W I D E R H A L L - Nr. 56
J u l i / A u g u s t ~ 2 0 1 0 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
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1. USA und der Euro.
2. Die Fratze des IWF.
3. Der Euro zerbricht.
4. Euro-Versprechungen.
5. "Spätestens ab 2015 Zusammenbruch des EURO".
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Michael Nier

Die USA und der Euro.
Deutschland spart und zahlt.


Die Deutschen haben trotz schlimmster Erlebnisse ein romantisches Verhältnis zu den USA. Die USA
haben dagegen nur ein kaltes pragmatisches Verhältnis zu den Deutschen und den anderen Europäern.
"Amerika zuerst!" lautete immer die Losung der US-Eliten. Natürlich meinen sie nur sich selbst und nicht
die tief unter ihnen stehende nordamerikanische Nation.

Wenn wir die Zukunft der EU und des Euro anschauen, dann sollten wir die Interessen der US-Eliten
berücksichtigen. Die EU, mit der Neigung zu den "Vereinigten Staaten von Europa", ist ein von den USA
gestattetes Gebilde. Die ganze EU ist durch die USA-zentrierte NATO überzogen! Die Masse der Eliten
Europas hat intensivste transatlantische Verbindungen. So lange die EU für die USA nützlich sein wird, so
lange wird sie bestehen. Die einzelnen Länder Europas, die durch die EU-Administration und durch die das
Licht des demokratischen Souveräns der einzelnen Länder scheuenden Verträge zusammengebunden
worden sind, können nur mit größten wirtschaftlichen Problemen davon freikommen.

Selbst solche verelendeten Länder wie Rumänien oder Bulgarien würden in ein noch größeres Elend fallen,
als in dem sie sich heute befinden. Nach ihrem Sozialismus hat man dort eine durch Kredite gespeiste
Defizitkonjunktur und gepumpten Konsumwohlstand erreicht. Jetzt fallen Rumänien und Bulgarien auf
vorsozialistisches Niveau zurück. Die Schulden beim Westen bleiben. Die Kommissare des IWF regeln
nun die weitere Ausbeutung und Verelendung dieser Länder. Immer muß das restliche Nationaleigentum
westlichen Finanziers übergeben und der Sozialstaat zerfetzt werden. Die EU hat die Würger vom IWF
geholt, um die Drecksarbeit des Sozialabbaus in den finanziell fallenden europäischen Ländern machen zu
lassen.

Man sollte verstehen, was für eine Organisation der IWF ist. Zynische Spötter bezeichnen den IWF als eine
Abteilung des US-Finanzministeriums. Doch das dort eingesetzte Geld kommt nicht nur aus den USA.
Jeder dritte Dollar stammt aus Europa und nur jeder sechste Dollar aus den USA. Wir finanzieren also eine
fremde Ordnungsmacht, die die in Zahlungsunfähigkeit gelockten Staaten Europas einer diktatorischen
Zwangsverwaltung unterwirft. Das einzige Ziel des IWF ist, ein Inkassounternehmen der USA und des
internationalen Finanzkapitals zu sein. Völker mit nationaler Ehre lassen IWF-Administratoren nicht in ihr
Land herein oder schmeißen sie heraus. Die durch die europäischen Gelder des IWF "geretteten" Staaten
Ukraine, Ungarn, Lettland, Estland usw. bleiben in größten wirtschaftlichen und in der Folge politischen
Schwierigkeiten.

Jetzt wurde mit Griechenland ein wirtschaftlich fast bedeutungsloses Land (rund 3 Prozent des BIP der
EU!) als Beispiel für systematische Mißwirtschaft und exzessive Verschuldung an den Pranger gestellt. Im
Internet habe ich ein nettes Gleichnis gelesen. In manchen Gegenden des warmen Südens wird einige Meter
vor dem Brautpaar auf dem Weg zur Kirche eine Karre mit Mist vorhergefahren. Die Fliegen sollen sich
nicht auf das Brautpaar stürzen, sondern auf die Mistkarre. Genau so ist es mit Griechenland. Wir sollen
uns alle auf Griechenland stürzen, aber nicht auf die anderen, ebenso verschuldeten Staaten, wie die USA,
Großbritannien, Italien, Spanien, Frankreich, Irland, Portugal und nicht zuletzt auch Deutschland.

Wir sollen nicht darüber nachdenken, wieso überall die gleiche Schuldensituation entstanden ist. Deshalb
erleben wir eine Welle nationalistisch gefärbter Informationen zu Griechenland. Die Griechen sind schuld,
lautet die freche Botschaft.

Den ersten Schritt von Bundeskanzlerin Merkel zur Diffamierung der Deutschen gab es auch schon, als sie
sagte: "Wir haben Jahrzehnte über unsere Verhältnisse gelebt." Damit hat sie ein Signal weitergegeben, das
aus der internationalen Finanzbranche kommt. Die gesamten Schulden aus der schiefgegangenen
Spekulationsorgie des Neuen Marktes, der Immobilienblase und der Blase der Staatsanleihen sollen die
Bürger - und nur sie allein - bezahlen. Die Stichworte heißen Mehrwertsteuererhöhung, Erfindung neuer
Steuerquellen und Erhöhung aller Steuern, denen die Bürger nicht ausweichen können; Verkauf des
Nationaleigentums; Einschränkung aller Zahlungen und Investitionen der öffentlichen Hand, die nicht der
Sicherheit dienen. Hinzu kommen noch Inflationierung der Währungen und eventuell sogar
Währungsreformen.

Was hat das nun mit der EU und dem Euro zu tun? Man kann es kaum glauben, aber die EU ist für die
USA eine ernsthafte Konkurrenz. Würde die EU ihre Kräfte ballen und eine eigene Politik machen, wäre
die Hegemonie der USA in der Welt zum Teufel. Die EU wäre der zweite Spieler und bald der erste. Doch
das wäre ein Betriebsunfall der Weltgeschichte. Der Euro war auf dem Weg zu einer zweiten
Weltreservewährung. Mit dem Rettungspaket für die bei Banken lagernden griechischen Staatsanleihen und
dem neuen Rettungspaket von 750 Mrd. Euro für die bei US-Pensionsfonds, europäischen
Lebensversicherungen und bei Banken lagernden, ausfallgefährdeten europäischen Staatsanleihen wurde
der Euro zu einer Weichwährung.

Die Intervention von Obama und Sarkozy für diesen Rettungsfonds deutet auf das verborgene Interesse.
Die internationale Finanzwirtschaft erzwang erneut ihre Rettung vor Verlusten. Daß die Deutschen den
Großteil der Schulden für diesen EU-Rettungsfonds und den IWF-Anteil schultern sollen, war
vorauszusehen. Die noch vorhandene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands ist den USA und
auch Frankreich ein Dom im Auge. Es könnte ja sein, daß die deutsche Großindustrie wieder einmal
beschließen würde, eigene politische Wege zu gehen. Das muß verhindert werden. Das scheint auch
verhindert worden zu sein. Da sind in der Wirtschaftswoche zwei Titelblätter interessant. Die Nr. 20 vom
17. Mai 2010 prunkt auf dem Titelblatt mit einer Todesanzeige für den Euro. Gleich die nächste Nummer
21 vom 22. Mai 2010 zeigt einen enger geschnallten Gürtel und folgenden Text: "Deutschland auf Diät.
Einsparungen von 150 Milliarden Euro sind;
locker möglich, sagen Experten."

Natürlich könnte man, wenn man Steuern wie in den USA oder Großbritannien erheben würde, 120
Milliarden mehr Steuereinnahmen bekommen. Das darf aber im Niedrigsteuerland für Großunternehmen
und hohe Einkommensbezieher in Deutschland nicht gedacht werden. Auf den Seiten 19 bis 25 sind unter
dem Titel "Sparen? Geht doch!" sogenannte Experten gefragt. Ich erspare mir die Referierung der
Vorschläge. Es fällt. auf, daß die Banken keinesfalls aus ihren Supergewinnen und Staatshilfen zur Kasse
gebeten werden. Die vorgestellten Sparvorschläge können alle in einem FDP-Aktionsprogramm stehen.
Die FDP hat nach dem Politbarometer des ZDF vom 21. Mai 2010 noch bei 3 Prozent der Deutschen
politische Zustimmung. Und auch nur für etwa 3 Prozent der Deutschen würden diese Vorschläge
erträglich sein.

Wenn dieses Sparprogramm durchgezogen wird und die Destabilisierung der EU als Haftungsgemeinschaft
für die Exzesse der Finanzwirtschaft in allen EU-Ländern weitergeht, hat der Dollar vielleicht eine
verlängerte Überlebenschance. Wie im Wahn plant die EU eine Wirtschaftsregierung und will Euro-Bonds,
also EU-Staatsanleihen, ausgeben. Die Wirtschafts- und Finanzminister der einzelnen EU-Regionen sollen
entmachtet werden, besonders der deutsche. Ohne Hemmungen wird Geld für die Banken gedruckt.
Schulden werden aufgehäuft, um der Finanzbranche das Überleben zu sichern.

Blindwütig geschieht das, und die Folgen werden ausgeblendet. Die EU-Bankrotteure helfen den US-
Bankrotteuren. Das nennt man "transatlantische Solidarität". Das alles kann zum Kollaps des
Finanzsystems führen - vielleicht zuerst im Euro-Raum. Schon wird spekuliert, daß vielleicht Deutschland
zuerst aus dem Euro aussteigen könnte. Wie strategisch klug und politisch mächtig die deutsche Industrie
ist, vermag ich nicht einzuschätzen. Doch sind in der heutigen Weltpolitik jähe Wendungen jederzeit
möglich, mit den USA und auch ohne sie.

* * * * * *

Seitenbetreiber: Michael Nier erwähnt den Internationalen Währungsfond (IWF) - von dem übrigens der
Ex-Präsident Horst Köhler kam - als das ausbeuterische Element des Großkapitals. Heute viel mir eine
Zeitungsmeldung in die Hand, die ich nur so betiteln kann:

Die Fratze des völkermordenden IWF.


"Ungarn will nicht weiter sparen.


"Reuters BUDAPEST. Das hoch verschuldete Ungarn zeigt sich im Streit mit dem Internationalen
Währungsfonds (IWF) hart: Weitere Sparmaßnahmen schloss die Regierung gestern aus. Zusätzliche
Anstrengungen kämen nicht infrage, sagte Wirtschaftsminister Gyorgy Matolcsy gestern in einem
Fernsehinterview. Das habe die Regierung dem IWF und der Europäischen Union (EU) klargemacht.
Dennoch schloss er die Tür für Verhandlungen nicht vollständig: 'Die Gespräche sind nicht gescheitert',
erklärte er gegenüber dem TV-Sender CNBC. Der Minister sagte, er gehe davon aus, dass sie im
September wiederaufgenommen würden.

"Der Streit entzündete sich an der Strategie der ungarischen Regierung, das Haushaltsdefizit in den Griff zu
bekommen. Die Regierung in Budapest setzt dazu auf eine ~ B a n k e n s t e u e r ~ - IWF und EU
drängten dagegen auf weitere Einsparungen. Weil Ungarn nicht auf die Forderungen des Fonds einging,
wurden am Samstag die Gespräche über die Freigabe verbliebener Tranchen eines vor zwei Jahren
vereinbarten Hilfspakets über 20 Milliarden Euro abgebrochen. Damit hat Ungarn vorerst keinen Zugang
zu etwa 5,5 Milliarden Euro.

"Auch wenn Ungarn derzeit nicht unbedingt auf frisches Geld angewiesen ist, dürften dennoch die
Refinanzierungskosten steigen. Das könnte nach Einschätzung von Analysten Zinserhöhungen notwendig
machen und das Rating unter Druck bringen."

Entnommen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom 20. Juli 2010.

Kommentar Seitenbetreiber: Liebe Leserschaft, haben Sie aufgepaßt und dabei gemerkt, was hier gespielt
wird? Immer verlangt der IWF von den durch die Großfinanz-Oligarchen in die Verschuldung gelockten
Staaten bei Finanzhilfen sparen, sparen, sparen und nochmals sparen, was letztendlich immer Sozialabbau
und regieren gegen das Volk bedeutet. Sucht eine betroffene Regierung die wahren Schuldigen an der
Verringerung des Haushaltsdefizits zu beteiligen - wie hier die Ungarn mit der Bankensteuer - wird sofort
der Kredit vom IWF gesperrt, was wiederum im Zusammenspiel die Ratingfirmen veranlaßt, den
betroffenen Staat negativer einzustufen, was prompt die Zinsen für die Staatsschulden drastisch erhöht und
den betroffenen Staat noch tiefer in die Krise treibt. So macht der IWF einen Staat nach dem anderen für
die internationale Großfinanz gefügig. Folge: Übergabe des Volkseigentums an die Finanz-Oligarchie.
KHH.

* * * * * *

Karl Richter

Der Euro zerbricht...
...und die EU gleich mit:
"Rettungsschirme" und Sargnägel.


Die Kanzlerin irrte - wen kann es wundern - auch hier: Mitnichten scheitert "Europa", sollte der Euro
demnächst verschwinden. Es ist die alte, verlogene Kohl-Rhetorik, mit der den Deutschen erst vor etwas
über zehn Jahren die D-Mark abgeluchst worden ist. Nun bestätigt sich mit umgekehrten Vorzeichen, was
ehedem, 1992, jener hellsichtige Leitartikler des Figaro so dankenswert klar auf den Punkt gebracht hatte:
"Maastricht, das ist Versailles ohne Krieg." (*)

Implodiert Maastricht - und Amsterdam und Lissabon und der Euro -, so wäre dies aus deutscher Sicht
mithin kein Grund zur Trauer, im Gegenteil: Jeder Tag früher, der die EU-Chimäre im Orkus
verschwinden sieht, ist ein Gottesgeschenk. Je eher Euro und EU abgewickelt werden, desto früher kehrt
Deutschland zurück. Und das Schöne daran ist, daß diese Entwicklung kaum noch aufzuhalten ist. Die
Verhinderer Deutschlands verlieren jeden Tag mehr an Boden. (*1)

Aber der Reihe nach. Daß Bundesfinanzminister Schäuble ins Krankenhaus abtransportiert werden mußte,
als ihm in Brüssel das deutsche Ja-Wort für einen gigantischen "Rettungsschirm" zugunsten des
schwächelnden Euro abgenötigt werden sollte, verwundert nicht. Herausgekommen ist in jener
denkwürdigen Nacht Anfang Mai die unvorstellbare Tranche von 750 Milliarden Euro, die nur darauf
wartet, zum Fenster hinausgeworfen zu werden. Prompt ließ die spanische Regierung durchblicken, man
werde dem Beispiel der Griechen folgen und sich womöglich ebenfalls am Geldsegen aus Europa
beteiligen.

Aus Europa? Fehlanzeige. Denn der Löwenanteil geht wie eh und je auf Rechnung der Deutschen. "Le
boche payera tout" - der Deutsche zahlt alles, hieß es nach dem Ersten Weltkrieg, als den Verlierern das
Versailler Diktat aufgezwungen wurde. Fast ein Jahrhundert später zahlen die Deutschen noch immer. Aber
heute genügt ein Anruf aus dem Weißen Haus. Nein, das sind keine Verschwörungsgespinste. Eines der
großen amerikanischen Leitmedien, die New York Times, dokumentierte Teile des entscheidenden
Telefonats zwischen US-Präsident Obama und der Bundeskanzlerin. Diese habe, kommentiert das Blatt,
einen "Schubs" (nudge) bekommen und war daraufhin wieder auf Linie. Und die Europäische Zentralbank
(EZB) bekam das Ja der Krauts.

Es hilft aber nichts. Daß "unsere" Regierung die Arbeitsleistung ganzer künftiger Generationen von
Deutschen vorauseilend verpulvert - es reicht inzwischen nicht einmal mehr für eine Atempause hin.
Allenfalls unsere französischen, englischen, spanischen Mit-Europäer können sich noch eine kurze Weile
der Illusion hingeben, die Deutschen mit der Verpfändung ihrer Wirtschaftskraft endgültig an die Leine
gelegt zu haben.

Die Wahrheit ist: Die Märkte sind längst ein paar Schritte weiter. Während die europäischen
Finanzminister noch um den "Rettungsschirm" für den Euro rangen, wußte die
Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg, eine der bestinformierten der Zunft, bereits von weiteren
Abwertungen Griechenlands und Portugals. Und daß die EZB auf breiter Front gegen ihre eigenen
"Stabilitätskriterien" verstößt, indem sie einer beispiellosen Verschuldung Tür und Tor öffnet, ist nur ein
weiterer Sargnagel. Der Euro, so hart wie die D-Mark das war einmal. Plötzlich ist der Euro weich wie
Wachs und fällt und fällt.

Die Wahrheit auszusprechen, können in diesen Wochen nur noch die Kabarettisten wagen. In der jüngsten
Folge der Satiresendung "Neues aus der Anstalt" (wie wahr!) verulkte einer der Gäste das Gezerre um den
Euro mit beißendem Realismus und in der Uniform eines Stabsoffiziers der Bundeswehr als
finanzpolitischen Kampf um die Festung Europa mit vielen blauen und roten Pfeilen auf der Karte, breiten
Rückzugsbewegungen von Süd nach Nord und dem Eingeständnis am Schluß, daß das Euro-Land den
konzentrischen Angriffen aus Dollarland nichts mehr entgegenzusetzen habe und reif für die Kapitulation
sei. Der Mann (Georg Schramm) witzelte noch vom "letzten Tagesbefehl der Kanzlerin" und empfahl sich
unter dem Applaus des Publikums, dem das Lachen über die eine oder andere allzu wirklichkeitsnahe
Pointe glatt im Halse steckengeblieben sein dürfte.

Denn genau darum geht es: Die "Märkte", die Ostküste oder wie auch immer man es verklausulieren will -
Big Money hat den Euro zum Abschuß freigegeben. Und weil die internationalen Märkte unersättlich sind
in ihrer Gier nach immer noch mehr Kapital und Zahlen und Nullen, auch wenn sie nur noch auf dem
Papier stehen, wird auch diese Partie erst zu Ende sein, wenn der Euro ausgeblutet ist, wenn selbst noch so
horrende Wechsel auf die Wirtschafts- und Lebensleistung ganzer künftiger Generationen nicht mehr zur
Deckung hinreichen.

Das Spiel geht in diesen Wochen in die letzte Phase. Mit ihrem verzweifelten Versuch, Märkte und Banken
zu "bändigen", indem sie kurzerhand und im Alleingang den Handel mit ungedeckten Leerverkäufen
bestimmter Bankenaktien, Staatsanleihen und Kreditausfallversicherungen (CDS) verbot, schickt die
Merkel-Regierung ihr letztes finanzpolitisches Aufgebot ins Gefecht - ins letzte. Denn die Partner und Mit-
Europäer reagierten prompt und verschnupft. Als erste gingen Paris und Washington auf Distanz, und EU-
Finanzregulierungskommissar Michel Barnier orakelte, "regulatorische Willkür und eine Aufsplitterung
innerhalb der EU und global" müßten verhindert werden.

Dazu dürfte es jetzt zu spät sein. Der Euro-Raum zerlegt sich vor unseren Augen. Unter dem
konzentrischen Angriff der Finanzmärkte bricht Europa unversehens in Zonen unterschiedlicher Stabilität
und unterschiedlicher Wirtschaftskraft auseinander, während die Bankrottstaaten an der Südflanke
unmittelbar vor dem Fall stehen. Selbst Finanzexperten spekulieren inzwischen offen über die Rückkehr
der D-Mark, über eine Kernzone der Stärkeren und das Zerbröseln der anderen.

Mit dem Ende "Europas" hat das alles, wie gesagt, nicht das geringste zu tun. Sehr viel dagegen hat es mit
dem Ende liebgewonnener Lebenslügen zu tun, die die Deutschen Milliarden und Abermilliarden gekostet
haben. Jetzt ist wahrlich Schluß mit lustig. Jetzt kommt ins Kröpfchen, was weggehört: Merkel, der Euro
und die ganze EU. Es ist höchste Zeit!
Karl Richter

-

Seitenbetreiber:

(*) = Für die jungen Leute unter den Lesern, denen man in der Schule nichts vom Versailler-Vertrag erzählt
hat. Der Versailler-Vertrag ist nach dem verlorenen 1. Weltkrieg 1914 - 1918 dem deutschen Volk diktiert
worden, der derart hohe Tributleistungen an die Kriegsgegner verlangte, daß er in der damaligen
Wirtschafts- und Ernährungslage zur Ausblutung des Deutschen Reiches geführt hätte und damit eine der
Ursachen für die Wegbereitung Hitlers war.

(*1) = "Die Verhinderer Deutschlands verlieren jeden Tag mehr an Boden". Ich bin nicht so optimistisch,
aber schön wäre es in der Tat!

(*2) = Das merkelsche Verbot der "Leerverkäufe" ist wirklich nur ein schwacher Versuch den Raubtier-
Finanz-Oligarchen eine Grenze zu setzen. Eine gewisse Aussicht auf Erfolg hätte die Abschaffung des
Investmentmodernisierungsgesetz, das von der SPD/Grünen-Regierung (sic!) unter Gerhard Schröder
(SPD!!!) bei Federführung durch Finanzminister Eichel (SPD!!!) eingeführt wurde und am 1.1.2004 in
Deutschland in Kraft trat. Es wurden dabei alle Wünsche der internationalen Hochfinanz erfüllt: die totale
Liberalisierung der Finanztransaktionen, wozu natürlich auch die Einführung der Hedgefonds, der
Leerverkäufe usw. gehörten, was alles zuvor in der BRD noch verboten war. Erst dieses von der SPD (die
angeblich die Interessen der "kleinen" Leute vertritt und die "Mitte" erreichen will, letztere wurde
besonders gebeutelt durch das SPD-Investmentmodernisierungsgesetz) initiierte Gesetz leitete den
Raubtierkapitalismus in der BRD ein, mit dem Verlust ungezählter Arbeitsplätze und dem vollendeten
Raubtierzug von Lehman Brothers, sowie anderer international operierender Großbanken, wozu auch die
Deutsche Bank gehört, die längst keine deutsche mehr ist. Unten in der Linkliste ein Direktverweis zur
betreffenden WIDERHALL-Seite. Allein der Name des von der SPD - man kann das nie genug anzeigen -
durchgeführten Gesetzes "InvestmentMODERNISIERUNGSgesetz" ist der reine Hohn. Sollten damit die
Raubzüge der Hochfinanz in Deutschland als "modern" deklariert werden? - KHH.

* * * * * *


Es folgt zum Thema abschließend noch die Erörterung
der hehren Versprechungen zur Euro-Einführung, die
alle zu Makulatur wurden. Sie wurden, werden und
konnten nicht eingehalten werden. Reiner Volksbetrug. KHH.

*

Euro-Versprechungen.


1. Als Bundesfinanzminister versprach Theo Waigel in einer Werbebroschüre seines Ministeriums im Juli
1994 zur Einführung des EURO: "Weder auf Schleichwegen noch durch den Haupteingang wird ein Land,
das die Aufnahmekriterien nicht erfüllt, zur Hartwährungsgemeinschaft stoßen können. Es wird keine
Aufweichung der Konvergenzkriterien geben. Keine Regierung kann sich an den Bedingungen vorbei
mogeln. Und niemand kann - das hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt - gezwungen werden, dem
Vertragsbündnis anzugehören, wenn insbesondere die Stabilität nicht gewährleistet ist." Genau das ist aber
unter anderem mit Griechenland geduldet worden.

2. In der Broschüre "Stark wie die Mark" von 1992 versprach der Bundesfinanzminister: "Wir bringen die
D-Mark in eine Gemeinschaft, in der Stabilität gesichert sein wird wie in Deutschland." Der Euro wird aber
immer weicher.

3. Der derzeit amtierende Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gab vor einigen Monaten im
Bundestag zu: "Wir mußten den Menschen in Deutschland erklären, daß eine europäische Währung so
stabil sein wird, wie die D-Mark war." Offensichtlich geschah dies schon wider besseres Wissen und im
Bewußtsein der Täuschung des Volkes. (sic!)

4. Zunächst sollte die Bundesrepublik 22,4 Milliarden Euro zur Rettung Griechenlands beitragen. Zu den
dann am 10. Mai 2010 von der EU beschlossenen 720 Milliarden-Garantien darf Deutschland mehr als
120 Milliarden beitragen, die sicher verloren sind. Holger Steltzner schrieb dazu im Leitartikel auf Seite 1
des Wirtschaftsteils der FAZ (20. 5. 2010): "Der Versuch der Kettenrettung von Griechenland, dem Euro
und der Europäischen Union wird nicht nur ständig teurer, sondern auch hektischer und kopfloser."

5. Angesichts der Euro-Krise sorgen sich viele Deutsche um ihr erspartes Geld. 52 Prozent haben Angst
vor einer kommenden Inflation. Die Mehrheit befürchtet bei einer dauerhaften Schwächung des Euro eine
Rückkehr zur D-Mark (weltonline, 9. 5. 2010).

*

Quelle: Alle vorstehenden Beiträge stammen aus dem "Euro-Kurier" Nr. 6/2010,
Grabert-Verlag, Postfach 1629; D-72006 Tübingen.
www.grabert-verlag.de

* * * * * *

Seitenbetreiber: Welt-Online meint oben, daß wir Deutsche die Rückkehr der DM fürchten würden. Ob das
stimmt, weiß ich nicht. Möglich, daß man vor einem Währungswechsel deshalb Angst hat, weil das - wie
beim Wechsel von DM zu Euro - in der Regel mit Verlusten für den Einzelnen erfolgt. Man hat die
schlimme Erfahrung machen müssen, daß die Euro-Preise bis auf wenige Ausnahmen ganz schnell das
Niveau der alten DM-Preise erreicht haben, ganz entgegen den Aussagen des Statistischen Bundesamtes in
Wiesbaden. Es folgt eine Dokumentation eines Rundbriefes und Artikels der "Deutschen Konservativen"
zum Thema. Das Bild oben mit der "neuen" 5-DM-Note hat mir ein Spaßvogel zugestellt. Real dürfte Frau
Merkel wohl keine einzige neue DM-Note zieren. Zuerst wollte ich sie auch als Seitenhintergrund
verwenden, aber das wäre wohl zu viel der Ehre für die abgebildete Person. KHH.

*


"Spätestens ab 2015 Zusammenbruch des EURO".


(Eine Dokumentation.)

Die Deutschen Konservativen e.V.
Postfach 760309, D-22053 Hamburg

Hamburg, den 11. Mai 2010

Sehr geehrter, lieber Herr Heubaum,

eigentlich ist es zum Verzweifeln: Im Bundestag sitzen CDU, CSU, SPD, Grüne und LINKE. Aber nicht
eine dieser Parteien fordert: Feuert Griechenland aus der Euro-Gemeinschaft. Hätte das deutsche Volk
darüber abzustimmen: Ich bin sicher, daß rund 2/3 aller Stimmberechtigten den Griechen die rote Karte
zeigen und entscheiden würden: Raus mit Euch. (...)

Wir werden in dieser Sache von allen Seiten belogen. Hier die schlimmsten Lügen:

1. Es wird so getan, als wenn den Griechen mit dem jetzigen Kredit zu helfen wäre. Stimmt nicht.
Griechenland ist ein Faß ohne Boden. Die Griechen haben bislang keine ernsthaften Bemühungen
unternommen, um selber von den eigenen Schulden runterzukommen. Angst vor dem randalierenden Pöbel
auf Athens Straßen, außerdem die Einstellung: Die anderen müssen ja helfen, wir müssen nicht stärker
sparen.

2. Es wird der Eindruck erweckt, als wenn mit dem Kredit an Griechenland mit dem EURO wieder "alles
in Butter" ist. Stimmt nicht. Griechenland kann damit nur Löcher stopfen, es werden weitere Forderungen
kommen. Danach Portugal, Spanien, Italien, dazu die eigenen deutschen Schulden und die zu zahlenden
Schulden der östlichen EU-Länder, die dem EURO-Verbund noch nicht angehören.

3. Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble sprechen von "EURO-Stabilisierung". Unwahr.
Deutschland steht vor dem Staats-Bankrott. Spätestens ab 2015 beginnt der Zusammenbruch des EURO.

Hätten wir jetzt eine solide, konservative Partei....es wäre ihre große Stunde. Ich würde als Vorsitzender
einer solchen Partei im Deutschen Bundestag folgende Forderungen aufstellen:

A) Griechenland muß die EURO-Zone verlassen. Verankerung einer "Rauswurf-Klausel" für alle EURO-
Staaten, die die ohnehin löchrigen Stabilitäts-Vorschriften des EURO-Verbundes nicht einhalten.

B) Schuldenmachen von Politikern unter Strafe stellen. Wir vergessen bei all der Diskussion um die
griechischen Schulden, daß Deutschland selber unrettbar tief im Schuldensumpf steckt. Rechnet man das
auf den einzelnen Bürger um, hat jeder Deutsche - vom Säugling bis zum 105jährigen - 20.000 EURO
Schulden (offiziell - in Wirklichkeit geht's um ein Vielfaches! - KHH.)! Deutschland ist höher verschuldet
als nach dem Zweiten Weltkrieg.

Jeder Privatmann, jede Hausfrau, die so mit dem Geld umgehen würde, Wie unsere Politiker.....jeder
andere käme vor Gericht, würde zu Gefängnis verurteilt.

Für Rentenanpassung ist kein Geld da, für längst überfällige Steuerentlastung des Arbeitsplätze
besorgenden Mittelstandes ist kein Geld da. Straßen können nicht mehr repariert werden, sehen aus wie
Schweizer Käse, kein Geld für Altenheime, kein Geld für Kindergärten. Aber Geld für bankrotte Banken
und die Schulden der Griechen. Wem soll das vermittelt werden?

Ich bin mir da nahezu sicher: Deutschland steht vor dem wirtschaftlichen Kollaps. Daran ändern auch gute
Export-Steigerungen nichts.

Das sind die Sünden des EURO:

Bei der Einführung des EURO wurden gleich mehrere wirtschaftliche Todsünden begangen:

1. Die Aufgabe der D-Mark war ganz einfach eine Dummheit, für die ich bis heute kein glaubwürdiges
Argument finden konnte.

2. Natürlich hätte man beim EURO-Verbund eine Austritts- und Rauswurf-Klausel einbauen müssen.
Jedem Mieter, der die Bedingungen eines geschlossenen Mietvertrages nicht einhält, dem kann gekündigt
werden.

3. Es wurden keine echten Stabilitäts-Verbindlichkeiten in die Verträge genommen. Jeder macht so viel
Schulden wie er Lust hat. Die deutsche Regierung auch.

4. Es wurde so getan, als würden sich die Volkswirtschaften in allen EURO-Ländern "irgendwann"
angleichen. Aber es konnte doch keiner so dumm sein, daran zu glauben, daß Italiener, Griechen,
Portugiesen oder Spanier wertvolle Export-Waren produzieren würden wie Deutschland. Wirtschaft auf
einer griechischen Insel - wie Wirtschaft in Hamburg oder München? Nicht einmal Voll-Idioten hätten das
für möglich gehalten. Die Väter des EURO wollten uns das aber einreden. (...)

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Joachim Siegerist

*

In der Briefanlage gab es diesen zusätzlichen Text (Dokumentation):


Griechische Staats-Betrüger leben weiter gut auf Deutschlands Kosten.


Kaum, daß Griechenland dem Euro beigetreten ist, da konnte die Regierung noch mehr Schulden
aufnehmen. Der Euro ist eine stabile Währung, die Zinsen sind niedrig. Niedriger als Zinsen für
Kreditnehmer, die nur in Drachmen zahlen. Der Euro war also für die kreditsüchtigen griechischen
Regierungen mit wirtschaftlichen Vorteilen verbunden.

Kriminalistisch gesprochen haben wir es mit einem klaren Betrugsfall zu tun. Der Verdächtige hat andere
getäuscht, um sich zu bereichern. Der Hauptverantwortliche: Ministerpräsident Konstantinos Simitis (74),
der das Land von 1996 bis 2004 geführt hat - also genau in der kritischen Phase des Euro-Beitritts. DIE
DEUTSCHEN KONSERVATIVEN würden Herrn Simitis gerne anzeigen. Strafanzeige wegen Betrugs.
Eigentlich eine klare Sache. Herr Simitis gehört ins Gefängnis. Jeder Deutsche muß rund 300 Euro für die
griechischen Schulden bezahlen, für das Rettungspaket. Ein Betrug in dieser Größenordnung kann ja wohl
nicht ungeahndet bleiben, oder?

Es wird wohl nichts passieren. "Betrug verjährt nach fünf Jahren", winkt Gisa Pahl, die Anwältin der
Konservativen, ab. Damit kommen wir nicht durch. Der Beitritt der Griechen ist im Jahr 2000 erfolgt, also
vor zehn Jahren. So kommt der griechische Ex-Regierungschef wegen Verjährung davon, obwohl er
erheblichen Anteil daran hatte, daß der Euro vor die Hunde zu gehen droht. Simitis reist übrigens als
gefeierter Vortragsredner durch die Welt, trat vor wenigen Tagen in München vor einem Bankerpublikum
auf, das brav applaudierte, als er seine Sicht der Dinge vortrug.

Warum gehen große Staatsbetrüger völlig straffrei aus?

Bei anderen Straftätern kennen der Staat und die Öffentlichkeit nicht so viel Gnade. Nehmen wir den
aktuellen Fall des Waffenlobbyisten Karl-Heinz Schreiber (76). Der wurde zu acht Jahren Gefängnis
verurteilt, weil.... ja, warum eigentlich? Seit Jahren wird dieser Mann von der deutschen Justiz gejagt -
Kanada hat ihn nach jahrelangem Hickhack ausgeliefert - und nun endlich verurteilt. Wegen
Steuerhinterziehung. Schreiber soll zwischen 1988 und 1993 mehr als sieben Millionen Euro am
Finanzamt vorbeigeschleust haben.

Sicher: Steuerhinterziehung in diesen Dimensionen ist keine Kleinigkeit. Schreiber war alles andere als ein
Unschuldsengel. Er war verstrickt in einen Sumpf aus Bestechung, Korruption und schwarzen Kassen.
Aber rechtfertigt das eine so lange Haftstrafe? Schreibers schwarze Kassen sind "Peanuts" verglichen mit
dem, was die griechische Regierung zu verantworten hat. Außerdem liegen seine Vergehen etwa zwanzig
Jahre zurück. Der Betrug der Simitis-Regierung ist nur zehn Jahre her.

Wenn die Deutschen in Europa noch ernst genommen werden wollen, dann müssen sie darauf pochen, daß
die politisch Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Die EU ist doch sonst nicht zimperlich,
wenn es um die Bestrafung von Kriminellen geht. Serbien zum Beispiel darf nur in die EU, wenn der Staat
die Kriegsverbrecher aus der Milosevic-Ära ausliefert. Warum koppeln wir nicht die Hilfe für
Griechenland an eine Verurteilung der Hauptverantwortlichen für diesen größten Betrug der europäischen
Wirtschaftsgeschichte?

Ronald Gläser

*

Seitenbetreiber: Warum die Griechenlandhilfe nicht an die Verurteilung der Hauptverantwortlichen
gekoppelt wird? Eigentlich eine überflüssige Frage, denn dann müßten auch unsere
"Hauptverantwortlichen" mit Anklagen rechnen. Und was den Schreiber betrifft: Man hätte ein besseres
Beispiel benennen können. Nämlich die 11-jährige Haftstrafe Horst Mahlers, der für bloße
Meinungsäußerungen (Antisemitismus usw.) mittels Volksverhetzungsparagraphen verurteilt wurde.
Karl-Heinz Heubaum
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Abgeschlossen am 22. Juli 2010.
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Verweise zum Seitenanfang, zum Artikel über das InvestmentMODERNISIERUNGSgesetz & zur Hauptseite:

WIDERHALL-HEUBAUM-HAUPTSEITE mit Verweisen zu weiteren Veröffentlichungen, zum Haftungsausschluss und anderen Hinweisen. = http://www.widerhall.de

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