W I D E R H A L L - Nr. 56
J u l i / A u g u s t ~ 2 0 1 0 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
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|| Eine bedeutsame Aussage: Im historischen Möllner Rathaus wird seit
|| 1993 eine Ausstellung über die stadtgeschichtliche Entwicklung gezeigt.
|| Die Ausstellung behandelt Ausschnitte aus dem alltäglichen Leben zwi-
|| schen 1750 und 1950. Auf einer Stelltafel findet man folgenden bedeut-
|| samen Text, den wir fotografisch festhielten: "Im Juni 1945 beschloß
|| die UNO, die deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen von internationalen
|| Hilfsmaßnahmen auszuschließen." Von diesem deutschfeindlichen und men-
|| schenverachtenden Beschluß hörten wir bis jetzt noch nie! Wer hilft
|| ständig als erster, wenn die UNO für irgendwo auf der Welt Hilfe for-
|| dert? Deutschland! Wie jetzt wieder Pakistan betreffend! Dr. G. Fuchs
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Elke und Dr. Gundolf Fuchs

Zweiter Teil.


1.) Warum ist national wählen die einzige Möglichkeit,
- - eine Änderung herbeizuführen?
2.) Neue jüdische Aussagen zur Rassefrage:
3.) Sport als Integrationshilfe?
4.) Hat sich das Elterngeld bewährt?
5.) Sparzwang ist nicht immer wegen dürftiger
- - wirtschaftlicher Verhältnisse nötig. Er entsteht
- - auch bei einer Verwirtschaftung vorhandener Gelder.
6.) Über den Sparkurs auch politische
- - Wunschvorstellungen durchsetzen?
7.) Verhängnisvolle Auswirkungen des Globalismus werden
- - gespürt, aber daß das der Sinn des Globalimus ist, wird
- - nicht erkannt! Der Mensch in Polizeiuniform zählt nichts mehr.
8.) Warnung vor einem gefährlichen Angriff auf den Iran.
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1.) Warum ist national wählen die einzige
- - Möglichkeit, eine Änderung herbeizuführen?


Diese Überschrift gilt nur für Bürger, die meinen, wählen zu müssen. Da das aber immer noch viele sind,
muß die Möglichkeit, "national" zu wählen, untersucht werden.

Tatsache ist, daß sich die Menschen von den Herrschenden (den Etablierten und den Medien) immer gegen
"Rechts" verhetzen ließen, anstatt die Rechten - wenn auch nur aus Protest - einmal in größerer Anzahl zu
wählen. Dann könnten die Volksverräter in den bisher staatstragenden Parteien nicht mehr so verheerend
für die Völker ihr Unwesen treiben. Das erkennt man an dem Bericht "Slowakei blockiert Rettungsschirm",
FAZ, 21.06.2010, S. 5.

Der Artikel beginnt: "Die scheidende Regierung des slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico
blockiert den Rettungsschirm der Eurostaaten. Er persönlich unterstütze ihn zwar, sagte Fico, fühle sich
aber nach der Parlamentswahl vom 12. Juni nicht mehr berechtigt, die Vereinbarung ohne die Zustimmung
der vier Rechtsparteien zu unterschreiben, die voraussichtlich die neue Regierung bilden werden."

Da alle Euro-Staaten dem Vertrag zustimmen müssen, "könnte nun der Plan scheitern, ihn Ende Juni
formell in Kraft zu setzen".

Die Slowakei soll nach dem Bericht mit einer Kreditgarantie über "4,5 Milliarden Euro" dabei sein. Der
Staat ist, wie alle anderen auch, hoch verschuldet, und so stößt das Hilfsprogramm natürlich auch bei der
slowakischen Bevölkerung auf Ablehnung. Diese wäre auch in der Slowakei von den Regierenden nicht
beachtet worden, wenn nicht gerade eine Wahl angestanden hätte. Die Rechtsparteien hatten sich vor der
Wahl gegen das Hilfsprogramm ausgesprochen und ihren Stimmanteil dadurch deutlich vermehren können.

Die Weigerung von Fico, den Vertrag mit Hinweis auf die Rechtsparteien nicht zu unterschreiben, zeigt,
daß die Menschen den Volksverderbern bei einer Wahl einen Strich durch die Rechnung machen können.
Nun ist das "National-Wählen" in Deutschland besonders schwergemacht, und zwar durch die massive
internationale Gehirnwäsche, gewürzt mit dem "Schuldkomplex". Sie wählen also nur zu ganz geringem
Teil national, mehrheitlich aber immer wieder die Internationalisten, so daß diese daraus schließen, das
Volk sei einverstanden mit ihrer verderblichen Politik! Deshalb legen die Herrschenden auch so großen
Wert auf Wahlen, damit sie sich von der Verantwortung für ihre Machenschaften weitgehend freisprechen
können, weil die Bürger diese Politik ja wollen. Hitler wollte auch "legal" an die Macht. Das rieten ihm
sicher seine Hinterleute. Warum wohl? Hätte er einen gewaltsamen Umsturz durchgeführt, hätte man
niemals versuchen können, das deutsche Volk mit den Machenschaften des NS zu belasten oder gar
gleichzusetzen.

Trotzdem ist es nicht verständlich, daß die Fehlbeeinflussung nun schon über Jahrzehnte immer wieder
klappt. Das liegt an einem teuflischen Mittel, das die Internationalisten gegen "Nationale" anwenden. Die
nationalen Parteien wurden durch internationalistisch denkende Agenten unterwandert mit der klaren
Zielsetzung, diese Parteien zu radikalisieren, so daß sie beim Bürger auf Ablehnung stoßen. Es sind nicht
nur Mitglieder der bekannten Geheimorganisationen wie der Freimaurerei, von denen einige sich einen
nationalen Mantel umhängten, um dann geschickt schädlich für die Partei zu wirken, sondern es wirken
neuerdings auch direkt vom Verfassungsschutz eingeschleuste Personen, wie Horst Mahler in dem Prozeß
gegen die NPD aufdecken und damit gerichtskundig machen konnte. Deshalb platzte ja, wie bekannt, das
Verbotsverfahren. Man erlaubt also nationale Parteien, damit die internationale Diktatur für den Bürger
nicht zu sichtbar wird. Durch Unterwanderung konnte die Gefahr volksbewußter Abwehr aber gebannt
werden. Man radikalisierte auch, um einen Verbotsgrund konstruieren zu können, wenn die Partei trotzdem
zuviel Zulauf bekam. Über den Umweg der Radikalisierung gelang es, mindestens diese Parteien
kleinzuhalten. Dann kann man in Ruhe seine verderblichen Ziele weiterverfolgen, denn die Mehrheit der
Bürger durchschaute das teuflische Spiel nicht und ließ sich durch das radikale Auftreten abschrecken,
diesen Parteien ihre Stimme zu geben.

Daß diese Beurteilung keinem nationalistischen Vorurteil entspringt, zeigen die Schreckensrufe der
Etablierten, wenn nationale Gruppen sauber und friedlich auftreten.

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 21.06.2010.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de

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|| NEIN ZU GRIECHENLANDHILFE VERTEIDIGT. - (BRATISLAVA)
|| "Der slowakische Außenminister Mikulas Dzruinda hat den Euro-Hilfsfonds
|| für Griechenland kritisiert. Mit mißverstandener 'Solidarität der Ver-
|| antwortungsvollen für die Verantwortungslosen" ermuntere die EU Populi-
|| sten in ihren Mitgliedsländern, Geld zu verschleudern und sich dann von
|| der Gemeinschaft retten zu lassen, sagte Dzruinda der Nachrichtenagentur
|| pda. 'Es ist so leicht, Populist zu sein und die Wähler mit Geschenken
|| zu kaufen und dafür Schulden anzuhäufen.' - Eine solche Politik dürfe
|| aber nicht auch noch von der EU belohnt werden, indem 'alle anderen ihr
|| Geld zusammenlegen', um die Folgen aufzufangen. Die Slowakei will als ein-
|| ziges Euro-Land dem krisengeschüttelten Griechenland keine Notkredite ge-
|| währen. (...) Als Gegenmodell erinnerte Dzurinda an die harte Sparpolitik
|| in seiner Regierungszeit als Premierminister von 1998 bis 2006: 'Wir haben
|| der Bevölkerung viel zugemutet. Erinnern Sie sich noch daran, daß wir da-
|| mals Reallohnverluste von acht Prozent hatten? Und die Arbeitslosigkeit
|| kletterte auf 20 Prozent. Am Ende hatten wir die Wirtschaft saniert und
|| waren als erstes ehemaliges Ostblockland reif für den Beitritt zur Euro-
|| zone.' - Empört reagierte Dzuringa auf die Frage, ob die Slowakei - wie
|| von EU-Diplomaten angedeutet - mit negativen Folgen dafür rechnen müsse,
|| daß sie eine Beteiligung an der Hilfsaktion für Griechenland verweigere:
|| Sein Land habe nur das demokratische Recht in Anspruch genommen, das
|| allen zugestanden sei, sagte er." Neue Osnabrücker Zeitung, 23.Aug.2010.
|| Bei alldem muß man noch berücksichtigen, daß der Hilfsfond für Griechen-
|| land ein Bruch der EU-Verträge ist. Danach darf nämlich keinem EU-Land
|| bei Staatsbankrott mit Finanzspritzen geholfen werden. Die EU bricht die
|| eigenen Gesetze! KHH.
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2.) Neue jüdische Aussagen zur Rassenfrage:


Ein Jude regt in einem Kurzfilm zum Nachdenken an, ausgestrahlt von
http://www.youtube.com/watch?v=dx-qxULolKs

"Nur Hochzeiten, die den Rabbiner-Segen haben, sind per Gesetz vom Staat anerkannt.

"Rabbi David Shapira, der sich zu Hause auf die Hochzeit vorbereitet, findet das völlig in Ordnung, denn
so steht es geschrieben. Nach jüdischem Gesetz mußt du genau prüfen, ob Braut und Bräutigam wirklich
jüdisch sind oder nicht.

"Hier kommen Menschen aus tausend verschiedenen Ländern. Gott sei Dank. Aber wir müssen prüfen, wo
deren Wurzeln sind.

"Wo sind heute die alten Ägypter, die alten Römer, die Spartaner? Wo sind sie? Mischmasch! Durch
Mischehen sind sie verschwunden.

"Welches Volk gibt es heute noch? Uns. Die Juden. Nur uns. Angefangen mit Stammvater Abraham bis
zum Ende der Welt.

"Nur Rabbiner dürfen Juden verheiraten." Antwort: "Ja". Der Sprecher fragt: "Muß das Gesetz geändert
werden?" Ein Gesprächspartner sagt: "Natürlich, ja". Der Sprecher fragt: "Hat das eine Chance?" Der
Gesprächspartner antwortet: "Nein". Und dann ist ein Gekicher, vielleicht auch ein schadenfreudiges
Gelächter hörbar.

Der Jude weist sehr richtig darauf hin, daß sich Völker sicherer erhalten, wenn sie sich nicht vermischen.
Sonst werden sie zu entwurzelten Gesellschaften, die viel anfälliger für schädliche Einflüsse sind. Da aber
jüdische Kreise die Medien weitgehend beherrschen und diese den Willen zur Reinerhaltung des Volkes als
Rassismus anprangern, kann man das Anpreisen, daß die Juden als einziges Volk erbgutmäßig überlebt
haben, nicht als positiv anerkennen.

Die Aufklärung ist so weit fortgeschritten, daß der Widerspruch zwischen der Forderung, das jüdische
Volk unbedingt zu erhalten, den anderen Völkern aber die "Nichtreinerhaltung" als Gebot der
Menschlichkeit aufzudiktieren, allmählich erkannt wird. So gibt es viele Zeitgenossen, die den
Widerspruch dadurch beseitigen wollen, daß sie den rassebewußten Juden Rassismus unterlegen. Sie
lehnen also nicht die Vermischungspropaganda für die nichtjüdischen Völker ab, sondern daß die Juden
davon für sich eine Ausnahme beanspruchen. Da war der erste Präsident der Paneuropa-Union aber anderer
Meinung. Er wünschte sich gemäß seinem Buch "Praktischer Idealismus" 1925 den eurasisch-negroiden
Misch- und Einheitsmenschen, nahm die Juden aber davon aus. http://balder.org/zed/coude stellt klar:

Im Internet wird Coudenhove-Kalergi oft mit dem Satz zitiert: "Der kommende Mensch der Zukunft wird
ein Mischling sein. Für Paneuropa wünsche ich mir eine eurasisch-negroide Zukunftsrasse."

Das Zitat soll angeblich aus der "Wiener Freimaurerzeitung" Nr. 9/10 stammen, ist dort aber nicht zu
finden. Den Gedanken findet man allerdings in Coudenhove-Kalergis Buch "Praktischer Idealismus", wenn
man Einzelstellen zusammenfügt. Da findet man auf S. 22: "Der Mensch der fernen Zukunft wird
Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit
und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen
ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen."

Aus dieser Wortwahl geht nicht eindeutig hervor, daß Coudenhove-Kalergi die Entwicklung begrüßt, aber
der Gesamtinhalt seines Buches beweist das. Da gibt es zu diesem Punkt keine warnende Stelle.

Die Führungsbefähigung der Juden leitet Coudenhove-Kalergi aus dem Ausleseprozeß bei der
Ghettoisierung ab. Er bemerkt zwar, "daß der europäische Instinkt sich dagegen sträubt, das Judentum als
Adelsrasse anzuerkennen," aber "statt das Judentum zu vernichten, hat es Europa wider Willen durch jenen
künstlichen Ausleseprozeß veredelt und zu einer Führernation der Zukunft erzogen". (Im 10. Kapitel
"JUDENTUM, ZUKUNFTSADEL UND CHASAREN"). In einem weiteren Abschnitt findet man das
Wort "Adelsrasse" gleich in der Überschrift "Eine neue Adelsrasse (von) Geistes Gnaden".

Es ist bei der Behandlung dieses Punktes weiter festzustellen, daß der rassische Charakter der Juden in
Frage gestellt wird, indem auf die chasarische Abstammung der meisten Juden hingewiesen wird. Dieses
Argument wurde bisher benutzt, um den Anspruch der Juden auf Palästina zu verneinen, weil die Chasaren
erst nach der Vertreibung zu den Juden gestoßen sind. Es wurde aber u.W. bisher nicht daraus abgeleitet,
daß es nur eine jüdische Religionsgemeinschaft, aber keine Juden als Rasse gibt. Zu dieser Frage hat sich
Coudenhove Kalergi auch geäußert. Er kennt die Einmischung der Chasaren bis zum 10. Jahrhundert, aber
er stellte fest, daß durch betonte "Inzucht" gemäß dem genannten Rabbinergebot eine Sekundärrasse
entstanden ist, die sich auch vom Erbgut her als eine - erhaltenswerte - Einheit versteht. Unter dem
genannten Kapitel 10 findet man gemäß "balder.org" folgende Ausführungen:

"Vor zwei Jahrtausenden war das Judentum eine Religionsgemeinschaft, zusammengesetzt aus ethisch
religiös veranlagten Individuen aller Nationen des antiken Kulturkreises, mit einem national-hebräischen
Mittelpunkt in Palästina. Damals war bereits das Gemeinsame, Verbindende und Primäre nicht die Nation,
sondern die Religion. Im Laufe des ersten Jahrtausends unserer Zeitrechnung traten in diese
Glaubensgemeinschaft Proselyten aus allen Völkern ein, zuletzt König, Adel und Volk der mongolischen
Chasaren, der Herren Südrußlands. Von da an erst schloß sich die jüdische Religionsgemeinschaft zu einer
künstlichen Volksgemeinschaft zusammen und gegen alle übrigen Völker ab."

Das ist eine wesentliche Betrachtung. Ob man ein Jahrtausend für ausreichend hält, eine Sekundärrasse zu
schaffen, sei dahingestellt. Auf jeden Fall tragen die scharfen Rassegesetze bei den jahwehgläubigen Juden
dazu bei, daß sich die Zusammensetzung immer mehr einem Einheitstyp nähert.

Mathilde Ludendorff (*) hat die Wesensmerkmale der Rassen-Großgruppen erkannt, ohne damit die
Bedeutung der einzelnen Rassen zu verkennen. Es gibt wandelfrohe und beharrliche sowie Licht- und
Schachtrassen. Die beiden letztgenannten Begriffe werden in Unkenntnis oder aus Furcht, daß sich die
Erkenntnis durchsetzen könnte, schärfster Kritik unterzogen. Die Wortwahl entstammt einem Bilde, das die
seelische Grundeinstellung der Menschen veranschaulichen soll. Gemeint sind damit die erblich
begründeten Erlebensarten: Gottvertrauen und Gottesfurcht, die an den entsprechenden Kulturen abzulesen
sind.

Bei den Kritikern wird gar nicht beachtet, daß Mathilde Ludendorff eindeutig darauf hinweist, daß der
moralische Wert eines Menschen nicht durch seine Veranlagung bestimmt wird, sondern durch die freien
Entscheidungen, die der Mensch oft im Leben zu treffen hat. Auch hat Mathilde Ludendorff eindeutig
gezeigt, daß jede der vier Veranlagungen ihre Stärken und Schwächen hat. Leichter ist das bei den
Unterschieden zwischen wandelfroh und beharrlich zu zeigen. Der Wandelfrohe kann mehr "bewegen", er
kann sich aber auch verzetteln. Der Beharrliche kann erstarren, aber auch Dinge gründlich durcharbeiten.

Der Gottvertrauende glaubt an die eigene Kraft, überschätzt diese aber, läßt sich wenig raten und läßt sich
nur schwer auf seine Unvollkommenheiten aufmerksam machen, weil er alle Weisheit in sich selbst glaubt.
So kommt er leicht vom erstrebenswerten Weg ab. Der gottfürchtend Veranlagte wird in seiner seelischen
Entwicklung durch Ohnmachtsgefühle etwas gehemmt, aber er ist aufgeschlossen für Warnungen und
Mahnungen vor seelischen Gefahren. Deshalb steht den Menschen - wie bei der persönlichen Veranlagung
- auch unabhängig von der rassischen Veranlagung der Weg zu hohem, ja höchstem Menschentum in
freiem Entscheide offen.

Auch bei Mischlingen ist die freie Entscheidungsmöglichkeit nicht verlorengegangen, aber die
Wahrscheinlichkeit ist geringer, daß sie eine würdige Entscheidung treffen. Darum stellte der Rabbiner
auch fest, durchmischte Völker gehen unter, die mindestens ein Jahrtausend reinerhaltene Sekundärrasse
der Juden sei beständig.

Zurückkommend auf Coudenhove-Kalergis Entstehungsgeschichte der Juden kann gesagt werden, es
werden sich ganz überwiegend Menschen mit "gottfürchtender" Erlebnisart zur jüdischen Religion
hingezogen gefühlt haben, so daß die Gleichheit der seelischen Grunderlebensart gewährleistet wurde. In
seltenen Fällen haben sich auch gottvertrauende Menschen dazugefunden. Diese könnte man mit heutigen
Islamkonvertiten vergleichen, die oft viel islamischer sind als die von Geburt an Islamisch erzogenen. Das
ist auch seelengesetzlich erklärlich, denn es gibt eine Kontrastwertung, die gerade das Gegenteil des
natürlichen Erlebens fanatisch zum Unverrückbaren erklärt. Daran liegt es wohl, daß trotz mindestens ein
Jahrtausend strenger Rassegesetze in Einzelfällen blonde Juden auftauchen.

Die Rassefrage konnte hier nur kurz angedeutet werden, aber die Wichtigkeit einer richtigen Lösung dürfte
wohl erkennbar geworden sein. So muß man feststellen, daß die nichtjüdische Welt vor der Entscheidung
steht: Entsteht der von Coudenhove-Kalergi vorausgesagte eurasisch-negroide Mischmensch, dann ist es
sehr fraglich, ob die Menschheit überlebensfähig ist. Folgt sie dem Beispiel der Juden, ohne damit eine
Vorzugsstellung einnehmen zu wollen oder sich gar auserwählt zu fühlen, dann hat die Welt würdigen
Bestand.

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, den 18.06.2010.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de

(*) = Mathilde Ludendorff, siehe www.wikipedia.de

* * *

3.) Sport als Integrationshilfe?


Neben einer neurotischen Gesetzgebung gegen volksbewußte Anschauungen waren es vor allem die
Unterhaltungsindustrie und der Sport, die im Dienste der Umerziehung zur Schwächung des Volksgefühls
wirkten. Daß es sich bei dieser Umerziehung um etwas ganz Unnatürliches handelt, wird bei der dauernden
Gehirnwäsche kaum bewußt. Aber allein die Tatsache, daß es trotz dieser massiven Beeinflussung
Jahrzehnte dauerte, bis sich der heutige Zustand einstellte, zeigt, daß eine gewaltsame Veränderung von
Gefühlen angestrebt wird. Das erkennt man klar an dem Beitrag der "Welt am Sonntag" (WamS),
27.06.10, Sport 21, "Integration umfaßt auch emotionale Identifikation", in dem die
Unterschiedsverwischung verherrlicht wird.

Weiterhin sind die Schuldzuweisungen an das deutsche Volk für rassische Verfolgung von Fremden durch
die NS-Regierung ein Mittel, um das Volksbewußtsein in Verruf zu bringen. Das alles hätte aber doch den
Widerstand gegen die Umpolung nicht brechen können, wenn nicht noch die Aufwiegelung zu Gewalttaten
mit rechtem Gepräge, hauptsächlich bei Jugendlichen, hinzugekommen wäre. Sie wurde von den Leuten -
nämlich vom Verfassungsschutz - betrieben, die dann später voll moralischer Empörung als Ankläger
auftraten. Die Verführung zu Gewalt gelingt um so leichter, je stärker ein zweierlei Maß in der Beurteilung
von Gewalttaten herrscht. Es wurde bis vor kurzem der Gewalt von linksextremer Seite kaum Widerstand
entgegengesetzt, auch wenn sie in grundgesetzwidrigerweise Versammlungen Andersdenkender störten. Da
setzte die Staatsgewalt auf "Deeskalation", um nicht durchgreifen zu müssen. Wenn Menschen erleben, daß
sie durch diese Staatseinstellung Gewalttätern schutzlos ausgeliefert sind, erwacht ganz normal ein
Abwehrwille, der leicht zum Überschaukeln gebracht werden kann.

Die Stimmungsmache gegen "Nationale" ist also durchgehend heuchlerisch! Liest man dann die
Zweitüberschrift des WamS-Beitrags "Grünen-Chef Cem Özdemir über die Rolle der deutschen
Multikulti-Nationalelf" so wundert man sich gar nicht mehr über solche Gedankengänge. Wer als Türke
Deutschland erobern will und bei den Deutschen noch Restwiderstände dagegen erkennt, der muß natürlich
Gehirnwäsche betreiben. Aber wir Deutschen brauchen uns durch solche Propaganda das Gehirn nicht
"waschen" zu lassen.

Aufgehängt wird die Gehirnwäsche von Özdemir und dem offensichtlich gleichgestimmten Mitarbeiter der
WamS-Sportberichterstattung an dem einen wichtigen Tor beim Spiel gegen Ghana, das zufällig ein
türkischstämmiger Spieler schoß. Wie diese Tatsache propagandistisch - allerdings geradezu lächerlich -
ausgenutzt wurde, zeigt sich daran, daß auf der Doppelseite des WamS-Berichtes über das Spiel sage und
schreibe mindestens 26mal der Torschütze Özil in allen möglichen und unmöglichen Stellungen abgebildet
ist. Die Riesenüberschrift "Auf einmal sind wir alle Özil" soll darauf einstimmen, daß durch einen
sportlichen Erfolg eines ausländischen Spielers jede volkliche Abgrenzung verwischt werden soll.

Dann wird die Lebensgeschichte des in Deutschland geborenen Türken groß und breit erzählt. Geradezu
haarsträubend wird es, wenn berichtet wird, daß einem Störenfried an einer deutschen Schule als
Strafarbeit ein Aufsatz über sein "größtes Vorbild" aufgegeben wird. Und wer wird von dem bestraften
Schüler dazu gewählt? Özil! Ob es sich dabei um einen deutschen oder ausländischen Störenfried handelt,
wird nicht gesagt. Obwohl der Bestrafte sich Özil ausgewählt hat, weiß er nichts darüber zu schreiben.
Nun, Idole kann man rein "emotional" verehren, Vorbilder dagegen können nur Personen sein, von denen
man auch etwas mehr Vorbildliches weiß, als ein Tor geschossen zu haben.

Den Integrationsfanatikern liegt viel daran, für ihre Ideologie werben zu können. Und da ermuntern sie
Fremde, die es mit der Integration nicht so leicht haben: "Der Fußball bietet auf spielerischem Wege die
Chance auf Anerkennung". Aber - man staune - es heißt auch: "Experten warnen vor zu viel Multikulti-
Euphorie". Ist die so gewollte Stimmungsmache für Multikulti im Rahmen der Fußballbegeisterung doch
nicht so angekommen? Wenn man vor Multikulti, das von der veröffentlichten Meinung so gepriesen wird,
warnt, dann geschieht das weniger von denen, die Multikulti ablehnen, als von denen, die befürchten, daß
die Ablehnung gegen Multikulti wächst, wenn zu massiv dafür geworben wird. Jedenfalls hat Özdemir
noch ein gutes Stück Arbeit vor sich, wenn er mit "Özil" die Internationalisierung der Gefühle vorantreiben
will.

Und wie geht Özdemir vor: Er wirft zunächst einen Blick in die Vergangenheit, als Deutschland vor 20
Jahren Fußballweltmeister wurde. Anhand der Namen zeigt er auf, daß bis zu diesem Zeitpunkt nur
Deutsche in der Nationalmannschaft spielten. Das hat sich in den zwanzig Jahren geändert. Jetzt ist man
etwa bei der Hälfte ausländischer Spieler. Dann stellt Özdemir fest: "Ohnehin leistet Sport wichtige
Integrationsarbeit. Der Fußballverein ist ein idealer Ort, um Kinder unterschiedlicher Herkunft und aus
Arbeiterfamilien zusammenzubringen. Die Wege sind kurz, und die Mitgliedschaft ist günstig im Vergleich
zu anderen Freizeitangeboten. Im Spiel bekommen die Kinder - die richtige pädagogische Begleitung
vorausgesetzt - fairen Wettbewerb und Werte vermittelt, die wichtig sind für ihre
Persönlichkeitsentwicklung." Danach muß Özdemir allerdings zugeben, daß noch eine gewisse Abwehr
gegen Multikulti besteht. Auch er mahnt dagegen zur "Behutsamkeit":

"Trotz all dieser Chancen und Vorzüge darf der Sport aber auch nicht überfordert werden, indem ihm
Verantwortung zugeschrieben wird, (die) die Politik übernehmen muß. Schließlich hatte auch Frankreich
1998 eine bunte Mannschaft, wenige Jahre später folgten die Unruhen in den Banlieues, ganz zu schweigen
vom Auftreten der zerstrittenen Equipe Tricolore in Südafrika."

Je mehr den Menschen eingeredet wird, daß Multikulti oder gar Mischmasch, bei dem man die Herkunft
gar nicht mehr bestimmen kann, eine segensreiche Entwicklung ist, desto größer ist die Enttäuschung,
wenn doch keine Erfolge erzielt werden. Deshalb gibt es in den "Banlieus" Aufstände, trotz Multikulti-
Fußballmannschaft. Und auch diese Mannschaft hält offensichtlich nicht mehr zusammen. Özdemir
fachsimpelt dann über die notwendigen "Tugenden" beim Fußball. Kampfgeist allein genügt nicht. Es muß
auch spielerische Raffinesse hinzukommen, und die haben erst die ausländischen Spieler in die Mannschaft
gebracht. Als Beispiel führt Özdemir das "blamable" Ausscheiden Deutschlands in der Vorrunde bei der
Europameisterschaft 2000 an. Das sei ein heilsamer Schock gewesen. Heilsam, weil er nach Özdemir die
Erkenntnis gebracht habe, daß in der deutschen Mannschaft die Fremden fehlten. Leider sind die
Deutschen nicht nur durch Überfremdung, sondern auch durch den damit einhergehenden "Wertewandel"
zum Niedrigen, zum weniger Leistungsbereiten fehlgeleitet worden. Da werden die Zügel nun schon seit
einigen Jahren wieder angezogen, und der Ernst der wirtschaftlichen Lage dämpft auch den Widerstand
gegen mehr Leistungsforderungen. Ein jetziges besseres Abschneiden der deutschen Mannschaft kann also
nicht auf ihre "Multikulturalität" zurückgeführt werden.

Zum Schluß ergeht sich Özdemir auch noch in einer Kritik an staatlichen Integrationsbemühungen, die er
mit denen im Sport vergleicht, indem er ausführt: "Diese (die ausländischen) Spieler können mit ihrer
individuellen Klasse und spielerischen Leichtigkeit den Ausschlag geben. Voraussetzung hierfür ist aber,
daß ihre Talente erkannt und professionell gefördert werden. Hier haben der DFB und die Vereine, im
Gegensatz zu unserem Bildungssystem, in diesem Jahrzehnt sehr gute Arbeit geleistet."

Es liegt wirklich nicht an den staatlichen Stellen, wenn die Unterschiede nicht noch mehr verwischt sind,
sondern am Restwiderstand im deutschen Volk. Den Politikern ist durch die aus dem Hintergrund
gelenkten Medien eine bis zur Inländerfeindlichkeit gesteigerte Integrationswut verordnet worden. Und
diese "Verordnung" konnten sie noch nicht ganz erfüllen. Wieviel zweierlei Maß es geben sollte, wenn
Ausländer in der deutschen Mannschaft einen Erfolg erringen, das konnte man aus den Vorschußlorbeeren
ersehen, die die Sportberichterstatter für den Afrikaner Cacau gaben, als er für den gesperrten Klose die
Hauptsturmspitze sein sollte. Und wenn statt Müller nun Özil im nächsten Spiel wieder erfolgreich
gewesen wäre, dann hätte man die Notwendigkeit ausländischer Spieler als sicher erwiesen hingestellt.

Es ist schon über ein Jahrzehnt her, da beklagte der ehemalige Nationalspieler und spätere
Bundesligatrainer, Jupp Heynckes, daß die Vereine für viel Geld mäßige Spieler aus dem Ausland
einkauften und die deutschen Talente dann "auf der Reservebank" säßen. Also wurde gezielt versucht,
ausländische Spieler zu fördern und ins Rampenlicht zu stellen, um das "Wegerziehen" von der
Volkseigenart zu begünstigen. Selbstverständlich sind die Talente in den einzelnen Völkern
unterschiedlich. Als die Südamerikaner im Fußball weltweit in Erscheinung traten, wurden diese als
besondere Ballkünstler erkannt. Aber davon können andere Völker etwas hinzulernen, ohne daß sie sich
Fremde dafür heranholen müssen. Die Geschlossenheit einer Mannschaft ist aber gerade für die deutsche
Art das Wichtigste. Wird diese nicht künstlich zurückgedrängt, kann sie auch im Fußball zum Siege führen.

Elke und Dr. Gundolf Fuchs
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de

* * *

4.) Hat sich das Elterngeld bewährt?


In der FAZ vom 16.06.10, S. 8, findet man den Beitrag "Das Elterngeld wirkt". Sinn des Elterngeldes ist es, der
katastrophalen Schrumpfung unseres Volkes durch Armut an - nicht von - deutschen Kindern entgegenzuwirken.
Nach der Zweitüberschrift "Eine Studie in Greifswald belegt: Mehr Kinder in gut verdienenden Familien" / Von Frank
Pergande hat sich das Elterngeld hauptsächlich bei den besser verdienenden Familien ausgewirkt. Da wundert man
sich, daß sich die Gleichheitsapostel noch nicht zu Wort gemeldet haben, die immer befürchten, daß die
Besserverdienenden bevorzugt werden. Nur gegen Ende des Beitrags geht Pergande mittelbar auf diesen Gedanken
ein, indem er bemerkt, die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schleswig ging "auf die eigentliche Aussage der
Studie - die Wirkung des Elterngeldes auf die Geburtenfreudigkeit der besser verdienenden und ausgebildeten Mütter
... freilich gar nicht erst ein".

Durch das Ansprechen von Sozialneid ist bereits viel Unheil angerichtet worden, und deshalb kann nur eine
grundsätzliche Behandlung dieser Frage möglichen Fehlentscheidungen und Fehlbewertungen entgegenwirken.

Zunächst einmal ist festzustellen, daß sich die "moralische Qualität" eines Menschen nicht aus seinen Anlagen ableiten
läßt. Begabung ist ein Geschenk der Natur, wenn sie richtig angewandt wird. Benutzt ein Begabter dieses Geschenk,
um andere zu übervorteilen, handelt er unmoralisch. Manche nennen das auch "clever" im positiven Sinne. Sie zeigen
dadurch aber nur ihren eigenen Mangel an "moralischer Qualität". Wendet ein Begabter sein Können aber zur
Schaffung von Werten an, die nicht nur ihm eine gute Lebensführung ermöglichen, sondern auch der Allgemeinheit
Nutzen bringen, dann hat er sich seiner Begabung würdig erwiesen. - Ein Wenig-Begabter kann durch Fleiß und
Zuverlässigkeit seine Leistungsfähigkeit bis zu einer gewissen Grenze steigern und verdient dann Anerkennung.
Wendet er dagegen sein bißchen Verstand dazu an, sich vor Pflichten im Arbeitsleben zu drücken, handelt er
unmoralisch. Begabte und Weniger-Begabte entscheiden also selbst, auf welcher moralischen Stufe sie stehen wollen.
Ist diese Grundsatzfrage erst einmal geklärt, dann kann man weitere Einzelheiten besser klären.

Der Neid ist keine allgemeine Gefühlsrichtung, sondern er vergleicht. Beispiel: Wenn fast alle sich nur ein Fahrrad
leisten können, wird der beneidet, der einen Trabbi fahren kann. Wenn ein "Auserwählter" einen Rolls Royce fährt,
wird er weniger beneidet, eher angestaunt, weil er zu weit vom Erreichbaren entfernt ist. Das ist eine wichtige
Tatsache in unserer derzeitigen Lage. Der Unternehmer, der sich mehr leisten kann als der Arbeitnehmer, wird bei
Neidregungen angefeindet, und man versucht, einen Verteilungskampf zu führen, daß der Unternehmer weniger und
man selbst mehr habe. Bei Chefs von Großbanken macht man den Versuch gar nicht. Da stellt man höchstens etwas
rügend fest, welche Summen diese Herren sich in die Tasche stecken.

Was bei den meisten Betrachtungen über Einkommen vergessen wird, sind folgende Punkte:

Bei den höheren Einkommen sind die Arbeitszeiten im allgemeinen länger.

Auch die Verantwortung für die Arbeit ist meist höher.

Schließlich ist auch noch zu berücksichtigen, daß es ohne die Leistung der Begabten beispielsweise keinen
Kraftwagen, kein Handy und keinen Fernseher gebe, "Errungenschaften", die heute kaum noch jemand missen möchte.
-

Aber nicht nur für die Schaffung von Nützlichem, sondern auch für dessen Ausnutzung ist Begabung erforderlich. Und
so ist es nicht gleichgültig, ob ein Begabungsschwund dadurch eintritt, daß die begabteren Schichten auf Kinder
verzichten, weil diese im Verhältnis gesehen eine zu große finanzielle Mehrbelastung darstellt, was gleichbedeutend ist
mit zu großem Einkommensverlust bei der Mutterschaft. Natürlich ist Mutterschaft und Elternschaft kein rein
finanzielles Problem, aber es spielt eben bei Entscheidungen eine wichtige Rolle.

Wenn man das berücksichtigt, sinkt die Anfälligkeit gegen Neidparolen über die Förderung von Besserverdienenden
erheblich. Da die Gefühlsrichtung letztlich der Entscheidung jedes einzelnen vorbehalten bleibt, kann man Neid und
Anfälligkeit für das Neidschüren nie ganz beseitigen. Man kann die Störung des menschlichen Miteinanders aber
durch Bewußtmachen der Lage erheblich verringern.

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 18.06.2010.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de

* * *

5.) Sparzwang ist nicht immer wegen dürftiger wirtschaftlicher
- - Verhältnisse nötig. Er entsteht auch bei einer Verwirtschaftung
- - vorhandener Gelder.


Diese Erkenntnis findet man auch schon in Tages- oder Wochenzeitungen. So lautet ein Beitrag in der "Welt am
Sonntag" (WamS) vom 13.06.2010 auf Seite HH1 über die Hamburger Verhältnisse:

"Die Legende von den leeren Kassen. - Morgen beginnt die Sparklausur des Senats. Hätte man seriös gewirtschaftet,
wäre sie unnötig. Denn seit 1980 haben sich die Staatseinnahmen mehr als verdoppelt". Liest man den ersten Teilsatz,
denkt man angesichts der Schulden, von denen sonst gesprochen wird, das kann doch keine Legende sein. Der weitere
Teil der Überschrift deutet aber schon an, daß viel Geld eingenommen, aber schlecht gewirtschaftet wurde. Der
Beitrag beginnt: "Wenn Bürgermeister Ole von Beust ans Mikrofon schreitet, verstummen die Gespräche in den
Reihen und auf den Gängen. Es dürfte weniger der Respekt vor dem Amt sein als die Neugier, die die Parlamentarier
aus dem Trott holt - so oft spricht von Beust ja nicht in der Bürgerschaft." Also aus einem "Trott" werden die
Herrschaften geholt und nicht von der Arbeit, für die sie gewählt wurden und bezahlt werden.

Jetzt soll die "Spar- und Kürzungsrunde angekündigt" und "in einer Regierungserklärung verlesen werden". "Die Stadt
ist pleite", darüber gibt es "keine zwei Meinungen". Der Finanzexperte von der SPD, Peter Tschentscher, wirft dem
Senat vor, daß er nicht mit Geld umgehen kann, daß die "CDU-Finanzsenatoren" die Stadt "heruntergewirtschaftet"
haben. Damit hat er sicher recht, aber in den von der SPD regierten Städten sieht es nicht besser aus. Im ganzen Land
haben die Amtsinhaber die Finanzen schlecht verwaltet. Angeblich ist das "strukturelle Defizit" - ein Begriff, der nicht
näher erläutert wird, damit seine Hohlheit nicht so bewußt wird - die "Ursache für die Hamburger Haushaltsmisere.
Die Kasse ist leer, die Steuereinnahmen brechen weg, wir müssen uns einschränken, bedauert von Beust ein ums
andere Mal, und es klingt immer so, als liefe die Finanzpolitik wie Meteorologie ab. Mal kommt ein Hoch, mal ein
Tief. Man muß Wetter und Finanzlage so nehmen, wie sie kommen. Sorry, nicht unsere Schuld".

Über dem Artikel befindet sich ein Bild mit vier Säulen, auf denen von 1980, 1990, 2000 und 2010 die
Steuereinnahmen in Euro verzeichnet sind. 1980 betrugen sie 3,349 Milliarden Euro, 1990 4,866 Milliarden, 2000
6,907 Milliarden und 2010 7,511 Milliarden, wobei das Jahr noch nicht zu Ende ist und deshalb keine sichere
Voraussage getroffen werden kann. Vor jeder Säule befindet sich der jeweilige Finanzsenator. Von 1978 bis 1982 war
es Wilhelm Nölling (SPD). Von 1988-1991 war Hans-Jürgen Krupp (SPD) Finanzsenator. Ab 1997 bis 2001 hatte
Ingrid Nümann-Seidewinkel (SPD) den Finanzsenatorposten inne. Wer in den Zwischenzeiten die Finanzen
verwaltete, wird nicht mitgeteilt. Am 31.03.2010 wurde Carsten Frigge (CDU) zum Finanzsenator ernannt. Sein
Vorgänger Michael Freytag (CDU) war von 2004 bis 17. 03. 2010 verantwortlich für die Finanzen. Er trat zurück. Er
stolperte - wie es unter Wikipedia hieß - über die Nordbank. Man erkennt aus den Angaben unschwer, daß nicht nur
CDU-Mitglieder für die Hamburger Finanzen verantwortlich waren, sondern lange Jahre auch SPD-Leute. Seit 2001
ist Ole von Beust (CDU) Erster Bürgermeister von Hamburg.

Obwohl die Einnahmen ständig stiegen, befindet sich das "Straßennetz" in "einem desolaten Zustand". "Die Schulen
sind ein einziger Sanierungsfall, der mit Milliardensummen in den nächsten Jahren angegangen werden muß. Und der
Nahverkehr, der sich steigender Nachfrage erfreut, wurde entgegen den Versprechungen in den 60er- und 70er-Jahren
nicht konsequent ausgebaut." Der Berichterstatter fragt: "Wo blieb also das Geld?" Nun, es mußte ja eine
Elbphilharmonie gebaut und eine völlig unnötige, sogar schädliche und kostenträchtige Schulreform durchgesetzt
werden, anstatt Reparaturen an Schulgebäuden rechtzeitig vorzunehmen und nicht erst, wenn "Milliardensummen"
dafür aufgewendet werden müssen. Es gilt immer noch der Grundsatz: "Bessere beizeiten, sonst wird es viel teurer."
Weiter fragt der Reporter: "Wer hat den Gewinn eingestrichen?" und beantwortet diese Frage teilweise anschließend
selbst: "Die Ausgaben für Soziales sind förmlich explodiert. Mitte der 80er-Jahre lagen sie bei 450 Millionen Euro, in
diesem Jahr sind dafür 1,3 Milliarden vorgesehen." Nach dem Bericht hat Hamburg "23 Milliarden Euro Schulden"
und muß jeden Tag etwa "3 Millionen Euro an Zinsen zahlen". Diese Schuldenanhäufung kann nicht nur die CDU in
den acht Jahren ihrer Regierungszeit betrieben haben! Es macht sich allerdings für die Opposition immer gut, dem
jeweiligen Amtsinhaber die Schuld für alle Mißstände zuzuschieben. Da die meisten Menschen schnell vergessen, was
"gestern" war, glauben sie dem Ankläger und laufen ihm bei der nächsten Wahl nach.

In der Politik ändert sich dadurch kaum etwas. Und so werden die Menschen immer von einer Misere in die andere
geschaukelt, wie man unschwer erkennen kann. In einem weiteren Beitrag "Geld zum Fenster hinausgeworfen", der in
der gleichen Ausgabe der WamS unmittelbar unter dem o.g. Beitrag abgedruckt ist, wird über die Kritik des SPD-
Fraktionschefs Neumann an der "Finanzpolitik des Senats" berichtet. Neumann führt an, "daß die Hamburger
Regierung Steuergeld zum Fenster hinausgeworfen und städtisches Vermögen, wie die Krankenhäuser, verschenkt
hat. ... Dazu würden ständig neue Stellen geschaffen und ominöse Mietverträge, wie im Überseequartier,
unterzeichnet. 'Hier fordern wir brutalstmögliche Aufklärung vom Bürgermeister, was da eigentlich genau passiert und
wem es nützt.' Auch an den 'Wasserköpfen in den Präsidialverwaltungen' müsse gespart werden. 'Allein in der
Bildungsbehörde gibt es eine Verzehnfachung der Pressesprecher', kritisierte Neumann".

Zum Schluß geht er noch auf die geplante Schulreform ein. Er ist als SPD Politiker natürlich für die Schulreform, bei
der sich die Grünen im Hamburger Senat durchgesetzt haben. Aber er hat Angst, daß der Volksentscheid (*) gegen
den Senat ausgeht. Er wird dadurch von einem solchen Unmutsgefühl gepackt, daß er sich gar nicht mehr gesittet
ausdrücken kann: "Wenn das schiefgeht, ist das richtiger Mist für die Stadt". Er glaubt, daß die "Schulreform zwar
mehrheitlich auf Akzeptanz stößt, die Menschen aber die Abstimmung zu einer Abrechnung mit dem Senat machen".
Und damit schätzt er die Bürger vielleicht richtig ein, denn das Unheil der Schulreform sehen nur Menschen ein, die
sich mit wesentlichen Fragen beschäftigen. Wenn dann ein Nein zustande kommt, weil die Regierung auch vieles
andere falsch gemacht hat, ist das nur zu begrüßen.

Auch in der "Dithmarscher Landeszeitung" (DLZ) vom 12.06.2010, findet der Leser auf Seite 5 einen Beitrag zur
Finanzmisere Hamburgs. Unter "Hamburgern drohen Grausamkeiten - Schwarz-Grüner Senat muß dickes Sparpaket
schnüren" heißt es u.a.: "Der Auftrag für Bürgermeister Ole von Beust (CDU) und seine CDU/GAL-Senatoren
verheißt schmerzliche Einschnitte in nahezu allen Bereichen. Er lautet: Sparen - wie es Hamburg in der
Nachkriegsgeschichte noch nicht erlebt hat. ... Doch auch wenn Schwarz-Grün die geplanten Einsparungen für das
kommende Jahr in vollem Umfang gelängen, folgen wohl weitere Grausamkeiten. Denn Hamburg wäre immer noch
Lichtjahre von einer Konsolidierung des Haushalts entfernt".

Wenn man nur an die Elbphilharmonie denkt - deren Bau haben alle Fraktionen, auch die SPD, im Senat zugestimmt,
weil man ein neues "Wahrzeichen" für Hamburg haben wollte -, dann weiß man, daß viel Geld nicht für Notwendiges
ausgegeben wurde, sondern für Repräsentationsbauten, mit denen man protzen will! Der veranschlagte Preis von 77
Millionen stieg bis jetzt auf über 340 Millionen. Solche Bauten kann man sich aber nur leisten, wenn wirklich das Geld
dafür vorhanden ist, aber nicht, wenn, wie selbst von Parteileuten zugegeben wird, sehr vieles in der Stadt im argen
liegt. Die Gelder, die für Scheinasylanten und für die Hätschelung krimineller ausländischer Jugendlicher aufgewendet
wurden, sind dabei noch nicht berücksichtigt. Die Summen, die dafür vom deutschen Steuerzahler aufgebracht werden
müssen, werden nirgends erwähnt, geschweige denn aufgeführt, aber wer rechnen kann, weiß ungefähr auch so, daß
es sich um Milliardenbeträge handelt.

Es wird jedenfalls höchste Zeit, daß die Bevölkerung den Amtsträgern scharf auf die Finger schaut, wenn sie nicht
immer wieder belogen und betrogen werden will!

(*) = Der Volksentscheid ging gegen die Schulreform aus. Wenige Stunden vor Bekanntgabe trat Ole von Beust
zurück.

* * *

6.) Über den Sparkurs auch politische
- - Wunschvorstellungen durchsetzen?


Zum Thema "Sparen" findet man in der DLZ vom 12.06.2010 auf S. 4 einen weiteren Bericht und zwar unter
"Rechnungshof für Kreisreform". Bisher wurde die Kreisreform, die in der Bildung von Großkreisen besteht, vom
Bürger abgelehnt. Nun will der Rechnungshof anscheinend vorrechnen, daß damit viel gespart werden kann. Selbst
wenn ihm das gelingt, hat er nicht die Mehrkosten für die Bürger eingerechnet, die durch lange Anfahrtswege zum
Amt entstehen, ganz abgesehen von dem höheren Zeitaufwand.

Die Zweitüberschrift "Präsident Altmann: Kleine Polizeidienststellen auf dem Land auflösen", zeigt, daß auch im
Bereich der inneren Sicherheit gespart werden soll. Die Diebstähle nehmen zu, wie schon mehrfach berichtet wurde.
Da ist es natürlich wichtig, die Polizeidienststellen zu verringern, damit die Verbrecher ungestörter arbeiten können.
Man muß doch Verständnis dafür haben, daß manche Leute ihre wirtschaftliche Lage auf diese Art verbessern müssen.

Des weiteren sollen die "Uni Lübeck" das "Medizinstudium verlieren" und "die Uni Flensburg die
Wirtschaftswissenschaften". Die "Grunderwerbssteuer" könnte nach Meinung von Altmann "um einen Punkt auf 4,5
Prozent steigen." Das erbringt Mehreinnahmen von "50 Millionen Euro jährlich". Die sollten dann aber "vollständig
zum Abbau des strukturellen Haushaltsdefizits verwendet werden", so Altmann. Er fordert außerdem Regierung und
Opposition auf, "bei der Konsolidierung des Haushalts unbedingt zusammenzuarbeiten". Hätte man von Anfang an
solide gewirtschaftet, wären die drastischen Einschnitte nicht nötig. Aber jahrzehntelang hat man dem Bürger erzählt,
worauf er angeblich einen Anspruch hat. Ob das alles bezahlbar war, danach wurde nicht gefragt. Es wurden Schulden
aufgenommen, und es wurde darauf losgewirtschaftet. Eine weitere Unsitte war, daß Zuschüsse für wünschenswerte
Maßnahmen in den Kreisen und Gemeinden von der Landesregierung nur bei Ausführung innerhalb eines bestimmten
Zeitraumes gewährt wurden. Wenn die Gemeinden diese innerhalb des gesetzten Rahmens nicht ausführen konnten,
ohne zusätzlich Kredite aufzunehmen, verfiel das Angebot. So ließen sich Amtsträger verführen, Maßnahmen
durchzuführen, die eigentlich noch nicht oder im Grunde überhaupt nicht bezahlbar waren. Man nahm Kredite auf, um
den Zuschuß nicht zu verlieren, und schon waren die ersten Schulden, die natürlich mit Zinsbelastungen verbunden
waren, da.

Daß die Hochfinanz irgendwann die Rechnung aufmachen würde, wußte jeder, der denken kann. Es hat nämlich
niemand etwas zu verschenken, schon gar nicht die Finanzhaie. Jetzt ist die Misere da, und die Bürger müssen zahlen!
Warnungen wurden beiseite geschoben. Die störten ja das angenehme Leben, das jahrzehntelang auf Pump gewährt
wurde. Von den Regierenden wurde natürlich alles getan, daß dem Bürger die Schuldenlage nicht bewußt wurde!

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 21.06.2010.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de

* * *

7.) Verhängnisvolle Auswirkungen des Globalismus werden gespürt,
- - aber daß es der Sinn des Globalismus ist, wird nicht erkannt!
- - Der Mensch in Polizeiuniform zählt nichts mahr.


In der Sendung "Gedanken der Zeit" wurde die FDP scharf kritisiert, daß sie nicht mehr liberal sei, sondern
neokonservativ nur auf das Wohlergehen der Eliten bedacht und wenig mitfühlend mit Menschen auf Hartz IV-Stufe.
Aber der Sprecher erkannte nicht, daß das zum Globalismus dazu gehört.

Ähnlich kritisch äußert sich der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg (Polizeigewerkschaft), in seinem Gastkommentar
für das Hamburger Abendblatt" am 21.06.2010

"Hamburg: Die Regierungskoalition drückt der deutschen Nationalmannschaft die Daumen. Und das aus gutem
Grund. Je besser und erfolgreicher sich die deutschen Kicker in Südafrika präsentieren, desto weniger interessiert sich
die Öffentlichkeit für die offensichtlichen Querelen innerhalb des ehemaligen Dreamteams Schwarz-Gelb, seine
stockende Regierungsarbeit und den Berliner Politikbetrieb. Aber der Fußball wird die zunehmende Verunsicherung
der Menschen nur begrenzt mindern können."

Der Hinweis, daß der Fußball auch ein Mittel zum Zweck der Ablenkung ist, kommt hier klar zum Ausdruck und
beleuchtet grell die Mittel, auf die Politiker angewiesen sind, wenn sie die Befehle aus dem Hintergrund durchsetzen
sollen und wollen. In den weiteren Ausführungen wird sogar eine heilige Kuh angefaßt, nämlich daß Wahlenthaltung
eine notwendige Protestmaßnahme ist:

"Die Menschen spüren, daß der seit Jahren gärende Politikverdruß nunmehr auch die Politik selbst erreicht hat.
'Gurkentruppe', 'Rumpelstilzchen' und andere Schmähworte sind zum Sprachgebrauch innerhalb der schwarz-gelben
Bundesregierung geworden. Der mittlerweile auf unterem Niveau angelangte zwischenmenschliche Umgang in der
Regierungskoalition ist ein Beleg für den Zustand der Regierung. Streit ist überall, Grundlinien der Politik sind nicht
erkennbar, die Koalition ist angesichts der großen Herausforderungen völlig uneins. Es ist kein Wunder, dass sich der
Vertrauensverlust der Menschen in die Politik in Zahlen ausdrückt. Nach einer von der Bertelsmann-Stiftung Ende
2009 in Auftrag gegebenen Erhebung hat es sogar den tiefsten Stand seit Ende des Zweiten Weltkriegs erreicht. Nur
noch wenig mehr als zehn Prozent der Bevölkerung haben Vertrauen in politische Entscheidungen. Dieser Wert ist
außerordentlich besorgniserregend, weil er verdeutlicht, dass sich die übergroße Mehrheit von der Politik im
Allgemeinen abgewendet hat. Aber der Vertrauensverlust führt im Politikbetrieb zu weniger Aufregung als ein
Punktverlust des DAX. Erst wenn sich dieses schwindende Vertrauen in niedrigen Wahlbeteiligungen ausdrückt, sorgt
das kurz für Diskussionen."

Dann wird das menschliche Schicksal der Polizisten betrachtet und die Folge mangelnden Rechtsschutzes beklagt.
Dieser Mangel wirkt sich auch auf die Haltung der Polizisten ungünstig aus:

"Der Vertrauensverlust, die zunehmende Abkehr von Staat und Gemeinsinn, macht den täglichen Dienst meiner
Polizeikolleginnen und -kollegen auf der Straße immer gefährlicher. Sie werden immer häufiger Opfer von Angriffen.
Die Gewalt gegen die Polizei steigt seit Jahren bedrohlich. In einer von meiner Gewerkschaft der Polizei (GdP)
geförderten bundesweiten Untersuchung gaben 82 Prozent der befragten Polizisten an, im vergangenen Jahr im Dienst
beleidigt oder bedroht worden zu sein, rund 27 Prozent wurden geschlagen oder getreten. Jeder 50. Polizist wurde mit
einer Schußwaffe bedroht.

"Was mich besonders erschütterte, ist die Menschenverachtung und Kälte, mit der sie angegriffen wurden, ohne
Rücksicht darauf, ob sie schwerwiegend verletzt oder sogar getötet werden konnten. Der Sprengstoffanschlag auf
Einsatzkräfte während einer Demonstration in Berlin am 12. Juni 2010 war ein vorläufiger Höhepunkt. Der Mensch in
Polizeiuniform zählt nichts mehr. Die Uniform wird zunehmend Zielscheibe der Geringschätzung und des Hasses. Eine
polizeiliche Anordnung oder Weisung, selbst bei einer lapidaren Regelverletzung, führt immer häufiger zu verbalem
Schlagabtausch. Unsere Politiker erkennen nicht, daß der Autoritätsverlust der Polizei eine Auflösungserscheinung
unserer staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung bedeutet.

"Auch innerhalb der Polizei erleben wir, daß die Vertrauenskrise bislang kaum vorstellbare Ausmaße angenommen
hat. Unsere Mitglieder erzählen uns, daß durch die dauernden sogenannten Reformen in Bund und Ländern keine
Verläßlichkeit im beruflichen Alltag gegeben ist. Existenzielle Fragen, wie das Ende des aktiven Dienstes oder die zu
erwartende Höhe der Pension, sind nicht mehr planbar. Daraus resultieren große Verunsicherung, große Wut und ein
enorm schwindendes Vertrauen in den Staat. Auf der Ebene der Gewerkschaftsvorstände erleben wir, daß unsere
Gesprächspartner in Parteien und Regierung zwar offen für Gespräche sind, aber keine verläßlichen Zusagen, in
welcher Sachfrage auch immer, abgeben können.

"Das ist die Bilanz eines auf Machterhalt ausgerichteten Taktierens, das den Namen Politik nicht mehr verdient. Es ist
Zeit für eine große Regierungsreform, damit die zunehmende soziale Schieflage in unserer Gesellschaft wieder
ausbalanciert, die klaffende Lücke zwischen Arm und Reich geschlossen wird und die Politik durch verantwortliches
Handeln wieder Achtung gewinnt. Die zunehmende Ungerechtigkeit und die Hilflosigkeit der Politik erzeugen bei den
Menschen Unverständnis und Zorn. Zu Recht! Dieser berechtigte Zorn wird mit Protesten auf den Straßen einen
immer stärkeren Ausdruck finden.

"In Südafrika hat der Ausfall des deutschen Führungsspielers Michael Ballack die Nationalmannschaft enger
zusammengeschweißt und damit den Teamgeist aus der Flasche gelockt. Für die amtierende Bundesregierung würde
nicht einmal das reichen. Nur eine komplett neue Mannschaftsaufstellung hätte die Chance, die Begegnung mit der
Wirklichkeit zu bestehen."

Ein "Fußballrausch" - womit nicht normale Fußballbegeisterung gemeint ist - wirkt sich auch auf anderen Gebieten
gefährlich aus. Er ermöglicht Politikern äußerst ernste Vorbereitungen zu treffen wie die Einkreisung des Iran mit
massiven Angriffsvorbereitungen. Davon ist in dem im Anhang übersandten Warnschreiben die Rede. Der Warnung ist
weite Verbreitung zu wünschen, denn nur dann kann sie Wirkung haben.

Gruß Fuchs

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 27.06.2010.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de

* * *

8.) Warnung vor einem gefährlichen Angriff auf den Iran!


Sehr geehrte Empfänger!

Wir nehmen die Meldung unter:

"http://www.mmnews.de/index.php/politik/5851-angriff-auf-iran", 24. 06 2010, Angriff auf Iran wegen des folgenden
Vortextes sehr ernst:

"Iranische Nachrichtenagentur: Flugzeuge der israelischen Luftwaffe auf saudischer Luftwaffenbasis gelandet. Nicht
näher identifizierte Fracht ausgeladen. Vorbereitung auf Militärschlag gegen die iranischen Atomwaffenanlagen. Iran:
Kriegszustand an nordwestlicher Grenze wegen Aktivitäten auf US-Militärbasen im benachbarten Aserbaidschan."

Das ist eine Meldung des Iran. Aber die Kriegsdrohungen aus Israel, denen sich die USA mehr und mehr anschließen,
bestätigen die Beurteilung der Lage durch den Iran.

Es ist keine Zeit, lange Worte zu machen: Es besteht die akute Gefahr, daß eine kleine Minderheit von Fanatikern die
Welt in Flammen setzt. Diese Minderheit ist dazu in der Lage, weil die westlichen Medien so einseitig berichten.
Einmal verstellen sie den Menschen den klaren Blick, zum anderen üben sie aber auch ein Diktat aus, gegen das nur
wenige Politiker aufzubegehren wagen. Es geht hier nicht um links oder rechts, national oder international,
konservativ oder progressiv - oder wie die Schlagworte alle heißen -, sondern um Sein oder Nichtsein vieler,
vielleicht aller Menschen, denn niemand weiß, wie Rußland und China auf einen Angriff auf den Iran reagieren.

Für uns Deutsche kommt noch hinzu, daß wir sehr viele Islamisten im Lande haben. Zu welchen Gewalttaten diese
bereit sind, wenn es gegen Israel geht, hat der Vorfall in Hannover gezeigt. Hier endete eine multikulturelle
Veranstaltung mit Steinwürfen von islamischen Kindern und Jugendlichen auf eine jüdische Tanzgruppe. Der Anlaß
dazu war die Tatsache, daß die Israelis die Palästinenser unter menschenunwürdige Lebensbedingungen stellen.

Wenn Deutschland, wie nicht nur von Bundeskanzlerin Merkel, sondern auch mehr oder weniger direkt von den drei
öffentlich genannten Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten betont wird, fest und unbedingt an der Seite
Israels steht, dann ist die Gefahr eines Bürgerkrieges in Deutschland riesengroß.

Fordern Sie die kriegsbereiten Parteien daher dringend auf, nicht den Zündfunken für unermeßliches Unheil zu legen.
Die Entscheidung ist zwischen Verbot und Gebot zu treffen. Das Verbot betrifft eine eigenständige Meinung zum
Israel- Irankonflikt zu haben, das von mächtigen Organisationen u.a. von den Parteispitzen ausgeht, das Gebot ist der
Lebens- und Überlebenswille, und der sollte die stärkste Kraft sein.

Auch jüdische Kreise halten für möglich, daß es bei einem Krieg um Sein oder Nichtsein gehen wird. Das ist den
Worten des israelischen Militärhistorikers Prof. Creveld zu entnehmen. Nach
http://pakalert.wordpress.com/2009/01/26/israeli-professor-we-could-destroy-all-european-capitals/ 26.1.2009(IAP
News) Übersetzung: Von Nadim Ladki
sagte Creveld:

"Unsere bewaffneten Kräfte sind nicht die dreißigststärksten der Welt, eher die zweit- oder drittstärksten. Wir haben
die Fähigkeit, die Welt mit uns untergehen zu lassen. Und ich kann Ihnen versichern, daß dies geschehen wird, bevor
Israel untergeht."

Das sollte Warnung genug sein!

Mit freundlichen Grüßen

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 27.06.2010.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de
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Abgeschlossen am 24. August 2010.
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