W I D E R H A L L - Nr. 59
J a n u a r / F e b r u a r ~ 2 0 1 1 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Josef Meinrad Ackermann,
"...einer der herausragensten Juden
auf dem deutschen Finanzsektor..." (*)


(*) = Quelle: "Medienspiegel der Deutschen Botschaft Tel Aviv"
vom 28.Okt.2008,zitiert nach HAARetz (The Marker S.8,Ora Coren)
http://www.tel-aviv.diplo.de/Vertretung/telaviv/de/Medienspiegel
Bild unten: Ackermann in der bekannt-überheblichen Pose vor der
Gerichtsverhandlung beim Mannesmann-Prozeß (Ausriß aus NOZ.)

Ackermanns Deutsche Bank: Jetzt rächen sich die Torheiten.
Ein Hoch auf Josef Ackermann.
Geheimdienste und der Wirtschaftskrieg um den Euro.
Die USA drohte den Chinesen mit Krieg!
Wem kann man noch trauen? Herrn Prof. Hankel?
Ackermann: Vom Dunkelmann zur Lichtgestalt.
Zocken ohne Risiko.
Juden leiden auch unter der Finanzkrise.
"Erinnerungen könnten wach werden" ....
...und das ist der Bundesregierung schlappe 110 Millionen Euro wert.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht:
Die Geschichte vom toten Esel.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Ackermanns Deutsche Bank:
Jetzt rächen sich die Torheiten.


Von F. William Engdahl.

Als die amerikanische Börsenaufsicht SEC, die Securities and Exchange Commission, die Wall-Street-
Großbank Goldman Sachs verklagte, war dies nur die Spitze eines riesigen Eisbergs. Jetzt hat eine
Hypothekenversicherungsgesellschaft in den USA eine der Banken angeklagt, die besonders aggressiv
am Schwindel mit zweitklassigen Hypotheken, den berühmten "suprimes", beteiligt war: die Deutsche
Bank. Und auch dieser Fall ist wohl wieder nur "die Spitze eines noch weit größeren Eisbergs".

Seit dem Moment, als er seinen Posten als Vorsitzender der amerikanisch-schweizerischen Bank Crédit
Suisse aufgegeben hatte und zur Deutschen Bank gewechselt war, hatte der Schweizer Banker Josef
Ackermann systematisch daran gearbeitet, die größte deutsche Bank zu einem Abbild der Wall-Street-
Banken zu machen. Wie es aussieht, ist ihm dies nur allzu gut gelungen.

Der Anlagenversicherer Assured Guarantee Ltd., Eigentümer der Hypothekenversicherung Assured
Guaranty Mortgage lnsurance Company of New York, hat Tochterfirmen der Deutsche Bank AG
wegen der umstrittenen, durch Hypotheken gesicherten Wertpapiere (Mortgage-Backed Securities,
MBS) in Höhe von 312 Millionen Dollar verklagt. Die Versicherung hatte rur die umstrittenen
Anleihen gebürgt, die sie jetzt als "behaftet mit zügellosem Betrug und falschen Darstellungen"
bezeichnet. Assured Guaranty beantragte bei Gericht, die Deutsche Bank zur Rücknahme der Anleihen
zu zwingen, für die der Versicherer bereits fast 60 Millionen Dollar an Verlusten erstattet hat und für
die weitere Schadensansprüche in zweistelliger Millionenhöhe drohen. Die Klage wurde beim Obersten
Gericht des US-Bundesstaats New York gegen Deutsche Bank Structured Products Inc. und ACE
Securities Corp. eingereicht. Der Anleiheversicherer, der von dem Milliardär Wilbur Ross unterstützt
wird, beansprucht sowohl die Erstattung der bereits ausgezahlten Beträge als auch künftiger Verluste.
Es geht also um viel Geld.

Gegenüber der Presse wollte ein Sprecher der Deutschen Bank in New York keinen Kommentar
abgeben.

"Die gesamten Anleihe-Pools, die die Deutsche Bank verbrieft und zu einem erheblichen Teil bei den
Transaktionen geschaffen hat, sind behaftet mit zügellosem Betrug und falschen Darstellungen", erklärt
Assured in der Anzeige bei dem New Yorker Gericht, außerdem habe es bei der Kreditvergabe kein
ordnungsgemäßes Vorgehen gegeben. Weiter heißt es, in mehr als 83 Prozent der nicht bedienten
1.306 Darlehen bei einer der überprüften Transaktionen habe sich ein Widerspruch zu den Angaben
und Garantien der Deutschen Bank gefunden. Einfacher und deutlicher ausgedrückt heißt das: der
Versicherer bezichtigt die Deutsche Bank der Lüge. Bei dem zweiten überprüften Home-Equity-Loan-
Trust-Geschäft habe es laut Assured bei 86 Prozent der 1.774 Darlehen einen Verstoß gegen die
Vereinbarungen gegeben.


DAS WALL-STREET-MODELL: DER SCHUSS GEHT NACH HINTEN LOS.

Nach Angaben von Quellen in der Frankfurter Finanzszene kam Josef Ackermann ursprünglich mit
dem festen Vorsatz zur Deutschen Bank, das traditionsreiche deutsche Bankhaus zu einem
Wettbewerber für die erfolgreichen New Yorker Investmentbanken zu machen.

Das Problem besteht nur darin, daß dieses erfolgreiche "Modell" der Wall Street von Anfang an auf
Schwindel beruhte, wie 2007 beim Ausbruch des US-Finanz-Tsunamis im Zusammenhang mit der
Bündelung und Verbriefung von Tausenden einzelner hochriskanter Hypotheken, die als "sub-prime"
oder zweitklassig bezeichnet wurden, offenkundig wurde. Doch auf dieses Modell für Megaprofite und
Giga-Boni hat Ackermanns Deutsche Bank anscheinend seine Geschäfte begründet.

In den vergangenen Wochen ist in den USA ans Licht gekommen, daß möglicherweise Millionen
Hausbesitzer mit betrügerischen Tricks zur Unterschrift unter Hypothekenverträge gebracht wurden,
deren wahre Kosten man ihnen vorenthielt und die erst einige Jahre später erkennbar wurden, so daß sie
in Zahlungsverzug gerieten. Daraufhin kam und kommt es zur Zwangsvollstreckung, Banken nahmen
und nehmen die Häuser wieder in Besitz. Jetzt laufen also auch Gerichtsverfahren gegen die
angesehene Deutsche Bank.


"DÄMLICHE DEUTSCHE...."

Nach Angaben des Bloomberg-Autors Michael Lewis hat sich die Deutsche Bank unter Ackermanns
Führung über ihre New Yorker Niederlassung bemüht, Goldman Sachs bei der Hypotheken-
Verbriefungs-Bonanza der vergangenen zehn Jahre zu übertrumpfen. Lewis belegt, daß die Deutsche
Bank in New York wissentlich Giftmüll- oder Ramsch-Anleihen auf der Grundlage amerikanischer
Subprime-Hypotheken verkauft hat, vornehmlich an "dämliche deutsche Investoren in Düsseldorf", wie
ein Händler in New York gegenüber Lewis erklärte.

Bei diesen "dämlichen deutschen Investoren in Düsseldorf" handelte es sich, wie sich alsbald
herausstellte, um die IKB, die Tochterbank der staatlichen deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau.
Interessant ist dabei, daß Ackermanns Deutsche Bank angeblich betrügerisch mit "AAA" bewertete
CDO - Collateralized Debt Obligations, zu deutsch schuldenbesicherte Wertpapiere, das sind hoch
riskante, um nicht zu sagen betrügerische, Wall-Street-Hypothekenderivate - an die IKB verkaufte und
das zu einem Zeitpunkt, wo die Deutsche Bank wußte oder hätte wissen müssen, daß die
Hypothekenkrise in den USA jeden Moment ausbrechen konnte. Tatsächlich scheint die Deutsche Bank
ihren Giftmüll bei der IKB abgeladen zu haben. Zur gleichen Zeit, als die Deutsche Bank exotische
immobilienbesicherte amerikanische Wertpapiere an die "dämlichen deutschen Investoren" bei der IKB
verkaufte, ermunterte sie aggressiv andere Wall-Street-Banken und Hedgefonds-Manager dazu, auf den
Crash eben dieser Hypothekenblase zu wetten. Solange alle Beteiligten Gewinne machten, hat
anscheinend niemand in der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt eingegriffen.

Ackermann setzte dem Ganzen die Krone auf, als er am 27. Juli 2007 dem Chef der Deutschen
Bankenaufsicht BaFin, Jochen Sanio, eine persönliche Nachricht zukommen ließ, die IKB sitze auf
einem Berg toxischer Anlagen und könne in eine Schieflage geraten. Ackermann ging sogar vor die
Presse und gab zu, er habe gewußt, daß die Deutsche Bank die toxischen Finanzpapiere an die IKB
verkauft hatte.

Diese Ankündigung durch Ackermann gilt als Auslöser dafür, daß die IKB an den Rand des Bankrotts
geriet, so daß eine Rettungsaktion mit Steuergeldern in Milliardenhöhe notwendig wurde. Natürlich
ließ sich der wohltätige Herr Ackermann nicht darüber aus, wie hoch der Gewinn der Deutschen Bank
im Falle eines Zusammenbruchs der IKB ausgefallen wäre. Der Zusammenbruch der IKB war, wie ich
in meinem Buch "Der Untergang des Dollar-Imperiums" beschreibe, der Katalysator dafür, daß die
billionenschwere US-europäische Finanzblase platzte. Diese Blase ist allerdings bis heute nicht
beseitigt.

Bemerkenswert ist weiterhin, daß die Deutsche Bank zwei Tage, nachdem die Betrugsanzeige bei dem
New Yorker Gericht eingereicht wurde, ankündigte, sie habe in den ersten neun Monaten 2010 mehr
Geld für die Vergütung der Mitarbeiter im Unternehmens- und Investmentgeschäft zurückgelegt als
Goldman Sachs. Die Deutsche Bank könnte damit jedem der 16.194 Mitarbeiter in der Abteilung,
wozu nach Firmenunterlagen auch das Transaktionsgeschäft zählt, einen Bonus in Höhe von 285.352
Euro zahlen. Doch das Geld fließt nur an eine Handvoll von Top-Tradern, deren Boni wahrscheinlich
in zweistelliger Millionenhöhe liegen werden. "Auf dem Markt herrscht noch immer starke
Konkurrenz, Talent hat seinen Wert und seinen Preis, das können wir nicht ignorieren", erklärte Stefan
Krause, Finanzvorstand der Deutschen Bank, laut einem Bericht der Zeitschrift Business Week. "And
the beat goes on, and the beat goes on, on, on ..." wie es in Sony & Chers legendärem Pop-Song hieß.

Quelle: Der freie Mensch, info(A)wk-institut.de

* * *


Ein Hoch auf Josef Ackermann.


Von Beatrix Ullrich.

Der Vorstandschef der sog. Deutschen Bank Josef Ackermann, je nach Standpunkt des Beurteilers
"Lichtgestalt" oder "Finanzmonster", wurde von einer "internationalen Journalistengruppe 20+1" in
Frankfurt zum "europäischen Banker des Jahres 2009" gewählt (Handelsblatt 23.7.2010). In der
Begründung heißt es, er "wird für seine herausragende Arbeit an der Spitze der Deutschen Bank bei der
Bewältigung der Finanzkrise" geehrt. Damit ist Ackermann Nachfolger von Luxemburgs Premier Jean-
Claude Juncker, der den Preis im November 2009 für das Jahr 2008 stellvertretend für die EU-
Finanzminister entgegengenommen hatte. Davor war EZB-Präsident Jean-Claude Trichet ausgezeichnet
worden.

Diese "Group 20+1" ist ein Zusammenschluß von 20 europäischen Wirtschaftsjournalisten am
Finanzstandort Frankfurt und einem Dr. Nader Maleki. "The Group of 20 + 1 wurde von Dr. Maleki
1993 gegründet....". Die Maleki-Group berichtet über sich selbst:

"Die Kernkompetenz des Unternehmens liegt im high-end Konferenzmanagement für die
Finanzindustrie.... Zu den Kunden und Partnern des Unternehmens zählen führende Banken,
Versicherungen, IT-Unternehmen und Beratungshäuser sowie nationale und internationale
Bankenverbände und Regulierungs- und Regierungsbehörden. Die erfolgreiche
Unternehmensgeschichte der Maleki Group ist mit dem Aufstieg des Finanzplatzes Frankfurt eng
verbunden.....".

Unter den Sponsoren der Maleki-Group ist - wie sollte es anders sein - auch die Deutsche Bank zu
finden. Offenbar hat das Unternehmen kein Problem damit, daß Ackermann (lt. Wikipedia seit 2010
im Organisationskomitee der Bilderberg-Konferenzen und Mitglied der Trilateralen Kommission) einer
der Hauptakteure bei der Entstehung und Entwicklung (weit VOR der "Bewältigung") der Finanzkrise
war.

Am 16.11.2010 berichtete die BILD über die Ehrungsveranstaltung im Saal "Harmonie" des
Frankfurter Congress Center. Ackermann erwähnte in seiner Dankesrede,

"die Deutsche Bank sei ohne Staatshilfen ausgekommen, weil sie an ihrer Strategie über viele Jahre
festgehalten habe: 'Für mich persönlich wäre es eine Schande gewesen, Geld vom Steuerzahler nehmen
zu müssen', so Ackermann unter Szenenapplaus."

Insider mögen über soviel "Chuzpe" (*) gegrinst oder den Kopf geschüttelt haben.

*

(*) Quelle: "Medienspiegel der Deutschen Botschaft Tel Aviv" 28.10.2008
http://www.tel-aviv.diplo.de/Vertretung/telaviv/de/Medienspiegel
zitiert aus HAARetz (The Marker S. 8, Ora Coren): "...der Deutsche Bank Chef
Josef Ackermann, einer der herausragendsten Juden auf dem deutschen Finanzsektor...".

Quelle: Der freie Mensch, info(A)wk-institut.de

* * *


Geheimdienste und der Wirtschaftskrieg um den Euro.
Die USA drohte den Chinesen mit Krieg.

Udo Ulfkotte

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit haben anglo-amerikanische Geheimdienste über
Wirtschaftsredakteure in den Medien Einfluß auf den Finanzkrieg genommen. Im Auftrag Washingtons
haben sie den Kurssturz des Euro vorbereitet - zum Wohle des Dollar.
*
Im Februar 2010 hat die spanische Regierung ihren Geheimdienst (Centro Nacional de Inteligencia)
offiziell dazu aufgefordert, angebliche Verschwörungen im Hintergrund der spanischen
Wirtschaftskrise aufzuklären. Madrid wollte wissen, warum bestimmte britische und amerikanische
Journalisten in ihren bei Investoren viel beachteten Kommentaren so extrem negativ über Spanien
berichteten, daß britische und amerikanische Anleger immer schneller ihr Geld abzogen. Die spanische
Tageszeitung EI Pais berichtete darüber am 14. Februar 2010 unter der Überschrift "El CNI investiga
las presiones especulativas sobre Espania". Ins Visier der spanischen Geheimdienstler gerieten
beispielsweise Wirtschaftsredakteure des Londoner Blattes Economist, das für seine engen Kontakte zu
den anglo-amerikanischen Geheimdiensten bekannt ist. In jenen Tagen ereigneten sich Dinge, die in der
Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet blieben - nur die Spanier waren alarmiert.

Der Dollar stand vor dem größten drohenden Wertverlust in seiner Geschichte, weil die Chinesen damit
begannen, amerikanische Staatsanleihen im Wert von mehr als einer Billion Dollar zu verkaufen. Die
Chinesen wollten amerikanische Schrottpapiere loswerden und beispielsweise europäische
Staatsanleihen kaufen. Und dann passierte ein einmaliger Vorgang: Der oberste amerikanische
Geheimdienstchef forderte Peking unmißverständlich dazu auf, den Abstoß amerikanischer
Schrottpapiere sofort einzustellen, andernfalls werde das als ein "Kriegsgrund" angesehen. Die
Amerikaner schickten als Überbringer der Botschaft den Staatssender National Public Radio vor. Dort
verkündete man im Februar 2010, der Verkauf der amerikanischen Anleihen durch die Chinesen werde
in Washington als "Drohung mit einem neuen Pearl Harbour" gewertet - und entsprechend beantwortet.
In der Radiosendung fiel immer wieder der Begriff "financial warfare" (Finanzkrieg), auf den man
entsprechend reagieren werde. Die Chinesen haben dem sich aufbauenden Druck der Amerikaner
nachgegeben und nicht Billionen Dollar amerikanischer Staatsanleihen auf den Markt geworfen,
sondern "nur" ihre Goldbestände aus Depots - etwa in London - abgezogen.


LEHREN AUS DEM JAHRE 1956.

Spätestens da war klar, daß die Amerikaner keine Mittel scheuen würden, um den Wert des Dollar mit
allen Mitteln (auch kriegerischen) zu verteidigen.

Menschen sind vergeßlich. Doch die Fachleute in China wie auch in Spanien erinnerten sich in jenen
Februar-Tagen an eine amerikanische Aktion aus dem Jahre 1956, die an den europäischen
Finanzmärkten längst vergessen scheint oder aber nie zur Kenntnis genommen wurde:

Im Herbst 1956 drohte ein Krieg zwischen Ägypten und der Sowjetunion auf der einen sowie
Frankreich und Großbritannien auf der anderen Seite. Ägypten hatte den Suez-Kanal, der einer
französisch-britischen Aktiengesellschaft gehörte, verstaatlicht. Und US-Präsident Dwight D.
Eisenhower wollte vermeiden, daß die USA in diesen Krieg hineingezogen wurden. Als London
seinem Druck nicht nachgeben wollte, da drohte er den Briten einen verheerenden Finanzkrieg an. Die
amerikanische Regierung wollte für den Fall militärischer Schritte der Briten am Suez-Kanal auf einen
Schlag alle britischen Devisenbestände und Staatsanleihen, die es in amerikanischen Beständen gab, auf
den Markt werfen. Man muß dazu wissen, daß Washington in jener Zeit weltweit der größte Gläubiger
für das britische Pfund war. Der Verkauf britischer Anleihen hätte das absehbare Ende für das britische
Pfund bedeutet. Die Briten haben nur unter diesem enormen Druck den Rückzug als Kolonialmacht am
Suez-Kanal angetreten - und künftig den Amerikanern die Vorherrschaft in der ölreichen Nahost-
Region überlassen. Der erste Finanzkrieg unter westlichen Verbündeten nach dem Zweiten Weltkrieg
ist bei westlichen Geheimdiensten daher bis heute unvergessen.


WALL-STREET-BANKER BEI DER CIA.

Nun muß man auch wissen, daß die besten der guten Wall-Street-Banker und Finanzanalysten, die im
Zuge der Wirtschaftskrise 2008 in den USA zunächst arbeitslos wurden, inzwischen längst in Diensten
der amerikanischen Geheimdienste stehen. Seit März 2009 verfassen sie eine kurze Zusammenfassung
für die morgendliche tägliche Unterrichtung des amerikanischen Präsidenten, um diesem die
"richtigen" Entscheidungen im sich abzeichnenden weltweiten Wirtschafts- und Währungskrieg zu
ermöglichen. Ihre Empfehlungen lauten seither: Um den Dollar vorübergehend zu stabilisieren, muß
der Euro weiter geschwächt werden. Und dieses Ziel wurde eben auch mit Hilfe von britischen
Journalisten erreicht, die mit ihren weltweit verbreiteten Wirtschaftsnachrichten enormen Einfluß auf
die internationalen Anleger ausüben. Hinzu kamen jene Ratingagenturen, die ebenfalls engste Kontakte
zu amerikanischen Nachrichtendiensten unterhalten und keineswegs so "neutral" sind, wie es nach
außen erscheint Im Frühjahr 2010 hat die spanische Regierung das alles bemerkt. Auch die
Niederlande, Belgien und Deutschland haben ihre nationalen Geheimdienste seither stärker in die
Aufklärung des Währungskrieges einbezogen. Der Weltbank-Präsident Robert Zoellick hat einmal
davon gesprochen, daß irgendwann ein "finanzieller nuklearer Showdown" zwischen Anglo-
Amerikanern und Kontinentaleuropa stattfinden werde. Der Mann war lange Jahre Professor für
National Security (Nationale Sicherheit) an der militärischen United States Naval Academy. Und er
war Berater von Goldman Sachs.


HINTERMÄNNER IM WEISSEN HAUS.

Die Spanier haben unterdessen begriffen, daß mit Hilfe anglo-amerikanischer Wirtschaftsredakteure ein
bislang nicht gekannter Krieg gegen den Euro geführt wird - gesteuert auch mit Desinformationen aus
dem Weißen Haus. Die europäischen Geheimdienste prognostizieren, daß der von Weltbank-Präsident
Robert Zoellick vorausgesagte "finanzielle nukleare Showdown" zwischen Anglo-Amerikanern und
Kontinentaleuropa derzeit durch die Rettungspakete nur verschoben ist. Am 13. Mai wurde bekannt,
daß amerikanische Geheimdienste den Druck auf Spanien erheblich erhöht hatten: Die führenden
Mitglieder der spanischen Regierung wurden erpreßt. Über Umwege drohten die Amerikaner ihnen
damit, "kompromittierendes Material zu lancieren" - jeder wußte, was gemeint war: die spanischen
Minister würden in ausländischen Medien Berichte über die Besuche bei ihren Mätressen lesen, von
denen ihre Ehefrauen keine Kenntnis hatten. Andere würden über ihre prall gefüllten Auslandskonten
oder bislang in der Öffentlichkeit nicht bekannte Verfehlungen aus ihrer Vergangenheit berichten.
Wenige Stunden nach dieser Drohung rief dann Präsident Obama den spanischen Ministerpräsidenten
Jose Luis Rodriguez Zapatero an. Nur die Londoner Zeitung Daily Mail berichtete, daß Zapatero
gehorchte.

Kopp Spezial 20/10 -

*

Kommentar Beatrix Ullrich: Dieser interessante Artikel stammt aus Mai 2010. Meiner Meinung nach
geht es in diesem vorgeblichen Währungskrieg weder um die USA noch um irgendeine Währung,
sondern der Übersinn dieser Scharmützel ist derselbe, wie der Sinn der Dollardruckerei durch die FED
oder der BRD-Bankenrettungspakete:

Hier sollen mit verschiedenen Methoden möglichst viele Staaten direkt oder
indirekt in eine solch hohe Staatsverschuldung hineingetrieben werden, daß
die Regierungen irgendwann dazu gezwungen sind, alles ~ noch vorhandene
Volksvermögen (staatliches UND privates!) aufzuwenden, um diese
Pseudoschulden zu begleichen!


- Die USA werden durch immer neue Staatsanleihen in Billionenhöhe verschuldet,

- die Chinesen bekommen für ihre Exportgüter "grüne Krätze", die sie krampfhaft versuchen, gegen
Sachwerte einzutauschen bzw. "zu investieren",

- die hoch verschuldeten europäischen Länder müssen immer höhere Zinsen rur weitere Staatsanleihen
aufbringen und

- die finanzstärkeren Euroländer werden gezwungen, diese Staaten mit "Rettungspaketen" zu stützen,
womit sie sich selber tiefer in die Schuldenfalle begeben.

Da kann man nur hoffen, daß den "Eliten" aus den verschiedenen Ländern bald der Kragen platzt und
sie sich zusammenschließen, um dieses Szenario der Goldmans & Co. (der Ackermann & Co - KHH)
doch noch zu Fall zu bringen!

Quelle: Der freie Mensch, info(A)wk-institut.de

* * *

Wem kann man noch trauen? Auch Prof. Hankel
für zweistellige Prozent-Gewinne la Ackermann.


Von Beatrix Ullrich

Bekanntlich hat Professor Wilhelm Hankel zusammen mit den Professoren Schachtschneider, Nölling
und Starbatty sowie dem Manager Spethmann gegen die Griechenland-Hilfe der EU Verfassungsklage
eingereicht. Auf seiner Weltnetzseite
http://www.dr-hankel.de/prof-hankel-uber-die-gefahren-der-krise/
hat Prof. Hankel verschiedene seiner Interviews mit Zeitungen eingestellt, unter anderem mit Focus-
Money, einem Blatt, das auch schon kritische Berichte über den 11. September und den Klima-C02-
Schwindel gebracht hat.

(Gesprächsbeginn)
Focus-Money: Sie halten den Zusammenbruch des Euro für wahrscheinlich?

Wilhelm Hankel: Ich halte die Idee hinter dem Euro nicht für ökonomisch falsch - das wäre verzeihbar -,
sondern für moralisch falsch. Geld ist ein öffentliches Gut und hat nur eine Funktion: dem
Gemeinwohl des eigenen Staates zu dienen. Deswegen ist ein Währungskonkubinat, in dem sich 16
Staaten eine Währung teilen, nicht nur unmoralisch, sondern auch zum Scheitern verurteilt.

Wilhelm Hankel: Die größte Wachstumsindustrie in den angelsächsischen Volkswirtschaften waren in
den letzten Jahren Banken und Versicherungen, also das Finanzsystem. Die großen englischen und US-
Banken dienen aber nicht mehr der Kreditvermittlung, sondern sind Handelshäuser in Wertpapieren,
man kann auch sagen: reine Spekulationsbanken. Ihre Misere hat in den USA Unsummen gefordert.
Ähnliches gilt für England. Das Finanzsystem ist in beiden Ländern der Ruin der Volkswirtschaft.

Focus-Money: Kommen wir nach Deutschland. Die Bundesrepublik steht mit fast zwei Billionen Euro
in der Kreide...

Wilhelm Hankel: Moment! Es ist viel mehr - das vergißt auch der Finanzminister gern. Nimmt man die
bereits gegebenen Sozialstaatsgarantien, die implizite Verschuldung, kommen wir auf fast das
Dreifache...

FoclIs-Money: Dann fragt man sich umso mehr: Können wir das je zurückzahlen?

Wilhelm Hankel: Das steht sowieso nicht im Programm. Es geht darum, ob der künftige Staatskredit
ausreicht, um diese Schulden über längeren Zeitraum zu verteilen, also umzuschulden. Das setzt aber
die Wachstumsfahigkeit der deutschen Wirtschaft voraus, die wir erst herstellen müssen. Bei einer
längerfristigen Rate von zweieinhalb bis drei Prozent ließe sich das Wachstumsproblem noch lösen.
Dann dürfen aber keine weiteren Schulden hinzukommen....

Focus-Money: In unsicheren Zeiten: Wie legen Sie denn Ihr Geld an?

Wilhelm Hankel: Das Unterliegt dem Amts- und Beichtgeheimnis - das würde ich nicht einmal meinem
Beichtvater sagen.
(Ende der Gesprächs-Wiedergabe)

Wo Prof. Hankel "sein Geld arbeiten läßt", wissen wir auch nicht, aber wir haben Grund zu der
Annahme, daß es bei diesem "Verfassungskläger aus moralischen Gründen" mit seiner eigenen Moral
nicht allzu weit her ist. Oder wie sonst soll man sich seine Teilnahme als Hauptdarsteller einer
Veranstaltung erklären, auf der für "zweistellige Vermögenszuwächse" geworben wurde?

Ein Diplomkaufmann aus Köln hat folgendes Einladungsschreiben verschickt:


Zweistellige Ergebnisse sind normal!


Köln, den 14. Oktober 2010

Immobilienkrise, Finanzkrise, Schuldenkrise, Staatenkrise - Wie geht es weiter? Wie schütze ich mein
Vermögen? Wie vergrößere ich mein Vermögen? Zweistellige Ergebnisse sind normal!

Sehr geehrter Herr ...

zweistellige Ergebnisse p. a. bei Unternehmensbeteiligungen aus Ausschüttung und Veräußerungserlös
sind seit 20 und 30 Jahren normal, wenn anlegerorientiert gearbeitet wird. Sollten Sie noch immer
Angebote mit nur einstelligen Ergebnissen erhalten, dann wissen Sie spätestens jetzt, daß dort bereits
andere Hände Beträge in zweistelliger Höhe entnommen haben.

Lassen Sie sich angesichts der gegenwärtigen Situation von einem Profi mit jahrzehntelanger Erfahrung
hinsichtlich des aktuellen wirtschaftlichen Geschehens und dessen weiterer Entwicklung ins Bild
setzen. Lassen Sie sich informieren, wieso zweistellige Eigenkapitalrenditen nicht nur für Banken,
Sparkassen und Unternehmen normal sind, sondern auch für unsere Mandanten.

... Informationsabend mit Herrn Prof. Dr. Wilhelm Hankel...

Herr Professor Hankel war Staatssekretär im Wirtschaftsministerium unter Prof. Dr. Karl Schiller, er
leitete als Präsident die Hessische Landesbank. Er war Professor für Bankbetriebslehre an der
Frankfurter Goethe-Universität. Er ist heute als Berater asiatischer und arabischer Staaten beim Auf-
und Ausbau von deren Wirtschafts- und Finanzsystemen gefragt. Es zeichnet Herrn Professor Hankel
besonders aus, daß er uns die Materie in sehr anschaulicher, gut verständlicher Weise näher bringen
wird....

"Investition in Wissen bringt die höchsten Zinsen". (Benjamin Franklin) Das Motto des Initiators seit
über 20 Jahren: Never lose money! Zweistellige Ergebnisse sind normal! (Ende der Wiedergabe des
Einladungsschreibens. - KHH.)

Ob der Herr Professor bei privaten Anlegern "zweistellige Renditen" la Ackermann wohl als "mit
dem Gemeinwohl" verträglich ansieht? Als Kenner des Geldsystems und auch der Geldschöpfung
sollte er wissen, daß für jede ohne eigene Arbeit erlangte "Rendite" jemand anderes ohne Rendite
arbeiten muß! Ebenso muß er wissen, daß sich auch mit immerwährendem "Wachstum" die
systembedingten Probleme nicht lösen lassen, zumal das Wachstum der Wirtschaft real von den
Arbeitenden geschaffen wird, während der Gewinn daraus für den Schuldendienst und die Zinsen
abgegriffen wird - e i n ~ D a u e r b e t r u g ~ a n ~ a l l e n ~ A r b e i t e n d e n !

Interessant ist auch seine Aussage, daß eine Rückzahlung der Staatsschulden "sowieso nicht im
Programm" steht. Was soll dann die Systempropaganda mit der Schuldenuhr, die unaufhörlich tickt,
und mit unserer Pro-Kopf-Verschuldung, gegen die sich unseres Wissens noch kein Professor
aufgelehnt hat?

Prof. Hankel war auch einer der Redner auf der "Euro-Aktionskonferenz" am 25. September 2010 in
Berlin, die von Jürgen Elsässers "Volksinitiative" (*) veranstaltet wurde. Aus seinen Reden zitiert das
magazin.am-finanzplatz.de Hankel indirekt wir folgt:

Er plädiere für ein modifiziertes Bretton-Woods-System, also für ein "System fester Wechselkurse",
für die Wiedereinrichtung eines "monetären Völkerrechts"! ... Außerdem müsse der US-Dollar als
Leitwährung durch die staatsneutralen und abwertungssicheren Sonderziehungsrechte (SZR) des IWF
ersetzt werden. Mit einem solchen neuen System von Bretton Woods hätten wir ein besseres
Weltwährungssystem als mit dem Goldstandard des 19. Jahrhunderts.

Prof. Hankel wirbt also dafür, daß der IWF als "bekannter Wohltäter der Menschheit", eine Art von
Weltgeld herausgeben soll. Damit dürfte er sich voll auf der plutokratischen Linie bewegen.
*
(*) = Elsässer versteht unter Volk die Masse aller Unterdrückten, "unabhängig von Herkunft, Religion
(??) und Geschlecht (??)".

Quelle: Der freie Mensch, Dez. 2010.

* * *

Seitenbetreiber: Um die ackermannsche "Lichtgestalt" noch heller
erstrahlen zu lassen, dokumentiere ich nun einige Texte aus einer
älteren Ausgabe von "Der freie Mensch", nämlich von Januar/Februar 2009:

*

Ackermann: Vom Dunkelmann zur Lichtgestalt.


Von Beatrix Ullrich

Josef Meinrad Ackermann, geboren 1948 in der Schweiz, hat 1977 zum Thema "Einfluß des Geldes
auf das reale Wirtschaftsgeschehen" zum Dr. oec. promoviert. 1996 verließ er die Credit Suisse und
wurde Vorstandsmitglied der Deutschen Bank. Ab 1998 war er für den Bereich "Globale Unternehmen
und Institutionen" verantwortlich, zu dem neben dem Großkundengeschäft vor allem das Investment
Banking zählte. Seit Mai 2002 ist er Nachfolger von Rolf-E. Breuer als Vorstandsvorsitzender.

"Bereits kurz nach seinem Amtsantritt haftete ihm das Image des eiskalten Kapitalisten an. Das ganze
Land machte sich über ihn her. Ackermann war der Manager, der das deutsche Gerichtssystem angriff.
Der zeitgleich mit einem Milliardengewinn den Abbau von Tausenden Arbeitsplätzen ankündigte. Der
in der Gehaltsliga immer ganz oben stand und öffentlich Brachialrenditen einforderte." (Dieses und
nachfolgende Zitate aus www.ftd.de vom 14.Dez.07.)

Seit der "Mannesmann-Prozeß" mit einer geradezu lächerlichen Strafe für Ackermann endete, arbeitet
er daran, seinen dortigen Auftritt mit dem provokanten Victory-Zeichen vergessen zu machen. Seine
öffentlichen Auftritte läßt er sich von einem ehemaligen Chefredakteur der "Wirtschaftswoche"
publikumswirksam gestalten.

"'Die Offensive war nötig', sagt ein Deutsch-Banker. 'Unser Image in der breiten Bevölkerung in
Deutschland ist viel zu schlecht.' Im Ausland, in London, New York und Tokio genießt Ackermann
schon lange hohes Ansehen und wurde zuletzt mit Ehrungen geradezu überhäuft: Mitte November
erhielt er in New York den 'Global Leadership Award' des American Institute for Contemporary
German Studies. Bei der Verleihung des Preises zählte neben Bundeskanzlerin Angela Merkel auch
US-Präsident George W. Bush zu den Gratulanten.

"Wenige Tage später flog er wieder in die USA, um den Herbert H. Lehman Award des American
Jewish Committee in Empfang zu nehmen. Bei beiden Preisen wurde Ackermanns Rolle bei der Pflege
der deutsch-amerikanischen Beziehungen gewürdigt. (Vielleicht waren eher jüdisch-jüdische
Beziehungen gemeint - KHH.) Überall genießt der Deutsch-Banker Respekt, wird seine Leistung
gewürdigt, steht sein Name für Erfolg. Nur in Deutschland war das lange Zeit nicht so."

Auch wir wollen einmal einige seiner Leistungen würdigen, wobei mal die Handlungen der Person
Ackermann, mal das Wirken der Deutschen Bank, deren Vorstandsvorsitzender er ist, aufgelistet wird.

D i e ~ T o t e n g r ä b e r ~ d e r ~ D e u t s c h l a n d ~ A G .


Im Zuge der feindlichen Übernahme des Traditionsunternehmens Mannesmann AG durch die britische Firma
Vodafone stand Ackermann gemeinsam mit anderen unter dem Verdacht, den Düsseldorfer Konzern im Rahmen
der Übernahme im Februar 2000 durch überhöhte Prämienzahlungen an Esser (obiges Bild links als
Mitangeklagter - KHH.) und weitere Mannesmann-Manager um rund 110 Millionen Mark (ca. 58 Millionen Euro)
geschädigt zu haben. Ackermann war damals neben seinem Posten bei der Deutschen Bank noch im
vierköpfigen Aufsichtsratspräsidium von Mannesmann, das die Prämien beschlossen hatte. Vom Mai 2000
bis Februar 2002 saß er dann (von Juni bis September 2000 zusammen mit Klaus Esser!) im Aufsichtsrat
des Schlachtensiegers Vodafone.

"Esser habe einen deutschen Traditionskonzern ans Ausland verkauft, hielt ihm die Öffentlichkeit vor.
'Totengräber' ('Rheinische Post') schimpften sie ihn. Dabei waren es Mannesmann-Aufsichtsräte, die ihn, als der
Kampf verloren schien, zum Einlenken ermunterten. Wohl auch, weil ihnen der Vodafone-Erfolg gut paßte, als
Beleg für die Reife des deutschen Kapitalmarktes. Empört habe Esser diese 'Polemik'. Hat er die Mannesmann-
Aktionäre nicht um 77 Milliarden Euro reicher gemacht? So viel hatte vor ihm noch keiner geschafft, nicht in
London, nicht in New York." (Manager-Magazin 4-2003)

Der steuerrelevante Höhepunkt dieser Aktion wurde nicht vor Gericht gebracht: Die Mannesmann AG wurde im
Februar 2000 nach monatelanger "Wertsteigerungsphase" vom britischen Mobilfunkunternehmen Vodafone für
knapp 200 Milliarden Euro übernommen. Die Mannesmann-Aktionäre, deren Aktie im Oktober 1999 beim
Aufkommen der Übernahmegerüchte gerade 144 Euro wert waren, erhielten dafür Vodafone-Aktien im
Gegenwert von 353 Euro. Die Aktienbesitzer erzielten eine Steigerung ihres Aktienwertes um fast das
Zweieinhalbfache. Nach dieser "Wertsteigerung" wurde allerdings das ehemalige Mannesmann-Aktienpaket an
eine deutsche Vodafone-Tochter für knapp 147 Milliarden Euro zurückverkauft, was einem Kursverfall auf 309
Euro entsprach. Ein Jahr später findet die deutsche Vodafone GmbH auch diesen gefallenen Kurswert noch immer
überhöhnt und bewertet ihn selbstherrlich mit nur noch 200 Euro. Diesen "Verlust" (der zuvor ein Gewinn für
Aktionäre und prämienüberschüttete Mannesmann-Manager war) von rd. 50 Milliarden Euro will nun die
Vodafone-Tochter in ihrer Bilanz über Jahre gegen die jeweiligen Gewinne von der Steuer absetzen. Der
Spekulationsgewinn an der Börse wurde also privat einkassiert, der Verlust soll vom deutschen Fiskus
ausgeglichen werden. Die Gesetzeslage ließ diese Privatisierung der Gewinne und die Sozialisierung der Verluste
offenbar zu.

"Ein ganz normaler Vorgang" sagte der Sprecher von Vodafone Deutschland.

Auch das damalige Landtagsmitglied von NRW, Dr. jur. Jürgen Rüttgers, CDU (später Ministerpräsident von
NRW - KHH.), fand den Vorgang nicht korrekturbedürftig, sofern alles legal (*) zuginge.

Wie groß nun Ackermanns Strippenzieher-Anteil an dieser Übernahme-Angelegenheit ist, kann nur spekuliert
werden. Zu seiner Rolle als Umwälzer und "Totengräber" sei hier noch aus www.faz.net zitiert:

1.02.2006: "Im Ausland ein Star, in Deutschland ein Buhmann": Vermutlich wird Ackermann für 2005 über einen
Jahresgewinn des Konzerns von 3,6 bis 3,8 Milliarden Euro berichten. Das würde einer Eigenkapitalrendite von
25 Prozent entsprechen - das Ziel, das Ackermann vor Jahren vorgegeben hat. Der Schweizer Manager fährt
damit die Früchte einer weitsichtigen Strategie ein. Dazu hat er mit harter Hand ertragsschwache Geschäftsfelder
verkauft oder eingestellt - wodurch die Zahl der Mitarbeiter des Konzerns um 20.000 auf derzeit etwa 63.000
geschrumpft ist. Zudem hat Ackermann das riesige Beteiligungsportefeuille Zug um Zug verkauft. Weitgehend
unbemerkt hat er dadurch entscheidend zur Auflösung der 'Deutschland AG' beigetragen, die einst die Basis für
die vielkritisierte 'Macht der Banken' war."

18.6.2006, Artikel über eine Biographie Ackermanns: "Heute ist Ackermanns Ansehen für die Ergebnisse der
Deutschen Bank gewiß; seine Rolle als einer der Totengräber der Deutschland AG (unter anderem durch den
Verkauf von Industriebeteiligungen) wird man vielleicht erst später richtig würdigen."


D e r ~ G l o b a l ~ P l a y e r .

Während der nunmehr 12 Jahre (inzwischen 14 Jahre - KHH.) seiner Tätigkeit für die Deutsche Bank wandelte
sich die Bank vom Finanzierer der Deutschland AG zum Global Player und Mitbewerber der weltgrößten
Investmentbanken.

Mannesmann war gestern. Ackermann mutierte inzwischen - propagandistisch geläutert - zum "Vordenker der
Nation" mit guten Kontakten zur BRD-Kanzlerin. Diese neue Rolle ergab sich gerade rechtzeitig zur Finanzkrise,
die dann - alles rein zufällig - durch Ackermann selbst in einem Anfall "patriotischer Pflicht" offenkundig gemacht
wurde. Am 27. Juli 2007 sperrte die Deutsche Bank der Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB die bisherige
Kreditlinie für ihren Fonds Rheinland Funding und zeigte ihren Kunden bei der Finanzaufsicht BaFin an. Später
lobte Ackermann sich, dadurch habe er große Verwerfungen auf dem deutschen Markt verhindert.

Bei der Finanzierung der Risikogeschäfte der IKB-Bank war die Deutsche Bank als Depotbank seit 2002 mit
dabei!


A b z o c k e r ~ v o n ~ G e m e i n d e n ~ u n d ~ U n t e r n e h m e n .

Mindestens seit 2004 ist die Deutsche Bank damit beschäftigt, den klammen Städten und Kommunen der BRD
Zinswetten aufzuschwätzen:

"Immer mehr Kommunen offenbaren, daß sie mit komplizierten Zinsgeschäften Verluste in Millionenhöhe erlitten
haben. Meist hatten sie diese "zinsswaps" mit der Deutschen Bank abgeschlossen. Bei der Stadt Hagen sind
bereits rund 24 Millionen Euro an Verlusten aufgelaufen, in den kommenden drei Jahren könnte der Fehlbetrag bis
auf 51 Millionen Euro steigen. Insgesamt sei den Kommunen wahrscheinlich ein Milliardenschaden entstanden,
schätzt Rainer Elschen, ein Professor an der Universität Duisburg-Essen. Auch Dutzende Mittelständler klagen
über hohe Verluste. Der Deutschen Bank steht nach Angaben von Rechtsanwälten wegen angeblicher
Beratungsfehler nun eine Welle von Schadensersatzklagen ins Haus. Die Bank weist die Vorwürfe zurück."
www.faz.net 31.08.2007.

Auch unsere Nachbarn haben sich auf Spekulationsgeschäfte mit der Deutschen Bank eingelassen. Unter anderem
die Österreichische Bundesbahn, die mit über 40.000 Mitarbeitern und Erlösen von über 6 Mrd. Euro einer der
führenden Konzerne Österreichs ist und sich vollständig in Staatsbesitz befindet.

"In den vergangenen Monaten war durchgesickert, daß die ÖBB im Jahr 2005 mit der Deutschen Bank
sogenannte Credit Default Swaps abgeschlossen hatte. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um ein
Absicherungsgeschäft für hoch riskante, teils ausfallgefährdete Kredite an 205 internationalen Firmen und
Finanzinstitute, die von der Deutschen Bank begeben wurden. Die ÖBB übernehmen für die Kredite die Haftung
und bekommen dafür von der Bank eine Prämie von insgesamt 30 Mio. Euro. Die Kredite laufen bis 2013
beziehungsweise 2015. Da schon einige Kreditnehmer - dabei handelt es sich um die isländischen Banken
Kaupthing, Landsbanki und Glitnir - ausgefallen sind, hat sich der Bahnvorstand nun entschlossen, den Wert des
gesamten Betrags zu berichtigen." www.ftd.de 15.12.2008.


D i e s e ~ " D e u t s c h e " ~ B a n k ~ v e r h ä l t ~ s i c h ~
n i c h t ~ d e u t s c h , ~ s o n d e r n ~ " v e r y ~ b r i t i s h " !

Der aktuellste Hinweis auf Ackermanns krude Gedankenwelt stammt aus der Financial Times Deutschland vom
16.1.2009, die mit Ackermann am Rande seines Neujahrs-Empfangs in Berlin sprach:

"'Die größte Gefahr, die ich sehe, ist ein Wiedererstarken des ökonomischen Nationalismus.' Der Staat als
Anteilseigner von Banken werde bei der Geschäftspolitik auf die Bedürfnisse seiner Volkswirtschaft achten. 'Das
ist nicht gut', so der Konzernchef."

Was gut ist fürs Volk, ist schlecht für die Ackermänner dieser Welt. Aber solange "unsere" Politiker "ihre" neu
erworbenen Banken so führen wie bisher die KfW und Landesbanken, besteht für die Pfründe des Deutsche-Bank-
Chefs keine Gefahr. Für unsere Volkswirtschaft aber wächst die Gefahr mit jedem Tag, den dieses Bankster-
System weiter existiert!
*
(*) = TAZ 9.06.2004: "Im Deutschlandfunk sagte Rüttgers gestern, daß es nicht richtig sei, 'jetzt politisch darüber
nachzudenken, rückwirkend die Steuergesetze zu ändern'. Wenn das gemacht werde, 'dann zerstören wir den
Standort Deutschland', sagte Rüttgers dem Radiosender. In der Frage der Verlustabschreibungen, die Vodafone
wegen des nachträglichen Kursverlustes nach der Mannesmann-Übernahme deutlich machen will, sei es nötig, zu
klären, ob das Vorgehen der Firma legal sei, sagte Rüttgers. 'Was legal ist, das kann man einem Unternehmen
nicht vorwerfen', bestätigte Rüttgers." (dann ist der Gesetzgeber also schuld, der solches Vorgehen legalisiert?
Aber der kann ja wohl aus lauter Konzernstandortsorge nicht anders?)
Quelle: Der freie Mensch, 1-2.2009.

* * *

Zocken ohne Risiko!
Denn das trägt der Steuerzahler.


Von Beatrix Ullrich

Wer den - leider weit verbreiteten und ernsthaft geglaubten - Spruch erfunden hat "Es gibt nichts älteres als die
Zeitung von gestern", dem gebührt der erste Preis im Nebelkerzenwerfen.

In einem fast 6 Jahre alten Artikel (inzwischen 8 Jahre alten Artikel - KHH.) aus dem Handelsblatt(*) wird über
eine Kanzlerrunde berichtet, der damals noch Gerhard Schröder, Hans Eichel und Wolfgang Clement angehörten,
zu der sich die führenden Kräfte der Banken- und Versicherungsbranche hinzugesellten. In dieser illustren Runde
machte der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Josef Ackermann, den Vorschlag zur Gründung einer
Auffanggesellschaft für notleidende Kredite, eine sogenannte Bad Bank. I m ~ F e b r u a r ~ 2 0 0 3 !

Eine solche "Schlecht-Bank" soll dazu dienen,

"Kredite Not leidender Banken zu bündeln, als Wertpapier zu verpacken und wieder zu verkaufen. Zur Entlastung
solle der Staat für die Risiken einstehen und eine Garantie abgeben, hieß es weiter. Die Großbanken und Berlin
sind über die Veröffentlichung massiv verärgert. 'Damit ist der deutschen Finanzindustrie ein Bärendienst erwiesen
worden', kommentierte ein Banker. Das sei eine massive Rufschädigung. Der Sprecher der Kreditanstalt für
Wiederaufbau (KfW), Matthias Fritton, wies Spekulationen, die bundeseigene Bank arbeite am Aufbau einer Bad
Bank, kategorisch zurück: 'Die KfW ist an derartigen Überlegungen nicht beteiligt.' Aus Berlin war zu hören, daß
die Kreditinstitute ihre Probleme selbst schultern müßten. Sie könnten nicht beim Staat abgeladen werden."

Ja, das waren Zeiten, als Ackermanns Supervorschläge noch auf Widerstand stießen. Was wäre wohl geschehen,
wenn man eine solche Auslagerung von Risikokrediten bereits 2003 vorgenommen hätte? Vermutlich säßen die
beteiligten Banken oder aber der Staat/Steuerzahler als Garant heute noch tiefer in der Klemme, denn Auslagern
heißt nicht, daß sie spurlos verschwinden, und Risikoverminderung verführt außerdem zur Unvorsichtigkeit.

Die Deutsche Bank selber wollte damals aber keine Darlehen bei der Auffanggesellschaft unterbringen. Das
erinnert doch sehr an den Rettungspaketvorschlag von 2008, der ebenfalls von Ackermann aufgebracht wurde,
wobei er selbst die Annahme von Staatsgeld für seine Deutsche Bank weit von sich wies. Ackermanns Vorschläge
sind immer nur gut für die anderen.

Der Artikel von 2003 enthält noch einen weiteren interessanten Hinweis auf eine finanztechnische
Weichenstellung:

"Bei der Kanzlerrunde, an der auch KfW-Chef Hans W. Reich teilnahm, wurde nach Informationen des
Handelsblatts unter anderem darüber gesprochen, wie die Verbriefung von Bankkrediten über die KfW rasch
weiterentwickelt werden kann. Durch die Verbriefung können Kredite an Großanleger verkauft und gleichzeitig
die Bankbilanzen entlastet werden. Künftig sollen offenbar mehr Banken in größeren Valumina die KfW-
Verbriefungen in Anspruch nehmen. In einem Gespräch mit dem Handelsblatt hatte Reich bereits angekündigt,
daß der Bund an der Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Verbriefungen arbeitet. Reich sagte:
'Der deutsche Markt wird bald einen weiteren Schritt nach vorne machen können, weil die Bundesregierung die
für diese Transaktionen nötigen Zweckgesellschaften von der Gewerbesteuer befreit.'"

So haben die Genossen der Bosse beizeiten für ein zockerfreundliches Geschäftsklima in der BRD gesorgt. Wer
nahe am Abgrund steht, der sollte sich einen Schritt nach vorn gut überlegen!

Wir machen einen Sprung zum Heiligabend 2008. "Bad-Bank" - gute Idee? kalauert der Kölner Stadtanzeiger und
berichtet über den Vorschlag von Josef Ackermann - von wem auch sonst? -, die faulen Kredite der Banken und
die damit verbundenen "Wert"papiere aus den Bilanzen auszulagern. Diesmal scheinen die anwesenden Vertreter
der Banken diesem Vorschlag zuzustimmen.

"'Wir sehen da jetzt keinen vordringlichen Entscheidungsbedarf', heißt es hingegen bei der Bundesregierung.
Schon jetzt sei es möglich, daß Banken faule Kredite an die SoFFin (Sonderfond Finanzmarktstabilisierung)
verkaufen - dies werde aber bisher nicht genutzt.... Das Grundproblem der Krise werde durch die Auslagerung
nicht gelöst, sondern nur auf den Steuerzahler verschoben."

Natürlich sind solchermaßen ausgelagerte Papiere auch weiterhin ausfall- und wertverlustgefährdet und dieses
Risiko würde alleine die "Schlechte Bank" tragen.

"Um das abzusichern, müßte sie mit ausreichend Eigenkapital ausgestattet werden. Aber von wem, fragen
Finanzexperten."

Garantien reichen da nicht aus. Und in eine solche Lage wollte Ackermann schon die Regierung Schröder
im Jahre 2003 bringen!

*

(*) = Vom 24.02.2003, "Indiskretion nach Spitzentreffen - "Bad Bank" sorgt für Aufregung".

* * *

Juden leiden auch unter der Finanzkrise.


Quelle: "Medienspiegel der Deutschen Botschaft Tel Aviv" 28.10.2008.

http://www.tel-aviv.diplo.de/Vertretung/telaviv/de/Medienspiegel

...Weiterhin bringt HAARetz (The Marker S. 8, Ora Coren) einen Beitrag über die Auswirkungen der Finanzkrise
auf die israelischen Firmen im Ausland. Zu Deutschland heißt es:

"Die israelischen Immobilienfirmen, die von Darlehen deutscher Banken abhängig sind, haben bereits ein
Problem", sagt Stel Pinchasov-Beck, die israelische Wirtschaftsreferentin in Deutschland. "Die Firmen stellen
Projekte ein, wie z.B. Einkaufszentren, denn es ist sehr schwierig, von den Banken Darlehen zu erhalten. Ich höre
dies von vielen israelischen Firmen, die hier tätig sind. Gestern sprach ich mit vier Firmen, drei von ihnen sagten,
es sei nicht sicher, ob sie in Deutschland bleiben werden und sie zögen in Erwägung, ihre Filialen in Deutschland
zu schließen."

Ein weiterer Sektor, der in Deutschland Schaden nimmt, ist der Bau von Hotels. Pinchasov-Beck: "Viele Israelis
investieren in den Bau von Hotels, und dieser Sektor steht in Gefahr, Schaden zu nehmen, dies wegen der
Reduzierung der ausländischen Flüge nach Deutschland. Überhaupt herrscht das Gefühl vor, als werde der
Immobiliensektor in Deutschland in einen Stillstand geraten. Dies schafft Kaufmöglichkeiten für diejenigen, die
nicht von Darlehen abhängig sind."

Auch die Frage der Zusatzleistungen beschäftigt den geschäftlichen Sektor in Deutschland, aber hier, im
Gegensatz zu anderen Ländern, ist bereits eine Entscheidung gefallen. So haben z.B. der Deutsche-Bank-Chef

Josef Ackermann, einer der herausragendsten Juden auf dem deutschen Finanzsektor, sowie das gesamte
Management der Bank bekannt gegeben, sie verzichteten auf ihre Prämien für das Jahr 2008. Stellen in der
Branche erklären, Ackermann müsse sich nun mit seinem Jahresgehalt von 1,2 Millionen Euro "begnügen". (Ende
des Berichts des Medienspiegels der Deutschen Botschaft in Tel Aviv.)

* * *

Alle obigen Texte stammen aus der Zeitschrift "Der freie Mensch", Wilhelm Kammeier Verein e.V., Postfach
450322, D-50878 Köln, info(A)wk-institut.de

Zum Abschluß folgt eine Notiz zu den deutschen Tributzahlungen an die Jewish Claims Conference (JCC) in New
York, anschließend eine m.E. treffende Satire auf unser globales Finanzsystem:


"Erinnerungen könnten wach werden"....
...und das ist der Bundesregierung schlappe 110 Millionen Euro wert.


Wer so blöd ist, dem gehört gleich nochmal eine drübergebraten - das dachte sich offenbar die Jewish Claims
Conference (JCC), die erst unlängst unschöne Schlagzeilen produziert hatte, weil sie rund 42 Millionen Dollar
veruntreut haben soll. Falsche Holocaust-Überlebende sollen zusammen mit JCC~Mitarbeitern Tausende von
gefälschten Entschädigungs-Anträgen eingereicht - und ordentlich abkassiert haben. Das von der lCC verwaltete
Geld stammt, wie bekannt ist, zum Großteil aus deutschen und Schweizer Entschädigungszahlungen.

Doch die bundesdeutschen Sponsoren ficht das Kuddelmuddel bei der lCC offenbar nicht an. Im Gegenteil - die
Bundesregierung verdoppelte jetzt demonstrativ ihre jährlichen Zahlungen auf satte 110 Millionen Euro.
Begründet wurde der Geldsegen mit dem gestiegenen Bedarf für pflegebedürftige Holocaust-Überlebende.

Greg Schneider, Vizepräsident der JCC, wurde rührselig: es sei wichtig, Holocaust-Überlebende in ihren eigenen
vier Wänden pflegen zu können - ein Umzug in ein Altenpflegeheim könne bei den Betroffenen dazu führen, daß
Erinnerungen wach würden, wie sie vor 70 Jahren aus ihren Wohnungen vertrieben und in überfüllte Lager
gesteckt worden seien.

Alles klar. Alterserinnerungen jüdischer Holocaust Überlebender können dem deutschen Steuerzahler gar nicht
teuer genug sein. kr

Quelle: Deutsche Stimme, Postfach 100068, D-01571 Riesa.

* * *

Und nun noch die Satire:

Humor ist, wenn man trotzdem lacht:
Die Geschichte vom toten Esel.


Ein Junge zog aufs Land und kaufte bei einem Bauern einen Esel für 100 Euro. Der Bauer versprach, den Esel am
nächsten Tag vorbeizubringen.

Am folgenden Tag fuhr der Bauer auf den Hof und sagte: "Es tut mir leid, Junge, ich habe schlechte Nachrichten
für Dich. Der Esel ist tot".

Der Junge antwortete: "Also gut, gib mir mein Geld zurück." Der Bauer zuckte mit den Achseln. "Geht nicht. Ich
habe das Geld bereits ausgegeben."

Darauf sagte der Junge: "O.K., dann lade den Esel halt ab." Der alte Bauer fragte: "Was machst Du denn mit
ihm?"

Der Junge antwortete: "Ich werde ihn in einer Lotterie verlosen." Der Bauer sagte: "Quatsch, man kann einen
toten Esel doch nicht verlosen." Der Junge sagte: "Klar, kann ich das. Paß gut auf. Ich sage einfach keinem, daß
der Esel tot ist."

Einen Monat später traf der alte Bauer den Jungen wieder und fragte ihn: "Wie ist denn das mit dem toten Esel
gelaufen?"

Der Junge erklärte ihm: "Ich hab' ihn verlost. Ich habe 500 Lose zu je zwei Euro das Stück verkauft und einen
Gewinn von 998 Euro gemacht, der nicht in den Büchern steht. Der Verlust von 100 Euro für den toten Esel steht
aber drin."

Der Bauer fragte: "Hat sich denn keiner beschwert?" Der Junge antwortete: "Klar, der Typ, der den Esel
gewonnen hat. Also habe ich ihm seine zwei Euro zurückgegeben."

Der Junge trat später in eine demokratische Partei ein und machte in Berlin oder London oder Paris eine steile
Karriere. Der Handel mit toten Eseln ist inzwischen laut EU-Gesetz ausschließlich den Notenbanken vorbehalten.
*
Liebe Freunde, leider ist mir der Autor dieser Zeilen nicht bekannt. Weil die gesamte politische Lage in unserem
Heimatland nicht zum lachen ist - denke ich - in diesen Zeilen wird so viel Abscheuliches mit Humor umschrieben,
daß dies bereits schon einen Hoffnungsschimmer in sich birgt. Horst Zaborowski

Quelle: "Unsere Deutsche Heimat", Bund für Gesamtdeutschland, Postfach 110135, D-40501 Düsseldorf
======================================================
Abgeschlossen am 13. Januar 2011.
======================================================

===================================================================
Vielen Dank für den Besuch der Homepage. Bitte weiterempfehlen und wieder
reinschauen. In unregelmäßigen Abständen kommen neue Beiträge hinzu. Anregungen,
Kritik und Beiträge sind willkommen. Bei Leser-Briefen setze ich die Erlaubnis
zur Veröffentlichung voraus, wenn nichts anderes angegeben wird.
A C H T U N G ! A C H T U N G ! A C H T U N G ! ! Um den Suchrobotern im Netz
das Auffinden von ePost-Adressen möglichst zu erschweren, verwende ich in
allen eBrief-Anschriften anstelle des @ die Zeichenfolge (A)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
D I S T A N Z I E R U N G . Aufgrund bundesdeutscher Justizpraxis können auch
Zitate, sogar welche aus wissenschaftlichen Werken und historischen Dokumenten,
zu einer Strafverfolgung führen, wenn man sich nicht glaubhaft vom Inhalt
distanziert und die Veröffentlichung geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu
stören. Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von solchen Zitaten und
Aussagen, sollten sie in meinen Veröffentlichungen erscheinen. Das gilt für
alle Ausgaben des WIDERHALL. Übertragen gilt dies auch für Links/Verweise auf
andere Internetseiten. Deren Veröffentlichung habe ich rechtlich grundsätzlich
nicht zu vertreten, da ohne Einfluß meinerseits. Ich verweise ausdrücklich
auf den Haftungsausschluss und die Bekanntmachungen gleich am Anfang meiner
Hauptseite hin, gültig für alle von mir veröffentlichten Weltnetz-Seiten.
Viele Grüße von Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de