W I D E R H A L L - Nr. 57
S e p t e m b e r / O k t o b e r ~ 2 0 1 0 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
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Präsident Dr. Mahmud Ahmadinedschad


Hier eine deutsche Übersetzung des vollständigen
englischen Textes der Rede, die der iranische
Präsident Ahmadinedschad am 23.09.10 vor der
UN-Generalversammlung gehalten hat. Der Text
ist der Webseite des Präsidenten entnommen.

*

Der Wortlaut:

Der komplette Text der Rede seiner Exzellenz,
des Präsidenten Dr. Mahmud Ahmadinedschad
der Islamischen Republik Iran, vor der 65. Sitzung
der Generalversammlung der Vereinten Nationen
in New York am 23. September 2010

PRESIDENCY OF THE ISLAMIC REPUBLIC OF IRAN, 24.09.10
( http://www.president.ir/en/?ArtID=24129 )


Im Namen Gottes, des Mitfühlenden und Barmherzigen.

"Gelobt sei Allah, der Herr des Weltalls, sein Frieden und Segen sei mit unserem Meister und
Propheten Mohammed, seinem reinen Hausstand, seinen edlen Begleitern und mit allen Gottesboten."

"Oh, Gott, beschleunige die Ankunft des Imams Al-Mahdi, gewähre ihm gute Gesundheit und den
Sieg, und mache uns zu seinen Anhängern, die seine Gerechtigkeit bezeugen."

Herr Präsident,
Exzellenzen,
meine Damen und Herren,

Ich bin dem Allmächtigen Gott dafür dankbar, dass er mir die Gelegenheit gegeben hat, noch einmal
vor dieser Versammlung
der Welt sprechen zu können.

Zu Beginn möchte ich derjenigen gedenken, die bei der schrecklichen Überschwemmung in Pakistan
ihr Leben verloren haben, und den Familien, denen ihre Lieben genommen wurden, sowie dem
pakistanischen Volk und seiner Regierung mein tief empfundenes Mitgefühl versichern. Ich fordere Sie
alle auf, Ihre menschliche Pflicht zu tun und diesen Mitmenschen zu helfen.

Lassen Sie mich seiner Exzellenz, Herrn Ali Abdussalam Treki, dem Präsidenten der 64. Sitzung der
Generalversammlung der Vereinten Nationen für all seine Bemühungen während seiner Amtszeit
danken. Ich möchte auch seiner Exzellenz, Herrn Joseph Deiss, dem Präsidenten der 65. Sitzung der
Generalversammlung der Vereinten Nationen gratulieren und ihm viel Erfolg wünschen.

In den vergangenen Jahren habe ich zu Ihnen über einige meiner Hoffnungen und Sorgen bezüglich der
Krise der Familie, der Sicherheit, der Menschenwürde, der Weltwirtschaft, und der Klimaveränderung,
sowie über das Eintreten für Gerechtigkeit und einen dauerhaften Frieden gesprochen.

Nach etwa hundertjähriger Vorherrschaft haben sich das System des Kapitalismus und die bestehende
Weltordnung als unfähig erwiesen, die bestehenden Probleme unserer Gesellschaft zu lösen, und stehen
jetzt beide vor ihrem Ende. Ich werde versuchen, die zwei Hauptursachen dieses Scheiterns und einige
Vorstellungen über eine ideale zukünftige Ordnung aufzuzeigen.

A) Einstellungen und Erwartungen

Wie Sie alle wissen, hatten die göttlichen Propheten den Auftrag, der Menschheit den Weg zum
Monotheismus, zur Nächstenliebe, zur Gerechtigkeit und zu (allgemeinem) Wohlstand zu weisen. Sie
haben die Menschen zum Nachdenken und zum Wissenserwerb aufgefordert, damit alle lernen, die
Wahrheit zu schätzen und den Atheismus und den Egoismus zu meiden. Eigentlich haben die
Botschaften aller Propheten den gleichen Inhalt. Jeder Prophet berief sich auf die Botschaft seines
Vorgängers und sagte die Ankunft seines Nachfolgers voraus; jeder repräsentierte die jeweilige
Ausprägung der (monotheistischen Religion) seiner Zeit. Diese Reihe setzte sich bis zum letzten
Propheten Gottes fort, der die vollkommenste und umfassendste Religion verkörperte.

Immer wieder standen Egoismus und Habgier gegen diese klare Botschaft der Gottesboten und
Religionsstifter auf und wollten verhindern, dass sie befolgt wurde.

Nimrod (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Nimrod ) widersetzte sich Abraham, der Pharao widersetzte
sich Moses, und die Habgierigen widersetzten sich Jesus Christus und Mohammed - Friede sei mit
ihnen allen. In den letzten Jahrhunderten wurden die Ethik und die menschlichen Werte sogar als
Gründe für die Rückständigkeit betrachtet. Wegen der Verirrungen, die religiöse Eiferer im finsteren
Mittelalter in westlichen Ländern verursachten, wurde die Religion sogar als Widerspruch zur
Erkenntnis und zur Wissenschaft verunglimpft.

Die Trennung des Menschen von Gott entfremdete ihn seines eigentlichen Wesens.

Der Mensch mit seiner Fähigkeit, die Geheimnisse des Weltalls zu erahnen, seinem Bedürfnis nach
Wahrheit, seiner Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Vollkommenheit, seiner Suche nach Schönheit und
Reinheit und seiner Möglichkeit, schon auf Erden nach Gottes Willen zu leben, wurde zu einer Kreatur
gemacht, die sich auf die materialistische Welt beschränkt und nur noch darauf aus ist, ihr individuelles
Vergnügen zu steigern. Primitive Instinkte ersetzten die wahre menschliche Natur.

Menschen und Nationen sind zu Rivalen geworden, die ihr individuelles oder nationales Wohlergehen
nur in Auseinandersetzungen und durch Ausrottung oder Unterdrückung anderer zu erreichen
versuchen. Die konstruktive, auf (friedliche) Entwicklung angelegte Zusammenarbeit wird durch einen
mörderischen Kampf ums Überleben verdrängt.

Die Gier nach Geld und Überlegenheit ersetzte den Monotheismus, der das Tor zur Nächstenliebe und
zur Gemeinsamkeit ist. Dieser weit verbreitete Konflikt des Egoismus mit den göttlichen Werten führte
zur Sklaverei und zum Kolonialismus. Ein großer Teil der Welt geriet unter die Vorherrschaft einiger
westlicher Staaten. Millionen Menschen wurden als Sklaven verschleppt, und ihre Familien wurden
dabei auseinander gerissen. Alle Ressourcen der kolonisierten Völker wurden ge plündert und ihre
Kulturen und Rechte zerstört. Länder wurden besetzt, und die einheimische Bevölkerung wurde
erniedrigt und durch Massenmorde dezimiert.

Doch die unterdrückten Völker erhoben sich, überwanden den Kolonialismus und setzten die
Anerkennung ihrer Unabhängigkeit durch. So wurde die Hoffnung auf Respektierung, Wohlstand und
Sicherheit aller Nationen wiederbelebt. Am Anfang des letzten Jahrhunderts erweckte viel Gerede über
Freiheit, Menschenrechte und Demokratie die Hoffnung, die tiefen Wunden der Vergangenheit könnten
geheilt werden. Heute haben sich aber nicht nur diese Träume als falsch erwiesen, in vielen Ländern
sind die Zustände noch viel schlimmer als jemals zuvor.

Infolge der beiden Weltkriege, der Besetzung Palästinas, der Kriege in Korea und Vietnam, des
Krieges, den der Irak gegen den Iran geführt hat, der Besetzung Afghanistans und des Iraks und vieler
Kriege in Afrika wurden Hunderte von Millionen Menschen getötet, verwundet oder vertrieben.

Der Terror, der illegale Drogenkonsum, die Armut und die sozialen Unterschiede nahmen zu.
Diktatorische Regierungen und durch Staatsstreiche an die Macht gekommene Militärjunten in
Lateinamerika haben mit Unterstützung des Westens beispiellose Verbrechen begangen. - Statt
Abrüstung ist eine Weiterverbreitung und verstärkte Ansammlung von biologischen, chemischen und
atomaren Waffen erfolgt, und die Welt ist einer gewachsenen Bedrohung ausgesetzt - mit dem
Ergebnis, dass die Kolonialmächte und die Sklaventreiber ihre alten Ziele jetzt hinter einer neuen
Fassade rund um die ganze Welt verfolgen.

B) Das globale Lenkungssystem und die herrschenden Strukturen.

Der Völkerbund und später die Vereinten Nationen, die beide mit dem Versprechen gegründet wurden,
der Welt Frieden, Sicherheit und die Verwirklichung der Menschenrechten zu bringen, haben nur dazu
gedient, ein globales Lenkungssystem zu errichten. Man kann das gegenwärtig herrschende globale
Lenkungssystem analysieren, indem man drei Ereignisse untersucht:

Erstens: Die Anschläge am 11. September 2001, welche die ganze Welt seit fast einem Jahrzehnt
beeinflussen.

Die überraschende Nachricht vom Angriff auf die Zwillingstürme wurde mit zahlreichen Filmen zu
dem Ereignis schlagartig über die ganze Welt verbreitet. Fast alle Regierungen und bekannten
Persönlichkeiten verurteilten diese Anschläge. Dann setzte aber eine gewaltige Propaganda-Kampagne
ein; sie sollte die ganze Welt davon überzeugen, dass sie einer gefährlichen Bedrohung durch den
Terrorismus ausgesetzt sei und nur durch den Einsatz militärischer Gewalt in Afghanistan gerettet
werden könne. Schon bald wurde Afghanistan und kurz danach auch der Irak besetzt.

Bedenken Sie aber bitte Folgendes:

Am 11. September sind etwa 3.000 Menschen umgekommen, deren Tod wir alle sehr bedauern. Bis
heute wurden aber in Afghanistan und im Irak Hunderttausende Menschen getötet und Millionen
verwundet und vertrieben, und der Konflikt dauert an und weitet sich immer mehr aus.

Zur Verantwortlichkeit für die Anschläge gibt es drei Ansichten:

1.
Eine sehr mächtige und komplexe Terrororganisation soll dazu fähig gewesen sein, alle US-
Geheimdienste und Sicherheitssysteme erfolgreich auszutricksen und den Angriff auszuführen. Das ist
die von der US-Regierung verbreitete Darstellung, die (immer noch) weitgehend akzeptiert wird.

2.
Teile der US-Regierung sollen die Anschläge inszeniert haben, um den Niedergang der US-Wirtschaft
aufzuhalten und einen stärkeren Zugriff auf den Mittleren Osten (mit seiner Energiereserven) zu
ermöglichen; gleichzeitig sollte auch das zionistische Regime (Israels) gestärkt werden. Die Mehrheit
der Bevölkerung der USA und (einiger) anderer Länder und viele Politiker teilen diese Ansicht.

3.
Die Anschläge sollen zwar von einer Terroristengruppe verübt, aber von der US-Regierung unterstützt
und ausgenutzt worden sein. Diese Ansicht findet weniger Zustimmung.

Als Hauptbeweise für die von der (US-Regierung) verbreitete Version sollen einige Pässe (der
vermuteten Terroristen) dienen, die in dem riesigen Trümmerberg gefunden wurden, und ein Video von
einer Person, deren Wohnsitz unbekannt ist, von der aber behauptet wird, sie sei an Ölgeschäften mit
einigen US-Offiziellen beteiligt gewesen (Anspielung auf Osama bin Laden und die geschäftlichen
Beziehungen seiner Familie zu dem Bush-Clan). Es wird auch gesagt, dass wegen der Explosion und
der Brände keine sonstigen Spuren der Selbstmordattentäter gefunden werden konnten.

Deshalb bleiben einige bisher unbeantwortete Fragen:

1.
Wäre es nicht vernünftiger gewesen, von unabhängigen Gremien zunächst eine gründliche
Untersuchung durchführen zu lassen, um zunächst alle Umstände der Anschläge aufzuklären und erst
dann vernünftig geplante Gegenmaßnahmen einzuleiten?

2.
War es, wenn man die Darstellung der US-Regierung akzeptiert, zur Bekämpfung einer (kleinen)
Gruppe von Terroristen notwendig, mit einer starken Streitmacht einen ausgewachsenen Krieg zu
entfesseln, der schon Hunderttausende Menschen
das Leben gekostet hat?

3.
War es nicht möglich, wie die iranische Regierung zu handeln, als sie eine Gruppe von Rigi-Terroristen
ausschaltete, die im Iran 400 unschuldige Menschen verwundet oder getötet hat? Bei der Operation der
iranischen Regierung kamen keine unschuldigen Personen zu Schaden. (s. dazu auch
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_10/LP06610_080310.pdf )
Es wird vorgeschlagen, dass die Vereinten Nationen eine unabhängige Kommission zur Untersuchung
der Ereignisse am 11. September (2001) einsetzen, damit in Zukunft die Äußerung abweichender
Ansichten (zu den Anschlägen) nicht mehr verboten ist.

Ich möchte hier bekannt geben, dass die Islamische Republik Iran im nächsten Jahr eine Konferenz
veranstaltet, die sich mit dem Terrorismus und Möglichkeiten zu seiner Bekämpfung beschäftigen
wird. Ich lade hiermit Regierungsvertreter, Wissenschaftler, Experten, Forscher und
Forschungsinstitute aller Länder ein, an dieser Konferenz teilzunehmen.


Zweitens: Die Besetzung palästinensischer Territorien.

Das palästinensische Volk wird seit 60 Jahren von einem Besatzungsregime unterdrückt, das ihm seine
Freiheit, seine Sicherheit und sein Recht auf Selbstbestimmung raubt, und trotzdem genießen die
Besatzer allgemeine Anerkennung. Täglich werden Häuser zerstört, in denen unschuldige Frauen und
Kindern leben. Den Palästinensern werden in ihrem eigene Heimatland das Wasser, die Nahrung und
die medizinische Versorgung verweigert. Die Zionisten haben schon fünf grausame Kriege gegen die
Anliegerstaaten und gegen das palästinensische Volk geführt.

Die Zionisten haben in ihren Kriegen im Libanon und in Gaza (s. Direktlink unten zur entsprechenden
WIDERHALL-Seite - KHH.) die schrecklichsten Verbrechen gegen wehrlose Menschen begangen.
Das zionistische Regime hat unter Missachtung aller internationalen Normen seine Marine eine
humanitäre Hilfsflotte (für Gaza) angreifen und dabei auch Zivilisten umbringen lassen.

Dieses Regime, das die uneingeschränkte Unterstützung einiger westlicher Staaten genießt, bedroht
andere Länder der Region und begeht in aller Öffentlichkeit Morde an Palästinensern und Menschen
anderer Nationen, während die sich verteidigenden Palästinenser und alle, die sich diesem Regime
widersetzen, als Terroristen und Antisemiten etikettiert werden. In Europa und in den USA opfert man
alle Werte, sogar die Redefreiheit, auf dem Altar des Zionismus.

Alle Maßnahmen, die das Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes außer Acht lassen,
sind zum Scheitern verurteilt. Wäre es zu diesen entsetzlichen Verbrechen gekommen, wenn statt der
Besetzung die Souveränität des palästinensischen Volkes anerkannt worden wäre? Unmissverständlich
fordern wir die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge in ihr Heimatland und verweisen auf das
Recht des palästinensischen Volkes auf einen souveränen Staat und eine unabhängige Regierung seiner
Wahl.


Drittens: Die Atomenergie.

Atomenergie ist sauber und preiswert und ein wunderbares Geschenk, das zu den wichtigsten
Alternativen gehört, mit denen sich die (Luft-)Verschmutzungen durch fossile Brennstoffe verringern
lassen.

Der Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen / NPT erlaubt allen Mitgliedstaaten, die
Atomenergie ohne Einschränkung zu nutzen, und die International Atomic Energy Agency / IAEA ist
damit beauftragt, Mitgliedstaaten technische und juristische Unterstützung zu gewähren.

Die Atombombe ist die schlimmste und unmenschlichste Waffe, die vollständig beseitigt werden muss.
Der NPT verbietet ihre Weiterentwicklung und Anhäufung und fordert die atomare Abrüstung. Sie
sollten sich deshalb fragen, was einige der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats, die Atombomben
besitzen, bisher diesbezüglich unternommen haben:

Sie haben die Nutzung der Atomenergie mit dem Bau einer Atombombe gleichgesetzt, und damit diese
Energie dem Zugriff der meisten Staaten entzogen, indem sie Monopole geschaffen und die IAEA
unter Druck gesetzt haben. Gleichzeitig behalten sie ihre eigenen Atomwaffenarsenale nicht nur bei,
sondern vergrößern sie und entwickeln sie auch weiter.

Das hat zu folgenden Ergebnissen geführt:

Bisher hat noch keine atomare Abrüstung stattgefunden, statt dessen ist es in einigen Regionen zu einer
Weiterverbreitung von Kernwaffen gekommen; auch das brutale zionistische Besatzungsregime verfügt
über Atomwaffen.

Ich möchte hier den Vorschlag machen, das Jahr 2011 zum Jahr der atomaren Abrüstung zu erklären -
unter dem Motto "Atomenergie für alle, Atomwaffen für Niemanden".

In allen genanten Fällen waren die Vereinten Nationen unfähig, durch wirksame Maßnahmen sinnvolle
Aktivitäten in Gang zu setzen. Leider wurden in der Dekade, die zum "Internationalen Jahrzehnt für die
Kultur des Friedens" erklärt worden war, infolge von Angriffskriegen und Besetzungen
Hunderttausende getötet und verwundet, und die Feindseligkeiten und die Gegensätze haben
zugenommen.

Meine Damen und Herren,

erst kürzlich hat die Welt die hässliche und unmenschliche Tat der (Schändung und) Verbrennung des
Heiligen Korans miterlebt. (s. http://dawa-news.net/2010/09/verbrennungdes-korans/ )

Der Heilige Koran ist das Buch Gottes und das ewige Wunder des Propheten des Islams. Er verlangt
die Verehrung des Einen Gottes und fordert Gerechtigkeit, Mitgefühl, Entwicklung und Fortschritt,
Reflexion und Nachdenken, die Befreiung der Unterdrückten und Widerstand gegen die Unterdrücker;
er nennt mit Respekt die vorherigen Boten Gottes - wie Noah, Abraham, Isaak, Joseph, Moses und
Jesus Christus, Friede sei mit ihnen allen - und lässt sie alle gelten. Als sie den Koran verbrannten,
wollten sie auch deren Wahrheiten und guten Ratschläge mit verbrennen. Die Wahrheit kann aber nicht
verbrannt werden. Der Koran ist ewig, weil Gott und die Wahrheit ewig sind. Diese Tat und jede
andere Tat, die den Abstand zwischen Nationen breiter macht, sind schlecht. Wir sollten uns klug
verhalten und dem Satan nicht in die Hände spielen. Im Auftrag des iranischen Volkes bekunde ich
allen Gottesbüchern und ihren Anhängern Respekt. Das gilt für den Koran und für die Bibel. Ich
bekunde beiden Büchern Respekt.

Geschätzte Freunde,

seit Jahren ist die Ineffizienz des Kapitalismus und der existierenden Weltordnung und ihrer Strukturen
erwiesen, und die Mehrheit der Staaten und Völker ist auf der Suche nach grundsätzlichen
Veränderungen und fordert, dass in den globalen Beziehungen Gerechtigkeit vorherrschen soll. - Die
Ursache des Versagens der Vereinigten Nation ist ihre ungerechte Struktur. Die Hauptmacht ist auf den
Sicherheitsrat konzentriert, und wegen des Vetorechts seiner ständigen Mitglieder ist die wichtigste
Säule dieser Organisation, nämlich die Generalversammlung, ziemlich machtlos.

In den letzten Jahrzehnten war immer mindestens ein ständiges Mitglieder des Sicherheitsrats an einem
Konflikt beteiligt.

Das Vetorecht verschafft dem Aggressor und Besatzer immer wieder Straffreiheit. Wie soll es zu
kompetenten Urteilen kommen, wenn sowohl der Richter als auch der Ankläger zu einer an dem
Konflikt beteiligten Partei gehören?

Hätten der Sicherheitsrat und der Generaldirektor der IAEA in dem Atomkonflikt die gleiche Position
vertreten, wenn der Iran über ein Vetorecht verfügen würde?

Liebe Freunde,

die Vereinten Nationen sind die Schlüsselorganisation zur Koordinierung des globalen
Lenkungssystems. Ihre Struktur muss so reformiert werden, dass alle unabhängigen Staaten und
Nationen im Stande sind, sich an der globalen Steuerung aktiv und konstruktiv zu beteiligen.

Das Vetorecht sollte abgeschafft und die Generalversammlung müsste zum eigentlichen
Entscheidungsgremium werden; der Generalsekretär darf von keinem einzelnen Staat abhängig sein
und sollte Entscheidungen und Aktivitäten nur mit Billigung der Generalversammlung in Gang setzen
können; er muss sich für Gerechtigkeit und die Beseitigung von Diskriminierungen einsetzen. Der
Generalsekretär sollte nicht unter dem Druck von Staaten und/oder dem Gastgeberland der Vereinten
Nationen stehen, wenn er sich für die Wahrheit und eine gerechte Administration einsetzt.

Es wird vorgeschlagen, dass die Generalversammlung innerhalb eines Jahres und im Rahmen einer
außerordentlichen Sitzung eine Strukturreform der Vereinten Nationen beschließt. - Die Islamische
Republik Iran hat dazu entsprechende Vorschläge und ist bereit, sich aktiv und konstruktiv an diesem
Prozess zu beteiligen.

Meine Damen und Herren,

ich betone ausdrücklich, dass die Besetzung anderer Länder unter dem Vorwand, ihnen Freiheit und
Demokratie bringen zu wollen, ein unverzeihliches Verbrechen ist. - Die Welt braucht die Logik des
Mitfühlens und der Gerechtigkeit und der wirklichen Anteilnahme anstatt der Logik der Gewalt, der
Dominierung, der Politik des Alleingangs, des Krieges und der Einschüchterung. - Die Welt muss von
tugendhaften Menschen, die sich an den göttlichen Propheten orientieren, gelenkt werden.

Zwei riesengroße geografische Bereiche, nämlich Afrika und Lateinamerika, haben während der letzten
Jahrzehnte historische Entwicklungen durchgemacht. Neue Herangehensweisen auf beiden
Kontinenten, die in wachsendem Maß auf Integration und Einigkeit ausgerichtet sind und auf
vernünftiges Wachstum und Entwicklung setzen, haben beträchtliche Früchte für die Völker dieser
Regionen getragen. Durch die Achtsamkeit und die Weisheit der Führenden auf diesen zwei
Kontinenten konnten viele regionale Probleme und Krisen ohne die tyrannische Einmischung von
Staaten außerhalb der jeweiligen Regionen gemeistert werden. - Die Islamische Republik Iran hat ihre
Beziehungen zu Lateinamerika und Afrika in den letzten Jahren auf allen Gebieten ausgebaut.

Nun komme ich zum ruhmreichen Iran.

Die Teheraner Deklaration war ein äußerst konstruktiver Schritt zur Schaffung von Vertrauen, der
durch die bewundernswerte Bereitschaft der Regierungen Brasiliens und der Türkei und die
aufrichtigen Kooperation der iranischen Regierung ermöglicht wurde. Obwohl die Deklaration bei
einigen Staaten unangemessene Reaktionen hervorrief und mit einem illegalen (Sanktions-)Beschluss
(des Sicherheitsrats) beantwortet wurde, ist sie weiterhin gültig.
(s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_10/LP13210_190510.pdf )

Wir halten die Anordnungen der IAEA strenger ein, als wir eigentlich müssen, wir haben uns aber noch
niemals illegalem Druck gebeugt und werden das auch künftig nicht tun.

Es ist gesagt worden, man wolle den Iran zu einem Dialog zwingen. Erstens ist der Iran schon immer
zu einem Dialog auf der Basis von Respekt und und Gerechtigkeit bereit gewesen. Zweitens haben sich
die Methoden respektlos agierender Staaten schon lange als unwirksam erwiesen. Diejenigen, die mit
Einschüchterungsversuchen und Sanktionen auf klare Angebote des iranischen Staates reagieren,
zerstören damit gleichzeitig den Rest an Glaubwürdigkeit, den der Sicherheitsrat noch hat, und das
Vertrauen, das die Staaten in dieses Gremium gesetzt haben; sie beweisen damit wieder einmal, wie
ungerecht der Sicherheitsrat agiert.

Wenn andere Staaten eine große Nation wie den Iran, der in seiner Geschichte viele bedeutende
Wissenschaftler, Dichter, Künstler und Philosophen hervorgebracht hat und dessen Kultur und
Zivilisation durch das Streben nach Rechtschaffenheit, Gottgefälligkeit und Gerechtigkeit geprägt sind,
mit Drohungen einzuschüchtern versuchen, wie können sie dann erwarten, dass unbeteiligte Nationen
jemals Vertrauen zu ihnen haben werden?

Wir brauchen nicht lange darüber zu reden, dass der Versuch, die Welt mit tyrannischen Methoden
unter Kontrolle zu bringen, gescheitert ist. Das Zeitalter der Sklaverei und des Kolonialismus und die
Beherrschung der Welt (durch einzelne Staaten) sind endgültig vorbei, und die Wiederbelebung alter
Imperien ist ebenfalls blockiert.

Wir haben angekündigt, dass wir freiwillig zu ernsthaften Gesprächen mit führenden amerikanischen
Politikern bereit sind, in denen wir unsere Ansichten zu wichtigen Problemen der Welt offen vortragen
werden. Wir schlagen deshalb hier vor, in einer jährlich im Rahmen der Generalversammlung
anberaumten Debatte einen konstruktiven Dialog zu führen.

Liebe Freunde und Kollegen, daraus folgt:

Die iranische Nation lehnt wie die Mehrheit der Nationen der Welt und deren Regierungen die
gegenwärtige diskriminierende Machtausübung zur Steuerung der Welt ab. Die unmenschliche Natur
dieser Machtausübung hat in eine Sackgasse geführt und verlangt nach grundlegenden Reformen. Zur
Lösung der Probleme dieser Welt und zur Schaffung von Sicherheit und Wohlstand für alle sind
Reformen im Rahmen menschlicher und göttlicher Gebote unerlässlich, an denen alle Staaten guten
Willens beteiligt werden müssen.

Wir sind der Meinung, dass Gerechtigkeit die Grundlage für Frieden, stabile Sicherheit und die
Ausbreitung gegenseitiger Achtung zwischen Völkern und Nationen ist. Nur durch Gerechtigkeit kann
die Menschheit zur Verwirklichung ihrer Sehnsüchte, der Menschenrechte und der Menschenwürde
gelangen; sie muss sich endgültig von Unterdrückung, Demütigung und Misshandlungen
verabschieden.

Die wahre Natur der Menschen manifestiert sich in der Nächstenliebe und in der Wertschätzung des
Guten in der Welt. Die gegenseitige Achtung ist das beste Fundament für vernünftige Beziehungen
zwischen Menschen und Staaten.

Wahschi Bafoqi, der große iranische Dichter, hat einmal gesagt:

"Wenn du auch tausendmal Wasser aus dem Jungbrunnen trinkst, wirst du trotzdem sterben, wenn du
ohne Liebe lebst."

In einer gerechten, sicheren Welt, in der alle genug zum Leben haben, sind die Menschen keine
Rivalen, sondern Gefährten. Wer sich aber ohne Rücksicht auf die Sorgen, das Wohlergehen und die
Sicherheit anderer nur um sein eigenes Glück kümmert, wer nur nach Überlegenheit strebt, hat den
Pfad der Tugend verlassen und den Irrweg des Bösen eingeschlagen.

Wirtschaft und alle weltlichen Güter sind doch eigentliche nur Werkzeuge, die den Menschen dienen,
Freundschaften begründen, menschliche Verbindungen stärken und das Streben nach geistiger
Vollkommenheit unterstützen sollen. Sie dürfen nicht als prahlerisch benutzte Werkzeuge zur
Beherrschung anderer Menschen missbraucht werden.

Männer und Frauen ergänzen einander, und die Familie, die durch eine liebevolle auf Treue und Dauer
angelegte Beziehung zwischen den Gatten begründet wird, ist die Garantie für den Fortbestand und die
Erziehung nachfolgender Generationen, für wahre Freuden, für ein verlässliches Miteinander und für
die ständige Erneuerung der Gesellschaft.

Die Frau ist der Abglanz der Schönheit Gottes und die Quelle der Liebe und des Umsorgens. Sie ist die
Wächterin der Reinheit und der guten Sitten in der Gesellschaft. - Die Tendenz, die Seelen und das
Verhalten von Frauen zu verhärten, beraubt sie ihres elementaren Rechts, liebende Mütter und
treusorgende Ehefrauen zu sein. Sie führt zwangsläufig zu einer gewaltsameren Gesellschaft mit
irreversiblen Defekten.

Freiheit ist ein von Gott gegebenes Recht, das dem Frieden und der Vervollkommnung des Menschen
dienen sollte.

Rechtschaffenes Denken und der Wille, Gerechtigkeit walten zu lassen, sind Schlüssel zu den Toren
eines erfüllten Lebens voller Hoffnung, Lebensfreude und Schönheit.

Nach Gottes Verheißung werden die ehrlichen, rechtschaffenen Menschen die Erde bewahren. Deshalb
werden selbstlose Menschen die Lenkung der Welt übernehmen. Dann werden auch die erdrückenden
Sorgen, die Diskriminierung, die Armut, die Unsicherheit und die Aggressivität aufhören. Die Zeit für
das wahre Glück und für das Aufblühen der wahren Natur der Menschen, wie Gott sie bestimmt hat,
wird kommen. - Alle, die nach Gerechtigkeit strebten, und alle freien Geister, die darauf hofften, haben
uns diese herrliche Zeitenwende versprochen.

Der vollkommene Mensch, der wahre Diener Gottes und der wahre Freund der Menschheit, dessen
Vater aus der Generation des geliebten Propheten des Islams stammt, und dessen Mutter zu den
Anhängern des Jesus Christus gehörte (gemeint ist der eingangs genannte Imam Al-Mahdi), wartet
gemeinsam mit Jesus, dem Sohn Marias, und anderen Rechtschaffenen darauf, in den kommenden
herrlichen Zeiten wieder auf Erden zu erscheinen und der Menschheit zu helfen. - Im Warten auf ihr
Erscheinen sollten wir uns zusammenschließen und gemeinsam nach Gerechtigkeit streben.

Gelobt seien die Liebe zu Gott, die Gerechtigkeit und die Freiheit, gelobt seien die wahre
Menschlichkeit, der nach Vollkommenheit strebende Mensch und der wahre Gefährte der Menschheit;
Friede sei mit Ihnen und allen rechtschaffenen und ehrlichen Menschen.

Ich danke Ihnen.

* * *

Quelle: VISDP: Wolfgang Jung, Assenmacherstr. 28, 67659 Kaiserslautern. www.luftpost-kl.de

* * * * * *

Seitenbetreiber: Die Reden des iranischen Präsidenten sind zunehmend mit religiösen Aussagen
untermauert. Sie bestätigen insgesamt seine Korantreue, die besagt, daß zwar Jesus Christus neben
Mohammed gleichberechtigt ein Prophet ist, aber niemals Gottes Sohn, wie ihn die Christen sehen. Das
ist der gravierende Unterschied zwischen den Buchreligionen Christentum und Islam. Das Christentum
betet Gott in der Dreifaltigkeit an: Gott-Vater, Gott-Sohn (Jesus) und Heiliger Geist. Für den Islam ist
das reiner Götzendienst. Für den Islam gibt es nur den Monotheismus, den einen einzigen Gott: Allah.
Und da gibt es niemals einen Dialog, wie es sich viele Christen und deren "Würdenträger" einbilden,
sondern nur Unterwerfung, wie es ja schon teilweise von der ev. Kirche (EKD) vorexerziert wird.
Kürzlich wollte sogar die evangelische Kirchengemeinde vom Turm der Lutherkirche in Osnabrück
einen "gemischten" Muezzinruf erschallen lassen. Dieser vermeintliche Gebetsruf sollte ab Ende
Oktober sechsmal pro Tag über Lautsprecher erklingen. Aus diesem "Kunstprojekt" einer würdelosen
Anbiederung wurde nichts, denn die muslimische Gemeinde zeigte Würde und lehnte die Anbiederung
ab. Eine schallende Ohrfeige für die Lutherkirche!

Es gibt mehrere religiöse Episteln in der Rede Ahmadineschads, aus denen eindeutig hervorgeht, daß
der Islam mit seinem Koran die letztgültige Gottessicht der Menschheit darstellt. Hier eine Aussage:
"Wie Sie alle wissen, hatten die göttlichen Propheten (Abraham für die Israeliten, Jesus für das
Christentum und Mohammed für den Islam - KHH.) den Auftrag, der Menschheit den Weg zum
Monotheismus (EIN-Gott-Lehre), zur Nächstenliebe, zur Gerechtigkeit und zu (allgemeinem)
Wohlstand zu weisen. (...) Eigentlich haben die Botschaften aller Propheten den gleichen Inhalt. Jeder
Prophet berief sich auf die Botschaft seines Vorgängers und sagte die Ankunft seines Nachfolgers
voraus; jeder repräsentierte die jeweilige Ausprägung der (monotheistischen Religion) seiner Zeit.
Diese Reihe setzte sich bis zum letzten Propheten Gottes fort, der die vollkommenste und umfassendste
Religion verkörperte." Der "letzte Prophet" ist nach Ahmadinedschad Mohammed und dieser
verkörpert die "vollkommenste und umfassenste Religion" überhaupt. Gemeint ist, daß die Propheten
von Mal zu Mal einen immer besseren Lebensentwurf (Religion) im Auftrag des alleinigen Gottes
verkündeten und da Mohammed der jüngste und letzte Prophet war, ist natürlich der Islam für die
gesamte Menschheit die letztgültige Religion und der Koran Wort für Wort die unumstößliche
Wahrheit, verbindlich für alle Menschen!

Natürlich gibt es weitere Kritikpunkte der Rede, aber seine Ausführungen zum 11. September 2001
sind nicht zu beanstanden und wegen diesen haben die US-Vertreter die UN-Generalversammlung
verärgert verlassen, gefolgt von den servilen westlichen Vasallen-Diplomaten. Auch die Rede des
BRD-Außenministers Westerwelle war eher peinlich, als er die US-Version der Anschläge vom 11.
Sept. vor der UN-Generalversammlung verteidigte, um Ahmadinedschads Ausführungen zu
widersprechen.

Übrigens auf der Netzseite von "Iran German Radio" befindet sich eine vermutlich direkt aus dem
Persischen übersetzte Rede, die etwas anders formuliert ist:
http://german.irib.ir/analysen/beitraege/item/115636-teil-1-der-ansprache-ahmadinedschads-vor-der-
uno-vollversammlung

Zum Schluss noch eine Anmerkung dahingehend, daß es Leser geben mag, die die Veröffentlichung
der Reden des iranischen Präsidenten angesichts der islamischen Landnahme in unserem Land und
Europa nicht gutheißen. Denen möchte ich sagen, daß ich diese Landnahme auf das schärfste ablehne.
Hier sehe ich die religionsfreiheitliche Grundgesetz-Garantie mißbraucht. Die Väter des Grundgesetzes,
das ohnehin nur mit Genehmigung der Besatzer zustande kam, konnten kurz nach dem 2. Weltkrieg
nicht damit rechnen, daß Menschen aus fremden Kulturkreisen in Massen ins Land strömen würden.
Möglicherweise hätte man zu anderen Formulierungen gegriffen.

Karl-Heinz Heubaum
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Abgeschlossen am 20. September 2010.
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Aussagen, sollten sie in meinen Veröffentlichungen erscheinen. Das gilt für
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