W I D E R H A L L ~ Nr. 55
M a i / J u n i ~ 2 0 1 0 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
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Hinterhältige Hetzkampagne gegen die kath. Kirche.

Und ein Brief an den Papst.


Zwar habe ich schon im vorangegangenen WIDERHALL die Mißbrauch-Industrie
ausführlich behandelt und dabei die Hetze gegen die Kirche analysiert.
Heute geht es um einige Ergänzungen aus eigener und fremder Feder. Wieder
möchte ich betonen, daß ich aus kirchlichen Tätern keine Opfer machen will.
Die Täter sind zu verurteilen und zu bekämpfen. Aber darum geht es der
Journaille des Linkskartells gar nicht, angesichts der alljährlich über
100.000 registrierten Mißbrauchsverbrechen an Kindern. Es geht bei dieser
verlogenen Kampagne einfach darum, einen der letzten konservativen Pfeiler
zu beschädigen bzw. zu vernichten. Und es geht darum für die linke Ideologie
die alleinige Deutungshoheit über die Lebensentwürfe der Menschen zu gewinnen.
Oberstes Ziel: Abschaffung der Familie, die Frau als Arbeitstier gleich dem
männlichen Arbeitssklaven und die Frau ZUSÄTZLICH als Gebährmachine, die ihre
Kinder gleich nach der Geburt in Kindergrippen abgibt zur sogenannten "früh-
kindlichen Bildung", will heißen: genderische Antrainisierung der Vielgeschlecht-
lichkeit plus frühkindliche Sexualisierung. Zur Zeit wird in EU-Gremien über
die Abschaffung der Begriffe "Mutter" und "Vater" diskutiert, was nur noch
nebenbei zur Hirnrissigkeit der linken Ideologen erwähnt sein soll.
Es folgen Beiträge zum Thema aus der Zeitschrift: "Der freie Mensch".
Am Ende der Brief an den Papst von Frau Ursula Haverbeck.

*

Von Mixa bis Zollitsch.


Seit Monaten werden in den Medien zahlreiche angestaubte Fälle von Kindesmißbrauch in privaten
Heimen oder öffentlichen Einrichtungen von Staat und Kirche "aufgearbeitet". Dabei werden
Schilderungen sexueller Übergriffe ebenso wie körperliche Züchtigungsmaßnahmen angeprangert, bis
hin zu den von Bischof Mixa ganz vergessenen, weil damals allgemein üblichen, Ohrfeigen. Die
Mißbrauchten, mittlerweile schon lange erwachsen, klagen an (angestiftet und angeleitet von Links-
Aktivisten - KHH), die Mißbraucher entschuldigen sich, wehren ab oder schweigen sich aus.

Bei allem Mitgefühl mit den Opfern stellt sich jedoch die Frage, warum diese Fälle aus den siebziger
und achtziger Jahren jetzt erst ins mediale Rampenlicht geschoben werden (*1). Die heftigste
Konsequenz aus dieser "Öffentlichkeitsarbeit" ergibt sich wohl für den katholischen Bischof Mixa...

*

Eva Herman zur Hatz gegen Bischof Mixa.

Auszug aus ihrem Artikel "Fassungslosigkeit: Warum Walter Mixa
gehen mußte und Daniel Cohn-Bendit immer noch da ist!"


vom 12.5.10 http://info.kopp-verlag.de/

Der ehemalige Augsburger Bischof Walter Mixa ist zerstört und beseitigt! Sein Rücktrittsgesuch, das
ihm von der öffentlichkeitswirksamen "Medienelite" auferlegt worden war, ist eilig vom Papst in Rom,
den seine Anhänger auch den "Heiligen Vater" nennen, abgesegnet worden. Weg mit Schaden! Mixa ist
nicht mehr tragbar, ist jetzt Gift für das Ansehen der katholischen Kirche! ...

Zwar weiß niemand zu sagen, wen er denn jetzt eigentlich sexuell mißbraucht haben soll, dennoch
scheint klar: Niemals wieder soll dieser Mann aufstehen! Die Mißbrauchsvorwürfe gegen ihn, die sich
übrigens inzwischen als komplett erfunden und haltlos erwiesen haben, reichen aus, um ihn bis in den
Tod zu verfolgen! Der Mann ist ein für allemal erledigt! Wer allerdings bis zum heutigen Tage
überhaupt nicht erledigt ist, ist der Grünen-Politiker im Europa-Parlament, Daniel Cohn-Bendit. Der
gab zwar tatsächlich sexuelle Kontakte mit vier- bis sechsjährigen Kindern zu, beschrieb diese sogar in
Einzelheiten als großartige erotische Erfahrungen, das Schmusen mit Säuglingen als
außergewöhnlichen Spaß, genoß es, wenn die Kindergartenkinder, die er betreuen sollte, ihm die Hose
öffneten und ihn streichelten, und auf das alles schien der Europa-(Grünen-)Politiker auch noch
besonders stolz zu sein. Aber das stört bis heute keinen großen Geist! Die Medien erst recht nicht (die
sind schließlich von der gleichen Fakultät - KHH)! Die leiden unter akutem Gedächtnisschwund im
Fall Cohn-Bendit! Heute - wie gestern! Cohn-Bendit sprach ganz öffentlich - ohne jegliches
Schuldbewußtsein - über seine fatalen Fehltritte, fand diese dabei noch "schön" und "normal"! Nicht
heimlich, nicht hinter vorgehaltener Hand, sondern einerseits in seinem Buch "Der große Basar", das
allerdings inzwischen längst vom Markt genommen wurde, und ebenso in einer französischen Fernseh-
Talkshow des damaligen Senders Antenne 2, dem heutigen France 2. Wörtlich sagt Cohn-Bendit hier:
"Wissen Sie, wenn ein kleines fünf-, fünfeinhalbjähriges Mädchen sie auszuziehen beginnt, ist das
phantastisch. Es ist phantastisch, weil es ein Spiel ist, ein wahnsinnig erotisches Spiel."

Wie schrieb der ehemalige Odenwaldschüler Daniel Cohn-Bendit unter dem Titel Der Basar? "Ich habe
in diesem Kindergarten zwei Jahre lang gearbeitet. ...Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald
erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt
hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. (...) Es ist mir
mehrmals passiert, daß einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu
streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor
Probleme. Ich habe sie gefragt: 'Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt
und nicht andere Kinder?' Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt."

Was also ist nun der Unterschied zwischen dem ehemaligen Bischof Mixa und dem EU-Grünen-
Politiker Cohn-Bendit? Warum wird Letztgenannter nicht ebenso geächtet und verstoßen? Eigentlich
ist die Antwort ganz leicht. Man erinnere sich: Nicht ganz vier Jahre liegt es zurück, als der Augsburger
Bischof Walter Mixa sich öffentlich in Fernseh- und Zeitungsinterviews gegen die Kinderkrippen,
gegen die Fremdbetreuung von kleinen Kindern, jedoch für die ersten gemeinsamen Jahre von Mutter
und Kind ausgesprochen hatte. Ein Sturm der Entrüstung brach los, gerade so, als hätte Mixa das Dritte
Reich gelobt. Schon damals hätte man ihn am liebsten von der Bildfläche weggesäbelt.

Als er die ehemalige Familienministerin Ursula von der Leyen und ihre Krippenausbaupläne
richtigerweise mit den Worten kritisierte, die Denkmuster des Familienministeriums erinnerten "in
beklemmender Weise" an die "Ideologie der staatlichen Fremdbetreuung von Kindern in der
untergegangenen DDR", und wer mit staatlicher Förderung Mütter dazu verleite, ihre Kinder bereits
kurz nach der Geburt in staatliche Obhut zu geben, "degradiere die Frau zur 'Gebärmaschine'", drehte
man ihm in den Medien kurzerhand das Wort im Munde um und behauptete, Mixa würde Frauen als
"Gebärmaschinen" bezeichnen. Alle "Gebärmaschinen" des Landes waren empört (insbesondere die,
die gar keine Kinder haben - KHH.), die Journaille kochte vor Wut über ihre selbst inszenierte
Frechheit! Schon von diesem Zeitpunkt an wurde der Geistliche, der auch das Amt des Militärbischofs
innehatte, auf der roten Medienabschußliste ganz oben geführt.

(Ende des Artikels in "Der freie Mensch" 5-6/2010.)

(*1) = Warum jetzt die Uraltmißbrauchsfälle ausgegraben werden? Egal wer auch immer, man
beschloß, die Medienmacht (Selbstdenker wissen, wer hinter ihr steht und sie gekauft hat) endlich dafür
einzusetzen die konservative Führung der katholischen Kirche ein für allemal zu schwächen oder gar
auszuschalten. Die kath. Kirche soll sich ähnlich der evangelischen Kirche zur Beliebigkeit hin
"reformieren", sich endlich für linke Gesellschaftsveränderungen öffnen. Ziel: Abschaffung der
Familie. Hauptziel: Die Beliebigkeit soll das Endziel einer Misch-Masch-Einheitsreligion ermöglichen,
einer Einheitsreligion für die Gojim, die Ungläubigen aus Sicht des "auserwählten Gottesvolkes".

* * *

68er-Bande wollte Kindesmißbrauch legalisieren


Eine Nach-Beschreibung.

Ob dieses Ziel der 68er wirklich aufgegeben wurde, ist mehr als fraglich. Es gibt noch immer diverse
Vereine, um die Pädophilie zu fördern, wie im letzten WIDERHALL auch schon erwähnt wurde (Link
unten). Da diese Clique mittels der GRÜNEN beim Marsch durch die Institutionen inzwischen überall
angekommen ist, kann man davon ausgehen, daß Legalisierungspläne nur ad acta gelegt worden sind
und jederzeit bei passender Gelegenheit wieder hervorgeholt werden.

Und wieder sticht ein Name besonders hervor, als die GRÜNEN in den 1980er Jahren mit
Gesetzesvorhaben von sich reden machten, um die Pädophilie straffrei zu stellen: der Grüne Daniel
Cohn-Bendit mit jüdischen Vorfahren, mehr oder minder ein Mann der Frankfurter Schule. Unter
seiner Anleitung setzten sich die GRÜNEN (längst von den ROTEN annektiert) mit Verve und
Ausdauer dafür ein, die Gesetze zum Schutz Minderjähriger abzuschaffen. Die 175 und 182
StGB sollten weg! Damals haben diese GRÜNEN doch tatsächlich in einem Gesetzentwurf behauptet,
diese Paragraphen "bedrohen einvernehmliche sexuelle Kontakte mit Strafe und dienen damit nicht
dem Schutz der sexuellen Selbstbestimmung. Die behindern die freie Entfaltung der Persönlichkeit...."
Das kann in der Bundesdrucksache 10/2832 vom 4. Februar 1985 nachgelesen werden. Dabei
beschützen diese Paragraphen (der 175er ist inzwischen weggefallen) in Wahrheit Jugendliche vor
homosexueller Verführung und vor homosexuellen Handlungen. Und wenn man nun bedenkt, daß
diese Klientel heute auch in den Medien das große Sagen hat, ist es einfach äußerst hinterfotzig (wie
der Bayer sagt), wie diese bi-sexualisierte Journaille gegen vereinzelte Pädophile in der katholischen
Priesterschaft hetzt (*2). Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Also, noch einmal zum
Mitschreiben: In 1985 haben ausgerechnet die angeblichen Naturschützer "Die Grünen" einen
Gersetzesentwurf eingebracht, der den Beischlaf mit Mädchen unter sechzehn Jahren, plus
Homosexualität mit Kindern und Jugendlichen straffrei stellt.

Dem setzten die NRW-Grünen anno März 1985 noch eins drauf: die forderten nämlich auf ihrer
Landeskonferenz in Lüdenscheid, daß sogenannte "gewaltfreie" Sexualität auf keinen Fall strafrechtlich
verfolgt werden dürfe. Begründung wörtlich: "...gewaltfreie Sexualität muß frei sein für jeden
Menschen, unabhängig vom Alter und Geschlecht oder anderen Merkmalen.... Daher sind alle
Straftatbestände zu streichen, die gewaltfreie Sexualität mit Strafe bedrohen." So als würde es wirklich
echte Gewaltfreiheit auf sexuellem Gebiet wischen Kindern und Erwachsenen geben können!!! Es sei
denn man stimuliert die Kinder schon ab Babyalter mittels "frühkindlicher Bildung" in den massenhaft
propagierten Krippen. Ist das vielleicht der wahre und tiefere Grund der "frühkindlichen Bildung"?

Zwar sind damals die GRÜNEN nicht vollkommen zum Ziel gekommen, aber sie konnten diese
sexistischen Absichten und Absichten in der Gesellschaft verankern und zwar viel tiefer als sich
denken läßt. Auch in den Kultusministerien ist die 68er-Clique angekommen auf ihrem Marsch durch
die Institutionen. Das geht so weit, daß Eltern drastisch bestraft werden, wenn diese aus erzieherischer
und religiöser Verantwortung heraus vom Sexualkunde-Unterricht fernhalten. Die Eltern werden in
Beugehaft genommen oder es werden unverhältnismäßig hohe Geldstrafen verhängt. Von Freiheit und
Demokratie kann hier keine Rede mehr sein. Pure Gender-Diktatur, kann man nur sagen.

Gekrönt wurde die Sexualisierung schon im Schulalter durch einen "Elternratgeber", einer Broschüre
der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die im Auftrag höchster Stelle in Schulen und
Kindergärten verteilt wurde, nämlich des Bundesfamilienministeriums unter Ursula von der Leyen
(CDU). Sechs Jahre lang von 2001 bis 2007 war das Schandwerk im deutschsprachigen Raum (auch in
der Schweiz und in Österreich) verteilt worden, ehe von der Leyen das Machwerk aufgrund von
heftigsten Protesten (es gibt eben doch noch eine maßgebliche Anzahl von Leuten, die die Verlotterung
der Gesellschaft bzw. des Volkes ablehnen) öffentlich vor laufender Kamera aus dem Verkehr ziehen
mußte. In diesem sexistischen Machwerk der Frankfurter Schule gab es diese Ratschläge an Eltern zu
lesen:

"Es ist nur ein Zeichen der gesunden Entwicklung Ihres Kindes, wenn es die Möglichkeit, sich selbst
Lust und Befriedigung zu verschaffen, ~ a u s g i e b i g ~ nutzt." Und: "wenn Mädchen - nicht einmal
drei Jahre alt - 'Gegenstände zu Hilfe nehmen', dann sollte man das nicht 'als Vorwand benutzen, um
die Masturbation zu verhindern'." Von solcherart Ratschlägen wimmelt es sozusagen in der Broschüre.
Wenn die auch inzwischen vom "Markt" genommen ist, ihr Geist ist allgegenwärtig. Gender-
Mainstreaming ist in den Kindergärten auf dem Vormarsch. Mädchen werden ermutigt andere Kinder
zu zwicken und zu puffen und mit Autos zu spielen. Auf der anderen Seite bekommen die Jungen
Kosmetik-Utensilien, um sich zu schminken. Dazu sollen sie Prinzessinnenkleider tragen. So soll die
"Offenheit der Kleinen für andere sexuelle Einstellungen" gefördert werden.

Die sexistische Gesellschaft ist längst Alltag. Nackt-Fotos und Aktbilder gibt es täglich und allerorten
und in allen Medien. Wenn der Harzer Touristik-Verein zum Nackt-Rodeln einlädt, gibt es kein Halten
mehr. 14.000 Gaffer gab es bei der letzten derartigen Veranstaltung. Die GRÜNEN sind praktisch am
Ziel angekommen. Die Cohn-Bendits können sich zufrieden zurücklehnen.

Eva Herman schreibt abschließend zu dieser Lage wörtlich:

"Es wird schwer werden, die unterschiedlichen Schicksale des ehemaligen Bischofs Mixa und des
agilen Grünen-Europa-Politikers Cohn-Bendit irgendeinem Menschen auf dieser Welt, der überhaupt
noch bei Verstand ist, auch nur ansatzweise logisch und verständlich erläutern zu können, denn hier
wird offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen. Nicht möglich indes ist es, sich als
Medienmitarbeiter, der sich an der beispiellosen Hetze und unbarmherzigen Treibjagd auf Walter Mixa
beteiligt hat, der geistigen Verantwortung zu entziehen. Wer als Journalist hier mitmacht, macht sich
schuldig! Wer darüber schweigt, übrigens auch!"

*

(*2) = Pädophile. Nicht daß ich mißverstanden werde: Jeder Pädophile in der Kirche ist einer zuviel.
Was mich hier erbost, ist die Tatsache, daß ausgerechnet die aus der Clique derer, die Pädophilie
straffrei setzen wollten, nunmehr heute scheinheilig mit Steinen auf Mißbrauchstäter in der Kirche
werfen, nicht um ein Unrecht anzuprangern, sondern um die Kirche als solche zu schädigen, weil deren
Ideologie der eigenen verlotterten Ideologie im Wege steht. KHH.

* * * * * *

Mixa enttäuscht von der eigenen Kirche.


Die Medien gefallen sich im Jubilieren über die vermehrten Kirchenaustritte im Gefolge ihrer Hetze
gegen die Kirche: Die "Gläubigen" würden sich enttäuscht von der kath. Kirche abwenden. Wenn
wegen dieser offensichtlichen in jeder Hinsicht "linken" Hetzkampagne Leute aus der Kirche austreten,
dann kann es sich am wenigsten um "Gläubige" handeln. Dann geht es um Karteileichen. Aber das
kann mir eigentlich egal sein, denn bei den Kirchen handelt es sich nicht um patriotische Vereine, die
für die jeweiligen Völker von Nutzen sind, sondern um internationale Gesellschaften, die der Eine-
Welt-Diktatur nicht ungelegen sind. Sie tragen zumindest gern zur Globalisierung bei. Im Gegensatz zu
den angeblichen "Gläubigen" ist die Enttäuschung des ehemalige Bischof Walter Mixa über "seine"
Kirche mehr als gerechtfertigt. Hier die betreffende Meldung aus dem "Meller Kreisblatt" vom 14. Juni
2010:

"Ex-Bischof Mixa von Kirche enttäuscht. - Berlin/Augsburg. - Fünf Wochen nach der Annahme seines
Rücktrittsgesuchs beim Vatikan zeigt sich der ehemalige Augsburger Bischof Walter Mixa enttäuscht
über das Vorgehen der Kirchen-Verantwortlichen. Er bezog sich auf den Missbrauchsverdacht gegen
ihn, der sich nicht bestätigt hatte - die Staatsanwaltschaft hatte die Vorermittlungen eingestellt. 'Ich bin
enttäuscht über das Verhalten der Verantwortlichen in der Kirche für diese Affäre.'"

Auch als Nicht-Christ kann man dem nur zustimmen. Von Christlichkeit unter seinen Kollegen kann
keine Rede sein. Weder der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert
Zollitsch, noch sein hoher Chef in Rom, der "deutsche" Papst, haben sich mit christlichem Ruhm
bekleckert. Für Selbstdenker ist nicht die offensichtliche Hetzkampagne des Linkskartells das
Entsetzlichste, vielmehr das christliche Verhalten der katholischen Prominenz untereinander. Dabei
hätte der "deutsche" Papst alle Trümpfe in der Hand. Er brauchte nur mit der Öffnung der Vatikan-
Archive zum Thema "2. Weltkrieg" zu winken. So wie das Frau Ursula Haverbeck in einem Offenen
Brief an Benedikt XVI erbittet, den ich weiter unten veröffentliche. Aber möglicherweise ist die Macht
eines Papstes geringer, als es die Öffentlichkeit von ihm erwartet und/oder vermutet. Und was Herrn
Zollitsch betrifft, so hat er inzwischen erfahren müssen, daß sich Angepaßtheit in diesem System nicht
unbedingt auszahlen muß.

*

Krönung der fragwürdigen Hetze gegen katholische Amtsträger.


Nun Zollitsch an der Reihe, wobei man sich für jeden erkenntlich,
ganz offensichtlich vergriffen hat.

Erzbischof Robert Zollitsch - wohl einer der höchsten katholischen "Würdenträger" in Deutschland -
gibt sich ziemlich zeitgeistig und bemüht sich echt den Initiatoren der Hetzkampagne gefällig zu sein,
indem er rundum Aufklärung und Diskussion mit den "Opfern" verspricht und auch in dieser Richtung
tätig wird. Er sprang zudem nicht seinem Bruder im Glauben bei. Der Kollege Mixa wurde wie eine
heiße Kartoffel fallen gelassen. Aber das half ihm alles nichts. Nun ist er an der Reihe. Die
Hetzkampagne nahm ihn am 3. Juni ins Visier. Meine Tageszeitung benutzte ihn gleich auf der ersten
Seite als Aufmacher für eine neue Kirchenhetze. Und zwar in der oberen Hälfte und damit weithin
sichtbar für jedermann am Zeitungskiosk. Das viel wichtigere Thema links unten hätte eigentlich gut
sichtbar nach oben gehört: "Armee vor Schrumpf-Runde - Guttenberg läßt ohne Wehrpflicht planen."
Statt dessen gibt es den "Schock für katholische Kirche - Staatsanwalt ermittelt gegen Zollitsch". Zwar
fügt man hinzu: "Erzbistum: Vorwürfe unbegründet." Aber das wohl nur um Objektivität zu
signalisieren. Dazu mittig ein Großbild von Zollitsch, damit sich jeder das Gesicht gut merken kann -
ein Gesicht der Mißbrauchs-Organisation "katholische Kirche". Der dazu gehörige Artikel läuft auf
gleichen Gleisen: Anschuldigung und am Rande scheinheiliger Hinweis auf die Unschuldsvermutung.

Was wirft man Zollitsch vor? Vor über zwanzig Jahren soll ein mißbrauchsbelasteter Priester im
damaligen Amtsbereich des Zollitsch (Leitung des Personal-Bereichs) eine Wiederanstellung
bekommen haben. Wörtlich: "Zollitsch soll als zuständiger Personalreferent der Erzdiözese im Jahr
1987 veranlasst haben, daß ein Pater in Birnau am Bodensee erneut angestellt wurde." Die
Staatsanwaltschaft habe mitgeteilt, dass Zollitsch im Mai wegen "Beihilfe" angezeigt worden sei und
gegen einen "Pater der Wallfahrtskirche Birnau ermittelt" würde. Die Zeitung weiß auch zu berichten,
daß es um Vorwürfe des Mißbrauchs aus den 1960er Jahren gegen diesen Pater geht. Sie berichtet auch
davon, daß erst in 2006 Zollitsch von den Mißbrauchsvorwürfen gegen den Pater erfahren "und dann
rasch gehandelt" habe. Im Laufe des Artikels muß der Schreiberling einräumen, daß die
Wallfahrtskirche in Birnau zum Zisterzienser-Orden gehört, der einem Abt untersteht, "der die alleinige
Verantwortung trage". Der Orden gehöre zu keinem Bistum "und sei völlig unabhängig vom
Diözesanbischof". Damit war für die Zeitungsredaktion und dem Schreiberling eigentlich klar, daß ein
solcher Artikel gegen den Erzbischof Zollitsch als Aufmacher auf Seite 1 der Zeitung als reiner
Hetzartikel empfunden werden muß. Zur Staatsanwaltschafts-Ermittlung hätte ein Einspalter auf Seite 4
oder 6 vollkommen gereicht. Die Schlußbemerkung des Kommentators "Und auch für ihn hat die
Unschuldsvermutung zu gelten", wird mancher Leser nur als grenzenlos scheinheilig werten. Das
Deutungshoheit heischende 68er-Kartell meinte wohl noch einmal kräftig auf die Pauke hauen zu
müssen.

Zwei Tage später - am 5. Juni 2010 - brachte die Zeitung einen kritischen Leserbrief. Wohlweislich
nicht auf Seite 1, sondern ziemlich hinten auf Seite 8. Vermutlich hat es Proteste gehagelt, die man
schnell abwürgen wollte. Zur Rundung des Hetzexzesses veröffentliche ich hier den Leserbrief von
Prof. Dr. S. (voller Name bekannt) aus Osnabrück:

*

"Sensationsheischende Berichte".


Zum Artikel "Schock für katholische Kirche - Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Zollitsch" und zu dem
Kommentar "In der Krise" von Christof Haverkamp (Ausgabe vom 3. Juni).

"Die Neue OZ [Neue Osnabrücker Zeitung plus Regionalblätter] präsentiert die staatsanwaltlichen
Ermittlungen gegen Erzbischof Zollitsch sensationsheischend auf der ersten Seite mit
überdimensionalem Foto als 'Schock' für die katholische Kirche. Staatsanwalt1iche Ermittlungen sind
in einem Rechtsstaat kein Grund für einen Schock. Sie erfolgen pflichtgemäß, wenn eine Anzeige
erstattet wird oder ein Unglück Menschenleben fordert wie bei der Bombenentschärfung in Göttingen
[...]. Nicht selten erweisen solche Ermittlungen sehr schnell die Haltlosigkeit einer Anzeige wie im
April in den Fällen des ehemaligen Bischofs von Augsburg, Walter Mixa, oder des Ratzeburger
Pfarrers Felix Evers, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde, ohne dass Opfer zu finden
waren.

"Dass aber Christof Haverkamp in seinem Kommentar zunächst einmal den Eindruck erweckt,
Zollitsch sei wegen eines sexuellen Missbrauchs 'unter Verdacht' geraten, gehört zu der
sensationsheischenden Berichterstattung der Neuen OZ über die Fälle sexuellen Missbrauchs in den
vergangenen Monaten. Selbst wenn Zollitsch als Personalreferent des Erzbistums Freiburg vor 23
Jahren an der Anstellung eines vorbelasteten Paters wirklich beteiligt gewesen sein sollte, obwohl er für
Ordensleute gar keine Zuständigkeit hatte, rechtfertigt dies noch nicht den Vorwurf der Beihilfe zum
sexuellen Missbrauch.

"Man mag Bischöfen oder kirchlichen Personalreferenten vorhalten, dass sie in den 80er-Jahren naiv
waren, wenn sie bei Priestern mit pädophilen Neigungen auf eine Umkehr und Heilung hofften und sie
deshalb nach Bekanntwerden einer Missbrauchstat nur versetzten. Mit Vertuschung oder gar Beihilfe
zu einer Straftat hatten solche Versetzungen damals nichts zu tun. Diese Naivität im Umgang mit
Pädophilen war zu jener Zeit auch in Wissenschaft, Politik und öffentlicher Meinung zu finden. Die
kirchliche Verurteilung der Pädophilie wurde als repressives Hemmnis für die Emanzipation der
kindlichen Sexualität bekämpft, und die Grünen forderten damals mit der Humanistischen Union die
Entkriminalisierung der Pädophilie. [...]" Prof. Dr. S. Osnabrück. (Aus "Meller Kreisblatt" vom 5. Juni
2010.)

Anmerkung: Der diskriminierende Aufmacher-Artikel auf der ersten Seite wurde am 3. Juni 2010
ziemlich weit verbreitet. Acht Tageszeitungen haben ihn unter Führung der "Neuen Osnabrücker
Zeitung" gebracht: Außer den bereits genannten Zeitungen noch das "Wittlager Kreisblatt", die
"Bramscher Nachrichten", das "Bersenbrücker Kreisblatt", die "LINGENER TAGESPOST", die
"MEPPENER TAGESPOST" und die "EMS-ZEITUNG". Vermutlich haben viele der anderen
Tageszeitungen, die mir nicht zur Verfügung standen, ihre Leser mit ähnlichen Artikeln zu den
Ermittlungen über Zollitsch beglückt.

(Frau Ursula Haverbeck)

Abschließend bringe ich noch den Offenen Brief der Frau Haverbeck an den Papst, wie oben
angekündigt. Frau Haverbeck meint wohl angesichts der massiven Medienangriffe auf die katholische
Kirche bei Benedikt XVI ein offenes Ohr zu finden. In der Tat müßte er nur die Vatikan-Archive
öffnen, um die Hetzer in die Schranken zu weisen. Aber entweder hat er nicht die Macht dazu oder
aber kein Interesse sich als "Sachwalter der Wahrheit" zu opfern.

Für den Fall eines undeutlichen/unleserlichen Bildes hier der reine Brieftext:

Brief an Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI.
V-00120 VATICANO, ITALIEN

Vlotho, den 27.4.2010

Heiliger Vater!

"Wahrheit ohne Liebe macht blind", sagte der Kardinal Ratzinger. Als Papst bezeichnete er sich als
"Sachwalter der Wahrheit". Umgekehrt läßt sich aber auch sagen "Liebe ohne Wahrheit ist eine blinde
Liebe" die zur Abgötterei führt.

Wahre Liebe ist selbstlos und gerecht.

Um dieser wahren Liebe willen, kann ein "Sachwalter der Wahrheit" nicht länger zu den ungeheueren
politischen Lügen, die das Leben der Völker zerstören, schweigen. Wir brauchen einen reinigenden
Prozeß der Wahrheitsfindung, ohne alle Rücksicht auf sogenannte Sachzwänge, ohne alle ängstliche
Vorsicht, aus der Einsicht, daß es sonst keinen Weg in eine menschenwürdige Zukunft gibt, auch nicht
für die Juden.

Die Würde des Menschen steht auf dem Spiel. Tausendfach wird sie täglich von Politikern und
Medien, von Banken und Großkonzernen - für die nur noch die Gewinnmaximierung von Bedeutung
ist - mit Füßen getreten. Als eine hohle Phrase findet sie sich zwar noch im Grundgesetz in Artikel 1
aber wer weiß schon, was Würde ist? Die Ehre wurde bereits abgeschafft.
Es gab einmal ein Nürnberger Tribunal. Juristen geben längst zu, daß es zu Recht Tribunal hieß, mit
Rechtsprechung und Wahrheitsfindung hatte es nichts zu tun. Es wurde nur als Prozeß getarnt. Jetzt
sitzen auf der Anklagebank:
- dieses Nürnberger Tribunal und der Holocaust;
- der 11. September und der Afghanistan-Krieg;
- die Kriegsursachen und die Kriegsschuld im 20. Jahrhundert.

Wenn irgend jemand, dann hat der "Sachwalter der Wahrheit", der immerhin Oberhaupt von mehr als
einer Milliarde Menschen ist, das Recht und die Verpflichtung im Namen Jesu Christi der
Wahrheitsfindung zu dienen.

Ein weiteres Schweigen würde zu Verrat.

Das heißt: Die entgegengesetzten geäußerten Meinungen, die heute jeweils als Wahrheit behauptet
werden, bedürfen einer neutralen sachlichen Prüfung, bar aller Vorurteile.

"Der Stellvertreter Christi auf Erden" muß sein Amt antreten - vielleicht sein Kreuz auf sich nehmen -
zum Wohle der Menschheit. Es kann nicht länger gewartet werden, sonst könnte auch dies letzte
Bollwerk des christlichen Abendlandes fallen, auf welches zur Zeit verstärkt alle Medienangriffe
zielen.

Hochachtungsvoll
Ursula Haverbeck

* * * * * *

Schlußwort: Noch einmal mache ich darauf aufmerksam, daß es mir bei dieser Seite - ich wiederhole
mich - nicht darum geht, in irgendeiner Weise die katholische Kirche zu unterstützen, womöglich
sogar zu verteidigen. Dafür hat diese Kirche in der Vergangenheit zu viel Schuld auf sich geladen:
Inquisition, Folterung, Hexenverbrennung und -verfolgung, Missionierung mit Waffengewalt und
durch Kriege. Dem Wort "Bollwerk" im Zusammenhang mit der katholischen Kirche, kann ich
insofern zustimmen, als sie praktisch eine der letzten Institutionen von Bedeutung in westlichen Breiten
ist, um die völlige geistige und seelische Verlotterung der Menschen zu bremsen. Ich sage "bremsen"
und nicht "aufzuhalten", denn daß man einen "Werteverteidiger" wie Mixa wie eine heiße Kartoffel
fallen ließ, muß Zweifel am Willen zum Werteerhalt der Kirchenoberen wecken. - Bei der Abfassung
dieser Seite geht es mir in erster Linie darum, an Hand der Hetzkampagne aufzuzeigen, welche Macht
die Medien mittels Manipulation und pausenloser Hetze mit Halbwahrheiten und Lügen (nach dem
Motto: es bleibt immer etwas hängen) über die Menschen haben. Der deutsche Michel schluckt es und
plappert die Medienvorgaben nach. Es ist nicht die erste Medienkampagne, die die Leute mehr oder
minder erfolgreich manipuliert hätte. Es wird nicht die letzte sein.

Karl-Heinz Heubaum
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Abgeschlossen am 15. Juni 2010.
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