch in "THE AUSTRALIAN" ("Der Australier") vom 29. April 2009.
Übersetzung aus dem Englischen von Dr. Rigolf Hennig

*

Randbemerkung hierzu von Dr. Rigolf Hennig:


Wo der britische Justizminister Jack Straw die Unterwerfung von Irland, Schottland und Wales in
Zusammenhang bringt mit der englischen Neigung zu Gewalt, könnte man ihm noch recht geben. Aber
darum geht es nicht. Es geht in Wirklichkeit um den Abbau der sittlichen Werte des Volkes - hier des
englischen -, um die Zerstörung des religiösen Rückhaltes und letztlich um die Auflösung der
Gemeinschaft - sowohl der Familie wie der Volksgemeinschaft. Der Wahnwitz "gender mainstreaming"
läßt grüßen.

Nun könnte man sich als Deutscher entspannt zurücklegen bei dem Gedanken, daß es nun endlich auch den
Briten an den Kragen geht, und dies offensichtlich noch heftiger als den ohnehin gebeutelten Deutschen,
die immerhin den letzten großen Krieg verloren haben. Das wäre allerdings schlimmer als Fatalismus und
käme den Plänen unserer Gegner sehr entgegen. Vielmehr sollten wir uns wundern, wie solches in England,
jener einst stolzen, weite Teile der Welt beherrschenden Nation, welche nominell zu den Siegern des
Zweiten Weltkrieges zählt, möglich ist.

Und nicht nur dort: Auch in den Vereinigten Staaten von Nordamerika tobt ein Kulturkampf, den, wie Pat
Buchanan berichtet, die "Frankfurter Schule" in ihrem Exil an der Harvarduniversität losgetreten hat, bevor
sie zum Zwecke der Umerziehung genannten Zerstörung aller Werte im Gepäck der alliierten
Besatzungsmächte nach Deutschland zurückkehrte. - Mit Ausnahme des "bible-belts" im Süden, der noch
geschont wird, weil er in Verkehrung des Johannesevangeliums das Christentum dem Judentum unterstellt,
wird gegen alle christlichen Werte Front gemacht wie gegen sittliche Werte insgesamt, gegen den
nationalen Stolz und die Kultur. Dafür gilt Abartigkeit als schick und die Überfremdung als Bereicherung.

Unwillkürlich fragt man sich, wer hier Regie spielt. Sicher ist, daß sich (fast) alle großen Medien - hier wie
dort mit ihrer Macht und mit Ausdauer in den schmutzigen Dienst stellen, ohne daß die jeweiligen
Regierungen eingriffen - im Gegenteil. Wer aber lenkt diese? Was England betrifft, so ist der Hinweis von
Richard Melisch in "Stimme des Reiches" Nr: 6/09: "Democracy" in England: "Alle Macht dem
Mandelson" aufschlußreich.

Mandelsohn verfügt als nicht gewähltes Regierungsmitglied über eine nahezu unbegrenzte Machfülle.
Kollegen nennen ihn "Prinz der Finsternis" ("prince of darkness"). Nach Mandelsohn sollen u. a. die
Hochschulen zu Kaderschmieden für "business and industry" umfunktioniert werden und er steht für die
Einführung des Euro in England. Was gewissen Kreisen im Hintergrund vorschwebt, ist eine "eurasisch-
negroide Mischrasse" unter Führung einer "jüdischen Adelsschicht" (Graf Coudenhove-Kalergie ).

Vor dieser Gefahr sitzen wir mit England und vielen anderen Nationen in einem Boot und sollten an einem
Strick ziehen.
*
Entnommen "Stimme des Reiches" Nr. 1/2010. Südstraße 9, D-27283 Verden.

* * * * * *

Geschichtsfälschung: Britisches Verteidigungsministerium
liefert Unterrichtsmaterial an Schulen.


(Aus Freace.de)

Ebenso, wie es durchaus zur üblichen Vorgehensweise gehört, daß nach einem Krieg der Sieger im
besetzten Land zumindest versucht, ein Umerziehungsprogramm durchzuführen, um die dortige
Bevölkerung dauerhaft zu unterwerfen, gehört es zweifellos zur üblichen Vorgehensweise, vor Beginn
eines Krieges die eigene Bevölkerung durch Propaganda hierfür zu gewinnen. Ein Bericht des britischen
Independent vom (...) zeigt nun, daß auch in Großbritannien bereits Anstrengungen unternommen werden,
um die Geschichte hinsichtlich des Hintergrunds und der Folgen des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges
gegen den Irak umzuschreiben.

Demnach hat das britische Verteidigungsministerium Schulen des Landes "Unterrichtsmaterialien" zur
Verfügung gestellt, die ganz offensichtlich ein Bild des Irakkriegs zeichnen, das allein den Interessen der
britischen Regierung dient und nur als Geschichtsfälschung bezeichnet werden kann. Dementsprechend
warf die "National Union of Teachers" (NUT), die größte Lehrer-Gewerkschaft in Großbritannien, dem
Verteidigungsministerium nun vor, gegen das Bildungsgesetz von 1996 zu verstoßen, das eine
"ausgewogene" Behandlung politischer Themen vorsieht. Die Organisation "Kids Connections" hat im
Auftrag des Verteidigungsministerium eine komplette Unterrichtseinheit über den Krieg gegen den Irak
entwickelt, darunter Arbeitsblätter für Schüler und Hinweise für Lehrer.

Steve Sinnott, Generalsekretär der NUT, bezeichnete die "Unterrichtsmaterialien" des
Verteidigungsministeriums als "einen Angriff auf Praktiken, den wir in Schulen nicht dulden können." Es
sei "die Frage, ob man Kindern gerechte und ausgewogene Ansichten präsentiert oder ihnen Vorurteile und
Propaganda vorlegt." Nachdem Sinnott sich wegen der grundlegenden Bedenken hinsichtlich des Materials
im Namen der Gewerkschaft an den britischen Erziehungsminister Ed Balls gewandt hat, reagierte dieser -
wenig überraschend - ausweichend. "Ich bin sicher, daß Ihnen bekannt ist, daß meine Abteilung keine
bestimmten Mittel oder Unterrichtsmethoden für die Anwendung in Schulen fördert oder befürwortet, aber
ich begrüße, daß Sie mich hierauf aufmerksam gemacht haben", so Balls. Außerdem habe er seinen
Mitarbeitern die Anweisung erteilt, sich "in der Sache an das Verteidigungsministerium zu wenden".

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte, während der Entwicklung "dieser Produkte haben wir
uns ausgiebig mit Lehrern und Schülern beraten und die Reaktionen waren äußerst ermutigend." Man habe
auch die Friedensorganisation "Stop The War" um Teilnahme gebeten, was diese aber abgelehnt habe. Eine
Betrachtung einiger kurzer Ausschnitte aus den Unterrichtsmaterialien zeigt, wie wenig Wert darin auf die
Wahrheit und dafür um so mehr auf eine Rechtfertigung und Glorifizierung des Kriegs gegen den Irak
gelegt wird.

"Anfang 2003 marschierte eine Koalition der Vereinigten Staaten in den Irak ein. 29 weitere Länder,
darunter Großbritannien, stellten ebenfalls Soldaten zur Verfügung ... Der Irak hatte sein
Entwicklungsprogramm für atomare und chemische Waffen nicht eingestellt." Nach dem ersten Krieg
gegen das Land "beachtete der Irak nicht das Waffenstillstandsabkommen, seine
Massenvernichtungswaffen auszuhändigen".

Schon die zurückhaltende Wortwahl eines "Einmarsches" erzeugt kaum zufällig eine völlig falsche
Vorstellung von der Realität des Angriffs, wurde dieser doch durch ein tagelanges, massives
Bombardement eingeläutet und auch das Vorrücken der Angreifer war von teilweise schweren Kämpfen
begleitet. Noch weitaus bemerkenswerter ist allerdings die Tatsache, daß hier die mittlerweile zweifelsfrei
als solche erwiesene, als Vorwand vor Beginn des Krieges vorgebrachte Lüge, der Irak arbeite weiter an
der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen, wiederholt wird. Spätestens an dieser Stelle wird klar,
daß es sich nicht einmal nur um einseitige Informationen handelt, sondern britischen Kindern offensichtlich
ganz bewußt Lügen aufgetischt werden sollen.

"Die Invasion war auch notwendig, um die Gelegenheit, Saddam, einen unterdrückerischen Diktator, von
der Macht zu entfernen und dem Irak die Demokratie zu bringen, zu ermöglichen."

Tatsächlich wurde dieser "Grund" für den Angriffskrieg gegen den Irak erst lange nach dessen Beginn
genannt, als klar wurde, daß der ursprüngliche Vorwand - die vorgeblichen Massenvernichtungswaffen -
nicht existent war. Angesichts des derzeitigen Zustands des Landes ist die Behauptung, es sei um die
Verbreitung von Demokratie gegangen, nur zynisch zu nennen - gänzlich ungeachtet der Tatsache, daß es
kaum als legitimer Kriegsgrund gelten kann, einem anderen Land die eigene Gesellschaftsform
aufzuzwingen. Als es der US-Regierung offenbar noch als opportuner erschien, daß Saddam Hussein im
Irak an der Macht war, hatte sie keinerlei Probleme mit den von ihm gegen die eigene Bevölkerung und
andere Länder begangenen Verbrechen.

"Über 7.000 britische Soldaten sind noch im Irak (inzwischen alle abgezogen - KHH.) ... um bei dem
Wiederaufbau, der Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte zu helfen ... Sie kämpfen weiterhin gegen einen
starken bewaffneten irakischen Aufstand."

Nicht nur, daß die Zahl der britischen Soldaten im Irak mittlerweile nicht einmal mehr 5.000 beträgt (wie
gesagt, inzwischen alle abgezogen - KHH.), diese wurden außerdem aus den gefährdeten Gebieten - sprich
insbesondere der Stadt Basrah - abgezogen und sind jetzt vorrangig damit befaßt, sich selbst zu schützen.
Selbst dies gelingt allerdings nicht vollständig, erst am 29. Februar (2008 - KHH.) wurde der britische
Feldwebel Duane Barwood bei einem Raketenangriff auf die britische Basis getötet.

"Die Kosten für den britischen Militäreinsatz im Irak in den Jahren 2005 und 2006 belaufen sich auf 958
Millionen Pfund."

Hier wurde "unauffällig" vermieden, aktuelle Zahlen zu nennen. Trotz des genannten Rückzugs der
britischen Truppen werden die Kosten für dieses Jahr (2008 - KHH.) auf 1,648 Milliarden Pfund
geschätzt. Dieser Anstieg hat dazu geführt, daß selbst der Verteidigungsausschuß des britischen
Unterhauses sich "überrascht" zeigte.

"Über 312.000 irakische Sicherheitskräfte wurden ausgebildet und ausgerüstet (Polizei, Heer und Marine)."

Ein großer Teil dieser so "Ausgebildeten" hat diesen Weg nur aufgrund der massiven Arbeitslosigkeit
gewählt. Darüber hinaus gibt es immer wieder Berichte, daß zahlreiche dieser "Sicherheitskräfte" es
angesichts der Gefahren für Leib und Leben und der mangelhaften Bezahlung - sicherlich aber vielfach
auch, weil sie zu der Ansicht gelangen, daß es sich hierbei um Kollaboration handelt - vorziehen, nicht
mehr zum Dienst zu erscheinen.

"Von Krankenhäusern über Schulen bis hin zu Kläranlagen hilft die Anwesenheit der Koalitionstruppen bei
dem Wiederaufbau des Nach-Saddam-Iraks."

Obwohl bereits fünf Jahre seit dem Beginn des Angriffs auf den Irak vergangen sind, ist beispielsweise die
Versorgung mit Strom weitaus schlechter, als dies bereits ein Jahr nach den verheerenden Bombardements
während des ersten unter Führung der USA gegen den Irak geführten Kriegs der Fall war - und dies,
obwohl das Land damals noch zusätzlich unter den auf Betreiben der USA verhängten drakonischen
Sanktionen litt.

"Insgesamt wurden 132 Mitglieder des britischen Militärs im Irak getötet."

In Wahrheit liegt die Zahl der nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums - wobei hier
sicherlich ebenso große Zweifel angebracht scheinen wie bei den Angaben des US-
Verteidigungsministeriums - bisher getöteten britischen Soldaten bei 175. Der mögliche Einwand, die
Materialien seien eben nicht auf dem allerletzten Stand, verblaßt zweifellos etwas angesichts der Tatsache,
daß die Zahl 132 aus dem Februar 2007 stammt.

Damit aber nicht genug, vermeiden die "Unterrichtsmaterialien" - die offensichtlich allein die Bezeichnung
"Propaganda" verdienen - jeden Hinweis auf die zivilen Opfer des Angriffskrieges, ganz zu schweigen
davon, daß sich deren Zahl bereits auf weit über eine Million Menschen beläuft. Ginge es hier nicht um
eines der schwersten denkbaren völkerrechtlichen Verbrechen, der Führung eines Angriffskrieges aus
niederen Beweggründen und unter der Vortäuschung falscher Tatsachen, so könnte man das hier offenbarte
schlechte Gewissen der britischen Regierung und ihrer offensichtlichen Hoffnung, das kollektive
Gedächtnis der Bevölkerung reiche bestenfalls noch einige Wochen zurück, sicherlich noch mit einem
lachenden und einem weinenden Auge betrachten. Angesichts des Ausmaßes der gegen den und im Irak
begangenen Verbrechen und der Beteiligung Großbritanniens hieran kann es allerdings nur verwundern,
daß dieser Versuch der Geschichtsfälschung nicht einmal in Großbritannien selbst bisher größere
Beachtung gefunden hat.

*

Quelle: http://www.freace.de
Urheberrecht: Eine moderate Nutzung auf eindeutig nicht kommerziellen Websites wird akzeptiert, solange
Freace.de
als Quelle deutlich zu erkennen ist, und ein aktiver Link auf "http://www.freace.de/" gesetzt wird, das
Urheberrecht verbleibt aber in jedem Fall bei Freace.de.

Seitenbetreiber: Aus rein urheberrechtlichen Gründen ist ganz unten in der Linkliste ein aktives Link
(Direkt-Link) auf freace.de gesetzt, wobei meine diesbezüglichen Hinweise im Haftungsausschluss u.a. am
Seitenschluß und auf der Hauptseite maßgeblich sind. Die Linksetzung bedeutet nicht, daß ich die dortigen
Veröffentlichungen unterstütze, denn ich kann sie weder kontrollieren noch beeinflussen, folglich auch
nicht verantworten. Karl-Heinz Heubaum.

* * * * * *

"Fucking German" - Warum eine deutsche
Rentnerin zum Idol vieler Briten wurde.


... und ein weiteres Idol, aber politisch höchst aktuell und brisant, ein Litauer namens Dasius Keyds, der meinte in
seinem Land zur Selbstjustiz und zum Rachefeldzug greifen zu dürfen. Da die litauische Justiz und Polizei seiner
Ansicht nach versagte oder sich weigerte, gegen die Pädophilen-Mafia in Litauen vorzugehen, erschoss er sogar den
Hauptverdächtigen, einen jüdisch-litauischen Richter. Der Grund: Der Richter missbrauchte und vergewaltigte
angeblich seine 3-jährige Tochter. Youtube beweist, dass es nunmehr auch in Litauen ein neues Idol gibt.

*

Udo Ulfkotte

Eine 71 Jahre alte behinderte deutsche Rentnerin ist in Großbritannien wie eine Schwerverbrecherin behandelt und
abgeurteilt worden, weil sie es "gewagt" hatte, einen 17 Jahre alten Jugendlichen, der Steine in ihre Fenster warf und
sie als "deutsche Hure" beleidigte, bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die deutsche Rentnerin wird nun zur
Volksheldin.

Renate Bowling ist eine gebürtige Deutsche. Sie hat den Zweiten Weltkrieg überlebt. Sie ist aus der DDR geflohen.
Und sie hat dann einen britischen Soldaten geheiratet und ist mit ihm nach Großbritannien gezogen. Von ihrer
bescheidenen Rente lebt die Witwe nun in Thornton Cleveleys, Lancashire. Über all die Jahre war das Leben für die
mehrfache Großmutter ruhig und bescheiden. Doch dann kamen Jugendbanden, warfen ihr immer wieder Steine in die
Fenster - einfach so. Am 12. Mai (2009 - KHH.) dann hat die 71 Jahre alte Frau, die schwerbehindert ist und sich nur
mit einem Rollator (Gehwagen) langsam fortbewegen kann, einen der Steinewerfer hinter einer Mauer festgehalten.
Der 17 Jahre alte Junge nannte sie eine "fucking German" und eine "deutsche Hure". Die Frau hielt ihn an der
Kleidung fest und drückte ihm dabei einen Finger in die Magengegend.

Und dann kam die Polizei. Doch die hat nicht etwa den 17 Jahre alten Steinewerfer mitgenommen - sondern die 71
Jahre alte Großmutter. Ihr wurden die Arme auf den Rücken gedreht, sie wurde auf den Rücksitz des Polizeiwagens
geworfen und zum Polizeiverhör mitgenommen. Einige Tage später teilte ihr der Staatsanwalt mit, dass sie angeklagt
werde. Und ein Richter in Blackpool verurteilte sie zu einer Bewährungsstrafe.

Warum weiß sie bis heute nicht. Angeblich weil sie den jugendlichen Steinewerfer mit Gewalt und gegen dessen
Willen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten und dann nicht schnell genug wieder losgelassen hat. Außerdem soll
sie den Steinewerfer verbal "beleidigt" haben. Die gebrechliche Rentnerin hat sich auf Anraten des Gerichts für
schuldig bekannt, sonst hätte man sie wohl ins Gefängnis geworfen. Sie sollte 50 Pfund Gerichtskosten für ihre
Verurteilung bezahlen, die sie nicht hatte. Die Zeitung SUN hat die Kosten nun für sie übernommen.

Die deutsche Rentnerin wird gerade zu einer Heldin vieler Briten, weil sie tapfer und aufrechten Hauptes - trotz ihrer
Gebrechlichkeit - gegen Jugendbanden vorgegangen ist. Sie bekommt jetzt aus allen Teilen der britischen
Bevölkerung Schreiben und Anrufe - es sind Menschen, die Großbritannien in einen Unrechtsstaat versinken sehen,
weil die couragierte Schwerbehinderte vor Gericht abgeurteilt wurde. Die Jugendbanden jubeln unterdessen: Sie haben
von britischen Gerichten offenbar nichts mehr zu befürchten.

Quelle: 2009 Kopp Verlag e.K. Verlag & Fachbuchversand, Rottenburg
*
Kommentar des Zusenders "powermax": So sehr wir die Berichte des Kopp-Verlages auch schätzen, es fehlen hin-
und wieder deftige Kommentare und Schlussfolgerungen. Was in diesem Bericht fehlt, ist nicht nur ein deutlicher
Hinweis auf Deutschland heute und morgen, sondern die bereits auch in Deutschland zum Alltag gewordenen
Pöbeleien, Gewalttätigkeiten und Morde gegen das eigene Volk. Warum soll es nur in England "fucking Germans"
geben, wo doch die vom System gehätschelten Linken, Gutmenschen und Ausländer mit Plakaten wie "Do it again
Bomber Harris" ungestraft durch die Strassen ziehen dürfen. Das alleine wäre ja nicht die Spitze des Dramas, aber das
umerzogene Deppenvolk der Deutschen wählt genau wieder jene Regierung an die Macht, die für diese Entwicklung
verantwortlich ist. - In Österreich, wir erinnern, wurde sogar ein Jude, der in einem politischen Streit einen
"Rechtsextremisten" niederschoss und tödlich verletzte, wegen "verständlicher Erregung" frei gesprochen.
==========================================
Abgeschlossen 2. Februar 2010.
==========================================

Verweise/Links zum Seitenanfang, u.a. Texten, zur Hauptseite & zu freace.de

===================================================================
Vielen Dank für den Besuch der Homepage. Bitte weiterempfehlen und wieder
reinschauen. In unregelmäßigen Abständen kommen neue Beiträge hinzu. Anregungen,
Kritik und Beiträge sind willkommen. Bei Leser-Briefen setze ich die Erlaubnis
zur Veröffentlichung voraus, wenn nichts anderes angegeben wird.
A C H T U N G ! A C H T U N G ! A C H T U N G ! ! Um den Suchrobotern im Netz
das Auffinden von ePost-Adressen möglichst zu erschweren, verwende ich in
allen eBrief-Anschriften anstelle des @ die Zeichenfolge (A)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
D I S T A N Z I E R U N G . Aufgrund bundesdeutscher Justizpraxis können auch
Zitate, sogar welche aus wissenschaftlichen Werken und historischen Dokumenten,
zu einer Strafverfolgung führen, wenn man sich nicht glaubhaft vom Inhalt
distanziert und die Veröffentlichung geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu
stören. Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von solchen Zitaten und
Aussagen, sollten sie in meinen Veröffentlichungen erscheinen. Das gilt für
alle Ausgaben des WIDERHALL. Übertragen gilt dies auch für Links/Verweise auf
andere Internetseiten. Deren Veröffentlichung habe ich rechtlich grundsätzlich
nicht zu vertreten, da ohne Einfluß meinerseits. Ich verweise ausdrücklich
auf den Haftungsausschluss und die Bekanntmachungen gleich anfangs auf meiner
Hauptseite hin, gültig für alle von mir veröffentlichten Weltnetz-Seiten.
Viele Grüße von Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de