W I D E R H A L L - Nr. 56
J u l i / A u g u s t ~ 2 0 1 0 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
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1. Vom "Schrecken der Welt" zum "Deppen der Welt".
2. Deutsche! Hört auf, Euch ausnehmen zu lassen!
3. Die ehemalige Deutsche Mark "eine der erfolgreichsten
- -und besten Geldverfassungen der Welt".
4. Glaubensfragen.
- -"Wahl zwischen Pest und Cholera."
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Vom "Schrecken der Welt" zum "Deppen der Welt".


von Thomas Brehl


Darüber, ob Deutschland jemals der "Schrecken der Welt" war, läßt´s sich trefflich streiten, aber daran, daß die
BRD-regierten Deutschen mittlerweile die "Deppen der Welt" sind, kann kein vernünftiger Zweifel bestehen.

"Wer everybody's darling sein will, ist everybody's Depp", soll Franz-Josef Strauß mal gesagt haben und
zumindest hier hat er wohl Recht gehabt, denn die Geschichte der BRD liefert immer wieder Beweise für diese
These des langjährigen CSU-Vorsitzenden.

Die Managementtrainerin Irene Becker hingegen klärt uns in ihrem neuesten Buch darüber auf, daß "übertriebenes
Harmoniestreben und ständige Anpassung an die Erwartungen anderer extrem unzufrieden machen und auf Dauer
zum Verlust der eigenen Persönlichkeit führen" kann.

Das Bestreben es immer allen Recht zu machen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der BRD und
nimmt mittlerweile geradezu groteske Züge an, die nur mit nationaler Selbstaufgabe umschrieben werden können.
In Folge des verlorenen Krieges mag sich das zuweilen devote Verhalten deutscher Politiker noch irgendwie
erklären lassen aber auch in der vorauseilenden Aufgabe nationaler Interessen sind wir Weltmeister. Schon 1961
verzichtete die BRD als einziger Staat unter allen Unterzeichnern des sogenannten "Antarktischen Vertrags"
völlig ohne Not und ohne dazu aufgefordert gewesen zu sein, auf alle territorialen Ansprüche auf dem Gebiet der
Antarktis und das, obwohl die deutsche antarktische Expedition von 1938 den noch heute unter dem Namen
"Neuschwabenland" (benannt nach dem Expeditionsschiff) bekannten Teil der Antarktis für das Deutsche Reich in
Besitz genommen hatte.

Wäre die BRD eine Person und kein Staat, käme sie wegen Rückgratverkrümmung aus der gebückten Haltung
gar nicht mehr raus. Und es waren keinesfalls nur die Großmächte, vor denen die BRD in die Knie sank. Hier
paßte den Polen irgendwas nicht, dort den Tschechen. Hier war es der Zentralrat der Juden, dort der der Sinti und
Roma. Das reich gewordene "Wirtschaftswunderdeutschland" weckte weltweite Begehrlichkeiten und die
Forderungen wurden immer absurder und meist mit dem Hinweis auf die furchtbare Zeit des Nationalsozialismus
garniert. Aber die Entfernungen wuchsen in geographischer, wie in temporärer Hinsicht und irgendwann standen
dann aus Afrika stammenden Eingeborene mit offenen Händen vor den BRD-Kassenschaltern und wollten
Reparationen für den von Kaiser Wilhelm II. niedergeschlagenen Herero-Aufstand des Jahres 1904. (*)

Trotz der der Regierung bekannten Stimmungslage im Volk nahm die BRD so viele Flüchtlinge auf, wie kein
anderes europäisches Land. Sie opferten am Ende sogar des Deutschen liebstes Kind, die D-Mark. Obwohl viele
Länder nicht ohne uns, wir aber mühelos ohne sie auskommen könnten, gaben die wechselnden Regierungen
dieser BRD immer wieder deutsche Interessen preis und immer wieder wichen sie dem Druck auch kleinster
Länder, um diese bei Laune zu halten und in der trügerischen Hoffnung, Deutschland könne sich so beliebt
machen in aller Welt. (*1)

Deutsche Behörden verhalten sich gegenüber Bittstellern aus aller Welt ebenso
großzügig, wie der Staat BRD gegenüber auswärtigen Interessen. Überall wird
nachgegeben und zurückgewichen und die anfangs Bittenden, später Fragenden
und nunmehr Fordernden wissen genau, auf welcher Klaviatur sie zu spielen haben.


Sich Zauberwörter wie "Nazi" und "ausländerfeindlich" zu merken, ist nicht ganz so aufwändig wie gleich die
ganze Sprache zu lernen und reicht ja auch aus. Millionen und Abermillionen Steuergelder werden so an
unberechtigte Empfänger verschwendet, während Schwimmbäder schließen, Theater dicht machen und
Winterschäden auf deutschen Straßen nicht mehr repariert werden können.

Aber hätte Hilmar Kopper, ehemals Vorstandsprecher der Deutschen Bank, solche Summen in überheblicher
Manier sicher wieder als "peanuts" bezeichnet, so geht´s jetzt richtig an´s Eingemachte. Der Euro, dem die stabile
D-Mark weichen mußte, ist bereits jetzt am Ende und wird nun unter verzweifelten Umschichtungen von
"reichen" zu "armen" Ländern weiterhin am Leben erhalten, wider jedes bessere Wissen.

Griechenland ist bereits pleite und Portugal, Spanien und Irland werden folgen, dann vielleicht Italien aber so weit
wird es gar nicht erst kommen, weil der Euro-Raum dann längst kolabiert ist. Die Griechen, denen man lediglich
zu Gute halten kann, daß sie mehrere Hundert Jahre Türkenherrschaft zu erleiden hatten, haben sich schon mit
Lug und Trug in die Gemeinschaft der Euro-Länder geschlichen und weiter gelogen und Bilanzen gefälscht, bis es
nicht mehr ging. Nun steht der Staatsbankrott vor der Tür und helfen sollen die anderen, Griechenland selbst
scheint kaum zu wirklich einschneidenden Reformen bereit. Und diese anderen, das sind in erster Linie wir, die
Deutschen. Vor wenigen Wochen noch mit Schmäh- und Hetzartikeln in der griechischen Presse überhäuft,
natürlich auch unter Hinweis auf den Zweiten Weltkrieg, mußten diese verdammten Deutschen am Ende den mit
Abstand größten Brocken der Finanzhilfe für Griechenland aufbringen.

Hatte es zunächst noch geheißen "Noch am Samstag hatte Schäuble nicht ausgeschlossen, dass Deutschland die
von Griechenland beantragten Hilfen ablehnen könnte.", so vermeldet die Nachrichtenagentur Reuters wenig
später: "Merkel wechselt bei Griechen-Hilfe von Bremse auf´s Gas!" Die Kritik an Deutschlands "zögerlicher
Haltung" habe das möglich gemacht. Ja klar, wie gehabt (*2)

Nun haben wir es im Falle Griechenlands leider nicht mit der "Tonne des Diogenes" zu tun, sondern mit dem sehr
viel größeren "Faß ohne Boden". Andere Länder werden folgen und Deutschland wird zahlen, zahlen, zahlen, bis
es selbst nicht mehr kann. Dann wird nicht nur die Stabilität des Euro-Raumes Geschichte sein, sondern auch die
innerstaatliche Stabilität der BRD. Wer Deutschland liebt, muß diese Entwicklung nicht fürchten, im Gegenteil.
Erst wenn die Not herrscht und das Elend grassiert, wird es ein Erwachen des satten und trägen deutschen Volkes
geben können. Vor diesem Erwachen muß niemand Angst haben, der uns Deutsche achtet und unsere Leistungen
und die unserer Ahnen respektiert. Wir versichern auch schon heute, daß uns nichts ferner liegt, als zum
"Schrecken der Welt" zu werden. Aber eines, das wollen wir niemals mehr sein: Die "Deppen der Welt"!

- - - - - -

Seitenbetreiber:

(*) = Niederschlagung des Herero-Aufstandes 1904. Die Gutmenschen mokieren sich nach über 100 Jahren
darüber, daß einmal zum Schutz deutscher Ansiedler in Afrika ein Aufstand siegreich bekämpft wurde. Dabei wird
ausgeblendet, daß Deutschland nur wenige Jahrzehnte über Kolonien verfügte, deren Bewohner sich übrigens
noch heute gern an die Deutschen erinnern. Denkt dabei von unseren ewigen und schizophrenen Deutschland-
Hassern im eigenen Volk niemand an die anderen Kolonialmächte, wie z. B. unter anderen Belgien, Holland,
Frankreich und ganz besonders Großbritannien, die über Jahrhunderte im Blut der unterdrückten Eingeborenen-
Völker in Afrika und Asien wateten, geschweige denn an die Asurottungsorgien gegen die Indianer Nordamerikas
und die Indos Südamerikas!!!

(*1) = Die Beliebtheit Deutschlands. M.E. interessiert es die Politkaste herzlich wenig, ob das deutsche Volk bei
den anderen Völkern beliebt ist. Zwar regiert die Politkaste nahezu grundsätzlich gegen das deutsche Volk, d.h.
heißt gegen seine geäußerten oder ungeäußerten Wünsche und Interessen, jedoch im Interesse der internationalen
Finanzoligarchie. Es genügt ein Anruf aus den USA und schon macht Merkel Milliarden für Griechenland locker.
Aber - und das ist das Verblüffende - trotz öfters gesteuerter Hetzkampagnen des Auslandes gegen das deutsche
Volk ist nach einer Umfrage, die der britische Fernsehsender BBC alljährlich in Auftrag gibt, das beliebteste Land
in der Welt Deutschland. In 28 Ländern wurden etwa 30.000 Leute befragt. Die besten Noten erhielt Deutschland
von Frankreich und Südkorea. Die schlechtesten Noten erhielt die BRD von Pakistan, Indien und
bezeichnenderweise von der Türkei! Damit kann ich gut schlafen! Den Titel des beliebtesten Landes erhielten wir
Deutsche bereits zum zweiten Mal in Folge. Mit Sorge betrachte ich das Schwinden unseres Ansehens in
Afghanistan, was allerdings kein Wunder ist, schließlich haben deutsche Soldaten dort nichts zu suchen. Die
Beliebtheitsskala ausführlicher in der folgenden Grafik:

(*2) = "Merkel wechselt bei Griechenlandhilfe von Bremse auf's Gas" (Reuters). Ein Anruf Obamas genügte und
Merkel spurte.

* * * * * *


Ein britischer Journalist schrieb im Telegraph, was in jeder deutschen Zeitung stehen müßte:


Deutsche! Hört auf, Euch ausnehmen zu lassen!

*
Daniel Hannan ist der Autor des Artikels"Germans! Stop being ripped off!"
im englischen "Telegraph".

*


"Keinem Land in der EU wird so übel mitgespielt. Es zahlt mehr in das System ein als jedes andere, und hat dabei
die niedrigste Pro-Kopf-Vertretung in den Brüsseler Institutionen. Die Steuertransfers, die die deutschen
Steuerzahler gemäß den Bestimmungen der gemeinsamen Agrarpolitik an die französischen Bauern leisten (kein
Wunder, daß uns oben die Franzosen die besten Beliebtheitsnoten erteilen - KHH.), übertreffen bei Weitem alles,
was sich Clemenceau auch nur vorstellen konnte, als er in Versailles (1919 Versailler Diktat) Kriegsreparationen
forderte.

"Der Kohäsionsfond, unter dem die Mittelmeerstaaten schon Zuteilungen vor der Einführung des Euro erhielten,
wurde vom deutschen Finanzamt (gemeint ist wohl das BRD-Finanzministerium - KHH.) unterschrieben. Völlig
selbstverständlich richteten sich dann die Augen aller EU-Länder auf Angela Merkel - in Erwartung des nächsten
Schecks -, als Griechenland zusammenbrach.

"Ich habe schon öfter gesagt, die Deutschen sind uns vom Temperament her ähnlich. Sie sind geduldige
Menschen, aber irgendwann kommt der Punkt, wo ihr Geduldsfaden reißt, und es scheint, als kämen sie jetzt so
langsam an diesen Punkt. Eine Umfrage, die in Frankreich veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Idee von Bailouts
(*) innerhalb der Eurozone von 53 Prozent der französischen Wähler, 55 Prozent der Spanier und 67 Prozent der
Italiener, aber nur von 24 Prozent der Deutschen unterstützt wird.

"Natürlich haben die Deutschen beim Bailout keine Möglichkeit zur Mitsprache, genauso wenig wie bei der
Einführung des Euro. Die deutsche Verfassung verbietet Volksabstimmungen, was mehr oder weniger so
eingerichtet wurde, um die Politiker vor der öffentlichen Meinung zu schützen. (Wohl eher vor dem Volk zu
schützen, denn die sog. "öffentliche Meinung" ist in den wenigsten Fällen Volkes Stimme. - KHH.)

"Diese Politiker, die in den Notlösungen der unmittelbaren Nachkriegszeit aufwuchsen, halten es für eine
unumstößliche Wahrheit, dass die einzige Alternative zur europäischen Integration ethnische Konflikte sind.
(Womit Kriege zwischen den Völkern gemeint sind. - KHH.)

"Ihre Großzügigkeit mit dem Geld ihrer Steuerzahler gründet in einem unausgesprochenen Gefühl der historischen
Verantwortlichkeit. Aber um seine Wirkung zu erhalten, muss eben genau dies unausgesprochen bleiben. Einmal
ausgesprochen, 'wenn wir nicht die Schulden der verschwenderischen Regierungen übernehmen, könnte der
Zweite Weltkrieg wieder losgehen', wird die Absurdität sofort offensichtlich.

"Ein deutscher Christdemokrat kam einmal mit genau diesem Argument auf mich zu, als ich in der Versammlung
den Bailouts widersprochen habe. Kaum waren die Worte heraus, fiel ihm auch auf, wie albern sich das anhörte.
Der griechische Deal markiert das Ende von Deutschlands unhinterfragtem »Europäismus«. Frau Merkel sah
keinen Grund, den IWF außen vor zu lassen, nur um den Euro-Nationalisten nachzugeben. Und nun, da sie ihren
Steuerzahlern ein derartiges Ausmaß an Haftungspflichten auferlegt hat, wird das auch nicht wieder passieren.

"Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich schon geschrieben, dass sich die Stimmung in Deutschland drehte: 'Die
alten Beschwörungsformeln - die Behauptung, dass Europa vor allem ein Gegenmittel für aggressiven
Nationalismus ist - haben ihre Macht verloren. Die Euro-Schamanen singen sie noch, aber finden immer weniger
Widerhall. Die Magie verblasst. Der Traum löst sich auf. (Schön wär's! - KHH.)

So scheint es zu sein. Angesichts des Vorschlages, sie sollten doch bitte ihr Renteneintrittsalter anheben, damit die
Griechen ihres nicht anheben müssen, haben die Deutschen reagiert, wie es jeder andere getan hätte. Keine Minute
zu früh."

*

Quelle: http://blogs.telegraph.co.uk/newsldanielhannan/l00031641/germans-stop-being-ripped-off/

* * * * * *

Die ehemalige Deutsche Mark war "eine der
erfolgreichsten und besten Geldverfassungen der Welt".


(*) = Bailouts - oder Bail-out, englisch aus der Klemme helfen. Hier bedeutet das Wort Schuldenübernahme und
Tilgung bzw. Haftungsübernahme durch dritte EU-Staaten bei Wirtschafts- und Finanzkrisen eines EU-Staates. In
seinem Artikel erweckt Autor Daniel Hannan den Eindruck, das schon mit der Umsetzung des
Maastrichtvertrages bzw. der Einführung des Euro ein Bailout zwischen den EU-Staaten bestanden hätte, also bei
Staatspleiten die Übernahme der Schulden durch die anderen EU-Länder. Nur so sind ja die Aussagen von BRD-
Politikern zu erklären, die diese an Hannan richteten. Aber laut Wikipedia ist die Sache ganz anders. Gerade die
Ablehnung eines jeglichen Bail-outs ist die Grundlage des Beitritts Deutschlands zu Maastricht und zur
Gemeinschaftswährung des EURO. Wikipedia: "No-Bail-out als wesentliche Grundlage des deutschen Euro-
Beitritts. Artikel 125 des EU-Vertrages verbietet es, dass die EU oder Mitgliedsländer für die Schulden eines
anderen Mitgliedslandes einstehen ('no bailout' = 'Nichtbeistandsklausel'). Die Deutschen setzten (nach zähem
Ringen) durch, dass diese Regel und einige andere 1992 in den Maastricht-Vertrag geschrieben wurden, um
sicherzustellen, dass die europäische Währung ebenso stabil werden würde wie die D-Mark. Deutschland habe
bei einer Währungsunion 'viel zu verlieren', sagte 1990 Hans Tietmeyer (damals Bundesbank-Vize und später
Präsident), 'nämlich eine der erfolgreichsten und besten Geldverfassungen der Welt'. Das Bundesverfassungsgericht
billigte den Vertrag 1993 und schrieb dabei zur Nichtbeistandsklausel: 'Diese Konzeption der Währungsunion als
Stabilitätsgemeinschaft ist Grundlage und Gegenstand des deutschen Zustimmungsgesetzes. .. Sollte die
Währungsunion die bei Eintritt in die dritte Stufe vorhandene Stabilität nicht kontinuierlich im Sinne des vereinbarten
Stabilisierungsauftrages fortentwickeln können, so würde sie die vertragliche Konzeption verlassen.' Das Gericht
kündigte damals an, in einem solchen Fall einzuschreiten. Darauf hofften einige Euro-Gegner um Joachim Starbatty
(Schachtschneider usw.), die 2010 erneut (wie schon 1998) vor dem Bundesverfassungsgericht klagten, vergeblich:
ihr Eilantrag wurde abgelehnt. Von der kurz darauf getätigten 123-Milliarden-Zusage der Bundesregierung wußten
sie zum Zeitpunkt der Ablehnung noch nichts." Soweit Wikipedia.

Verehrte Leserschaft, wenn Sie das gelesen haben muß eigentlich jeder mitdenkende deutsche Mensch schwer in's
Grübeln kommen. Was ist los, mit "unserer" Elitenkaste??? Das höchste deutsche Gericht führt sich selbst an der
Nase herum und folgt nicht den eigenen Vorgaben und Richtlinien. Erst verlangt es den No-Bail-out, verlangt im
Urteil annodazumal die Nichtbeistandsklausel und behält sich vor, tätig zu werden, wenn es zum Bail-out kommt
und heute tritt sich das Gericht selbst in den Hintern und macht die eigenen Vorgaben zu Makulatur, wenn
deutsche Bürger vom Gericht verlangen gegen diesen Finanzschwindel vorzugehen, der von Merkel & Co zum
Schaden Deutschlands getätigt wurde. Das Gleiche gilt für die BRD-Regierung, die einst bei der Einführung des
Euro die Nichtbeistandsklausel (No-Bail-out) durchsetzte und heute nichts Eiligeres zu tun hat, als einem
Rettungsschirm nach dem anderen zuzustimmen. Erst Griechenland, dann gleich für den gesamten EURO-Raum.
Zuletzt einem mit einem Volumen von 123 Milliarden Euro. Der Bürger muß sich fragen, was spielt sich da ab im
Hintergrund, wenn solch' extrem widersprüchliche Politik von der sogenannten "Elite" zum Schaden des
deutschen Volkes betrieben wird?

Was sagt uns letztendlich noch der Artikel von Daniel Hannan? Er beweist die Dummheit und Kenntnislosigkeit
"unserer" Politiker, wenn sie dem Autor gegenüber die Schuldenübernahme zugunsten anderer EU-Staaten - den
Bailout - verteidigten. Sie haben weder den Maastricht-Vertrag gelesen, noch wissen sie etwas von den
diesbezüglichen "Festschreibungen" pro Nichtbeistandsklausel durch das Bundesverfassungsgericht. Oder ist es
ganz anders? GANZ ANDERS??? Sind diese Politschranzen und anderes BRD-Eliten-Clientel gleich nach Euro-
Einführung von den Eine-Welt-Hintergründlern belehrt worden, daß die Maastricht-Vereinbarungen kaum das
Papier wert sind, auf denen sie gedruckt sind? Daß man nach einer ganz anderen Pfeife zu tanzen habe? Das
Nichttätigwerden des Bundesverfassungsgerichtes (so die eigenen Entscheidungen ignorierend) ist dafür ein
Beweis. - Im nächsten Artikel von Thomas Brehl geht es folgedessen überhaupt um die Glaubwürdigkeit der
Politiker-Kaste. Man muß einfach zu dem Schluß kommen, ihnen ist nicht über den Weg zu trauen!!! Brehl hat
recht: diese Politschranzen müssen weg! - Karl-Heinz Heubaum.

*

Sollten die angeschlagenen EU-Staaten ihre Schulden nicht mehr bedienen, müßte die Bundesrepublik über eine
halbe Billion US-Dollar abschreiben - eine Katastrophe!

*

G l a u b e n s f r a g e n .
"Wahl zwischen Pest und Cholera."


von Thomas Brehl


Würden Sie ihrer hochverschuldeten Nachbarin glauben, wenn sie Ihnen erzählt, daß sie ihre Finanzen jetzt
endlich dadurch in Ordnung bringt, indem sie jede Menge neue Schulden macht? Und was würden Sie sagen,
wenn sie ergänzend noch erwähnt, daß sie auch noch für die geradezu astronomischen Schulden ihrer griechischen
Nachbarn geradesteht? Obwohl selbst schon völlig überschuldet, verteilt ihre Nachbarin Lebensmittel und andere
Güter nicht nur in ihrem eigenen Haus, nein, auch weit entfernte Wohnblocks kommen noch in den Genuß ihrer
milden Gaben, obwohl für die eigenen Kinder bald nichts mehr da ist und überall gespart werden muß. Gäbe es
diese Nachbarin, dann würden Sie ihr einen Arzt rufen? Na bitte, warum glauben Sie dann "unserer" Regierung,
die das im großen Stil betreibt, was im kleinen schon nicht funktionieren kann?

Und warum glauben Sie den etablierten Politikern überhaupt noch eine ihrer zahlreichen Absichtserklärungen?
Haben Sie schon vergessen, daß man Sie seit Jahrzehnten immer wieder belogen hat, um die jeweilige Wahl zu
gewinnen? Hat Kohl die Zahl der Arbeitslosen halbiert? Hat er dies mit der Zahl der in Deutschland lebenden
Ausländer getan? Nein! Aber versprochen hatte er es vor und auch noch nach der Wahl, denn nach der Wahl ist
vor der Wahl. Und wieso haben Sie vor dem Hintergrund der gemachten Erfahrungen Frau Merkel und Herrn
Westerwelle geglaubt, als diese geradezu feierlich verkündeten, sie würden die Steuern senken? Lernen Sie´s
eigentlich nie?

Unsere Politikerkaste kann uns belügen wie sie will, wir haben keine Möglichkeit sie strafrechtlich zur
Verantwortung zu ziehen. Bringen Sie sich als einfacher Bürger aber durch die Vorspiegelung falscher Tatsachen
in den Besitz eines geldwerten Vorteils, nennt man das Betrug und das wird bestraft! Knöpfen Sie einem
Bekannten ein paar tausend Euro ab, indem sie ihn belügen, dann kann das u.U. mit mehreren Jahren Knast
geahndet werden. Sind Sie jedoch Politiker und setzen Milliarden des kostbaren Volksvermögens erst auf´s Spiel
und dann in den Sand, werden Sie hofiert, geehrt und vom Papst empfangen. Und Sie werden sogar
wiedergewählt, denn die Chargen und Komparsen der anderen Partei sind ja auch keinen Deut besser. Wählen Sie
mal zwischen Pest und Cholera

Würden Sie sich als Herr im eigenen Hause von ihrer Dienerschaft belügen und betrügen lassen? Nein? Warum
lassen Sie dann die Politiker das tun? Diese sind nämlich die Diener des Staates und das Volk ist der Souverän!
Wir - das Volk - werden aber von unseren gewählten Vertretern ständig hinters Licht geführt und zu den wahren
Schicksalsfragen gar nicht erst gehört. Die Dienerschaft weiß nämlich, daß ihre Herrschaft, das Volk, dann ganz
anders entscheiden würde, als sie es wider besseres Wissen tun.

Wollen Sie sich aber einfach nicht mehr einmischen und lassen die Dienerschaft selbst entscheiden, wer zukünftig
die Betten macht, den Einkauf erledigt oder das Haushaltsbuch führt? Dann sind Sie Nichtwähler und das kann die
Lösung nicht sein! Warum ziehen Sie nicht endlich die notwendigen Schlüsse und stellen sich der Erkenntnis, daß
es nicht ausreicht das Personal der alten Dienerschaft ständig umzubesetzen und auf wechselnde
Aufgabenbereiche zu verteilen, wo sie weiterwursteln können, wie sie es seit Jahren gewohnt sind. Nein, wenn alle
Sie belügen und nicht Ihre sondern nur die eigenen Interessen (bzw. die der Strippenzieher - KHH.) verfolgen,
dann muß völlig neues Personal her! Neue Männer - und Frauen! - braucht das Land! Und es gibt sie!

Es gibt sie in den Reihen der Fundamentalopposition, in den Reihen des
Nationalen Widerstandes! Das brauchen Sie nicht zu glauben, das können
Sie wissen!

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Abgeschlossen am 2. August 2010.
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Kritik und Beiträge sind willkommen. Bei Leser-Briefen setze ich die Erlaubnis
zur Veröffentlichung voraus, wenn nichts anderes angegeben wird.
A C H T U N G ! A C H T U N G ! A C H T U N G ! ! Um den Suchrobotern im Netz
das Auffinden von ePost-Adressen möglichst zu erschweren, verwende ich in
allen eBrief-Anschriften anstelle des @ die Zeichenfolge (A)
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