9.) OFFENER BRIEF AN INNENMINISTER.
Elke und Dr. Gundolf Fuchs,
Gundolf.Fuchs(A)gmx.de 24.11.2010
Herrn Bundesminister des Inneren
Thomas de Maiziere
Alt-Moabit 101d
10559 Berlin
Aufforderung, auf Ausländer zuzugehen, damit diese Staatsämter anstreben
Bezug: 'Merkel: Integration überprüfbar machen', FAZ, 04.11.10, S. 4, mit dem Zitat:
"Innenminister Thomas de Maiziere (CDU) sprach sich zwar gegen Migrantenquoten im öffentlichen Dienst aus,
sagte aber, es sei notwendig, auf junge Leute ausländischer Herkunft zuzugehen und nicht auf deren Bewerbung
zu warten."
Sehr geehrter Herr Bundesminister de Maiziere!
Die Meldung, auf die wir uns beziehen, ist zwar schon 20 Tage alt, bei einer Frage aber, die die deutsche Zukunft
mindestens Jahrzehnte beeinflußt - wenn es überhaupt noch eine deutsche Zukunft gibt - spielt der zeitliche
Abstand keine Rolle.
Sie fordern Ausländer auf - ganz besonders Problemausländer die sich genetisch stark von uns Deutschen
unterscheiden, denn Dänen, Norweger, Schweden, Holländer, Engländer und Franzosen brauchten Sie nicht
aufzufordern, die kämen, wenn sie wollten, von selbst! -, Sie fordern also Problemausländer auf, sich um deutsche
Staatsstellen wie das Lehramt, Behördenstellen und den Polizeidienst zu bewerben.
Vielleicht werden Sie antworten: Warum denn nicht? Ich bin doch kein Rassist, der an den besonderen Wert von
Völkern glaubt, ich erstrebe eine Menschheitsgesellschaft.
Seit Sarrazins Buchtitel "... Deutschland schafft sich ab" sollte sich das Bewußtsein jedoch endlich durchsetzen,
daß Völker Erbgemeinschaften sind, die man durch falsche Politik beseitigen kann. Dabei hat Sarrazin nur den
Gipfel des Eisberges aufgezeigt und will sich eigentlich nur mit einer langsameren Veränderung abfinden, denn
auch die "Nicht-Problemausländer" sind Fremde, die beim "Einschmelzen" (Integration) in den deutschen
Volkskörper diesen so verändern, daß man nicht mehr von deutscher Art sprechen kann. Also gibt es bald auch
nicht mehr die Möglichkeit, daß sich die "Zuwandernden" an unsere Lebensart anpassen, wie das nicht nur von
Sarrazin, sondern allgemein von den Integrationsbefürwortern verlangt wird.
Daß das bisher nicht so zum Ausdruck kam, hatte den Grund, daß die Fremden in der Mehrzahl volksbewußter
sind und bei stärkerem Zwang zur Integration nicht in den offensichtlich erwünschten Massen gekommen wären.
Vielleicht werden Sie trotzdem noch fragen: Warum sollte sich die Entwicklung denn nicht so vollziehen?
Dann antworten wir mit folgenden Hinweisen:
Coudenhove-Kalergi hat sich bereits 1925 einen eurasisch-negroiden Mischmenschen für Europa gewünscht. Er
tat dies, obwohl er erkannte, daß dieser Mischmensch "vielfach" folgende Veranlagungen habe:
"Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche, Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit und Treulosigkeit".
Coudenhove-Kalergi sieht diese Eigenschaften mit anderen schönklingenden Eigenschaften verbunden und nennt:
"Objektivität, Vielseitigkeit, geistige Regsamkeit, Freiheit von Vorurteilen und Weite des Horizontes."
("Praktischer Idealismus", 1925, S. 21)
Die gefährlichen Eigenschaften der ersten Gruppe sind so schwerwiegend und mit würdigem Menschsein so
unvereinbar, daß die schönklingenden Eigenschaften der zweiten Gruppe den Mangel nie kompensieren können.
"Wer war denn dieser Coudenhove-Kalergi?" könnten Sie fragen. Nun, er war immerhin eine Persönlichkeit, in
deren Namen in der Bundesrepublik Preise vergeben wurden. Auch das ist kein Grund, jede Äußerung eines
solchen Menschen für richtig halten zu müssen. Aber dieser Herr hat auch über die Demokratie ein sehr
mißbilligendes Urteil gefällt: "Unser demokratisches Zeitalter ist ein klägliches Zwischenspiel zwischen zwei
großen aristokratischen Epochen: der feudalen Aristokratie des Schwertes und der sozialen Aristokratie des
Geistes. Die Feudalaristokratie ist im Verfall, die Geistesaristokratie im Werden. Die Zwischenzeit nennt sich
demokratisch, wird aber in Wahrheit beherrscht von der Pseudoaristokratie des Geldes." (a.a.O., S. 31)
Das Preisen eines solchen Herrn durch Politiker eines demokratischen Staates, der dazu noch den Beinamen
"freiheitlich" trägt, ist doch wohl eine Ungeheuerlichkeit.
Oder sagen Sie: "Die Zeit des Zwischenspiels ist eben vorüber"? Damit würden Sie den "Demokratiegläubigen"
allerdings ein Weltbild zerstören. Doch die undemokratische Behandlung von Thilo Sarrazin, als er seine
Warnungen erließ, bestätigt den Trend zur Verbannung der Meinungsfreiheit. Gegen das Vertreten einer solchen
Meinung durch einen amtierenden Politiker spricht jedoch eindeutig das Grundgesetz. Und wenn dieses auch
keine Verfassung ist, sondern bei seiner Verabschiedung Vorgaben der Siegermächte zu beachten waren, so steht
der Grundsatz außer Frage, daß die BRD laut Grundgesetz ein freiheitlich-demokratischer Staat ist.
Aber es gibt auch Beweise, daß die Entwicklung nicht auf den vorgebrachten Begründungen wie
Hilfeverpflichtung aus Menschlichkeit oder auf wirtschaftlichen Vorteilen beruht, sondern daß es sich um gezielte
Maßnahmen von Kreisen handelt, die die deutsche Art beseitigen wollen. Da sind zu nennen: der US-Professor
Ernest Albert Hooton 1943 und Jeffrey Peck 1993. Hooton begründete seine Überfremdungs- und
Vermischungsvorschläge mit der Notwendigkeit, aus dem deutschen Volk den "Kriegsbazillus herauszuzüchten."
(New Yorker Artikelreihe: "Sollen wir die Deutschen töten?", Peabody-Magazine, 14. Januar 1943)
Und wie wollte er zum Ziel kommen? Er mahnte: "Auch die Familienväter dürfen keineswegs nach dem Kriege
nach Deutschland zu ihren Familien zurückkehren, ...(um) es ausländischen Männern zu ermöglichen, die
deutschen Frauen zu begatten."
Daß durch die vorgeschlagenen und ausgeführten Maßnahmen das Kriegsvölkerrecht verletzt wurde, sei nur am
Rande erwähnt. Hier geht es um die eindeutige Absicht, die Eigenart eines Volkes zu verändern! Das zeigt
außerdem, wie heuchlerisch die Behauptung ist, es gäbe keine Wesensunterschiede zwischen den Völkern, mit der
die volksauflösenden Maßnahmen gerechtfertigt werden sollen. Der Wandel, den die Nachkriegspolitik
hinsichtlich der Überfremdung des deutschen Volkes 1993, also 50 Jahre später, erreicht hat, war für einen Jeffrey
Peck, Professor am German Historical Institute, Washington D.C., noch nicht befriedigend. Er sprach folgenden
Wunsch aus: "Ich hoffe, daß sich mit der Zeit der deutsche Staatskörper von rein weiß und christlich zu braun,
gelb und schwarz, mohammedanisch und jüdisch verändern wird. Kurz gesagt, der Begriff der deutschen Identität
muß geändert werden". (Occasional Paper Nr. 9)
Der Fall, daß ein ganzes Volk seiner Identität beraubt wird, ist derart unglaublich, daß er im Völkerstrafrecht gar
nicht vorgesehen ist. Aber wenn das Stellen von Volksgruppen unter Bedingungen, durch die deren Identität
verlorengeht, ein unverjährbares Verbrechen ist, kann die gewollte Identitätsänderung eines ganzen Volkes nicht
anders gewertet werden.
Eine Fortsetzung der Umvolkungspolitik ist also Beihilfe zu einem unverjährbaren Verbrechen! Das sollten die
Politiker bedenken.
Wegen des außerordentlichen Interesses, das die deutsche Öffentlichkeit an diesen Fragen haben sollte und nach
der Zustimmung zu Sarrazins Warnungen hat, betrachten Sie dieses Schreiben als einen offenen Brief.
Hochachtungsvoll
(Unterschrift)
* * *
10.) D i e ~ S u c h e ~ n a c h ~ " d u n k l e n ~ F l e c k e n " ~
- - -i n ~ d e r ~ V e r g a n g e n h e i t ~ g e h t ~ w e i t e r .
Kaum denkt das deutsche Volk, daß die Ausbeutung ein Ende hat, schon kommen neue Anklagen auf den Tisch.
In der FAZ vom 09.11.2010 findet der Leser auf Seite 9 einen großen Bericht, daß auch das
Reichsfinanzministerium eine materielle Ausplünderung der Juden betrieb.
Unter der Überschrift "Amt zur materiellen Vernichtung der Juden - Eine Historikerkommission arbeitet die
unrühmliche Geschichte des Reichsfinanzministeriums auf" wird über das Thema berichtet.
Der Beitrag beginnt: "Die Nazi-Vergangenheit holt nach dem Auswärtigen Amt nun auch das Finanzministerium
in Berlin ein. Das Unrechtsregime habe sich für seine Politik der Aufrüstung nicht allein der herkömmlichen
Mittel, Steuern und Kredit, bedient, sondern in großem Umfang auf schlichten Raub gesetzt, betonte der Sprecher
der zur Aufarbeitung eingerichteten Historikerkommission, Hans-Peter Ullmann. Die Wissenschaftler haben am
Montag erstmals über ihre Forschungsarbeit berichtet. Es geht um die systematische Ausplünderung der Juden,
zumeist mit Hilfe des Rechts, notfalls aber auch gegen das Gesetz."
Hier werden die Begriffe Recht und Gesetz als Synonyme gebraucht. Natürlich sollten Gesetz und Recht immer
übereinstimmen. Das zu erreichen ist aber schwierig. Die Übereinstimmung wird immer geringer, je mehr
Ideologien und die daraus erwachsende Politjustiz die Gesetze bestimmen.
Im vorliegenden Fall hat der Reporter die Begriffe wahrscheinlich für seine Aussage gerade falsch herum
angewandt. Wenn die Maßnahmen zumeist mit Hilfe des Rechts erfolgten, ist dagegen doch gar nichts
einzuwenden. Bliebe von den Vorwürfen nur der kleine Teil, der gegen das Gesetz erfolgte.
"Vorsichtigen Schätzungen", von denen anschließend gesprochen wird, sind also mit "Vorsicht" zu betrachten. Sie
"gehen davon aus, daß die Raub- und Beutefinanzierung allein im Krieg mindestens 119 Milliarden Reichsmark
eingebracht hat; das waren 'nicht weniger als 30 Prozent der Aufwendungen für die Wehrmacht', berichtete der
Kölner Wissenschaftler."
Merkwürdig, daß den "Aufarbeitern" der Vergangenheit erst nach über 60 Jahren einfällt, daß Juden während der
NS-Zeit auch vom Reichsfinanzministerium ausgeplündert und beraubt worden sein sollen. Gleich nach
Kriegsende wäre es doch viel einfacher gewesen, diese Geschehnisse aufzuarbeiten und zu veröffentlichen. Wenn
"Schuldbelastende" erst nach 65 Jahren mit solchen Behauptungen ankommen, dann müssen sie sich den Verdacht
gefallen lassen, daß ihre "Entdeckungen" so nicht stimmen. Man muß vermuten, daß diese Behauptungen vorher
noch nicht aufgestellt werden konnten, weil noch zu viele Zeitzeugen lebten, die die Anschuldigungen hätten
widerlegen können.
In seinem Buch "Zwischen zwei Völkern" schreibt der Verfasser Dr. Dr. Erwin Goldmann u.a. zum Thema
Beschlagnahme jüdischen Vermögens, daß Dr. Schacht ihm nach dem Krieg im Lager - Dr. E. Goldmann war
inhaftiert - mitteilte, daß "Hitler im Jahre 1938 dessen Plan zugestimmt hatte, in London mit maßgeblichen
Kreisen Möglichkeiten zu besprechen, um in größerem Ausmaß Auswanderungen mit der Maßgabe eines
Aufbaues neuer Existenzen durchzuführen. Es handelte sich darum, aus dem beschlagnahmten jüdischen
Vermögen einen großen Betrag abzusondern und die Verwaltung einem internationalen Ausschuß, in dem auch
führende Juden sitzen sollten, zu übertragen. Dafür sollte die internationale Judenschaft eine Anleihe zeichnen,
deren Erlös für die Auswanderung der deutschen Juden vorgesehen war. Die Rückzahlung dieser Anleihe hätte in
jährlichen Beträgen in fremden Valuta von Deutschland innerhalb von zwanzig bis fünfundzwanzig Jahren
durchgeführt werden sollen." (S. 51)
Daß es nicht zu dieser Lösung kam, hat vielschichtige Gründe, die gar nicht so leicht zu klären sind. Es waren
nicht nur Amtsträger, sondern auch Vertreter der Großindustrie, die eine annehmbare Lösung der Judenfrage
verhinderten, wie August Winnig, Gewerkschaftler und Schriftsteller, meinte und diese Vermutung gegenüber Dr.
Goldmann äußerte. Dr. Goldmann machte die Erfahrung, daß es grundsätzlich falsch ist, jeden "Nazi" einen
Judengegner und jeden Nazigegner einen Judenfreund zu nennen, eine Einstufung, die heute so gern
vorgenommen wird. Er schreibt: "Gerade unter denen, die 'immer dagegen' waren, habe ich offen und versteckt
nur allzu häufig für meine Schützlinge wie für uns selbst wildeste Unmenschlichkeit feststellen müssen, während
Parteigenossen und Angehörige der verschiedensten Formationen oft Anständigkeit und Hilfsbereitschaft durch
Taten bewiesen". (S. 53)
Man erkennt daraus, daß die NS-Zeit vielschichtiger war, als es dem Wunschbild mancher Zeitgenossen
entspricht. Wir Deutschen sollten uns nicht mehr darum kümmern, wenn in gewissen Abständen immer neue
Dinge hervorgeholt werden, um uns mit Schuld zu belasten und verhindern zu wollen, daß wir genauso
selbstbewußt in die Welt schauen können wie andere Völker!
Der Bericht über das Reichsfinanzministerium ist mit einem Bild verziert, das eine hohe Anzahl von wehenden
Hakenkreuzfahnen zeigt. Einmal soll die Welt untergehen, wenn ein Hakenkreuz an eine Wand geschmiert wird,
und es wird höchste Empörung zelebriert, wenn ein unreifer Schüler nur aus Lust am Verbotenen ein Hakenkreuz
in sein Heft malt. Zum anderen werden zahlreiche Hakenkreuze den Lesern einer großen Zeitung vorgesetzt. Soll
das Hakenkreuz eine doppelte Wirkung haben? Soll es einmal als Makel wirken, wenn es an einem Gebäude eines
"Nazi-Amtes" zu sehen ist, und kann dann die Menge dieses Symbols gar nicht groß genug sein, während ein
heute gemaltes Hakenkreuz ein Kapitalverbrechen ist?
Die Überschrift des FAZ-Beitrags ist auch doppeldeutig. Wenn man das Eigenschaftswort "materiell" mit dem
Hauptwort "Vernichtung" zusammenfügt, dann liegt es nahe, an eine wirkliche Vernichtung von Personen zu
denken. Und das ist wohl auch gewollt, denn im Text heißt es: "Für die 'Verwaltung und Verwertung' dieses
Vermögens waren die staatlichen Finanzbehörden zuständig. Damit waren sie ein Teil des Mordapparates".
Das Mittellosmachen von Menschen ist zwar ein schweres Unrecht, aber mit einem Mord wäre es nur
gleichzusetzen, wenn die Opfer an der Mittellosigkeit zugrunde gegangen, verhungert wären. Das widerspräche
jedoch den Angaben über die Vernichtungsmethode. Auch aus diesem Gesichtswinkel erscheint die "neue
Entdeckung" mit wahrer Geschichtsschreibung wenig zu tun zu haben. Außerdem sei immer wieder darauf
hingewiesen, daß Hitler und der NS Geldgeber gehabt haben, die heute treibende Kräfte der Verteufelung dieses
Systems sind. Und da die Hauptpersonen dieses Systems beim Zusammenbruch 1945 bereits tot waren oder bald
danach hingerichtet wurden, dienen die Schuldzuweisungen nur dazu, das deutsche Volk schuldgebeugt zu halten
und damit abwehrarm gegen volkszerstörende Maßnahmen zu machen. Auf eine volksgefährdende Maßnahme hat
Thilo Sarrazin ja deutlich hingewiesen!
* * *
11.) D i e ~ " A u s l ä n d e r v e r t r e t u n g e n " ~ w e r d e n ~ u n r u h i g .
- - -"Es steht jedem frei, in seine Heimat zu gehen."
Sarrazins Warnungen sind so beim Volk angekommen, daß die amtierenden Politiker zur "Schadensbegrenzung"
die Flucht nach vorn antreten und die schlimmsten Auswüchse ihrer eigenen ausländerseligen Politik auf diesem
Gebiet korrigieren müssen. Aber wer als Ausländer schon von Ausländerverfolgung spricht, wenn er nicht mehr
gehätschelt wird, der ist von dem geringen Kurswechsel nicht begeistert, sondern beunruhigt.
In Berlin fand am 03.11.2010 ein 'Integrationsgipfel' statt, der vierte seiner Art. Teilnehmer waren '120 Vertreter
aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften und Migrantenorganisationen'. ('Merkel:
Integration überprüfbar machen', FAZ, 04.11.10, S. 4).
Zu Beginn heißt es: "Die Bundesregierung will mit einem nationalen Aktionsplan die Integration von in
Deutschland lebenden Migranten überprüfbar machen. ... für viele Aufgaben seien konkrete Ziele formuliert
worden, und es werde künftig überprüft, ob und wann sie erreicht würden." Das müßte in den Ohren der
Ausländervertreter eigentlich gut klingen, denn durch Überprüfen können doch Mängel aufgezeigt und abgestellt
werden. Wenn man aber weiterliest, sehen es die Betroffenen anders: Der "Geschäftsführer des 'Multilulturellen
Forums', Kenan Kücük, kritisierte die Kanzlerin, ohne sie namentlich zu nennen. In jüngster Zeit habe er immer
wieder lesen und hören können, Multikulti sei gescheitert. 'Die multikulturelle Gesellschaft ist aber Realität', sagte
er".
Auch wenn eine reale Situation vorliegt, kann man feststellen, daß sie nicht befriedigend ist, und muß sie - wenn
sie als Fehlweg erkannt ist - wieder ändern!
Hauptthemen des Gipfels waren die Sprachförderung für erwachsene Migranten und die frühkindliche Bildung.
Außerdem sollen Fortschritte auf dem Arbeitsmarkt, also Begünstigung der Einstellung von Ausländern,
eingeleitet und die Lage in den sozialen Brennpunkten verbessert werden. Als eine Maßnahme wird die Erhöhung
des Migrantenanteils im öffentlichen Dienst genannt. "Innenminister Thomas de Maiziere (CDU) sprach sich zwar
gegen Migrantenquoten im öffentlichen Dienst aus, sagte aber, es sei notwendig, auf junge Leute ausländischer
Herkunft zuzugehen und nicht auf deren Bewerbung zu warten".
Auch wenn de Maiziere jetzt noch Migrantenquoten ablehnt, wird es sicher nicht mehr lange dauern, bis die
Ausländer das fordern und dann wird Berlin mit Sicherheit einknicken. Außerdem wurde über die Anerkennung
ausländischer Berufsabschlüsse gesprochen. Die Länder sollen in Zukunft mit den Handwerkskammern dieses
Problem lösen. In der Dithmarscher Landeszeitung (DLZ) wurde am 04.11.2010 unter 'Aufgeheizte Stimmung'
auf Seite 2 über den Integrationsgipfel berichtet. Hier wird von einer noch größeren "Selbstsicherheit" des
Migrantenvertreters berichtet. Die Meldung beginnt mit dem Satz: "Kenan Kücük läßt sich nicht einschüchtern -
nicht von der Kanzlerin neben ihm, nicht von der Tatsache, daß er als einziger Migrantenvertreter neben vier
deutschen Spitzenpolitikern sitzt." In der Türkei gehörte sicher Mut zu solchem Verhalten. Bei der fremdenseligen
Stimmungsmache in Deutschland ist es dagegen grotesk, davon zu reden, daß der Türke sich nicht einschüchtern
läßt.
Kücük paßt es überhaupt nicht, daß über dieses Thema gesprochen wird, denn er "kritisierte die Debatte und
behauptete, sie nähre Ablehnung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus". Unterstützung erfuhr er durch "einen offenen
Brief von 650 eingebürgerten Türken, die an die Gewalt gegen Ausländer, die nach der Asyldiskussion der 90er
Jahre aufgeflammt ist", erinnern. 'Wir alle fühlen uns durch die derzeitige Diskussion diskreditiert.'
Es gehört schon einige Dreistigkeit dazu, die Dinge so auf den Kopf zu stellen. Trotz staatlich verordneter
Verschleierung von Ausländerkriminalität weiß die Bevölkerung, daß weit mehr Verbrechen von Ausländern an
Deutschen verübt werden als umgekehrt. Und bei den wenigen hochgespielten Beispielen ausländerfeindlicher
Gewalttaten ist im nachhinein oft herausgekommen, daß ein "V-Mann" dahintersteckte. Übrigens, es wird
niemand gezwungen, sich in Deutschland niederzulassen. Wer sich also durch zaghafte staatliche Versuche, die
eigenen Belange zu wahren, diskreditiert fühlt, dem steht es ja frei, in seine Heimat zu gehen!
Nach dem DLZ-Bericht werden unter Anwerbung für den öffentlichen Dienst bevorzugt die Polizei und die
Schulen verstanden. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis deutsche Kinder in ihrer Heimat ausländische
Lehrkräfte vorgesetzt bekommen. In der Justiz gibt es jetzt schon türkische Staatsanwälte, so z.B. am Landgericht
in Bremen, wie Ende Oktober dem "Weser Kurier" zu entnehmen war.
Am 03.11.2010 wurde im NDR III nach den 19-Uhr-Nachrichten ein Interview mit Kücük ausgestrahlt. Auf die
Anmerkung der Reporterin, daß die Familienministerin Christina Schröder auch schon mit deutschfeindlichen
Parolen beschimpft wurde, behauptete Kücük, daß es zwar in einigen Bezirken in Berlin so etwas gäbe, aber der
"Vorwurf der Deutschenfeindlichkeit ist unberechtigt".
Die Bewertung von Vorwürfen gegen uns Deutsche haben aber nicht Ausländer vorzunehmen, die - wie erwähnt
- schon von Ausländerfeindlichkeit sprechen, wenn sie nicht gehätschelt werden. Ganz dreist wird Kücük, wenn
er fast drohend feststellt, daß die Arbeit jetzt erst anfange. Die Bundesregierung müsse sich in eineinhalb Jahren
messen lassen, was getan wurde! Dann findet nämlich der nächste Integrationsgipfel statt.
Zu diesem Thema paßt ein Beitrag über Dänemark. Dort steht die Regierung vor dem 4. Wahlkampf, wie die DLZ
unter "Immer ein bißchen schärfer" am 09.11.2010 auf Seite 2 berichtet. Das Ausländerthema steht dabei im
Mittelpunkt. Für ausländische Ehepartner unter 24 Jahren werden demnächst schärfere Zuzugsbedingungen
verkündet. Peter Skaarup von der DVP freut sich, daß sich in Dänemark jetzt das schärfste Zuzugsverbot
durchsetzen konnte. Der Regierungschef Lars Rasmussen, der sonst nationale Forderungen möglichst zurückwies,
will in einem Jahr die Wahl gewinnen, und so sieht er sich genötigt, "verstärkten Polizeieinsatz, Schnell-Justiz für
'Problemfamilien' und notfalls Zwangsabriß von Wohnblocks zur Bekämpfung sozialer Probleme in Stadtteilen mit
hoher Migranten-Quote" zu fordern. Rasmussen bezeichnete die genannte Zielrichtung als einen "Appell an
unangepaßte, arbeitslose und kriminell gewordene Zuwanderer", denen er zurief: "Ihr werdet nicht verfolgt. Hört
auf mit Eurem Gejammer und seht Euch selbst nicht als Opfer."
Außerdem ist Rasmussen im Augenblick mit seiner Minderheitsregierung von den Stimmen der Rechtspopulisten
abhängig, und so muß er Zugeständnisse machen, weil er die Stimmen der DVP für den Staatshaushalt benötigt,
wie der Reporter schreibt. Am Schluß des Berichtes heißt es: "Die Zustimmung unter den 5,5 Millionen dänischen
Bürgern zu der von Rasmussen als 'hart, fair und vernünftig angepriesenen Ausländerpolitik' ist so stabil, daß
Sozialdemokraten sowie die Volkssozialisten im Kern nichts daran ändern wollen", man kann auch sagen, nichts
daran ändern können, wenn sie die Wählergunst nicht ganz verlieren möchten! Da sieht man, daß das Volk eine
Änderung der Ausländerpolitik erzwingen kann, wenn es den Politikern ernsthaft zeigt, daß es die Überfremdung
nicht will.
Auch in Österreich scheint man nicht so zu wollen, wie sich die Türken das vorstellen. Unter "Wien zürnt
türkischem Botschafter", FAZ, 11.11.2010, S. 7, wird berichtet, daß der türkische Botschafter in Österreich,
"Kadri Tezcans, in der Zeitung 'Die Presse' Kritik an der österreichischen Integrationspolitik sowie an den
Österreichern selbst geübt" habe. Er sagte: "Wenn Türken in Wien Wohnungen beantragen, werden sie immer in
dieselbe Gegend geschickt, gleichzeitig wirft man ihnen vor, Gettos zu formen. Und österreichische Familien
schicken ihre Kinder nicht an Schulen, in denen ethnische Minderheiten die Mehrheit stellen. So würden Türken in
die Ecke gedrängt". Hier werden mehrere Vorwürfe zusammengefaßt, die gesondert behandelt werden müssen.
1. Wenn die Türken Wohnungen zugewiesen bekommen, sind sie mit großer Wahrscheinlichkeit auf staatliche
Zuschüsse angewiesen, und diese werden nicht für vornehme (und teure - KHH.) Wohnbezirke gegeben.
2. Will der türkische Botschafter den Österreichern vorschreiben, in welche Schulen sie ihre Kinder zu schicken
haben? Bei der Ausländerseligkeit der meisten Offiziellen wird gar nicht mehr bedacht, daß Eltern ihre Kinder in
der "einheimischen" Gesellschaft unterrichtet wissen wollen.
Gleichzeitig kritisierte Tezcans die österreichische Innenministerin Fekter (ÖVP)) sowie die deutsche
Bundeskanzlerin. Es heißt: "Frau Fekter sei 'Mitglied einer Volkspartei', die sich als liberal versteht. Oder bin ich
falsch informiert? Was sie vertritt, entspricht nicht einer liberalen, offenen Geisteshaltung. Das gleiche gilt
übrigens auch für Angela Merkel. Ich war so überrascht, als sie vor zwei Wochen sagte, Multikulturalismus habe
versagt und Deutschland sei eine christliche Gesellschaft."
Es wird also höchste Zeit, daß die europäischen Völker den ausländischen Anmaßungen entgegentreten, wenn sie
in ihrer jeweiligen Eigenart erhalten bleiben wollen.
* * *
12. ZUM HINTERGRUND DES SPRENGSTOFF-TERRORS.
Zum Monatsanfang hatten die Terrorwarnungen Hochkonjunktur. Die Dithmarscher Landeszeitung (DLZ) vom
01.11. S. 1, meldete "Explosive Luftfracht - De Maiziere sieht Sicherheitslücken bei der Terrorabwehr". Wenn
man für solche Meldungen Aufmerksamkeit gewinnen will, dann scheut man sich auch nicht tatsächliche oder nur
herbeigeredete Fehler einzugestehen. So liest man:
"Die vereitelten Paketbombenanschläge haben Sicherheitslücken in der weltweiten Terrorabwehr offenbart.
Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) räumte gestern ein, daß Luftfracht 'relativ wenig' kontrolliert
wird." Und dann wird Besserung gelobt: "'Wir lassen keinerlei Luftpostpakete mehr nach Deutschland', sagte
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) gestern." Darüber hinaus wird von der - an sich
selbstverständlichen - Forderung berichtet, "auch Frachtstücke, die jetzt noch (aus dem Herkunftsland der
Paketbomben) eintreffen oder bereits in Deutschland lagern, lückenlos zu kontrollieren." Wer tut das nicht schon
aus Selbstschutz, es sei denn er weiß, daß die erkannten Paketbomben gezielt abgesandt und zur
Stimmungsmache "entdeckt" worden seien. Besonders beachtenswert ist das Herkunftsland deshalb, weil die USA
bereits Pläne zu einem Eingreifen im Jemen bekanntgegeben haben, "um den Terrorismus", der von diesem Lande
ausgehen soll, zu bekämpfen. Eine Stationierung amerikanischer Truppen im Jemen würde die Einkreisung des
Iran vervollständigen! Wozu wird aber der Hinweis gegeben:
"Nach US-Medienberichten wurden die Pakete aus dem Jemen nur durch den Hinweis des saudi-arabischen
Geheimdienstes entdeckt und nicht bei regulären Sicherheitschecks." Will man damit die Angst erhöhen, um den
Luftreiseverkehr durch zusätzliche Kontrollen noch mehr zu stören? Solange die Geheimdienste so viel Spielraum
haben, nicht nur Gefährdungen aufzudecken, sondern auch zu politischen Zwecken herbeizuführen, nützen auch
mehr Kontrollen nichts.
Der Bericht über die "Sprengsätze aus dem Jemen" auf Seite 3 enthält die merkwürdige Überschrift
"Terrorschock mit Verspätung". Dadurch wird die Angelegenheit nur mysteriöser. Soll sich die Überschrift auf die
Tatsache beziehen, daß ein Bombenpaket aus dem Jemen in Köln Zwischenstation machte und erst nach dem
Weiterflug nach Nottingham dort entdeckt wurde?
Einerseits wollte de Maiziere mit seinen Aussagen vor der Presse in Dresden auffordern: Keine Panik, Ruhe
bewahren. Andererseits bemerkt der Berichterstatter Michael Fischer mit Bezug auf den Bundesaußenminister:
"Die erste deutsche Reaktion auf die vereitelten Terrorakte per Luftpost lautete wie immer in solchen Fällen: Die
Bombenfunde in Dubai und London änderten nichts an der Gefährdungslage für Deutschland." Im Gegensatz dazu
heißt es später: "Die deutsche Öffentlichkeit erfuhr davon allerdings nicht von ihrer eigenen Regierung, sondern
von britischen Premierminister David Cameron. Der erwähnte die Flugroute der Terrorfracht am Samstagabend
vor einen Treffen mit Angela Merkel auf seinem Landsitz Chequers eher beiläufig." Und doch wollte Cameron die
Notwendigkeit zu gemeinsamer Terrorabwehr betonen, denn er bemerkte auf die beabsichtigte Flugroute
Deutschland, England und USA anspielend, "wie stark wir zusammenstehen und wie entschlossen wir sein
müssen, um den Terrorismus zu besiegen". Was soll ein solcher Verheimlichungsversuch? Oder war bei den
"Amtlichen" in Deutschland nur noch nicht angekommen, daß wieder einmal Stimmung gemacht werden sollte?
Es heißt in der Meldung auf S. 3 nämlich: "Erst danach lief auch in Deutschland die Kommunikationsmaschine zu
den vereitelten Terroranschlägen an, und de Maiziere machte deutlich, wie prekär die Lage tatsächlich war."
Bezeichnend ist die Wahl des Ausdrucks "Kommunikationsmaschine". Das klingt so nach künstlicher
Massenbeein-flussung. Und diese liegt offensichtlich auch vor. Immer wenn ein Einzelfall zum Anlaß genommen
wird, eine erwünschte Haltung oder Einstellung zu schaffen - hier die Bereitschaft zum Kampf gegen den Terror,
der durch Staatsterrorismus erst erzeugt wird - ist jedenfalls Wachsamkeit geboten. Dann liegt die Vermutung
nahe, daß die Urheber die Kreise sind, die Menschen in ihrem Sinne beeinflussen wollen.
Und so findet man bereits einen Tag später bei "Alles Schall und Rauch" unter
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/11/jemenitischer-al-kaida-anfuhrer-ist-ein.html#ixzz149PX5X4f
die Meldung: "Jemenitischer Al-Kaida Anführer ist ein CIA-Agent, Dienstag, 2. November 2010, von Freeman,
um 00:05."
Natürlich kann auch diese Meldung falsch sein, aber die Erfahrung spricht bei der außerordentlichen Verlogenheit
der Systempolitiker dafür, daß hier Hintergründe enthüllt werden. Es heißt: "Die neueste Meldung über den
Anschlagversuch mit den Paketbomben lautet, der Drahtzieher und Hauptverdächtige dahinter ist Anwar al-
Awlaki, ein amerikanischer Staatsbürger und Imam der angeblich die Al-Kaida in Jemen anführt. Er soll den
mutmaßlichen Bombenbastler Ibrahim Hassan al-Asiri angestiftet haben. Super kann man da nur sagen, denn das
bestätigt, bei diesem Komplott handelt es sich tatsächlich um eine Fabrizierung der US-Behörden, denn al-Awlaki
ist eindeutig ein CIA-Agent oder eines anderen US-Geheimdienstes. Es gibt ja nur 16 davon. Er war nämlich Gast
der obersten Führung im Pentagon, kurz nach dem 11. September 2001, obwohl er laut FBI drei der angeblichen
Attentäter gekannt hat."
Der Herr lächelt ja freundlich, aber das pflegen auch Leute zu tun die eingeweiht sind und über die
Pläne ihrer Dienstherren, der "wahren Mächtigen", gut Bescheid wissen.
Zum Beweis wird von Freeman angeführt: "Wir wissen schon lange, daß Osama Bin Laden bis 9/11
ein Agent der CIA war und ihren besonderen Schutz genoß. Sein Deckname war Tim Osman.
Schließlich war er einer ihrer besten Ressourcen im Krieg gegen die sowjetischen Besatzer in
Afghanistan und wurde mit Rekruten, Ausbildung, Geld und Waffen versorgt. Die Gruppe genannt Al-
Kaida hat nur einen Zweck, immer passend einen gefälschten Terroranschlag zu verüben, um damit als
Angstwerkzeug zu dienen. Denn so wie sie der Welt dargestellt wird, es handelt sich um eine
international operierende radikalislamische Terrorgruppe, stimmt es gar nicht, sondern es sind
Angestellte der CIA, die wissentlich oder unwissentlich als Sündenböcke herhalten müssen."
Der Artikel schließt: "Wir sehen ja was nun gefordert und umgesetzt wird. Washington will im Jemen
eingreifen und Kommandos zur 'Terrorbekämpfung' schicken und Killerdrohnen einsetzen. Die
gesamte Luftfracht soll durchleuchtet werden, dafür müssen massenweise neue Scanner angeschafft
werden. Forderungen nach Auflockerung der Sicherheitspraxis an den Flughäfen kann man im Keim
ersticken". Dann aber wird ein Gedanke geäußert, dem man so pauschal nicht zustimmen kann: "Den
Islam kann man wieder in den Dreck ziehen und als Gefahr für die Welt darstellen." Selbstverständlich
handelt es sich beim Streit zwischen Israel und seinen islamischen Nachbarn für letztere um einen
Abwehr- und Überlebenskampf. Bei der Verwandtschaft beider religiösen Überzeugungen in den
Punkten Glaubenshaß und Alleinvertretungsanspruch begnügt sich der Islam besonders in Europa nicht
mit der Abwehr von Gefahren, die seinen Völkern drohen, sondern tritt aggressiv auf. Diese zwei
"Gesichter" müssen berücksichtigt werden, damit bei nicht politisch korrekten und nicht israelseligen
deutschen bzw. europäischen Bürgern das Mitgefühl mit den Palästinensern nicht die Gefährdung
Europas durch die Islamisten übersehen wird.
Die weiteren Aussagen von Freeman über den Sinn der Terrorangsterzeugung sind natürlich richtig:
"Und die Menschen sollen von den wirklichen Problemen vor lauter Angst für eine Weile ablenkt
werden und nach den 'starken Führer' der sie beschützt verlangen. Wer darauf noch reinfällt ist selber
schuld: Irak ist der Krieg von gestern, Afghanistan ist der Krieg von heute, Jemen ist der Krieg von
morgen."
Auf einen anderen möglichen Zweck der Terrorverängstigung weist der Beitrag
http://de.rian.ru/politics/20101103/257572305.html
Paketbomben aus Jemen bringen westlichen Geheimdiensten Geld 03/11/2010© AFP/ Khaked Fazaa
MOSKAU, 03. November (RIA Novosti) hin.
"Den großen Terroralarm wegen Paketbomben aus dem Jemen nutzen westliche Geheimdienste, um
mehr Geld aus ihren Staatskassen zu bekommen, sagte der russische Orientexperte Oleg Peressypkin.
Der jemenitische Botschafter in Moskau äußerte sich ähnlich. In verschiedenen Ländern werden derzeit
die Staatshaushalte für das nächste Jahr erörtert. Deshalb sind Länder wie Frankreich, Großbritannien
und die USA daran interessiert, auf die neuen Gefahren hinzuweisen, um ihren Geheimdiensten
zusätzliches Geld für den Anti-Terror-Kampf zu sichern, so Peressypkin am Mittwoch." Bei der
notorischen Geldknappheit in den Haushalten aller großen Staaten ist es bekanntlich nicht so einfach,
zusätzliche Gelder zu bekommen. Da muß man schon "handfeste" Argumente haben. Die Angst um die
Sicherheit ist ein schlagendes Argument!
Zwei Tage nach dem ersten "Luftfracht-Terror-Bericht" prangt dann auch am 03.11.10 auf der
Titelseite der DLZ die Überschrift "Bombenalarm im Kanzleramt", um zu zeigen, wie berechtigt die
Warnung für Deutschland war. Dieser Bericht enthält ebenso einige Merkwürdigkeiten. Als
"Bombenalarm in Zentrum der Macht" wird der Vorgang gleich zu Beginn bezeichnet. Natürlich, wenn
Angela Merkel einige Zeit als die "mächtigste Frau der Welt" gehandelt wurde, muß ihr Amtssitz auch
so hochtrabend benannt werden. "Bei der Postüberprüfung fiel ein Päckchen auf", heißt es weiter. Da
soll der Leser wohl denken, wie gut, daß zwei Tage zuvor an die Möglichkeit von Terror-Sprengstoff-
Paketen erinnert wurde. Sonst wäre das Päckchen wohl gar nicht aufgefallen. Dagegen wird im Text
behauptet: "Im Kanzleramt fiel das Päckchen bei der üblichen Kontrolle auf." Warum dann zusätzlich
betont wird: "Das Päckchen sei nicht in die Poststelle gelangt, sondern in dem außerhalb des
Zentralgebäudes liegenden Postüberprüfungsraum aufgefallen", ist unverständlich. Wenn eine
Paketkontrolle üblich ist, dann ist es doch selbstverständlich, daß verdächtige Post nicht in die normale
Poststelle gelangt.
Mitten im Text findet man dann noch die Angabe "Angeblich enthielt das Paket Schwarzpulver".
Angeblich heißt doch, daß man gemachten "Angaben" nicht recht traut. Sonst spricht man
"vermutlich".
Ganz merkwürdig ist es, daß bei der Erkenntnis "Explosive Post für die Kanzlerin" (Überschrift auf
Seite 3) die betreffenden Stockwerke des Kanzleramtes Erdgeschoß und die Stockwerke 4 bis 8 mit
genauer Nutzung angegeben werden. Die Darstellung wird auch als "ein Blick hinter die Kulissen"
bezeichnet. Auch wenn man meint, daß international tätige Attentäter die Hausgelegenheit ohnehin
kennen, sollte man Attentate von "niedriger Stufe" aus durch genaue Ortsbeschreibung nicht
erleichtern.
Nun haben die Täterkreise in den beiden Fällen offensichtlich nichts miteinander zu tun. Die
Explosivfracht für jüdische Empfänger in USA soll ja aus dem Jemen stammen, das Paket an Merkel
dagegen soll ein Ableger der Sendungen griechischer Autonomer an "gehaßte" Organisationen im
eigenen Land sein. Die zeitliche Übereinstimmung der beiden Aktionen wird aber kaum zufällig sein.
Der größte Hammer ist: Die Kanzlerin war bei der Ankunft des Päckchens gar nicht zu Hause. Sie war
in Belgien "und verteidigte dort das deutsch-französische Drängen auf eine Verschärfung des EU-
Stabilitätspaktes und Strafen für hartnäckige Defizitsünder". Da könnten griechische Linksextremisten
der Kanzlerin drastisch ihren Unwillen zeigen wollen. Aber für solche Stümper, daß sie über länger
geplante Reisen von Merkel nicht unterrichtet sind, darf man auch Chaoten nicht halten. Denn an
Denkfähigkeit fehlt es den Führenden dieser Organisation nicht. Diese wenden ihre geistige Begabung
nur für Schlechtes, für die Zersetzung von Recht und Ordnung an.
*
13. "USA VERSTÄRKEN KRIEGSDROHUNGEN GEGEN IRAN".
Nun ist es schon schlimm genug, wenn irgendwelche Gefahrensituationen zur Durchsetzung politischer
Wunschvorstellungen geschaffen werden. Noch schlimmer ist aber, wenn daraus abgeleitet werden soll,
daß man notfalls mit weltweitem Antiterror-Krieg reagieren muß.
Es ist in der deutschen Systempresse zwar verdächtig still, aber im Weltnetz gibt es immer wieder
Forderungen, gegen den Iran kriegerisch vorzugehen.
Dazu zunächst noch ein Hinweis, daß die Beschuldigung des Jemens - soweit sie überhaupt richtig ist
- von einem US-Geheimdienst zu verantworten ist:
"World News Daily
"Information Clearing House
"News you wont find on CNN or FoxNews"
(Der Welt tägliche Nachrichten: Information vom Aufklärungshaus - Nachrichten, die Sie bei CNN
oder Foxnews nicht finden werden.)
Diese Informationsstelle fragt am 02.11.2010: "What is Al Qaeda?" (Was ist die Al Qaida?) und
antwortet "The truth is there is no Al Qaeda," (Die Wahrheit ist, daß es keine Al Qaida gibt.) Gemeint
ist wohl, daß es im Jemen keine Al Qaida gibt, denn weiter heißt es:
"Yemen’s Drive on Al Qaeda Faces Internal Skepticism" (Die Behauptung, Al Qaida triebe den Jemen,
begegnet internen Zweifeln)
By MONA EL-NAGGAR and ROBERT F. WORTH.
Nun aber wird mit aller Deutlichkeit zum Krieg gehetzt, und zwar unter
http://www.wsws.org/de/tools/index.php?page=print&url=http%3A%2F%2Fwww.wsws.org%2F
de%2F2010%2Fnov2010%2Firan-n09.s html. Man liest (übersetzt):
"USA verstärken Kriegsdrohungen gegen Iran" von Bill Van Auken, 9. November 2010, "Der
republikanische Senator Lindsey Graham forderte nach den Zwischenwahlen, die Drohungen gegen
den Iran zu verstärken und rief zu einem Krieg auf, um das Land zu 'neutralisieren'." Das ist eine ganz
unübliche Bezeichnung für den Vorsatz, ein Land mit Krieg zu überziehen. Normalerweise versteht
man darunter eher, ein Land aus der Schußlinie zu ziehen. Weiter heißt es:
"Graham gab diese Erklärung am Samstag auf einer internationalen Sicherheitskonferenz in Halifax in
Kanada ab. 'Die Zurückhaltung ist vom Tisch', meinte er bezüglich des Nuklearprogramms des Iran.
Washington und seine Verbündeten beschuldigen Iran, sein Atomprogramm zum Zweck der
Waffenherstellung zu betreiben. Die iranische Regierung hat diesen Vorwurf immer wieder
zurückgewiesen und versichert, daß ihr Programm nur der friedlichen und zivilen Nutzung diene."
Ob das Bestreiten der iranischen Führung, eine Atombombe herstellen zu wollen, nun richtig ist oder
nicht, spielt angesichts der Hauptankläger, der stärksten Atommacht (USA) und der wahrscheinlich
drittstärksten Atommacht (Israel), kaum eine Rolle. Lindsey Graham zeigt nämlich, wie rücksichtslos
nach seiner Meinung die USA ihre militärische Macht einsetzen sollen. Und er steht mit dieser
Meinung wahrlich nicht allein. Es wird angeführt:
"Der republikanische Politiker aus South Carolina schwor, daß die USA 'nicht nur das
Nuklearprogramm des Iran neutralisieren, sondern auch seine Flotte versenken, seine Luftwaffe
zerstören und den Revolutionsgarden einen entscheidenden Schlag versetzen würden. Mit anderen
Worten, sie würden das Regime neutralisieren und seine Fähigkeit zerschlagen, sich zu wehren'."
Damit ist ganz klar gezeigt, daß der Begriff "neutralisieren" von dem US-Senator ausschalten bzw.
vernichten bedeuten soll!
"Graham fügte hinzu, er glaube, trotz der Niederlage der Demokraten an der Wahlurne in der letzten
Woche würde Präsident Obama falls er sich über Sanktionen hinaus für Härte gegen den Iran
entscheidet, ... für die Idee, daß wir dem Iran nicht erlauben können, eine Atombombe zu entwickeln,
mit viel Unterstützung von Republikanern rechnen können."
Und da ein Angriff auf den Iran zum Dritten Weltkrieg führen kann, besteht wieder erhöhte Gefahr.
Nun ist diese Meldung nur die neueste, aber nicht die einzige Kriegsdrohung in den letzten Monaten, in
denen man in der deutschen Presse praktisch nichts über die Gefahr einer kriegerischen Entwicklung in
Nah-Ost hörte.
Am 12. Oktober gab es im Weltnetz folgende Meldung unter:
http://www.nydailynews.com/news/politics/2010/10/12/2010-10-
12_sarah_palin_says_if_iran_gets_a_nuclear_weapon_it_could_lead_to_armageddon or_ wo.html
"Sarah Palin says if Iran gets a nuclear weapon, it could lead to Armageddon or World War III by Sean
Alfano DAILY NEWS STAFF WRITER" (Sarah Palin sagt, falls der Iran Nuklearwaffen bekommt,
könnte das zu Armageddon oder dem Dritten Weltkrieg führen.) Bemerkenswert ist, daß auf einen
Zusammenhang "Armageddon" und dem Dritten Weltkrieg hingewiesen wird. Die Evangelikalen in
den USA setzten die biblische Endschlacht sogar mit dem Dritten Weltkrieg gleich. Im Text heißt es
(übersetzt):
"Sarah Palin sieht im Iran, wenn er Nuklearwaffen besitzt, mehr als ein Problem der nationalen
Sicherheit, sondern sie glaubt, daß es zum absoluten Weltkrieg, dem Kampf zwischen dem Guten und
Bösen führen werde." Hier wird klargestellt, daß es sich quasi um einen Religionskrieg handelt, denn
die Gotteskrieger benutzen gern solche Worte, um ihre Kriege als göttliches Gebot erscheinen zu
lassen.
Nachdem Palin mehrfach die Meinung vertreten hat, daß es zur Endschlacht kommen werde, und sie
sogar "episch" von der "end-of-days Biblical battle." (Der "biblischen Schlacht am Ende der Tage")
spricht, erwähnt sie auch, daß es zur Dezimierung von so vielem auf diesem Planeten kommen könne.
Dabei kann sich die Dezimierung hauptsächlich nur auf Mensch, Tier und Pflanze beziehen, denn den
ganzen Planeten wird man nicht so auseinandersprengen können, daß auch Berge und Meere
"dezimiert" werden.
Palin sieht in einem Krieg gegen den Iran sogar die Möglichkeit für Obama, seine Wiederwahl zu
begünstigen.
Palin griff Obama wegen seiner Gesundheitsreform und seiner derzeitigen militärischen Strategie
scharf an und verkündete: "I want to say, 'You're going to send our troops there in the danger zone, you
better have a darn good reason why they're going, and you better be committed to victory.'" [Ich
möchte sagen: Sie sind dabei, unsere Truppen dort (in Nah-Ost) in gefährliches Gebiet zu senden. Sie
sollten lieber triftig begründen, weshalb unsere Truppen dahin gehen müssen, dann hätten Sie sich zum
Siegen verpflichtet.] Damit meinte Palin wohl, wenn Obama die Gefahr des islamischen Terrorismus
nur genügend herausstelle, würde jeder zustimmen, daß die Truppen auch in ein höchst gefährliches
Gebiet entsandt werden müßten, daß ein Sieg unumgänglich sei.
Diese Kriegstreiberei setzt die frühere fort, die vorwiegend von jüdischer Seite betrieben wurde. Da
gab es am 25.07.10 Von Webster G. Tarpley bei GLOBAL RESEARCH, die Meldung
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=20263:
"Obama bereitet die Bombardierung des Irans vor". Darin heißt es: "Nachdem die Gefahr eines Krieges
zwischen den USA und dem Iran in den letzten zweieinhalb Jahren relativ gering war, nimmt sie jetzt
rapide zu. Eine Mischung aus politischen und diplomatischen Ereignissen, militärischen Entwicklungen
und Medienhetze deutet darauf hin, daß die anglo-amerikanischen herrschenden Kreise gegenwärtig
mit Hilfe der in Schwierigkeiten geratenen Obama-Administration verstärkt auf eine Bombardierung
des Irans hinarbeiten, ergänzt durch gezielte Einsätze von Special Forces (Spezialkräften), die unter den
nichtpersischen Minderheiten der Islamischen Republik Aufruhr erzeugen sollen."
Und die anglo-amerikanischen herrschenden Kreise bekommen etwa einen Monat später Schützenhilfe
von einem Rabbi in Israel. Er gehört der Schas-Partei und damit der derzeitigen israelischen Regierung
an.
Unter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,714442,00.html, 29. August 2010, 14:03 Uhr,
findet man: "Israel - Mächtiger Rabbi wünscht allen Palästinensern die 'Pest': Das geistliche Oberhaupt
der orthodoxen Schas-Partei wünscht den Feinden Israels den Tod. 'Mögen alle Palästinenser von
unserer Welt verschwinden', sagte Ovadia Jossef in einem öffentlichen Gebet. 'Möge die Pest sie
befallen'."
Zu den ausgesprochenen Feinden Israels gehört natürlich auch der Iran. So werden die
Wunschvorstellungen des Rabbis auch eine aggressive Iran-Politik begünstigen!
Eine weitere Meldung vom 15.10.2010 unter:
http://rickrozoff.wordpress.com/2010/10/15/new-war-rumors-u-s-plans-to-seize-pakistans-nuclear-
arsenal/ lautet:
"New War Rumors: U.S. Plans To Seize Pakistans Nuclear Arsenal."
(Neue Kriegsgerüchte: Die USA planen, Pakistans Nuklear-Arsenal zu beschlagnahmen).
Diese Meldung bezieht sich ebenfalls nicht unmittelbar auf den Iran, aber mittelbar doch. Können die
USA ihre Machtstellung in der Nähe Afghanistans ausbauen, dann ist das Land ein sicherer
Aufmarschort gegen den Iran. Überhaupt wächst die Macht der USA, wenn sie die Abwehrfähigkeit
anderer (islamischer) Staaten schwächen können, denn daß die USA durch diese Mächte angegriffen
werden, ohne daß die USA einen handfesten Anlaß dazu gibt, ist nicht denkbar. Ein Absatz aus dieser
Meldung lautet:
"'The News International', Pakistans größte Zeitung in englischer Sprache, verbreitete am 13. Oktober
einen Bericht, der aus Auszügen des amerikanischen Journalisten Bob Woodwards aus dem kürzlich
erschienenen Buch 'Obamas Kriege' stammt. Darin wird ausgesagt, daß während eines trilateralen
Treffens zwischen den Präsidenten der USA, Afghanistans und Pakistans am 6. Mai 2009 der
pakistanische Präsident Asif Ali Zardari Washington anklagte (vorwarf), hinter den Taliban-Attacken in
seinem Lande zu stecken, in der Absicht, diese als Vorwand zu benutzen, in Pakistan einzumarschieren
und die (pakistanischen) Kernwaffen zu beschlagnahmen."
Nun sind die meisten Deutschen durch Dauerberieselung geistig darauf festgelegt, solchen Verdacht für
eine Verschwörungstheorie zu halten, ganz besonders dann, wenn sich eine Verbindung nach Israel
zeigt. Aber der pakistanische Präsident wird wohl Anlaß zu solchen Befürchtungen haben. Und wenn
solche Meldungen erst ernstgenommen werden, wenn das Vorausgesagte eingetreten ist, dann ist das
Unheil schwer oder gar nicht mehr wieder rückgängig zu machen. Und wer sich von den
"Westpropagandisten" seinen Geist nicht hat vernebeln lassen, der weiß, welche Gefahr jeder
Machtzuwachs eines Staates ist, der gar nicht so ganz geheim von Israel und dem Weltjudentum
gelenkt wird.
Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 13.11.2010
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de
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Karl-Heinz Heubaum
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Abgeschlossen am 13. Dezember 2010.
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