W I D E R H A L L ~ Nr. 55
M a i / J u n i - 2 0 1 0 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
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Köhler und der vierte Kandidat.


Warum Bundespräsident Horst Köhler am 31. Mai 2010 das Handtuch geworfen hat, darüber wurde von
den Systemmedien anhaltend gegrübelt. Ob dabei die wahren Gründe öffentlich wurden sei dahingestellt.
Eines der linken Leitblätter "Der Spiegel" ließ alles auf gekränkte Eitelkeit hinauslaufen, womit man auch
gleich noch eine letzte Abwertung loswurde. Insbesondere war das Linkskartell (Grüne, SPD, Linke) über
Köhler hergefallen. Im Verein mit der Presse tobte man, weil der Mann sich mit der Wahrheit verplapperte.
Die Wahrheit ist einfach ein rotes Tuch für diese gegen das Volk agierende Polit- und Medienkaste.

Ein Radio-Redakteur namens Christopher Ricke vom Deutschlandradio interviewte den Präsidenten in der
Regierungsmaschine "Theodor Heuss" über Afghanistan. Ob man sich an gefallenen Soldaten gewöhnen
müsse? Köhler antwortete mit dem Hinweis, daß die BRD eine Außenhandelsnation sei und (laut Spiegel)
"im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren". Damit hat ein
System-Politiker (ein solcher ist Köhler als ehemaliger Direktor des Internationalen Währungsfonds IWF,
der dazu da ist, die Völker wirtschaftlich zu strangulieren und auszuplündern zugunsten der globalen
Hochfinanz) wahrheitsgemäß zugegeben, daß es in Afghanistan wie auch anderswo nie wirklich um
Demokratie und Freiheit der Völker geht, sondern um rein wirtschaftliche Interessen. Allerdings nicht
zugunsten echt deutscher Anliegen, es sei denn Köhler sieht die BRD gleich als EU-Provinz.

(Ausriß aus der Neuen Osnabr. Ztg. v. 5. März 2004.)

Ein Rätsel wird mir immer bleiben, wieso dieser Köhler laut Umfragen derart "beliebt" gewesen sein soll,
der eindeutig die Finanzinteressen der Globalisten vertreten hat - ausgestattet mit dem Wissen, das er zuvor
als Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes in der BRD sammeln konnte (seither gibt es die Angriffe
auf die kommunalen Sparkassen von Seiten der Privatbanken, denen die Eigentumsverhältnisse bei den
Sparkassen nicht passen). Das Publikum hat wohl niemals mitbekommen, daß dieser Köhler schon als
Staatssekretär im Bundesfinanzministerium bei der Kohl-Regierung sich als "Sherpa" für CDU-Altkanzler
Helmut Kohl bei diversen Weltwirtschaftsgipfeln nützlich machte und sich vehement für die Abschaffung
der Deutschen Mark einsetzte!!! Dazu kommt ja noch sein Herzens-Projekt: Afrika. Schon 1970 hat er mit
Freunden einen "Dritte-Welt-Laden" betrieben und als Präsident bereiste er gerne die Länder Afrikas,
wobei mir nicht bekannt ist, welche Summen an Steuergeldern transferiert wurden. Mit leeren Händen ist
er gewiß nicht zu den schwarzen Potentaten gereist. Und die deutschen Interessen hatte er auch nicht
sonderlich im Auge, als er als erste Auslandsreise Polen auswählte und sich dort mehr als deutlich von den
Entschädigungsforderungen deutscher Alteigentümer distanzierte. Ich weine ihm keine Träne nach, was
natürlich nicht heißt, daß das bei irgendeinem der Vorgänger der Fall gewesen wäre.

* * * * * *

Der vierte Kandidat: Frank Rennicke.


Schon bei der Präsidentenwahl am 23. Mai vorigen Jahres gab es den vierten Kandidaten, den
Liedermacher und Patrioten Frank Rennicke. Die Wahlmänner und die Wahlfrau der rechten Parteien NPD
und DVU hatten ihn nominiert, wobei klar war, daß Rennicke keine Chance hatte, weniger als Peter
Sodann von den SED-Linken. Es ging darum zu zeigen, daß es eine nationale Opposition gibt. Aber selbst
das wußte das System mit allen Mitteln zu verhindern. Fast keine Zeitung bzw. Medienanstalt berichtete
über den vierten Kandidaten. Allein schon deshalb halte ich es für meine Pflicht, die Leserschaft zu
unterrichten und die Vorgänge um die Präsidentenwahl 2009 aus Sicht des Kandidaten Frank Rennicke zu
dokumentieren, zumal auch diesmal NPD und DVU wieder Herrn Rennicke als vierten Kandidaten
aufgestellt haben. Als erstes gebe den persönlichen Bericht Rennickes über die Wahl in Berlin am 23. Mai
v.J. wieder, der tiefe in der Öffentlichkeit unbekannte Einblicke in das Geschehen im Reichstag wiedergibt.
Es folgt u. a. die Vorstellungsrede als erneut vierter Kandidaten für die Köhler-Nachfolge vor dem letzten
NPD-Parteitag.

Liedermacher und Kandidat Frank Rennicke.

* * *

Der Reichstag in Flammen - der Sparkassenverband -
ein Kandidat,der öffentlich nicht stattfand -
und die perfekteste Heuchelei auf deutschem Boden,
die es je gab.


Gedanken des Bundespräsidentenkandidaten
Frank Rennicke zur Wahl am 23. Mai 2009.


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leidensgenossen und Freidenker,

zwei ereignisreiche Tage liegen hinter den nationalen Vertretern in der Bundesversammlung zur Wahl des
Bundespräsidenten im Bundestag/Reichstag in Berlin - zwei Tage, die auch mir als Kandidaten für NPD
und DVU unvergeßlich bleiben werden. Ich möchte mit diesen Zeilen versuchen, auch andere an meinen
Erfahrungen und Gefühlen teilnehmen zu lassen, und würde mich freuen, wenn diese Worte Verbreitung
finden und meinungsbildend wirken würden.

Anfang März 2009 wurde ich von dem Fraktionsvorsitzenden der NPD im Sächsischen Landtag Holger
Apfel und dem Parteivorsitzenden der NPD Udo Voigt beim Landesparteitag gefragt, ob ich bereit sei,
mich für die Wahl zum Bundespräsidenten als Kandidat der NPD-Landtagsfraktionen in Sachsen und
Mecklenburg-Vorpommern und der DVU in Brandenburg zur Verfügung zu stellen. Professor Dr. Bernd
Rabehl hatte bereits früher zugesagt, aus verschiedenen Gründen die Zusage aber zurückgezogen. Nach
einigen Tagen Bedenkzeit stimmte ich zu. Mir war klar, diese Wahl kann letztlich nur der Versuch sein,
den Etablierten ihre Spielwiese nicht allein zu überlassen. Mitkandidaten waren der Finanzglobalist und
Amtsinhaber Horst Köhler für die CDU/CSU/FDP, die Alt-68erin Gesine Schwan für SPD und Grüne und
Schauspieler Peter Sodann für die Linke. Ebenso wie Sodann war auch meine Kandidatur aussichtslos,
sollte aber der diffamierten und ausgegrenzten nationalen Opposition in der BRD mit meinem Antritt ein
Gesicht und Auftrieb geben. Nach Hans Hirzel für die REP (1994) war es erst das zweite Mal in der BRD-
Geschichte seit 1949, daß sich ein nationaler Kandidat um dieses Amt bewarb.

Am Freitag, dem 22. 05. 2009, reisten neben mir auch die vier Bundesversammlungsmitglieder der
NPD/DVU Udo Pastörs, Holger Apfel, Liane Hesselbarth, und Dr. Johannes Müller sowie die
Ersatzmitglieder Sigmar-Peter Schuldt, Winfried Petzold und Raimund Borrmann, der Pressereferent
Holger Szymanski sowie der Fraktionsgeschäftsführer Peter Marx an. Einquartiert wurde über die
Bundestagsverwaltung, die auch die Kosten der Übernachtung für die Bundesversammlungsmitglieder und
Ersatzleute übernahm. Der Steuerzahler übernimmt pro Nacht Einzelzimmerkosten von ca. Euro 170,- im
Palace-Hotel unweit der Gedächtniskirche - zwei Übernachtungen waren gestattet. Die Kosten der anderen
Angereisten, darunter auch meine als Kandidat, wurden nicht vom Bundestag übernommen - es wurde
deswegen auch anderswo einquartiert. Die NPD hatte noch einen Fahrer mit Kleinbus und einen
Beobachter/Begleiter zum Schutz der kleinen Truppe organisiert. Wir fuhren dann in den Reichstag, der
vollkommen umgebaut für mich nach 20 Jahren nicht wiederzuerkennen war - außen die alte Hülle, innen
häßlich ungemütlich und in Stahl/Glas/Stein ohne Erhabenheit (genauso wie das gesamte
Regierungsviertel) - nichts erinnert innen mehr an frühere Zeiten, mit Ausnahme einiger restaurierter
Steinwände, die die Graffitis der siegreichen sowjetischen Soldaten vom Mai 1945 darbieten. Am Einlaß
erlebte ich die erste Überraschung, die sich bei jedem Gang in das Gebäude wiederholte: Während die
Bundesversammlungsmitglieder und auch die drei anderen Kandidaten zur Wahl ohne Kontrolle in des
Gebäude gelassen wurden, durfte ich alle Tascheninhalte ausleeren, meine Unterlagen durchleuchten, mich
abtasten und mit Metalldetektor kontrollieren lassen. Genau dasselbe erlebte ich auch in Schwerin am
12./13. Mai beim Besuch im Landtag, wo gleichzeitig mit mir Gesine Schwan eintraf: Sie fuhr mit einem
Auto in den Innenhof - ich durfte nur zu Fuß auf das Gelände; sie wurde offiziell als Kandidatin der
SPD/Grünen begrüßt - ich fand keine Beachtung durch die Etablierten; sie wurde nebst Begleitern nicht
kontrolliert - meine Frau und ich mußten durch die Schleuse. Über Schwans Besuch war ein großer Bericht
in den Medien - ich wurde totgeschwiegen.

Zurück zum Reichstag: Im 2. Stock wurde uns auf unser Verlangen ein Tagungsraum zur Verfügung
gestellt, auch um dort eine Pressekonferenz abhalten zu können. Bis auf zwei kurze Gespräche und kurze
Schwenks in den Raum am Sonnabend mit Kamera vor der Türe enthielten sich alle Medienvertreter. Wir
erfuhren auch von Reportern, daß es eine Anweisung durch oberste Medienstellen gab, die Kandidatur von
mir zu verschweigen wie auch eine Berichterstattung vor Ort zu unterlassen. Medienvertreter, welche sich
daran nicht hielten, bekamen eine Rüge "von oben".

Seit Wochen berichteten die Medien über die Bundespräsidentenwahl und gaben den Kandidaten
bundesweit Gelegenheit sich darzustellen - mit Ausnahme meiner Person. Ob BILD-Zeitung oder FAZ,
von Flensburger bis Passauer Presse - es wurde stets nur von drei Kandidaten berichtet. Selbst der
Außenseiter Peter Sodann als ehemaliger Tatort-Kommissar fand sich z. B. in der Saarbrücker Zeitung
halbseitig auf Seite 2 wieder - Kandidat Nummer vier erhielt bundesweit eine fast vollständige
Nichterwähnung und Ausgrenzung. Die wenigen Beiträge über meine Kandidatur wurden meist abwertend
und gehässig kommentiert, und der NPD und mir sogar ein Mißbrauch des höchsten Staatsamtes
vorgeworfen (so z. B. im Westfalen-Blatt vom 10.04.2009). Peter Sodann wurde trotz Außenseiterrolle
schlimmstenfalls als "linker Clown" tituliert - ich war, wenn genannt, der "rechte Schurke". Wenn
überhaupt, wurden Fotos von mir abgebildet, auf denen ich verzerrte Gesichtszüge hatte. Allgemein fand
meine Kandidatur medial nicht statt.

Nach der Bekanntgabe meiner Nominierung auf dem NPD-Bundesparteitag am 5. April 2009 geschah
wochenlang nichts. Einige nationale Zeitungen befragten mich, darunter die Deutsche Stimme. Ich selber
rief mich in Erinnerung - daraufhin bekam ich die Fragen zu einem Interview mit der National-Zeitung -
am 8.5.2009 erschien dieses auf Seite 9! In der NPD handelte dann die Schweriner Fraktion: Ich wurde mit
meiner Frau in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern eingeladen. Bei einer Pressekonferenz konnte
ich mich Fernsehen, Radio und Presse stellen. Natürlich waren die Fragen fast ausnahmslos
rückwärtsbezogen und sollten mich zu Fall bringen: Der Zweite Weltkrieg, Adolf Hitler, die
Konzentrationslager, meine Wiking-Jugend-Zeit usw.. Vermutlich habe ich mich den Reportern gut
gestellt, denn es wurde kaum berichtet. Eine NDR-Fernsehgruppe aus Hamburg meinte, mich beim
Rundgang über das nicht sehr sehenswerte Bundesgartenschaugelände in Schwerin begleiten zu müssen.
Aus zwei Stunden Material wurden letztlich nur wenige Sekunden gezeigt, und dieses in der Witzsendung
"extra 3" - dort wurden Aufnahmen Adolf Hitlers neu mit Worten unterlegt wie "Rennicke, Sie
Blumenkübel". Auf meine Frage beim Interview, wie diese Aufnahmen genutzt würden, war die Antwort
"in der Politik-Redaktion" ebenso verlogen wie die ganze Berichterstattung.

Am 22.5. wurde vor dem Reichstag ein ausgewähltes Publikum eingeladen. Mit ARD-Großleinwand,
Lübzer Bier und Sekt bot ein beachtliches Feuerwerk neben einem Berliner Symphonischen Orchester den
Rahmen (man spielte einmal Wagner und einmal das britische "Pomp und Circumstance" - Wagner wurde
danach medial kritisiert, das englische "Prunk und Verhältnisse" störte zum 60. Jahrestag der BRD wohl
weniger). Angekündigt wurde der Beginn einer dauerhaften "Illumination des Reichstags". Neben dem
Bundestagspräsidenten Lammert sprach ein Fernsehmoderator. Der kritische Beobachter erfuhr in 1,5
Stunden folgendes:

1. Die Festveranstaltungen am 22. und 23. Mai sollten sechs Millionen Euro kosten.

2. Das war nicht bezahlbar, daher nur ein Fest für drei Millionen Euro.

3. Das Feuerwerk kostete allein eine Million Euro, war computergesteuert und im Takt der
Lautsprechermusik beachtlich und das einzig Erhabene am gesamten Festakt.

4. Letztlich bezahlten auch mehrere Stiftungen und ein "Großsponsor" diese Party - dem
Sparkassenverband wurde herausragend gedankt und dieser siebenmal erwähnt. Die BRD-Führung hat aus
dem Festakt eine Werbeveranstaltung gemacht.

5. Lammert leistete sich eine Peinlichkeit - er sprach bezüglich der "Illumination" von "Der Reichstag in
Flammen" - eine Erinnerung an den Reichstagsbrand von 1933?

6. Die als großartiges Ereignis angekündigte "Illumination" war letztlich nicht anderes als
Stromsparleuchten, welche den Reichstag von der Grünanlagenseite nachts beleuchten - so wie anderswo
Kirchen und historische Gebäude. Was daran so besonders sein soll, bleibt Lammerts Geheimnis.

Der 23. Mai kam, und als Auftakt für diesen "60 Jahre Deutschland"-Tag (es wurde bewußt der Staat BRD
mit dem Land Deutschland gleichgesetzt - als wenn unser Land und Volk erst seit 60 Jahren bestehen
würden!) wurde ein großer Gottesdienst durchgeführt. Leider konnte ich mich nicht durchsetzen, diesen
mit den anderen Kameraden zu besuchen - wir überließen den Etablierten somit das Feld. Gegen 10:30
Uhr waren wir im Reichstag wieder in unserem Tagungsraum, wo ein Sicherheitsmann in Zivil den ganzen
Tag "Wache schob". Es wurden die wichtigsten Dinge erneut durchgesprochen. Beachtenswert war das
Erscheinen von Sigmar-Peter Schuldt, der von seiner schweren Krankheit gezeichnet vorbildlich als
Ersatzmitglied der DVU seine Pflicht tat und uns erst nach der Wahl sichtbar erschöpft verließ. Gegen
11:30 Uhr gingen wir zum Plenarsaal. Niemand war für uns zuständig, keiner wußte, wo unsere Sitzplätze
waren. Erst eine freundliche Mitarbeiterin der Bundestagsverwaltung konnte uns nach mehreren Anrufen
den Weg weisen, wobei uns auch der oberste Diener des Bundestags an den Plätzen würdevoll begrüßte.
Die Gäste erhielten eine orangefarbige Gästekarte, die Mitglieder der Bundesversammlung einen weißen
Ausweis und jeweils zugewiesene Plätze. Das Besondere war meine "Eintrittsgenehmigung": Ein Ausweis
als Gast mit Hinweis "Plenum" - ein bislang wohl einmaliges Dokument, da man entweder Gast ist und
sich nur im Gastbereich aufhalten darf, oder Mitglied der Bundesversammlung mit Zugang zum Plenum.
Etliche Hausdiener und Angestellte wollten mich im Laufe des Tages dann auch aus dem Saal entfernen
oder erst gar nicht hineinlassen. Dieses wurde meines Ermessens bewußt so gehalten, damit ich ständig in
Diskussionen um meine Anwesenheit verwickelt wurde und nur mit Nachdruck überhaupt vor Ort sein
konnte. Während in früheren Jahren die Kandidaten immer vorne ihren Platz hatten, wollte man mir diese
Ehre nicht zuteil werden lassen. Daher nahm Horst Köhler auf der Gästetribüne neben seiner Familie Platz,
mich setzte man mit den anderen Gefährten von DVU und NPD nicht wie gewohnt ganz rechts, sondern
links und rechts mittig an den Ausgang (wo uns keine Kameras der Medien sehen konnten), und Sodann
und Schwan zu den jeweiligen Fraktionschefs ganz vorne in die Versammlung. Man erreichte dadurch, daß
ich als Kandidat weder gefilmt noch von den Wahlleuten kaum gesehen werden konnte, und auch Köhler
neben Walter Scheel auf der Gästetribüne nicht durch meine Anwesenheit "belästigt" wurden. Die Kameras
suchten in den Reihen nach Prominenten, Fernsehkameras übertrugen direkt für mehrere Sender - uns sah
man nicht.

Durch die hervorragende Vorarbeit von Peter Marx und seinen Helfern hatte man festgestellt, daß die
Bundesversammlung keine eigene Geschäftsordnung hatte. Deswegen stellten die Mitglieder der
Bundesversammlung Apfel, Hesselbarth, Dr. Müller und Pastörs noch am Freitag einen Antrag auf eine
eigene Geschäftsordnung zur Wahl des Bundespräsidenten. Ein bisher einmaliger Vorgang in der BRD-
Geschichte. Des weiteren einen Antrag auf Rüge der Ungleichbehandlung des Kandidaten Rennicke durch
den Bundestagspräsidenten Lammert und einen Antrag auf Vorstellungsmöglichkeit der jeweiligen
Kandidaten für jeweils 30 Minuten vor der Bundesversammlung. Lammert und die Fraktionsspitzen von
CDU/CSU, FDP, SPD, Grüne und Linke nebst den Freien Wählern (die sich übrigens als reine
Mehrheitsbeschaffer der CDU/CSU offenbarten) dürften eine unruhige Nacht gehabt haben. Nachdem
Lammert gegen 12 Uhr die Versammlung eröffnet und begrüßt hatte, stellte er einen Gegenantrag aller
Bundestagsfraktionen vor, die ungenannten Anträge der NPD/DVU abzulehnen. Weisungsgebunden
geschah dies durch fast alle Mitglieder. Dann stellte man den Antrag der DVU/NPD vor, ohne diesen zu
erläutern (man hatte den Antrag ohne Kenntnisgabe außen angeblich zur Selbstlesung ausgelegt). Holger
Apfel sollte nach eigenem Antrag die Begründung der Ungleichbehandlung mündlich vortragen, was eine
Sensation gewesen wäre. Ohne die Möglichkeit einer Erklärung wurde abgestimmt - natürlich wieder
gegen den Antrag und gegen die Gleichbehandlung. Diese Anträge waren etwas bisher nicht Dagewesenes
- und kaum ein Fernsehzuschauer hat verstanden, was eigentlich Unglaubliches geschah:

Die Ungleichbehandlung des vierten Kandidaten, des Nominierten von NPD und DVU, wurde fast
einstimmig für richtig befunden!

Ich habe dann tagsüber mehrere Bundesversammlungsmitglieder befragt, ob sie überhaupt verstanden
haben, worüber am Anfang der Versammlung abgestimmt worden war, und ob sie die angeblich
ausliegenden Unterlagen (die ich selber nicht finden konnte) gelesenen haben - keiner wußte, worum es
ging, keiner hatte die Unterlagen gelesen, man stimmte aber fraktionsgewünscht ab - "Wir müssen doch
die Nazis verhindern", war die einhellige Antwort. Praktizierte Demokratie bei der Wahl zum
Staatsoberhaupt der BRD!

Hier muß ich etwas Wichtiges erklären: Laut Grundgesetz findet in der Bundesversammlung keine
Aussprache und keine Vorstellung der Bundespräsidentenkandidaten statt. Es ist mir daher als Kandidat
nicht möglich gewesen, mich vor Ort den Mitgliedern der Bundesversammlung vorzustellen. Ein
persönliches Anschreiben an alle Bundestagsabgeordneten wäre bei mühevollster Zusammenstellung der
Dienstanschriften schon schwer möglich (sofern man nicht an die Fraktionsadresse im Bundestag schreibt,
welche die Weitergabe unterbinden kann), ein Herausfinden der Versammlungsmitglieder aus den
Landtagen oder der von diesen Entsendeten aus Industrie, Sport und Showgeschäft aber schier unmöglich.
Eine Anfrage bei den zuständigen Stellen wurde mit Hinweis auf den Datenschutz verweigert. Da in den
allgemeinen Medien über einen vierten Kandidaten fast überhaupt nicht berichtet wurde, blieb mir kaum
eine Möglichkeit zur Eigendarstellung. Auch die öffentlich-rechtlichen Medien, z.B. das ZDF, wirkten bei
der Schweigespirale mit und mißachteten die Pflicht des Gleichheitsgrundsatzes und der Aufklärung. So
wurde z.B. am 13. Mai in der Sondersendung um 22 Uhr "Präsidentenkür" über die drei anderen
Kandidaten 45 Minuten bundesweit berichtet - über mich als vierten Kandidaten wurde nichts gebracht,
nicht einmal, daß es einen vierten Kandidaten gab. Ein Reporter hat uns später aufgeklärt:

Es gab eine Weisung "von ganz oben", den Kandidaten Rennicke vollkommen auszugrenzen und nichts
über ihn und die Nominierung von NPD und DVU zu berichten.

Diese Weisung wurde fast vollständig befolgt, und die Gleichschaltung der Medienlandschaft der BRD
war nur für den genauen Betrachter offensichtlich.

Der Bundestag hat eine eigene Weltnetzseite - unter der Rubrik BUNDESPRÄSIDENTEN-WAHL hatten
Köhler, Schwan und Sodann die Möglichkeit, sich nebst Foto mit einem Lebenslauf darzustellen. Meine
Darstellung habe ich selbst geschrieben und mich dabei von Länge, Art und Wortwahl sehr genau an den
anderen Kandidaten ausgerichtet. Nachdem man sogar meine Nominierung wochenlang liegenließ, wurde
meine Darstellung erst am 12. Mai auf die Netzseite des Bundestages gestellt. Bereits am 13. Mai
berichtete der Berliner Tagesspiegel über eine Zensur durch Bundestagspräsident Lammert. Die
Bundestagsvizepräsidenten Petra Pau/Linke und Thierse/SPD hätten wegen angeblicher "Nazipropaganda"
eine sofortige Löschung meines Beitrags gefordert, dem Lammert/CDU auch umgehend nachkam. Obwohl
die gescholtene Bundestagsverwaltung klar ausdrückte, nichts Verwerfliches in meinem Text gefunden zu
haben und meine Ansichten sogar in Anführungszeichen gesetzt hatten, wurde mein Beitrag auf gut ein
Viertel gestutzt und war kaum noch eine Vorstellung. Man hatte selbst das Bild, welches mich im
Sonnenschein mit Gitarre zeigt, durch ein wenig werbewirksames Bild ersetzt, auf dem die Gesichtszüge
sogar noch kälter und kranker als im Original wirkten. Darüber wurde ich aus der Zeitung in Kenntnis
gesetzt, nicht durch die Verantwortlichen! Daraufhin wurde von mir am 15. Mai an Lammert und den
Onlinedienst des Bundestags eine Aufforderung mit Fristsetzung zur Wiedereinstellung des
Ursprungstextes mit Originalfoto zugesandt, auch mit Erwartung einer Erklärung und einer
Entschuldigung. Dieses unterblieb bis heute. Am 19. Mai reichte ich beim Bundesverfassungsgericht
deswegen eine Eilklage wegen Ungleichbehandlung durch Bundestagspräsident Lammert ein. Keine andere
Möglichkeit war mir noch geblieben. Diese wurde am 20. Mai ohne Angabe von Gründen verweigert mit
der Feststellung "Die Klage wird nicht zur Entscheidung angenommen". Das heißt, der komplett
ausgegrenzte vierte Kandidat hatte keine Möglichkeit erhalten, sich gleich den anderen drei Kandidaten den
Wahlleuten und dem Volke vorzustellen! Am 19. Mai wurde auch deswegen mit Hilfe der Sächsischen
Landtagsfraktion der NPD ein Vorstellungsbrief von mir an alle Bundestagsabgeordneten über die
jeweiligen Fraktionen per e-Post gesendet. In diesem Brief unterrichtete ich die Abgeordneten über die
Ausgrenzung und forderte sie zur gelebten Demokratie auf, wobei ich mich mit meiner Biographie und
meinen persönlichen Ansichten zur Lage der Nation vorstellte. Bei der Bundesversammlung habe ich
mehrere Bundestagsabgeordnete gefragt, ob sie diesen elektronischen Brief von mir erhalten und gelesen
hätten - nicht einem war er bekannt. Vermutlich wurde er durch die Fraktionen nicht einmal weitergeleitet.

In der Broschüre zur Bundespräsidentenwahl, welche den Bundesversammlungsmitgliedern, der Presse und
den Gästen für die Wahl zugänglich gemacht wurde (Herausgeber ist der Bundestag), werden neben
Geschichte und Ablauf der Präsidentenwahl auf den Seiten 16 und 17 Schwan, Köhler und Sodann als
Kandidaten für das Amt vorgestellt. Der vierte Kandidat findet nicht statt - nicht einmal in der aktuellen
Broschüre zur Wahl! Dieser Skandal findet aber noch weitere Höhepunkte, über die uns Journalisten
informierten: Während des Wahlvorgangs hatten Fernsehsender direkt berichtet und übertragen, darunter
auch der Sender Phönix, welcher als Bundestags- und Regierungssender gilt. Darin wurde ein
Politikwissenschaftler befragt, was er zu den drei Kandidaten zu sagen hätte. Dieser erhob klaren Protest
und machte deutlich, daß hier vier Kandidaten zur Wahl stehen. Dann zählte er auf: Köhler, Schwan,
Sodann und ...

bevor er meinen Namen nennen konnte, wurde er abgeschaltet!

Während alle Kandidaten über Wochen in allen möglichen Medien genannt, abgebildet und zu Wort
kommend dargeboten wurden, hatte ich nicht einmal in den öffentlich-rechtlichen Medien diese
Möglichkeit - und sogar im "Bundestagssender" wurde ich verschwiegen und bei einem Interview vor
Namensnennung ausgeschaltet.

Eine perfekte Ausgrenzung und Mißachtung des Gleichheitsgrundsatzes! Und das am 60. Geburtstag von
Grundgesetz und Bundesrepublik - dem angeblich freiheitlichsten Rechtsstaat, den es je auf deutschem
Boden gab, und dessen Grundlage die Gleichheit vor dem Gesetz ist. Ein Hohn.

Gegen 12:30 Uhr erhielten wir einen interessanten Hinweis: Auf dem Videotext von Pro7 erreichte der
"nichtvorhandene" Bundespräsidentenkandidat Frank Rennicke 55% der Stimmen aus dem Fernsehvolk!
Für einen Unbekannten und in den Medien nicht Genannten ein recht ansehnliches Ergebnis. War der
Grund für die mediale "Käseglocke" die Angst vor einem ungeahnten Erfolg und der Nennung von NPD
und DVU?

Für die Wahl wurden alle 1224 Namen der Bundesversammlungsmitglieder aufgerufen, die dann durch die
linke Tür hinter dem Podium hinausgingen, hinten die Wahlunterlagen erhielten, geheim in der Kabine
wählten und mit dem Umschlag wieder durch die hintere rechte Tür hineinkamen, um diesen Umschlag in
die gläserne Urne zu werfen. Ich nutzte die Gelegenheit während dieser gut 1,5 Stunden, mir alles genau
anzusehen. Draußen die einzelnen Kamerastände, die Reporter, die Aufnahmetechnik mit Schnittstellen,
dort suchte ich Gespräche mit Angestellten, Abgeordneten und Journalisten, lief in Kamerabilder und stand
sehr lange beim hinteren Türchen zum Wahlbereich - hier waren sie also, die "Großen" aus dem
Politgeschäft, und liefen verschwitzt und ohne Begleitschutz in zwei Metern an mir vorbei. Charlotte
Knobloch, Erwin Teufel, Ministerpräsident Seehofer, Späth, die Kanzlerin usw.. Im Plenum ging es eng
zu, ich rieb meinen Bauch an Otti Fischer, den Po an Claudia Roth und die Schulter an Edmund Stoiber.
Von der Leyen wirkt noch unscheinbarer als im Fernsehen, Roman Herzog ist alt geworden und Petra Paus
Haarfarbe schreiend. Ich gebe ehrlich zu, mir ernsthaft überlegt zu haben, was man tun könnte, um auf das
Titelblatt der morgigen BILD am Sonntag zu gelangen: Peter Struck einen "Kriegstreiber" und die
Familienministerin eine "Abtreibungsmörderin" schimpfen, Bundestagspräsident Lammert "Faschist"
rufend ohrfeigen wie Beate Klarsfeld einst Bundeskanzler Kiesinger, in das Bundestagsmikrofon
Stauffenbergs letzte Worte "Es lebe das heilige Deutschland" bringen oder durch die Reihen im
Adamskostüm tanzend "So fühle ich mich durch Eure Politik - nackt!" rufen?! Ich sah schon die
Schlagzeile "Naziflitzer im Reichstag - Merkel: Ich habe nicht hingeguckt." Aber ich blieb würdig und
brav, lachte vor mich hin, lächelte in Kameras, die mich nun sehen konnten, und traf Jürgen Trittin im
Treppenhaus, Gregor Gysi im Klo und Wolfgang Schäuble beim ZDF. Otto Schily suchte immer wieder
unsere Nähe und saß mit gespitzten Ohren bei NPD und DVU. Zwischendrin Sportler, Schauspieler,
Neudeutsche aller möglichen Hautfarben. Peter Sodann kam ohne Krawatte, Gesine Schwan mit
Hochfrisur und Horst Köhler blieb unauffindbar. Ich selber trug einen grünen Trachtenjanker und lange
Lederhose nebst Trachtenhemd mit Band - optisch unter Gesellschaftsjacken herausgehoben, erkannten
mich wohl etliche, sprachen mich aber kaum an. Eine Stimmung wie bei einem großen Treffen von
Allianz-Vertretern, gespielte Höflichkeit, künstlicher Humor, unaufrichtiger Handschlag. So waren sie also,
die Mächtigen, die Etablierten, die Verantwortlichen, (...)

Es kam zum Wahlergebnis. Man nahm seine Plätze wieder ein, gespannte Erwartung, dann kamen einige
Musiker - Beifall und Jubel von Seiten der CDU/CSU/FDP. Ob nun durch Schlamperei oder als
Abwatschen für Schwan - diese Musiker bedeuteten, es bleibt bei einem Wahlgang und der
aussichtsreichste Kandidat hat das Rennen gemacht. Dann kamen Blumen, die Diener kamen und gingen
gleich wieder, kamen erneut - Sträuße für die nichtgewählten Kandidaten. Wohin mit dem vierten
Blumenstrauß für den vierten Kandidaten? Unauffindbar war ich für den Träger in der letzten Reihe an der
Tür versteckt worden. Köhler ließ sich Zeit. Er war unbegreifbar zum Schloß Bellevue gefahren und wurde
bereits von Lammert nervös erwartet. Sein Einzug im Sieg. Das Ergebnis: Er hatte mit nur einer Stimme
die absolute Mehrheit, ein weiterer Wahlgang war nicht notwendig. Schwan erhielt ein enttäuschendes
Ergebnis - eigene Mitglieder hatten anders gewählt. Sodann erhielt zwei Stimmen mehr als die
anwesenden Mitglieder der Linken mit 91 Stimmen. Ich selber erhielt vier Stimmen - die der NPD und
DVU. Was wäre gewesen, wenn der wertkonservative Henry Nitzsche und andere anders gewählt hätten -
ein zweiter Wahlgang, ein Skandal, und es hätte vielleicht einen Bundespräsidenten Köhler mit den
Gnadenstimmen von NPD und DVU gegeben, wenn ich meine Kandidatur medienwirksam zugunsten von
Köhler zurückgezogen hätte. Ein Reporter erzählte mir im Vertrauen, man hätte sich darauf vorbereitet,
und die Schweigespirale wäre in diesem Augenblick durchbrochen worden. Aus dem Außenseiter wäre
plötzlich ein Spitzenreiter geworden, und ich möge mir meine Worte für nach dem ersten Wahlgang gut
überlegen. Doch daraus wurde leider nichts. Bürgerliche Feigheit und loyales Verhalten gegenüber dem
einstigen Chef des internationalen Währungsfonds waren ausschlaggebend. Nicht eine einzige Stimme von
anderen - hatte ich mich so ungünstig dargeboten, oder war die Ausgrenzung und die Macht über die
Gehirne einfach zu perfekt?

Köhler hielt seine Wiederwahlrede. Er dankte allen Beteiligten, besonders auch den "demokratischen
Mitkandidaten" (wollte er mich oder Peter Sodann ausgrenzen?), versprach, sein Bestes zu tun, und redete
von einem Globalismus mit menschlichem Antlitz (als könnte Globalismus je ein menschliches Antlitz
haben - KHH.) - er war, ist und bleibt ein Vertreter des internationalen Großkapitals, und diese Wahl war
eine Kraftprobe für das Wahljahr 2009 und eine schwarz-gelbe Koalition. Gesine Schwan sah man ihre
Enttäuschung an und bald darauf war sie dann auch verschwunden. Peter Sodann blieb der Alte - locker
schlenderte er durch die Reihen und begegnete mir noch mehrfach bei der Wahlfeier unter der Kuppel mit
einem Bier in der Hand. Der Bundestagspräsident sprach die Schlußworte. Die Hymne ertönte durch die
Musiker; fast alle standen auf und es wurde seitens CDU/CSU kraftvoll und richtig mitgesungen, bei der
Linken, Grünen und der SPD sangen etliche schlaff oder gar nicht mit. Lammert beendete die
Versammlung und lud zur Feier. Ich verabschiedete mich von Sigmar-Peter Schuldt, der leidend und für
mich von allen Anwesenden am beeindruckendsten war.

Wir trafen uns in unserem Besprechungszimmer wieder, eine Pressemitteilung wurde erstellt. Dann ging es
unter das Dach zum großen Vorraum vor den Fraktionsräumen. Ein aufwendiges Buffet, Sekt, Saft, Jever-
Pils. Ein Bewirtungsdienst bediente. Die ganz "Großen des Politgeschäfts" waren hier nicht mehr zu sehen;
DGB-Sommer grüßte ahnungslos, der Hauptsänger der Prinzen aß neben mir, Gysi sprach lebhaft. Da
unsere Leute lieber am Tisch zusammenblieben, zog ich allein durch die Fraktionen. Kalte Gänge, kahle
Wände (und wenn ein Bild, dann "moderne Kunst") überall liefen Fernseher und Großleinwände - Fußball.
Karlsruhe spielte...?! Vielleicht war auch das ein Grund für das schnelle Ende. Bei drei Wahlgängen hätte
es bis in den späten Abend gedauert. In allen Fraktionen, in Büros oder Konferenzräumen - Fußball! So
feiert man am Jahrestag von Grundgesetz, Bundesrepublik und Wahl des Staatsoberhauptes im
Fraktionsbereich der Etablierten im Deutschen Bundestag - Fernsehfußball! Von dem Dachgang konnte
man in den Innenhof sehen: Ein Pavillonzelt und das Denkmal "Der Bevölkerung" grünüberwuchert. Ich
wagte nicht, zu lange bei Angestellten des Bundestags zu verweilen - ich hätte sie bloßgestellt. Einige
Bundesversammlungs-Mitglieder hatten Kinder dabei. Mit dem NPD-Abgeordneten Borrmann aus
Schwerin fand ich mich in der Kuppel ein, Sicherheitsangestellte sprachen uns an - Einjahresverträge auch
hier. Beim Hinausgehen erhielt jedes Wahlmitglied und auch die Ersatzleute ein Geschenk: Ein Nachdruck
des Grundgesetzes vom 23. Mai 1949, eine Großausgabe der aktuellen Fassung des Grundgesetzes
(interessant der Vergleich, was alles geändert wurde) und ein Buch "Freiheit - 1849 - 1919 - 1949 -
1989". Nur der aufmerksame Beobachter erkennt: Die Gleichheit vor dem Gesetz ist die Grundlage des
Rechtsstaates und der Demokratie - sträflich mißachtet am Feiertag der BRD, auch bei der Wahl des
Bundespräsidenten. Was also ist Demokratie und wer mißbraucht sie? Mir wurde dieses Gastgeschenk
nicht überreicht, Parteifreund Borrmann protestierte, bevor ich es tun konnte - "Ja, natürlich auch für die
Kandidaten gibt es eine Bucherinnerung...!" Beschämend!

Vor dem Reichstag standen all die Großkarossen der "Minister/innen", der große Otto (Schily) und der
kleine Gregor (Gysi) liefen uns noch einmal über den Weg. Eine Betrunkene krakelte herum, unser
Gruppenfoto mit Dame folgte. Wir fuhren in unserem Mannschaftstransporter. Vorbei an den Bühnen, auf
denen Udo Jürgens noch auftreten sollte. Gerne wäre ich bis in die Nacht geblieben, hätte mit Peter Sodann
über unsere nicht vorhandene Demokratie beim Bier geplaudert, hätte mich unter das Volk gemischt und
das Spektakel ausgekostet. Da bereits vor der Wahl das Bundeskriminalamt bei der sächsischen Fraktion
mitteilen ließ, noch am Wahlabend meine Sicherheit zu übernehmen (Begleitschutz im Falle einer Wahl -
das BKA schützt mein Eigenheim, welch reizvoller Gedanke), fragte ich frank und frei die Polizei in Zivil
im Reichstag, ob diese Zusage nun auch gilt, wenn ich mich als vierter Kandidat unter das Volk mische
und auf Kosten des Steuerzahlers so wie andere Wahlleute das Reinheitsgebot des Bieres ergründen
möchte. Keiner war zuständig, das müßten höhere Stellen anweisen, die seien gerade nicht erreichbar
usw...! Außenseiter statt Spitzenreiter! Wir fuhren Richtung Bellevue - die Rasenflächen voller
"Neudeutscher", Nichtweiße bei Grillparty inmitten weggeworfenen Pappgeschirrs und Plastikflaschen.
Wo war unser Volk geblieben?

Zwei Tage später lese ich in der Ludwigsburger Zeitung zur Bundespräsidentenwahl: "Die vier NPD- und
DVU-Abgeordneten sind in der hintersten Reihe platziert. Darunter Kandidat Frank Rennicke, der rechte
Volkssänger, der mit Lederhose, ausrasiertem Nackenhaar und Seitenscheitel aussieht wie eine lächerliche
Wiedergeburt Hitlers, nur ohne Bart..."

Weiterhin steht geschrieben: "Dann stehen alle auf und singen die Nationalhymne. Nur die neuen Nazis
bleiben sitzen."
Täuschten mich meine Erinnerungen? Dort trug ich eine lange Lederhose, die - soweit ich weiß - in Form
und Art Adolf Hitler nie trug. Mein Nackenhaar war geschnitten und als Faconschnitt nicht ausrasiert.
Haarfarbe, Haarfülle und Form ist einem Seitenscheitel Adolf Hitlers nicht ähnlich. Bei der Nationalhymne
sind weder ich noch die Mitglieder und Ersatzmitglieder der Bundesversammlung von NPD und DVU
sitzengeblieben, sondern standen würdig und sangen. Mitglieder der Bundesversammlung von CDU, SPD,
Grünen und Linke blieben erkennbar sitzen. Lüge, wo ist dein Sieg?

Fazit: Ich selber war der Kandidat von drei Landtagsfraktionen, hätte mit Magengrummeln auch passende
Worte im Bundestag gefunden. Mein Respekt verdienen die NPD/DVU-Wahl- und Ersatzleute. Liane
Hesselbarth saß bei der letzten Bundesversammlung allein als "Häschen in der Schlangengrube", Sigmar-
Peter Schuldt war trotz schwer Krankheit auf Posten, Holger Apfel und Udo Pastörs hätten die Anträge zur
Geschäftsordnung und die nationale Kritik an der Ungleichbehandlung vor Millionen von
Fernsehzuschauern mutig vertreten, Dr. Johannes Müller und Raimund Borrmann sah man keine Nervosität
an, Peter Marx und Holger Szymanski leisteten ebenso wie unser Fahrer und Schutzmann pflichtbewußt
gute Arbeit. Solche Gefährten würden auch andere Aufgaben meistern!

Was für Gefühle kommen nun nach drei Tagen in mir auf, wenn ich an diesen Wahlvorgang, die
Ausgrenzung und das Schauspiel denke? Hat man unseren Einsatz überhaupt zur Kenntnis genommen oder
selbst in nationalen Kreisen "übersehen"? Was für ein kalter Schauer geht mir über den Rücken, wenn ich
an die grenzenlose Macht der Medienwächter und unsere eigene Ohnmacht erinnert werde? Was soll ich
von einer Bundesrepublik halten, wo ein Bundestagspräsident ungestraft Zensur und Verschweigen
anordnen kann und mir das höchste Gericht das Recht auf Gleichbehandlung ohne Erklärung verweigert?
Wo ist der Unterschied zwischen der Gleichschaltung der Medien von 1933 und 2009? Wie soll ich meine
örtliche Sparkasse künftig besuchen, wo in Berlin meine Gebühren als Staatsakt in den Himmel geschossen
wurden? Wird mir das Lübzer- oder Jever-Bier je wieder schmecken, ohne diese ganze jammervolle
Schauspieltruppe vor Augen zu haben?

Natürlich kennt man diese BRD und das falsche Spiel der Mächtigen - letztlich fühlt man sich mit seinen
Ansichten nur bestätigt, wußte das alles vorher oder konnte manches zumindest ahnen. Die Fülle des
Erlebten macht es aber so schmerzvoll.

Noch nie waren mir der Untergang und der abgrundtiefe Fall unseres Volkes so bewußt wie am Abend des 23.
Mai 2009. Raimund Borrmann nannte die Versammlung zu Recht so: "Ein Spiegelbild des Adels am Vorabend
des Ersten Weltkriegs: Sie feiern und lachen, doch ihre Zeit vergeht - sie sind überflüssig geworden in einer
veränderten Welt, nur mehr Statisten - ihre Blindheit stürzt Volk und Land in den Abgrund - lachende
Marionetten, wohlgefällig und geistig begrenzt." Aus der Tiefe des Falles nach dem Kriege erhob sich das Volk
wieder - nach dem Niedergang in eine multi-kulturell-kriminelle Gesellschaft ist dies zweifelhaft. Tiefe Trauer
überkommt mich.

Nun weiß ich es genau: Es ist nicht so schlimm wie angenommen - nein, es ist alles noch viel schlimmer!

Frank Rennicke
Rothenburg/Tauber am 26.05.2009

* * *

Hier die unzensierte Selbstvorstellung des
4. Kandidaten zur Bundespräsidentenwahl 2009
auf der dafür vorgesehenen Weltnetz-Seite des
Bundestages, die nach nur einem Tag auf ein
Viertel gekürzt/zensiert wurde:


Handwerker, Liedermacher und Patriot.


Mit dem Barden Frank Rennicke kandidiert ein jüngerer Bewerber für das Amt des Bundespräsidenten.

"Ich verstehe mich als musikalischer Anwalt aller deutschen Patrioten und möchten den diffamierten und
ausgepressten Landsleuten Stimme und Gesicht sein". Bei der Pressekonferenz nach dem Bundesparteitag der
Nationaldemokratischen Partei Deutschlands Anfang April 2009 erklärte der Liedermacher mit diesen Worten
seine Kandidatur, welche von der NPD und DVU unterstützt wird.

Mit Frank Rennicke steht erstmalig ein jüngerer Vertreter aller heimatbewußten Deutschen zur Wahl, der durch
seine Volksnähe und Bodenständigkeit ein anderes Bild darbietet, als von den Massenmedien über "Rechts" gerne
dargestellt wird.


Elektro-Installateur und Volkssänger.

Frank Rennicke ist Jahrgang 1964, gelernter Elektro-Installateur, Hausgerätetechniker und Fachberater im
technischen Außendienst. Er ist verheiratet und Vater von sechs Kindern. Aufgewachsen in Niedersachsen mit
väterlichen Wurzeln in Anhalt, lebte er seit seiner Eheschließung bei Stuttgart und seit einigen Jahren nun bei
Rothenburg ob der Tauber in Franken. Dort baute er für seine Familie in Eigenleistung ein Haus und richtete auch
ein baufälliges bäuerliches Anwesen mit Freunden her. Er ist seit über 25 Jahren politisch interessiert und war
Haupt-Schülersprecher und verließ die Schule mit Mittlerer Reife. Sein Vater war Bäckermeister und verließ Ende
der 50er Jahre die DDR wegen der dort herrschenden Unfreiheit und ließ die von Vater und Großvater
geschaffene Bäckerei in Sachsen-Anhalt zurück. In Braunschweig ehelichte er eine Bäckereifachverkäuferin, mit
der ein eigenes Geschäft neu aufgebaut wurde - in diesem handwerklichen Elternhaus wuchs Frank Rennicke auf
und lernte früh die Sorgen von Selbständigen und Verantwortung für andere kennen. Durch die Verwandten in
Mitteldeutschland und regelmäßigen Besuche dorthin, wurde ihm die deutsche Teilung bewusst, die ihn politisch
und als Liedermacher tätig werden ließ.


Politisch Verfolgter.

Im Jahre 1989 heiratete er eine Tochter von vertriebenen Sudetendeutschen und Ostpreußen und lebte 16 Jahre
bei Stuttgart - als Großfamilie mit drei Generationen unter einem Dach. Durch die erkennbare Überfremdung und
sozialen Spannungen entschied sich die Familie im Jahre 2005. für einen Fortzug aus dem Ballungsgebiet. Grund
war auch die politische Verfolgung der Stuttgarter Behörden, denen nicht nur Frank Rennicke Gesinnungsjustiz
und Unrecht nachsagt. Seit 1994 wegen seiner Lieder verfolgt und angeklagt, musste er zusammen mit seiner
Familie mehrere politische Prozesse durchstehen, in denen die Massenmedien leider unwahr berichteten und
vorverurteilten. Seit 1999 wegen seines "Heimatvertriebenen-Liedes", in denen er die gestrige Vertreibung aus
dem Sudetenland und die gegenwärtige Entwurzelung im Restdeutschland kritisierte, in einem Mammutprozeß
über Jahre abgeurteilt, wurden diese Urteile im März 2008 vom Bundesverfassungsgericht wegen
Grundgesetzwidrigkeit aufgehoben. Kunst- und Meinungsfreiheit haben noch immer Bedeutung, müssen aber, wie
der Fall Rennicke belegt, gegen Feinde der Freiheit verteidigt werden.


Nationaler Sympathieträger.

Seit über zwei Jahrzehnten ist er als nationaler Barde in über 1000 Auftritten in den deutschsprachigen Gebieten
und darüber hinaus bis Moskau, London und Paris unterwegs. Frank Rennicke zeigt auf, dass wahre
Völkerfreundschaft bedeutet, die Nationen zu erhalten und zu respektieren. Wirtschaftlich vertritt er den neuen
dritten Weg zwischen Globalismus und Marxismus - die freie regionale Marktwirtschaft. Musikalisch versteht
Rennicke sich als die nationale Ergänzung zu Hannes Wader und Reinhard Mey.

Frank Rennicke versteht sich als Opposition getreu Artikel 20 des Grundgesetzes. Unbequem, nicht angepaßt und
volksnah. In heimatbewußten Kreisen wird er als Sänger und Sympathieträger auch wegen seiner ausgleichenden
Art geschätzt. Er ist Mitglied der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands und hat an über 20 eigenen und
gemeinschaftlichen Tonträgern mitgewirkt.

(Ende der eintägigen Selbstvorstellung auf der Netzseite des Bundestages.)

*

Heute mache ich eine Ausnahme, was Spendenwerbung im
WIDERHALL betrifft - KHH.:


Für diejenigen Leserinnen und Leser, welche die kinderreiche Familie Rennicke, die durch Justiz (politisch)
und Straßenterror (z.B. Brandanschläge) in ihrer materiellen Existenz stark beeinträchtigt wurde, unterstützen
möchten:

Konto 369 702, BLZ 765 500 00 Vereinigte Sparkasse Ansbach, Inh. Ute Rennicke


* * * * * *


Es folgt die Vorstellungsrede des neuerlichen Kandidaten für die Präsidentschaft 2010. Frank Rennicke ist
Kandidat der NPD für das Amt des Bundespräsidenten.


Vorstellungsrede auf dem NPD-Bundesparteitag.


Wie auf dem Bundesparteitag der NPD am 4. Juni 2010 in Bamberg bereits
bekanntgegeben wurde, haben sich die Wahlmänner der NPD für die 14.
Bundesversammlung, Udo Pastörs, Holger Apfel und Dr. Johannes Müller im
Einvernehmen mit dem NPD-Parteivorstand entschlossen, für das Amt des
Bundespräsidenten erneut den nationalen Liedermacher Frank Rennicke
vorzuschlagen. Nachfolgend dokumentieren wir den Wortlaut der
Vorstellungsrede von Frank Rennicke auf dem NPD-Bundesparteitag:

Es gilt das gesprochene Wort!

Herr Präsident,

werte Kameradinnen und Kameraden,

es ist mir eine große Ehre, jetzt erneut als Kandidat der nationalen Opposition für das Amt des Bundespräsidenten
kandidieren zu dürfen, und ich bedanke mich ganz herzlich bei Udo Pastörs, Holger Apfel und Dr. Johannes
Müller dafür, daß sie mir erneut als Kandidat das Vertrauen schenken.

Ich möchte es aber auch nicht versäumen, meinen Dank auch an die Deutsche Volksunion zu richten, deren
Wahlfrau in der 13. Bundesversammlung, Frau Liane Hesselbarth, mir ebenso ihr Vertrauen ausgesprochen hatte
und mich ebenfalls für das Amt des Bundespräsidenten vorschlug.

Gestatten sie mir einige Anmerkungen zum Grundsätzlichen:

Die Wahl des Bundespräsidenten erfolgt, wie Sie sicherlich wissen, durch die Bundesversammlung, einem eigens
für die Wahl des Bundespräsidenten gestalteten Wahlorgan.

Mit dem zurückgetretenen bisherigen Bundespräsidenten, Herrn Prof. Dr. Horst Köhler, habe ich eine Forderung
an die politische Klasse der BRD gemeinsam:

Ich fordere wie Horst Köhler die Direktwahl des Präsidenten durch das deutsche Volk. Das Volk selbst sollte im
Sinne richtig verstandener nationaler Souveränität in einer freien Wahl entscheiden, wer als Staatsoberhaupt das
deutsche Volk repräsentiert.

Darüber hinaus müssten die Befugnisse eines so direkt vom Volk gewählten Präsidenten deutlich gestärkt werden.
Daß der Bundespräsident praktisch nur als Notar der herrschenden politischen Klasse fungiert, ist unerträglich und
mit der Würde des Amtes eines Staatsoberhauptes nach meinem Verständnis nicht vereinbar.

In einer wirklichen Demokratie müßte dann auch gewährleistet sein, daß sich alle Kandidaten gleichberechtigt
dem deutschen Volk über das Fernsehen und die Printmedien vorstellen können. In Frankreich ist so etwas
selbstverständlich. In der BRD wurde ich als Kandidat zum höchsten Staatsamt regelrecht totgeschwiegen. Der
vierte Kandidat Frank Rennicke bei der Wahl des Bundespräsidenten in der 13. Bundesversammlung fand
öffentlich kaum Beachtung.

Mein auf der Weltnetzseite des Deutschen Bundestages eingestelltes Kandidatenportrait wurde auf Initiative von
Petra Pau und Wolfgang Thierse drastisch gekürzt und zensiert, wobei sogar mein Foto ausgetauscht wurde.
Auch in der Bundesversammlung selbst ließ Bundestagspräsident Norbert Lammert einen Antrag der vier
nationalen Abgeordneten auf Vorstellung der Kandidaten gar nicht erst zur Abstimmung zu.

Über das Verschweigen meiner Kandidatur durch die Systemmedien und die Repressionen der
Bundestagsverwaltung habe ich mich an sich nicht gewundert. Gewundert hat mich allerdings, daß sich nach der
Bekanntgabe meiner Kandidatur beim Bundesparteitag in Berlin durch die NPD die Partei sich offensichtlich nicht
mehr für meine Kandidatur zu interessieren schien. Erst nachdem sich der Fraktionsgeschäftsführer unserer
Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern, Peter Marx, der Sache annahm, wurde meiner Nominierung dann
Nachdruck verliehen.

Ich weiß und ich bin mir bewußt, daß die NPD durchaus harte Zeiten durchmachen mußte. Nur erwarte ich von
einer Partei, die mich für das höchste Amt im Staate nominiert, daß sie dann auch hinter dem Kandidaten steht
und diesem den Rücken stärkt. Es freut mich daher ganz besonders, daß Udo Pastörs, Holger Apfel und Dr.
Johannes Müller im Nachgang zur Sitzung der 13. Bundesversammlung am 23. Mai 2009 Verfassungsklage beim
Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erhoben haben, um die Gültigkeit der Wahl von Horst Köhler zum
Bundespräsidenten gerichtlich überprüfen zu lassen. Mit dieser Verfassungsklage haben unsere drei Wahlmänner
voll ins Schwarze getroffen, denn die Wahl von Horst Köhler war gleich aus mehreren Gründen unwirksam.

Außer den zahlreichen Diskriminierungen, die ich als Kandidat erfahren habe, wurden auch unsere vier
Wahlmänner während der Sitzung der Bundesversammlung in eklatanter Weise in ihren Abgeordnetenrechten
verletzt. So ließ Bundestagspräsident Norbert Lammert von unseren drei eingereichten Anträgen einen gar nicht
erst zu und die anderen durften nicht mündlich begründet werden. Ein Maulkorb für Abgeordnete - und das zum
60. Jahrestag des Grundgesetzes!

Schließlich war die Wahl Horst Köhlers auch deshalb ungültig, weil etliche Landtage die von ihnen in die
Bundesversammlung zu entsendenden Delegierten nicht nach verschiedenen Listen, sondern wie zu DDR-Zeiten
im Block gewählt haben. Diese Wahlpraxis wird von mehreren führenden Staatsrechtlern, wie z.B. Prof. Dr.
Martin Morlok, Prof. Dr. Ulrich Battis, Prof. Dr. Hans Meyer und dem ehemaligen Richter am
Bundesverfassungsgericht, Prof. Dr. Hans Hugo Klein als "ganz eindeutigen Verfassungsverstoß" bezeichnet, der
die Wahl von Horst Köhler anfechtbar mache. Diese von Udo Pastörs, Holger Apfel und Dr. Johannes Müller
eingereichte Verfassungsklage ist gegenwärtig noch beim Bundesverfassungsgericht anhängig und wird nach
Angaben auf der Weltnetzseite des Bundesverfassungsgerichts voraussichtlich noch im Jahre 2010 entschieden.
Der Deutsche Bundestag wurde vom Bundesverfassungsgericht bereits zu einer schriftlichen Stellungnahme
aufgefordert, hat aber erst einmal eine Fristverlängerung beantragt.

Auch Ex-Bundespräsident Köhler hatte vor seinem Rücktritt Post vom Bundesverfassungsgericht bekommen und
sollte bis zum 31. Mai 2010 Stellung nehmen. Wir alle wissen, was Horst Köhler an diesem Tag stattdessen
gemacht hat Unabhängig vom Ausgang dieser Verfassungsklage freut es mich aber ganz besonders, daß bei
diesem Programmparteitag die Forderung nach einer Direktwahl des Bundespräsidenten erneut beschlossen
werden soll und dem so gewählten Bundespräsidenten mehr Kompetenzen zugewiesen werden sollen.

Darüber hinaus erwarte ich von Euch allen in den Wochen bis zum Zusammentritt der 14. Bundesversammlung
am 30. Juni im Reichstag zu Berlin eine Kampagne für meine Kandidatur.

Wie Ihr sicherlich wisst, wurde ich in diesem Land mit geradezu unglaublichen Methoden seitens der
Staatsanwaltschaft verfolgt und angeklagt. Erst das Bundesverfassungsgericht machte zwischenzeitlich der
Hetzjagd auf mich und meine Familie ein Ende.

Ich trete für Meinungsfreiheit ein. Eine Demokratie ohne Meinungsfreiheit ist keine Demokratie und ohne
Meinungsfreiheit kann ein Volk nicht gesunden. Es wird den Häschern nicht gelingen, mich mundtot zu machen.
Ich lasse mir als freier Deutscher keinen Maulkorb umhängen. Eine zentrale Forderung für die Wiederherstellung
nationaler Souveränität für unser Volk ist die Forderung nach Abzug aller fremden Truppen aus Deutschland. Es
ist an der Zeit, daß die US-amerikanischen Soldaten Deutschland räumen und Ramstein für die US-Amerikaner
gesperrt wird. Darüber hinaus verlange ich, daß deutsche Soldaten nur zur Verteidigung Deutschlands eingesetzt
werden dürfen. Wenn dies nur möglich ist durch einen Austritt aus der NATO, dann sollte ein solcher Austritt
schnellstens herbeigeführt werden. Wir dürfen uns nicht weiter in die schmutzigen Kriege der Amis hineinziehen
lassen.

Die NPD und der nationale Widerstand haben zusammen mit vielen namhaften Wirtschafts- und
Rechtswissenschaftler, immer und immer wieder vor der Einführung des Euro gewarnt. Bei einer
Volksabstimmung, und da bin ich mir ganz sicher, hätte das deutsche Volk niemals für die Abschaffung der DM
gestimmt. In zentralen Fragen der Politik muß nach meinem Verständnis aber in einer Staatsform, in der das Volk
herrschen soll, auch das Volk entscheiden, deshalb fordere ich das Recht auf Volksentscheid in allen zentralen
Fragen der Politik. Wir wollen zurück zur Währungshoheit in unserem Land, wir wollen die D-Mark. Wir
Deutsche sind es leid, in dieser EU und innerhalb der Eurozone weiter ausgeplündert zu werden. Der
Zusammenbruch des Finanzgebäudes mit dem Euro wird zu erheblichen Problemen führen.

Wahrscheinlich muß die BRD auch aus der EU austreten, um die eigene Wirtschaft zu retten. Das EU-
Bürokratiemonster frißt Milliardensummen auf. Wir wollen ein Europa der Völker und kein Europa der
hemmungslosen und skrupellosen Finanzmärkte. Viele warnen ja vor den Hintermännern der Finanzmärkte und
den sogenannten Spekulanten, die schuld seien an der Misere. Die eigentliche Schuld tragen die verantwortlichen
Politiker in Berlin, und Schuld tragen diejenigen, die von Heuschrecken und Finanzspekulanten reden, diese aber
lieber nicht beim Namen nennen. (...)

Kern meiner innenpolitischen Aussagen ist die Feststellung, daß alles getan werden muß, um den biologischen
Erhalt des deutschen Volkes zu sichern. Ich habe selbst sechs Kinder und kann jedem nur sagen: Die Zukunft
unseres Volks wird entscheidend durch die Wiegen entschieden.

"Wo keine Wiegen stehen, da rostet bald der Pflug,
wenn sich auch heut die Äcker breiten
Und heil die Sensen drüber gleiten,
wo keine Wiegen stehen, wird jede Ernte Trug.
Wo keine Wiegen stehen, wird jedes Beten Spott,

"ob auch die Dome wiederklingen
und Fromme ihre Opfer bringen,
wo keine Wiegen stehen, da schweigt auch Gott

"Wo keine Wiegen stehen, wird auch das Schwert verlacht,
und mögen noch so stolze Bauten ragen
und Männer sieggewiß die Banner tragen,
wo keine Wiegen stehen, verliert das Schwert die Macht."

Deutschland ist dann verloren, wenn wir den Kampf an den Wiegen verlieren. Und den müssen wir selbst
kämpfen. Hier ist ein jeder selbst verantwortlich und seinem Volk gegenüber in der Pflicht.

Ich stehe des weiteren in dem Bewußtsein, daß es eine Schande ist, daß unser Volk zum Verbrechervolk
degradiert wurde. Von den Feinden Deutschlands würde ich nichts anderes erwarten. Daß aber Deutsche den 8.
Mai als Tag der Befreiung regelrecht feiern, finde ich pervers. Ja, wir Deutsche wurden befreit, von Ostpreußen,
von Schlesien und Ostbrandenburg, von Danzig, vom Sudetenland. Dresden wurde in einem der fürchterlichsten
Kriegsverbrechen von anglo-amerikanischen Terrorbombern zerstört und hunderttausende, hauptsächlich Frauen
und Kinder, kamen dabei auf bestialische und grausame Weise zu Tode.

Dies als Befreiung zu bezeichnen, ist eine Schande.

Die Vertreibung von 12 Millionen Deutschen als Befreiung zu bezeichnen, ist unerträglich. Die
Massenvergewaltigungen von Millionen deutscher Frauen durch eine entfesselte russische Soldateska als
Befreiung zu bezeichnen, ist eine ungehörige Verhöhnung der Opfer.

Ich widerspreche, wenn die Soldaten der Wehrmacht und die ihr angeschlossenen Verbände kriminalisiert werden.
Ich betone: Unsere Soldaten waren tapfere Soldaten. Die deutschen Soldaten waren keine Verbrecher. Ich ganz
persönlich, und ich hoffe alle anständigen Deutsche in diesem Saal sind ebenfalls mit Recht stolz auf die
heroischen und heldenhaften Leistungen unserer Soldaten.

Es muß endlich Schluß gemacht werden mit dem einseitigen Schuldkult. Ich bin unseren beiden
Landtagsfraktionen dankbar, daß diese in den Landtagen von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern dem
einseitigen Schuldkult durch demonstratives Verhalten entgegengetreten sind. Es war in Dresden richtig, den
Plenarsaal zu verlassen und es war in Schwerin richtig, sitzenzubleiben, als man versuchte, den Schuldkult zu
zelebrieren.

Wir müssen uns alle einsetzen für Deutschlands Zukunft.

Mit meiner erneuten Kandidatur möchte ich allen in der BRD politisch Verfolgten und Ausgegrenzten, sowie den
von der Politmafia ausgeplünderten, all den Hoffnungslosen und den deutschen Familien Gesicht und Stimme sein.

Stellvertretend für all diejenigen, welche nach dem 8. Mai 1945 zu Unrecht gefoltert, gemartert und ermordet
wurden, nenne ich hier nur zwei Namen: Den unvergessenen Märtyrer für den Frieden Rudolf Hess und den in
Italien noch immer inhaftierten Erich Priepke.

Ich bin zur Kandidatur für das höchste Amt in der BRD bereit. Mit der notwendigen Ernsthaftigkeit werde ich
weiterhin unermüdlich für deutsche Interessen kämpfen, und ich erwarte ja ich fordere von jedem, daß er alles tut,
was er nach seinen Möglichkeiten in der Lage ist, für unser Volk zu tun.

"Und handeln sollst Du so, als hinge
von Dir und Deinem Tun allein
das Schicksal ab der deutschen Dinge,
und die Verantwortung wärí Dein"

Deutschland wir sind bereit!

Ihr Frank Rennicke

* * * * * *

Es ist allen Beteiligten klar, daß der vierte Kandidat (wie eben auch die dritte Kandidatin von den Linken) nicht
zum Zuge kommen werden. Es geht darum den Bekanntheitsgrad der nationalen Opposition zu erweitern, wozu
die Verantwortlichen jede Gelegenheit nutzen wollen.

Zum Ausgang noch eine ganz andere Perspektive zum Thema "Bundespräsident", die dem Steuerzahler sehr
gefallen könnte. Es ist ein Ausriß aus dem "Wittlager Kreisblatt" vom 3. Juni 2010, eine Satire von Klaus Suttmann:

In Nr. 25 vom 27. Juni 2010 wurde in den "Osnabrücker Nachrichten" über die Wahl des
Bundespräsidenten eine Umfrage veranstaltet. Soll der Bundespräsident vom Volke gewählt werden? Ja oder
Nein. Ergebnis 84,8 % waren für die Direkt-Wahl durch das Volk (die Zeitung hat sogar die Vokabel "Volk"
verwendet, sicher ein versehentlicher Ausrutscher!) und nur 15,2 % stimmten mit "Nein". Zugegeben, daß die
Umfrage nicht repräsentativ ist, aber ähnliche Ergebnisse würde auch Allensbach erzielen, plus/minus 5 %. Es ist
typisch für die System-"Wissenschaftler", die von Reportern nach der Direkt-Wahl durch das Volk befragt
wurden. Jeder verklausulierte seine "Wenn" und "Abers" und das Aussage-Ergebnis war immer dasselbe: das
Volk ist zu blöd für eine Direktwahl. Vielleicht stimmt das tatsächlich?
Karl-Heinz Heubaum.
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Abgeschlossen am 27. Juni 2010.
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zur Veröffentlichung voraus, wenn nichts anderes angegeben wird.
A C H T U N G ! A C H T U N G ! A C H T U N G ! ! Um den Suchrobotern im Netz
das Auffinden von ePost-Adressen möglichst zu erschweren, verwende ich in
allen eBrief-Anschriften anstelle des @ die Zeichenfolge (A)
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Zitate, sogar welche aus wissenschaftlichen Werken und historischen Dokumenten,
zu einer Strafverfolgung führen, wenn man sich nicht glaubhaft vom Inhalt
distanziert und die Veröffentlichung geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu
stören. Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von solchen Zitaten und
Aussagen, sollten sie in meinen Veröffentlichungen erscheinen. Das gilt für
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auf den Haftungsausschluss und die Bekanntmachungen gleich anfangs auf meiner
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Viele Grüße von Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de