W I D E R H A L L - Nr. 57
S e p t e m b e r / O k t o b e r ~ 2 0 1 0 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
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1.) Die sexuelle Revolution.
2.) Mütter im Gefängnis.
3.) Des Mannes bester Kamerad.
4.) Brüssel: Weniger Gehalt für Schwangere.
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"Es wird gar nicht lange dauern, wenn man das Jahr 2000 geschrieben
haben wird, da wird nicht ein direktes aber eine Art von Verbot für
alles Denken von Amerika ausgehen, ein Gesetz, welches den Zweck
haben wird, alles individuelle Denken zu unterdrücken."
Rudolf Steiner (Waldorf-Schulen) am 4. April 1916 in GA Nr. 167.

*

Ursula Haverbeck

Die sexuelle Revolution.


Hörbar und sichtbar pflegen Revolutionen über die Menschen hereinzubrechen, auf Straßen und Plätzen,
mit Brutalität und Gewehrsalven. Denken wir an die französische und russische Revolution, so können wir
hinzufügen mit Guillotine und Zwangsverschleppung sowie Liquidierung ganzer Volksgruppen.

Die gegenwärtige Revolution kommt leise und von der Mehrheit der Menschen unbemerkt daher. Ihren
Namen kennt kaum jemand: Gender-Mainstreaming.

Der Gender-Mensch ist der bis in die Geschlechtsbestimmung hinein selbstbestimmte Mensch. Mann und
Frau mit den ihnen zugeordneten männlichen und weiblichen Verhaltensweisen sind angeblich nicht
naturgegeben, sondern durch Umwelt und Erziehung erzwungene Verhaltensmuster. Das Ziel ist die
Überwindung der "Zwangsheterosexualität".

So sieht es die UNO. So hat es 2007 die EU verbindlich erklärt für alle Mitglieder und ein "Institut für
Gleichstellungsfragen" eingerichtet. Der Etat dieses Instituts ist bis 2013 auf 52 Millionen Euro angesetzt.


Gender-Mainstreaming

ist erklärtermaßen Leitprinzip für alle Bundesbehörden.

Wir befinden uns bereits seit ca. 50 Jahren in einer sexuellen Revolution. Gabriele Kuby meint, diese
wurde von den Achtundsechzigern erfunden. Nicht erfunden, aber sie trat ab diesem Zeitpunkt offen in
Erscheinung, die Erfinder sind jedoch früher anzusetzen. Bevor wir auf den Inhalt dieser Politik des
Gender-Mainstreaming eingehen, ein historischer Rückblick.


Schöne neue Welt.


(Aldous Huxley)

Aldous Huxley entstammt einer angesehenen Gelehrtenfamilie. Er wurde am 26. 07. 1894 in der
Grafschaft Surrey geboren, in Eton erzogen und studierte in Oxford. Man kann berechtigt sagen, er gehört
zur englischen Elite, er ist ein Insider. Huxley starb im Jahr 1963.

Die Erstauflage seines Buches "Schöne neue Welt" (Brave New World) erschien bereits 1932. Huxley
schildert darin in einer "grausigen Vorhersage" - wie er selber später sagt - die Utopie einer schönen neuen
Welt. In dieser Welt garantiert eine totale Herrschaft das genormte Glück. Es gibt weder Krankheit, Elend
noch politische Unruhen. Der Mensch wird nicht geboren, sondern "aus der Flasche entkorkt". Es werden
Alpha-, Beta-, Gamma-, Delta-, Epsilon-Menschen beschrieben. Diese Menschen sind genormt und auf
ihre Tätigkeit im Gesamtsystem genau festgelegt. Dadurch wird erreicht, daß selbst die Sklaven ihr
Sklavendasein lieben.

Begriffe wie Eltern, oder gar Mutter und Geburt, gelten als obszön und unanständig. Sie treiben den
Studenten die Schamröte ins Gesicht, wenn solche Worte vom Weltaufsichtsrat für Mitteleuropa,

Mustafa Mannesmann

bei seiner Darstellung der alten, schrecklichen, überwundenen Zeit fallen. Die ihr Kind stillende Mutter
wird mit einer säugenden Katze verglichen.

Im Vorwort zur Zweiten Auflage 1946 finden sich bemerkenswerte Hinweise von Huxley. Er unterscheidet
dort die verschiedenen Arten von Revolutionen. Die aus der Geschichte bekannten politischen und
wirtschaftlichen/sozialen Revolutionen sind oberflächlich und wenig Veränderung mit sich bringend. Die
eigentliche, wirkliche Revolution ist die sexuelle Revolution. Huxley gebraucht diesen Begriff zwar noch
nicht, aber bei der Schilderung dieser dritten Revolution, die den Menschen persönlich verändert, finden
wir genau die Kennzeichnungen einer sexuellen Revolution. Diese Revolution hat als Aufgabe das
Glücklichsein der Menschen zu gewährleisten, mit anderen Worten, sie dahin zu bringen, ihr Sklavendasein
zu lieben. (5.14) Alle alten Werte werden aufgelöst und verschwinden. Das Fazit ist, "je mehr sich
politische und wirtschaftliche Freiheit verringert, desto mehr strebt, entschädigungsweise, die sexuelle
Freiheit danach sich zu vergrößern." Dieser Freiraum muß erhalten, ja, vergrößert werden.

Am Ende seines Vorwortes gibt Huxley zu; daß seine Vorstellung, daß diese Utopie Jahrhunderte entfernt
von uns sei, falsch war. Er schreibt:

"Das alles in Betracht gezogen, sieht es ganz danach aus, daß uns Utopia viel näher sei, als irgend jemand
es sich auch nur vor 20 Jahren hätte vorstellen können. Damals verlegte ich diese Utopie 600 Jahre in die
Zukunft. Heute erscheint es ganz gut möglich zu sein, daß uns ein solcher Schrecken binnen eines einzigen
Jahrhunderts auf den Hals kommt."

Und schließt sein Vorwort mit den Satz:

"Du zahlst dein Geld und hast die Wahl."


Gender in der Kita!


(Eva Herman am 20.März 2010)

Zu den Frauen, die sich mit der Problematik des Gender-Mainstreaming befassen, gehört neben Inge
Thürkauf und Gabriele Kuby auch Eva Herman. Sie schreibt in einem Aufsatz, in diesem Jahr 2010, also
61 Jahre nach dem Vorwort von Huxley:

"Die Sexualisierung bei Kindern treibt seit einigen Jahren aufgrund des Gender Mainstreaming grausige,
eine ganze Gesellschaft verändernde Blüten. Kindern werden inzwischen an zahlreichen Schulen im
'Gender'-Unterricht - ein neues Fach - die verschiedenen Möglichkeiten der Geschlechterausübung
nahegebracht. Sie sollen von dem bisher herrschenden 'stereotypen' Bild des Mannes und der Frau
weggelenkt werden, vielmehr lernen sie nun, dass es weder ein festes männliches, noch ein festes
weibliches Geschlecht gibt, sondern dass dazwischen noch viele Möglichkeiten wie Bi-, Homo- oder
Transsexualität herrschen, die durchaus normal seien. Auch dass die jeweiligen Neigungen wechseln
können, lernen die Schaler im Unterricht, und dass dies alles ebenso ganz normal sei.

"Inzwischen schreckt man nicht mehr davor zurück, die Geschlechterabschaffung bereits in
Kindertagesstätten, Kindergärten und Schulen umzusetzen, frei nach dem sozialistischen Kampfkonzept: Je
früher das Gehirn gewaschen wird, desto leichter funktioniert auch später das Umerziehungsprogramm!
Ein bereits früh gegendertes Kind wird wie selbstverständlich einmal davon ausgehen, dass es Mann und
Frau nicht gibt! Sondern dass die Angebotspalette bunt und viel größer ist!"

Die Vermittlung der Freizügigkeit in der Geschlechterwahl gilt derzeit für deutsche wie europäische
Kindergärten. Im Online-Handbuch für Kindergarten-Pädagogik heißt es unter anderem:

"Im Kindergarten müssen wir sowohl unsere eigene Geschlechtssozialisation bedenken als auch überlegen,
welche Bedürfnisse Jungen und Mädchen äußern (auch nonverbal!) und dann auf diese Bedürfnisse
eingehen. Dies beginnt mit der Reflexion über die eigene Sozialisation, macht sich an Personen fest, die
hier mit Jungen und Mädchen arbeiten, und hört nicht zuletzt bei der Raumgestaltung auf, die darauf hin
abgestimmt werden muss, welche Bedürfnisse Jungen und Mädchen in Bezug auf Spielräume haben. Der
klassische Kindergarten mit Bauecke und Puppenecke in jedem Gruppenraum sollte überprüft werden.
Funktionsräume sind für die individuellen Bedürfnisse von Kindern besser geeignet, vor allem auch in
Bezug auf Gender-Thematik. Dort hat man festgestellt, dass Jungen und Mädchen Räume nicht
geschlechtsspezifisch, sondern interessenbezogen nutzen."

"Was heißt das im Klartext? Ganz einfach: Dass es das typische Verhalten eines Mädchens oder eines
Jungen eben auch nicht mehr geben soll."

Abschließend noch zwei Absätze aus diesem Aufsatz von Eva Herman:

"In einer umfassenden Dissertationsarbeit der Uni Tübingen heißt es zu Gendermaßnahmen in Kitas unter
anderem: 'Bei der Genderperspektive muss daher der Blick von der geschlechtstypischen Betrachtung weg
zur Vielfalt der Ausprägungen von Begabungen, Interessen und eigenen Selbstverständnissen gelenkt
werden, um das eigene Verständnis seines Selbst und seiner Selbste zu ermöglichen. Geschlechtliche
Identität kann deshalb nur in einer Pluralität und einem sich wandelbarem Verständnis von, 'Gender'
gesehen werden.

"Individuum, Identität, das Verhältnis von Leib/Körper und Person oder Seele, die neuere Ineinssetzung
von Psychischem und Gehirn, all das steht zur Debatte, es kann nicht weiter so gedacht werden wie bisher."

"Wer zudem die derzeitigen politischen Bemühungen beobachtet, dass nämlich Kinderrechte von fast allen
übrigen Parteien partout und unbedingt im Grundgesetz festgeschrieben werden sollen, damit u. a. das
Recht eines Kindes auf 'frühkindliche Bildung' gewährleistet wird, muss erkennen, dass in Wahrheit damit
nur ein einziges Ziel verfolgt und somit auch erreicht wäre:

Der gesetzlich vorgeschriebene Krippenaufenthalt! Krippenpflicht! Und das
bedeutet Zwangs-Genderisierung für ALLE Kleinkinder! Kinderrechte sind durch die
Menschenrechte automatisch und längst im Grundgesetz verankert! Allerdings nur
unter dem Aspekt, dass man Kinder auch als Menschen betrachtet!"


Sprachwandel.


Das Wort "Mutter", so heißt es in der schönen Neuen Welt, ist obszön und treibt einen die Schamröte ins
Gesicht. Erinnern wir uns an die Achtundsechziger und linken Grünen der frühen 80er Jahre, da wurden
Vater und Mutter mit einem Mal mit dem Vornamen angesprochen. Die eine Mutter wurde ausgetauscht
gegen die vielen Lenas, Inges, Gerlindes. Es war "in" und galt als schick, sich vom eigenen Kind mit dem
Vornamen anreden zu lassen. Wir dachten zunächst, das sei eine vorübergehende Modeerscheinung. Das
war falsch. Es stand dahinter ein Programm.

["Linke" Grünen, weil es in der Anfangszeit der Grünen auch rechte Grüne gab, Wertkonservative von
Erhard Eppler genannt, die jedoch bald ausgebootet wurden. (Von Joschka Fischer und seiner
"Putztruppe" - KHH.)]

Natürlich machten das viele Eltern nicht mit. Auffällig war nur, daß besonders auch bei Intellektuellen
diese linke Masche übernommen wurde.

Dann folgte der nächste Schritt: Lehrer, Schüler, Künstler oder Politiker usw., waren zunächst nichts
anders, als eine geschlechtsneutrale Berufsbezeichnung. Die Aufgabe des Politikers ist es, für das Wohl des
Volkes zu sorgen. Ein solcher Satz war für die Feministinnen eine unerträgliche Bevorzugung des
männlichen Geschlechtes. Es entstand, von den Grünen (sic!) eingeführt, die Schreibweise mit dem großen
I in der Mitte des Wortes: PolitikerInnen. Auch da noch dachten viele von uns, das ist eine vorübergehende
und, absurde Modeerscheinung.

Die Abtreibung wurde faktisch legalisiert, man könnte sagen, obgleich es die Pille gab, die doch
ungewollte Schwangerschaften verhüten sollte. Ein Lebenspartnerschaftsgesetz ermöglichte die Homo-Ehe
um die Jahrtausendwende und die Prostitution wurde schließlich als sozialversicherter Beruf anerkannt.

Grundlage dieser letztgenannten Neuerungen ist die Verabschiedung des Antidiskriminierungsgesetzes
(siehe WIDERHALL-Artikel, Direktlink unten in der Linkliste) oder auch Allgemeines
Gleichbehandlungsgesetz 2006. Dahinter steht die Ideologie von Gender-Mainstreaming. Schauen wir uns
dieses Wort einmal etwas genauer an.

Es ist englisch. Im Englischen gibt es für das Wort Geschlecht zwei Ausdrücke: Handelt es sich um das
biologische Geschlecht, also männlich weiblich, Mann und Frau, dann spricht man von "sex", nicht im
Sinne von sexuellem Kontakt, wie heute vielfach damit verknüpft. Handelt es sich um das
grammatikalische Geschlecht: Maskulin. Feminin, Neutrum, dann spricht man von "gender". Diese
Unterscheidung fehlt uns im Deutschen. Während das biologische Geschlecht polar ist:
Mann - Frau, geht das grammatikalische Geschlecht über diese Zweiheit hinaus.

Interessant ist, daß es im Schwedischen sogar vier grammatikalische Geschlechter gibt: Maskulin, Feminin,
Neutrum und eine vierte Form, die sich Reale nennt. Diese bezieht sich auf Wörter. die z. B. das "a" der
Femininendung haben, wie z. B. klocka - Uhr, aber eben nicht weiblich sind. In einem weiterführenden
Satz würde dann nicht das Personalpronomen sie (hon) verwendet, sondern das geschlechtsneutrale
Pronomen "den". Auch im Schwedischen wäre es unmöglich, das Wort für das biologische Geschlecht auf
die grammatikalische Bezeichnung anzuwenden, wie engl. sex. Dies nur ein kleiner Ausflug in die
Sprachwissenschaft, um zu zeigen, wie ungleich schon die so nah verwandten Sprachen englisch,
schwedisch und deutsch sind.

Im Rheinischen Merkur vom 15. Oktober 2009 wird darauf hingewiesen, daß in englischsprachigen
Gesetzesentwürfen bereits er und sie ersetzt werden durch das völlig unlogische Pluralpronomen they und
their. Also z.B.: Der Mann trägt die Tasche unter ihrem Arm, statt unter seinem Arm. Das gelte vor allen
Dingen für USA und Australien. In Spanien wird in den Geburtsurkunden nicht mehr nach dem Namen
von Vater und Mutter gefragt, sondern es ist in den Fragebogen einzutragen "Progenitor A und B".
Dergleichen geschieht, um die Worte "Vater" und "Mutter" zu vermeiden.

Diese ganzen Abwegigkeiten basieren auf Gender-Mainstreaming, wobei das "Mainstreaming" nahezu
unübersetzbar ist. Es heißt eigentlich "hauptsächliche Bewegungsrichtung". In der kirchlichen Umschau
vom Juni 2010 wird auf folgenden Übersetzungsversuch hingewiesen: "Integration der
Gleichstellungsperspektive" oder "durchgängige Gleichstellungsorientierung". In jedem Fall ist die
"Hauptströmung" in die das Ganze zielt, nichts anderes, als die Aufhebung der Zweigeschlechtlichkeit.


Gegen Natur und Gott: Der Gender-Mensch.


Eine Vordenkerin der Gender-Theorie, Judith Butler, hält für möglich: "In Zukunft könne es also auch 3, 5
oder auch 50 Geschlechtsidentitäten geben".

Man darf wohl davon ausgehen, daß hier mit Absicht ein unverständliches Wort gewählt wurde, das, wie
z.B. Sexshop nicht einfach mit Geschlechtsladen übersetzt werden kann, so auch hier ein nahezu
unübersetzbarer Begriff für ein widernatürliches Programm.

"Gender-Mainstreaming ist die Strategie der UN, der EU und der Einzelstaaten.
Deutschland an vorderster Front. Die Bevölkerung weiß nichts davon, nicht
einmal die intellektuelle Elite akademisch gebildeter Zeitungsleser. In den
Medien hört man nur das Herrjemine über die Folgen: Die Leistungen der
Kinder fallen ab, sie werden lernresistent, ständiger Krawall im Klassenzimmer
und auf dem Pausenhof, Gewalt unter Schülern, Gewalt gegen Lehrer,
sexuelle Gewalt unter Minderjährigen. Ach ja und die Geburtenrate ..."

so Gabriele Kuby in ihrem Büchlein "Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen", Seite 55.

Lieber Leser, sagen Sie nicht, das ist alles so abartig, das wird sich von selbst wieder abschaffen. Leider
erkennt das auch die Gegenseite. Sie hat Vorsorge getroffen. daß ihre "befreiende Erfindung" nicht so
schnell wieder verschwinden kann. So wurde im Januar 2006 eine Entschließung B6-0025/2006 zur
Bekämpfung der "Homophobie" unter Berufung auf die Menschenrechtsverpflichtungen verabschiedet.
Auch dieses Wort ist eine Neuschöpfung, die sie z. B. im Fremdwörterlexikon von 1974 nicht finden. (Es
wäre aufschlußreich, zu erfahren. ob in einer neuen Ausgabe des Duden-Fremdwörterbuches dieses Wort
inzwischen aufgenommen wurde.)

Homo aus dem Griechischen heißt "gleich" (homo, humanus aus dem Lateinischen ist das Wort für
Mensch). "phobie" bedeutet krankhafte Ängstlichkeit. Es ist also mit diesem Wort die Abneigung gegen
alles Widernatürliche im Geschlechtsleben gemeint. Das aber wird in dieser Entschließung und auch den
daraus abgeleiteten Einrichtungen gleichgesetzt mit: Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus, und
das ist - wie wir ja wissen - strafbar.

Wenn etwas Ungewohntes, Widernatürliches politisch eingeführt und durchgesetzt werden soll, dann wird
ein verklausuliertes Gesetz erlassen, welches das Festhalten an bisher Gültigem zu einer strafbaren
Handlung macht, wobei das Strafmaß von einer Geld- bis zu einer Gefängnisstrafe reicht.

Nehmen wir das Beispiel Homosexualität: Vorgestern war diese noch strafbar, sie galt als widernatürlich
und mit dem Auftrag Gottes "geht hinaus in die Welt und mehret Euch" unvereinbar. Im Duden-Lexikon
von 1966 heißt es noch: "In der Bundesrepublik ist eine sexuelle Betätigung unter Männern unter Strafe
gestellt."

Auch die Tötung von ungeborenem Leben galt bis gestern noch als ein Mord und war daher strafbar. Sie
wird zwar immer noch als Unrecht angesehen, ist aber straffrei. So fallen Hunderttausende von
ungeborenen Menschen jährlich diesem straffreien Mord zum Opfer. Doch als Kardinal Meissner in Köln
vom "Baby-Holocaust" sprach, erhob sich lautes Geschrei und der Zentralrat der Juden verlangte eine
Entschuldigung. Kardinal Meissner entschuldigte sich.

Wir werden hier an andere Gesetze erinnert, die etwas Selbstverständliches, etwas im Grundgesetz fest
Verankertes, aufheben. Ich erinnere nur an den § 130 StGB, Volksverhetzung. Dieser stellt die freie
Forschung, in diesem Fall die Erforschung der jüngeren deutschen Geschichte und des Holocaust, unter
Strafe.

Kehren wir wieder zurück zur Homophobie, die Homosexualität nach wie vor ablehnt. Sie äußere sich "im
privaten und öffentlichen Bereich, in Haßreden und dem Aufruf zu Diskriminierung und werde mit der
religiösen Freiheit verschleiert". So zu lesen in der Entschließung von 2006. So ist es nicht weiter
verwunderlich und die logische Folgerung aus dieser Gender-Mainstreaming-Politik, daß mit allen Mitteln
die Homophobie bekämpft wird und für diesen Kampf, entsprechend dem Kampf gegen Rechts, werden
großzügig finanzielle Mittel bereit gestellt.

Da insbesondere in der islamischen und christlichen Religion solche widernatürlichen
Geschlechtspraktiken verboten sind und als Sünde gelten, ist der Kampf gegen Christentum und Islam von
den Gender-Menschen vorprogrammiert. Weil der Kampf gegen Moslems, die noch als eine zu
schützende, andersrassige Minderheit von den Befürwortern des Gender-Mainstreaming angesehen werden,
als Rassismus mißverstanden werden könnte, gilt der Kampf zunächst vornehmlich den deutschen
Christen, und darunter wieder insbesondere der katholischen Kirche, die als einzige wenn auch halbherzig -
sich gegen diese Auflösung aller natur- und gottgegebenen Grundlagen des menschlichen Lebens wehrt.
(Siehe Artikel zur Kirchenverfolgung bezüglich Mißbrauch im WIDERHALL, unten Direktlink.)


Aus dem Programm des Ökumenischen Kirchentages.


In der FAZ-Sonntagszeitung vom 11. April 2010 lesen wir eine Darstellung von Lorenz Jäger:

"Vom 12. bis zum 15. Mai findet in München der Ökumenische Kirchentag statt. Er steht unter dem
Leitwort 'Damit ihr Hoffnung habt'. Welche Fragen beschäftigen die Kirchen heute? Das Programmheft
erlaubt erste Schlußfolgerungen. In der Hoffnungskirche können wir an einem 'Ökumenischen
Queergottesdienstes' unter dem Titel 'LesBI-Schwul mit guter Hoffnung' teilnehmen. Wer damit Probleme
hat, mag sich über 'Christliche Homophobie' belehren lassen und bei der, 'Vigil für die Opfer der
Homophobie' innerlich Einkehr halten. 'Heike Immel, Pfarrerin in München trägt vor: Gesegnet auf
gemeinsamen Wegen. Kirchliche Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.' Das Programm ist
abwechslungsreich und bietet auch Cineasten etwas, zum Beispiel den Film 'Homosexuell und christlich -
das geht?!' Oral History gibt es bei 'Gefangenen im falschen Körper - Transsexuelle erzählen'. Der Vortrag
'Sexualität und Spiritualität' mit anschließendem Workshop wird ausgerichtet von Wolfgang Perlak von der
Gruppe Homosexuelle und Kirche. Am nächsten Tag folgen Berichte über Kinder in
gleichgeschlechtlichen Partnerschaften. Wer Autorenlesungen schätzt, wird sich Rainer Hörmann nicht
entgehen lassen. 'Samstags ist ein guter Tag zum Schwulsein'."

Seitenbetreiber: Dann wird man in der Sonntagszeitung darüber aufgeklärt, daß laut Programmheft das
"Netzwerk kath. Lesben" im Anschluß an den Frauenworldshop ein "Coming-Out als Kreuzung, Gott liebt
mich - Ich liebe eine Frau" angeboten wird. Im Vortrag "Damit ihr Hoffnung habt - zum Verhältnis von
transidentem (transsexuellem/transgender) Leben und der Kirche" spiegelt sich offensichtlich das
Kirchentagsmotto wider. In ihm wird eine Mari Günther aus Berlin zu hören sein. Vorstellen wird sie sich
als "Systemische Therapeuten und Väterin". Die FAZ-Sonntagszeitung höhnt kommentierend "Ja Väti,
gern! Es folgt - ein Mittagsgebet, wahr und wahrhaftig". Damit keine Fehler übertragen werden zitiere ich
die FAZ-Sonntagszeitung wieder wörtlich:

"Danach ist man gestärkt für authentische Erfahrungsberichte in der Veranstaltung 'Que(e)r durch Europa -
Let our voices be heard! Christliche Lesben erzählen ihre Geschichte'. Gilt es doch auch eine besondere
'Lesbische Spiritualität' kennenzulernen. 'Aus dem Schrank in die Vitrine' ist ein rätselhafter Titel:
immerhin sagt die Unterzeile, worum es geht: 'Lesben schreiben ihre eigene Kirchengeschichte.' Der Brief
des Paulus an die Römer wird als 'Das Seufzen der Schöpfung und die Hoffnung der Lesben' 'feministisch-
lesbisch que(e)rgelesen'"

Seitenbetreiber: Dann gibt es zwei Teile "Lesbisch, schwul - und du?" und zwar als ein Coming-out-
Workshop. Aufschreibenswert soll die Ankündigung von "Lesben und Schwule im Alter" sein. Im
Zusammenhang damit gibt es eine Fotoausstellung "Die Verzauberten Gesichter und Geschichten alter
schwuler Männer'" die FAZ am Sonntag fragt dazu pikiert: "Ob man dann zum 'Jugendfrühstück für
Lesben, Schwule und ihre Freunde' gehen wird? Es mag Leser geben, die uns vorwerfen. wir hätten das
alles erfunden. Ihnen müssen wir sagen, daß sie unsere Phantasie weit überschätzen. Verantwortlich
zeichnen vielmehr Alois Glück vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken und der evangelische
Mediziner und Ethiker Eckhardt Nagel." (Ende des Zitats aus FAZ-Sonntagszeitung und Ende
Seitenbetreiber! Weiter Frau Ursula Haverbeck:)

Lieber Leser, erkundigen Sie sich doch einmal bei Alois Glück vom Zentralkomitee der deutschen
Katholiken oder auch bei Eckhardt Nagel, der evangelischer Mediziner und Ethiker ist. Vielleicht können
diese Herren Ihnen einen zusammenfassenden Bericht über den Ökumenischen Kirchentag zukommen
lassen.

In der Jungen Freiheit Nr. 15/2010 finden Sie folgenden Leserbrief:


"Hohe Mißbrauchsneigung bei Homosexuellen".


"In den Darstellungen zum sexuellen Mißbrauch in verschiedenen Einrichtungen wird immer noch
übersehen, daß es sich bei den jetzt bekanntgewordenen Fällen von Pädophilie bzw. sexuellem Mißbrauch
in katholischen (zölibatären) Einrichtungen mehrheitlich um pädophile Straftaten homosexueller Männer
handelt. Auch in nichtkirchlichen Einrichtungen wie Internaten waren es zuallermeist homosexuelle
Männer, die pädophile Straftaten begingen. So waren in der hessischen Odenwaldschule 60 Prozent der
mißbrauchten Kinder Jungen. Tatsächlich decken sich die diskutierten Fälle homosexueller Pädophilie mit
allen wissenschaftlichen Fakten. Insgesamt ist nach einer Analyse von 19 Einzelstudien die
Wahrscheinlichkeit, ein Kind sexuell zu mißbrauchen, bei homosexuell Lebenden zwölfmal höher als bei
heterosexuell Lebenden (Deutsches Ärzteblatt 2009). Da der jetzt aufgedeckte homosexuelle (Kindes-)
Mißbrauch auch in nicht-christlichen Einrichtungen stattfand, in denen keine Aussonderung Homosexueller
erfolgt, sollte klar sein, daß es sich nicht um ein Problem der Kirchen, sondern um ein Problem der
Psychiatrie und der Politik handelt, die Homosexualität trotz ihrer hohen Pädophilie-Neigung gegen alle
wissenschaftlichen Erkenntnisse für normal erklärt haben.
Gez. Michael Schräter-Kunhardt, Facharzt für Psychiatrie."


Folgen für die Kindesentwicklung.


Noch haben wir nicht das "Entkorken aus der Flasche" wie Huxley die zukünftige "Geburt des Menschen"
schildert. Noch werden bei uns die Kinder von der Mutter entbunden, aber schon frei nach Wunsch,
entweder im natürlichen Geburtsvorgang oder durch Kaiserschnitt. Doch die Mutter-Kind-Bindung, die für
eine gesunde Entwicklung des Kindes so wichtig ist, die wird mehr und mehr verkürzt oder abgebaut, denn
alles zielt auf eine immer kürzere Berufsunterbrechung der jungen Mutter hin und eine immer frühere
Übergabe der Kleinstkinder an Krippen.

Schon in den Sechziger Jahren hörten wir in Vorträgen von Erziehungswissenschaftlern und Kinderärzten,
daß die ersten drei Lebensjahre eines Kindes ausschlaggebend sind für seine spätere soziale
Verhaltensweise. Diese entwickelt sich in der liebevollen und auch aufopferungsbereiten Hingabe der
Mutter an ihr Kind.

Tschechische Kommunisten begannen zu dieser Zeit zuzugeben, daß ihre
allgemein durchgeführte Krippenbetreuung der Kleinstkinder diesen in
ihrer Entwicklung Schaden zufügt.


Aristoteles nannte den Menschen ein "zoon politikon" also ein auf Gemeinschaft veranlagtes Wesen. Diese
Zuordnung wird bereits in den besonderen Umständen des Eintritts in das Leben deutlich. Der Anthropologe
Adolf Portmann macht darauf aufmerksam, daß aufgrund seiner vergleichenden Untersuchung zur
Embryonalentwicklung von Tier und Mensch es ihm erkennbar wurde, daß jeder Mensch ein Jahr zu früh geboren
wird. Diese "permanente Frühgeburt", wie Portmann das nennt, ist nicht mit der bekannten Anomalie zu
verwechseln. Sie ist eine allgemein menschliche Erscheinung. Mit dem Maßstab der tierischen Entwicklung
gemessen, müßte jeder Mensch bedeutend länger ausgetragen werden. Alle anderen höheren Säugetiere sind
bereits wenige Stunden nach der Geburt in der Lage, auf ihren Beinen - wenn auch noch wackelig - zu stehen und
nach wenigen Tagen sich das Euter der Mutter und bald auch andres Futter selbständig zu suchen. Das
neugeborene Menschenwesen braucht ein ganzes Jahr dazu, um sich endlich frei aufrichten zu können.

Doch auch dann ist das Kind noch jahrelang auf Zuwendung, Hilfe und Pflege anderer angewiesen. Das geschieht
in der Familie und bisher vornehmlich durch die Mutter.

Die bekannte Jugendpsychologin Christa Meves untersucht in ihrem Buch "Geheimnis Gehirn" warum
Kollektiverziehung und andere Unnatürlichkeiten für Kleinkinder schädlich sind. Erschienen 2005.

Gabriele Kuby weist in ihrem kleinen Bändchen "Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen" in einem Abschnitt
"Bindungsschäden" darauf hin, daß selbst bei der besten Krippenbetreuung, auch wenn eine Betreuerin nur für 3-4
Kleinstkinder zuständig ist, es sich nie um einen gleichwertigen Ersatz der Mutter und der Familie handeln kann.
Sie führt weiter aus, wie das Kleinkind "in der Kleingruppe" um seinen Platz kämpfen muß. Spätestens nach zwei
Jahren Krippe und unter den besten Bindungsbedingungen an eine fremde Person, wird diese Bindung
durchtrennt. Bis das Kind drei Jahre alt ist, hat es bereits zwei Mal Trennung durchlitten: Von der Mutter und von
der Ersatzperson.

In dem umfangreicheren Buch "Die Gender-Revolution" behandelt Gabriele Kuby zwei entscheidende Fragen:
Erstens "cui bono" - wem nutzt es? Und Zweitens: Wieso gab und gibt es keinen Widerstand?

Zu 1.:
Es nutzt weder den Betroffenen - wie dargestellt - noch auch der Volksgemeinschaft. Seit Einleitung dieser Politik
einer sexuellen Revolution durch die Anti-Baby-Pille hat sich die durchschnittliche Geburtenzahl pro Frau halbiert
von 2,4 auf 1.4 Kindern. Es läßt jeden Ansatz eines logischen Denkens vermissen, wenn zum Schrecken der
Politiker das Volk vom Geburtenschwund bedroht ist und gleichzeitig Homosexualität gefördert und Abtreibung
staatlich zugelassen und finanziert wird.

Zu 2.:
Der Hauptgrund für den fehlenden Widerstand ist höchstwahrscheinlich das Gesetz, das unter Strafe jede
Diskriminierung verbietet. Als Diskriminierung gilt aber bereits - wie oben ausgeführt - wenn die "Familie im alten
Sinne und die Heterosexualität für besser erklärt wird als die neue Gender-Politik, oder auch, wenn man seine
Kinder vor dem Gender-Unterricht mit all seinen obszönen Praktiken bewahren möchte.

Deutschland ist in der EU das einzige Mitgliedsland, in welchem es verboten ist, die eigenen Kinder bis zum
zwölften Lebensjahr zu Hause zu unterrichten. Statt dessen wird bei uns den Eltern das Sorgerecht entzogen,
wenn sie sich diesem Gesetz nicht beugen: wenn sie, z.B. Gender-Unterricht und Sexualaufklärung bereits für
neunjährige Kinder ablehnen und desgleichen die immer wieder ausartenden Klassenfahrten. Die Eltern werden
dann zunächst verwarnt, dann wird ihnen eine Geldstrafe angedroht und schließlich verhängt, wenn sie auch das
verweigern, werden sie inhaftiert, erst der Vater, dann die Mutter, damit immer ein Elternteil zu Hause ist!! (Das
geschieht tatsächlich, habe ich in der Zeitung mehrfach gelesen, allerdings nur bei deutschen Eltern. Z.B. hier im
Westfalen-Blatt - KHH:)

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|| M Ü T T E R ~ S I T Z E N ~ I M ~ G E F Ä N G N I S .
|| "Gegen zwei Mütter aus Salzkotten (Kreis Paderborn)
|| ist Erzwingungshaft angeordnet worden, weil sie gegen
|| das Schulgesetz verstoßen haben. Das hat der Paderbor-
|| ner Oberstaatsanwalt Horst Rürup bestätigt. - Bereits
|| im Mai 2008 waren die Mütter von neun und vier Kindern
|| vom Amtsgericht Paderborn zu einer Geldstrafe von je-
|| weils 120 Euro verurteilt worden. - Anstoß hatten die
|| baptistischen Familien am Theaterstück "Mein Körper
|| gehört mir" genommen, das in der Salzkottener Grund-
|| schule seit Jahren zum Unterrichtsprogramm in der Se-
|| xualaufklärung gehört."
|| Aus "Westfalen-Blatt" vom 15. April 2010.
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So ist es kein Wunder, daß immer mehr besorgte Eltern auswandern und zwar gerade diejenigen. die besonders
verantwortungsbewußt und fürsorglich für ihre Kinder handeln. Der Volksgemeinschaft wird somit schwerer
Schaden zugefügt.

Schon Siegmund Freud wußte, daß Frühsexualisierung die geistige Entwicklung des Kindes behindert. Er
formulierte ganz allgemein, daß Kultur entsteht durch Sublimation des Sexualtriebes, das heißt, durch den
Verzicht auf Triebbefriedigung. Der englische Anthropologe J. D. Unwin untersuchte diese These in seinem
großen Werk "sex and culture" und kommt zu dem Ergebnis, daß zivilisierte Kulturen sich dadurch auszeichnen,
daß sie neben der vorehelichen Keuschheit auch auf absoluter Monogamie bestehen. Wörtlich sagt er:

"Die Begrenzung der sexuellen Triebbefriedigung muß als die Ursache des kulturellen Fortschritts betrachtet
werden." (Unwin. S. 317)

Der selbstbeherrschte, selbständig denkende Mensch ist weniger leicht zu verführen und zu manipulieren. Er ist in
der Lage, sich dem totalitären Herrschaftsanspruch zu entziehen, ja zu widersetzen. Hier nähern wir uns der
Antwort auf die Frage "cu i bono?"

Es gibt noch einen weiteren, schwerer zu durchschauenden Grund, für die Möglichkeit der Einführung von
Gender-Mainstreaming, obgleich die Mehrheit der Deutschen (vielleicht in Zukunft DeutschInnen zu schreiben
wenn wir das weiter zulassen!) das noch ablehnt.

Obgleich wir im Zeitalter der Bewußtseinsseele (wie Rudolf Steiner unsere Zeit nennt) leben, ist es der Mehrheit
der Menschen nicht bewußt, warum die Jahrhunderte lang aus dem Gefühl und der überkommenen Sitte gepflegte
Lebensweise für richtig gehalten wurde, und daher sieht sie sich nicht in der Lage, die pseudowissenschaftlichen
Begründungen der Gender-Befürworter widerlegen zu können. Hinzu kommt die gegenwärtige Betonung der
übersteigerten Ich-Bezogenheit. Der Mensch will, - und soll - sich selbst verwirklichen: In esoterischen Zirkeln, in
der Love-Parade, im Yoga und gesundheitsbewußtem Leben. Das heißt, er wird mit Erfolg abgelenkt von der
Tatsache, daß er immer noch ein "zoon politikon" ist, ein auf Gemeinschaft angelegtes Wesen und eine zu
entwickelnde Persönlichkeit, was nur innerhalb einer Gemeinschaft mit deren Sprache und Zuwendung möglich
ist.

Diese Tatsache tritt mehr und mehr in den Hintergrund, ja, sie wird bewußt ignoriert. Das beste Beispiel dafür ist
es, daß in den Sozialwissenschaften, bei denen es sich ja um Gruppen und Gemeinschaftsbildungen handelt, die
älteste und größte Gemeinschaft: die Sprachgemeinschaft - gleich Volk - nicht vorkommt.

Weiterführende Literatur

Aldous Huxley: Schöne neue Welt, Taschenbuch, 66. Auflage: Oktober 2009, dieses enthält das vollständige
Vorwort aus dem Jahre 1946.

Gabriele Kuby: Die Genderrevolution. Relativismus in Aktion, 4. Auflage 2008.

Gabriele Kuby: Verstaatlichung der Erziehung. Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen, 5. Auflage 2008.

Aus diesen beiden Büchern wurden die Zitate von Gabriele Kuby entnommen.

Eine wichtige Ergänzung wäre es aber, sich von den Schulbehörden etc. die gegenwärtig bereits vorliegenden
Lehrpläne zu diesem neuen Gender-Unterrichtsfach zu besorgen.

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Ursula Haverbeck in "Stimme des Reiches", 3. Jahrgang, Nummer 4/2010,
zu beziehen durch Dr. Rigolf Hennig, Südstraße 9, D-27283 Verden.

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"Eheberatung" von einem Kriegsteilnehmer im Ersten Weltkrieg. Welch eine Welt
liegt zwischen "des Mannes bester Kamerad" und dem Gender Mainstreaming?


Rudolf Kinau

Der beste Kamerad.


Wir wollen heute eigentlich nicht von "Liebe" sprechen - davon und darüber wird schon viel zu viel geredet und
gesungen und gelacht und gelästert -, wir wollen heute mal offen und ehrlich miteinander über "Kameradschaft"
sprechen - und zwar über die höchste und schönste Kameradschaft, zwischen Junge und Mädel, zwischen
Mann und Frau.

Ich glaube, wir müssen uns dabei aber frei und fest in die Augen sehen, und müssen klar und einfach sagen, wie
wir es meinen. Wir wollen mal ganz von vorne anfangen, so wie es wohl bei uns allen auch - ganz von selbst
anfängt oder angefangen hat: Bis zum dreizehnten oder vierzehnten oder fünfzehnten Jahre sind für uns alle
Jungen und Mädel - wenn auch nicht gleichwertig - so doch gleichgültig. Wir wissen noch nichts von
Freundschaft und Liebe. Wir spielen alle durcheinander - wir necken und streiten und schlagen uns, wie es uns
gefällt.

Aber dann kommt es so mit der Zeit, daß wir zu den Mädchen doch schon etwas anders sind als zu den Jungen.
Und bald auch so, - daß wir ein Mädchen lieber leiden mögen als die andern. Wir wissen selbst nicht: warum. Sie
hat vielleicht gar nichts Besonders an sich, aber wir mögen gern in ihrer Nähe sein und sie sehen und sie sprechen
und lachen hören. Und wir denken uns allerlei aus, und bilden uns noch viel mehr ein, und sind mächtig stolz,
wenn sie nur mal ein bißchen freundlich mit uns tut.

Es ist nicht immer - gleich das erstemal - die richtige. Die erste ist vielleicht mit uns im gleichen Alter, und sieht
schon bald über uns hinweg nach den größeren Jungs. Und auch wir merken mit der Zeit - es kann sogar sein, daß
wir es mehr als einmal merken und meinen, - daß ein anderes Mädchen noch viel frischer und fröhlicher ist. Aber
es bleibt doch immer so, daß nun eine für uns die beste, die allerbeste ist - und daß sich all unser Denken und
Wünschen immer nur um diese eine dreht.

Und dann kommt - vielleicht erst nach Jahren voll heimlicher Sehnsucht und seliger Freude - endlich das große
unfaßbare Glück: Wir dürfen, Hand in Hand, mit dieser Einen, mit der Schönsten und der Besten, vor ihren Eltern
- und auch vor unseren Eltern - stehen, und dürfen auch, Hand in Hand und frei und fest, vor unsern Herrgott
treten und ihn um seinen Segen bitten. Und dürfen uns ein eigenes Nest bauen. Und dürfen miteinander versinken
in lauter Freude und Licht und Sonne, durch Tage, durch Wochen, durch Monate - vielleicht auch durch Jahre.

Aber es kommt bei jedem von uns - oder doch bei fast allen - mal ein Tag, mal eine Zeit, da können wir das Licht
und die Sonne nicht mehr ertragen - da mögen wir die Freude und das Glück nicht mehr. Wer jeden Tag
spiegelglatte See hat, und hat immer nur einen blauen Himmel über sich, der sehnt sich bald nach Wind und
Wolken oder gar nach einem Sturm. Wer Tag für Tag Kuchen und immer nur Kuchen kriegt, der möchte gern mal
ein Stück trockenes Schwarzbrot haben, oder möchte lieber mal hungern.

Und so kommt denn - wohl bei uns allen, bei den Männern wie auch bei den Frauen - ein Tag oder eine Stunde, da
ist plötzlich alles von uns abgefallen, jeder Schmuck und jede Schminke - da gilt keine Schönheit der Augen oder
des Körpers (die sehen wir nicht mehr, weil wir sie immer vor uns hatten), da gilt keine liebe Stimme (die klingt
uns nicht mehr lieb, weil wir sie immer hörten), da gilt kein Wohlstand und kein Wissen und kein Können, da gilt
keine Schale mehr, da gilt nur noch der Kern, nur noch das Herz, und weiter nichts! Nackt und nüchtern stehen
sich zwei Menschen gegenüber, und sehen sich fremd und fragend an: "Wer bist du eigentlich?" Und: "Wo willst
du hin?" Wir meinten, wir wären eins geworden und könnten nie mehr auseinanderfinden, aber wir waren wohl
nur eins im seligen Taumel der Liebe. Wir sind noch immer zwei ganz verschiedene Menschen, die sich jetzt erst
richtig suchen und zusammenfinden müssen.

"Die Lippen und Leiber finden einander bald", sagt Gorch Fock, "aber der Weg von einer Seele zu der andern ist
meilenlang."

Meilenlang. Und weil der Weg nun kahl und grell in der heißen Sonne liegt, weil es kein Verstellen und
Verstecken mehr gibt, so ist der Gang von einem zum andern auch - oftmals - mühsam und schwer. Mit "Biegen
oder Brechen" ist da wenig zu machen. Mit "Güte und Mitleid" kommen wir nicht vorwärts. Mit "freundlich und
gut sein" kommt man sich nicht näher. - Man muß schon einen festen Willen und ein festes Ziel haben! Man muß -
von beiden Seiten - wissen, daß man - nicht nur im andern sucht, sondern daß man auch selber sein muß: Kamerad
- fürs Leben!

Gorch Fock schrieb einmal einem jungen Paar nach der Trauung in's Gästebuch: "Eins geb' euch Gott in Gnaden:
daß ihr werdet Kameraden! Wer den Kameraden fand, griff die Sonne mit der Hand!"

"...daß ihr werdet Kameraden!" Was Kameradschaft im Frieden und in der Heimat bedeutet - im Dienst, in der
Arbeit, auf Fahrt - das wissen wir wohl alle. Was ein guter Kamerad im Kriege und in der Not bedeutet, das haben
sehr viele von uns erlebt und erfahren. - Was ein lieber Kamerad für's leben bedeutet, das werden wohl auch viele,
viele Menschen wissen, - aber - sie reden nicht darüber, - und das ist wohl gut so.

Wir haben - während des Krieges - im Felde auch nicht viel von "Kameradschaft" gesprochen, aber wir wußten,
daß sie da war, - wir fühlten und erlebten sie. Wir standen Schulter an Schulter, jeder an seinem Platz, und
wußten, daß wir uns - einer auf den anderen - verlassen konnten.

"Gehst du nach vom, Kamerad,
ich gehe mit!
Läufst du zum Sturm, Kamerad,
ich halte Schritt!
Schlägt's dich in Scherben,
ich steh' für zwei!
Und geht's zum Sterben,
ich bin dabei!"

Genau so - nein, noch viel schöner und noch viel tiefer kann und wird auch die Kameradschaft in der Ehe sein, - '
wenn Mann und Frau nicht nebeneinander, sondern f ü r einander leben. Dann wird sich auch - ganz von selbst -
durch Liebe und durch Leid" hindurch - "das Herz zum Herzen finden".

"Drum prüfe, wer sich ewig bindet." - Aber - da eben sitzt der dicke Knoten, den bis heute noch keiner richtig
lösen konnte: wie und wo und wann sollen sich die jungen Menschen prüfen? Wo und wann sollen sie sich richtig
kennenlernen? - - - "Ach, das kann man doch immer und überall", sagt wohl mancher. Und wenn man mal ein
junges Brautpaar fragt: "Wie lange kennt ihr euch schon?" - "Ach, wir kennen uns schon so lange! Schon über ein
Jahr! Wir waren schon viermal zusammen im Kino und zweimal im Theater und dreimal zum Ball!" -

Und wenn man fragt: "Wart ihr denn auch schon mal gemeinsam in einer" ganz großen Gefahr oder in einer tiefen
seelischen Not? Oder in einem ganz ernsten heiligen Streit - vielleicht um Gott und Glauben? Habt ihr denn auch
schon mal - einer für den andern - gehungert, gekämpft, geopfert, geblutet?" Dann schütteln sie leise den Kopf
und lachen: "Nein, warum denn - ? Muß denn das sein?" "Nein, es muß nicht sein - v o r h e r -, aber ihr sollt
wissen, daß es - n a c h h e r - kommen kann und kommen wird - und sollt darum nicht leichtfertig sagen: "Wir
kennen uns schon zur Genüge."

Als ich den alten Jochen Mewes mal besuchte, und wir klönten so allerlei - von früher und von seiner Familie -, da
fragte ich ihn: Wann er denn seine Frau eigentlich kennengelernt hätte? - Da sagte Jochen Mewes - langsam und
bedächtig: "Kennen gelernt -? Ja, sechs Jahre nach unserer Hochzeit, als unser Junge, unser Klaus, in der Eibe
ertrunken war, - und sie hatten ihn noch nicht gefunden und ich lag mit gebrochenem Bein und konnte mich nicht
rühren, da habe ich meine Geschen - richtig kennengelernt."

Und als ich Peter Loop und seine Frau mal traf und sie auch so ähnlich fragte, - da sagten sie beide: "Wir sind
noch nicht so weit, wir sind ja erst ein halbes Jahr zusammen - wir kennen uns noch nicht. Und standen doch beide
Hand in Hand, in lauter Glück, und strahlten sich an.

"Und so ist es immer?" Nein, aber sehr oft!

"Dann ist es also gar nicht möglich, sich vorher richtig kennenzulernen?" Ich glaube: nicht - wenigstens nicht
immer. Wenn uns das Leben, wenn uns das Schicksal nicht vorher prüft, wir allein, wir selber kriegen es nicht
fertig, weil wir eben nur glücklich sind und keine Fehler und Vorzüge sehen. Aber wir müssen vorher, wenn wir
suchen, wenigstens wissen, was wir suchen - und was wir denn eigentlich haben möchten!

Suchen wir eine junge blühende Schönheit - für das Auge und für den Neid der andern? - Jugend vergeht und
Schönheit verblüht - haben beide keinen blühenden Wert. Suchen wir eine Freundin - für fröhliche Fahrten und
frohe Feste? - Es ist nicht alle Tage Sonntag und Tanz. Suchen wir eine tüchtige Hausfrau - für unser Heim? Eine
gesunde Mutter für unsere Kinder? - Dann würde es ja vielleicht genügen, wenn wir die Zeugnisse oder den
Ahnenpaß prüfen und ein ärztliches Attest einholen?

Oder suchen wir - über alles andere hinaus - eine Kameradin fürs Leben? Fürs ganze Leben - in Freud und Leid?
Dann müssen wir nicht nur suchen - dann müssen wir uns auch selber - auf Herzen und Nieren prüfen - bis ins
Blut! Denn - auch das müssen wir vorher wissen: Eine Eheschließung, eine Trauung, - ist ein Fahneneid, bei dem
der Herrgott als Zeuge hinter uns steht. Und unser "Ja" ist ein heiliger Schwur, Gutes und Böses gemeinsam zu
tragen - es komme, wie es wolle!

Ein heiliger Schwur - fürs ganze Leben. - Wir können später nicht einfach sagen: "Das habe ich nicht gewußt!"
Oder: "Ich mache nicht mehr mit!" - Nein, Kamerad, so einfach geht das nicht!

"Ja", sagt wohl der eine, "aber meine Frau, die kann sich nicht mit dem Geld einrichten und hat immerzu Streit mit
den Nachbarn - und ach, da ist so manches, was mir nicht gefällt. Und dagegen eine andere, eine Bekannte von
mir." - Halt mal eben! Eine Frage mal! Vergißt du so leicht deinen Eid? Willst du so schnell zu einer andern Fahne
überlaufen?

"Ja", sagt der zweite wohl, "aber meine Frau ist fast immer kränklich und ist dann oft so launisch und ungerecht,
ich kann das nicht mehr aushalten!" - Hast du denn nur geschworen, du wolltest nur bei ihr bleiben, solange sie
gesund und froh und guter Dinge wäre?

"Ja", sagt der dritte wohl, "meine Frau ist ein herzensguter Mensch und ein 'feiner Kerl', wir verstehen uns
großartig, in jeder Hinsicht, aber sie kann mir keine Kinder schenken - und ich möchte doch so gerne vier oder
fünf Jungens haben! Für meinen Hof - und für das Vaterland! Das ist doch wichtig!" - Nein, wichtig ist für unser
Volk, daß jede gesunde Frau gesunde Kinder hat - ja, aber dafür bist du nicht verantwortlich, so schwer es dich
auch treffen und kränken mag. Für dich - und für alle, die dich kennen - ist es viel wichtiger, daß du dein "Ja" und
dein Versprechen hältst und daß du dein Schicksal - euer gemeinsames Schicksal - mit deiner Frau zusammen, mit
starken, festen Schultern trägst.

Denn - das ist ja erst die richtige und wahre Kameradschaft:

"Schlägt's dich in Scherben, ich steh für zwei! Und geht's zum Sterben, ich bin dabei!" Und - auch das ist
Heldentum - auch für dich - als Mann und Mensch!

"Zu einem ganzen Kerl gehören zwei!", sagt Gorch Fock.
- Und: "Die Ehe ist ein Wettbewerb ohnegleichen!" - "Des Mannes bester Kamerad ist die Kameradin!"

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Ihr alle, wenn Ihr sucht oder wenn Ihr Euch gefunden habt:
"Eins geb' euch Gott in Gnaden: daß ihr werdet Kameraden! Wer den Kameraden fand, griff die Sonne mit der
Hand!"

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Dies sind die Gedanken der Morgenfeier der HJ am 23. Oktober 1938. Reichssender Königsberg, Berlin, Breslau,
Hamburg, Köln, Leipzig, Wien, München, Saarbrücken.
Entnommen: Rudolf Kinau, "Kamerad und Kameradin", Worte aus den Morgenfeiern im deutschen Rundfunk,
1940.

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Quelle: "Stimme des Reiches", 3. Jahrgang, Nummer 4/2010,
zu beziehen durch Dr. Rigolf Hennig, Südstraße 9, D-27283 Verden.

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Brüssel: Weniger Gehalt für Schwangere.
Europa-Richter: Arbeitgeber muß nicht alle Zulagen weiterzahlen.


"dd BRÜSSEL. Arbeitgeber dürfen schwangeren Mitarbeiterinnen unter bestimmten Bedingungen das Gehalt
kürzen. Diese überraschende Entscheidung hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg jetzt
getroffen. Dabei geht es vor allem um Zulagen, die an eine bestimmte Tätigkeit geknüpft sind. Eine
österreichische Ärztin und eine finnische Flugbegleiterin hatten sich Hilfe suchend an die Richter gewandt. Die
Medizinerin war an der Uniklinik Graz tätig, wo sie für geleistete Überstunden monatlich eine Pauschale erhielt.
Als sie schwanger wurde, musste sie wegen akuter Gefahr für ihr Leben und das des Kindes die Tätigkeit
aufgeben. Unmittelbar nach der Geburt ging sie in Mutterschaftsurlaub. Der Arbeitgeber kürzte daraufhin die
Zulage und zahlte lediglich das vertraglich vereinbarte Grundgehalt aus.

"Ähnlich erging es der zweiten Klägerin. Sie war als Kabinenchefin bei der Fluggesellschaft Finnair tätig. Ein
Großteil ihres Gehaltes bestand aus Zuschlägen für die leitende Tätigkeit. Als sie schwanger wurde, gab der
Arbeitgeber ihr einen Büro-Job, strich aber die Leistungen, die an die Arbeit an Bord geknüpft waren. Der
Gerichtshof billigte nun die Kürzungen. Selbstverständlich müsse der Arbeitgeber das Grundgehalt weiterzahlen
sowie zusätzlich auch alle Zulagen, die mit der neuen Tätigkeit verbunden seien. Außerdem dürften werdende
Mütter, die dauerhaft oder vorübergehend einen anderen Job ausübten, nicht schlechter als die übrigen
Beschäftigten in diesem Tätigkeitsbereich bezahlt werden.

"Frühere Zulagen aber könnten mit Recht vom Unternehmen gestrichen werden, da diese "davon abhängen, dass
bestimmte Tätigkeiten unter bestimmten Umständen ausgeübt werden, und mit denen die mit diesen Tätigkeiten
verbundenen Nachteile ausgeglichen werden sollen".

"Nach Auffassung von Experten ist der Kreis der betroffenen Arbeitnehmerinnen weitaus größer als zunächst
angenommen. Eine große Zahl von Frauen sei in Berufen beschäftigt, wo sich ihr Gehalt aus einer
Grundvergütung sowie Zulagen zusammensetzt. Im Fall einer Schwangerschaft, die eine Umsetzung erforderlich
macht, könnte der Arbeitgeber nun auf die Idee kommen, Sonntags- oder Nachtzuschläge sowie andere
Pauschalen einzubehalten."
(Aus "Wittlager Kreisblatt" vom 3. 7. 2010.
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Abgeschlossen am 12. September 2010.
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