W I D E R H A L L - Nr. 59
J a n u a r / F e b r u a r ~ 2 0 1 1 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
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Elke Fuchs - Dr. Gundolf Fuchs

Zweiter Teil.

1. DIE GEFAHR POLITRELIGIÖSER LEHREN !
- -Auserwähltheits-Anspruch und Herrenrasse-Vorstellung.
*
2. M U T M A S S L I C H .
- -"Mirco war ein Zufallsopfer", FAZ, 29.01.11. S. 8.
*
3. WO THILO SARRAZIN RECHT HAT.
- -Die zehn Punkte des Ralph Giordano.
*
4. PARALLELJUSTIZ IM DEUTSCHEN RECHTSWESEN?
*
5. KENNT DIE OFFIZIELLE ZERKNIRSCHTHEIT ÜBERHAUPT KEINE GRENZEN?
*
6. DER FALL "WIKILEAKS-ASSANGE" VERSCHLEIERT MEHR, ALS ER AUFKLÄRT!
*
7. "SCHUSS IN DEN RÜCKEN: NOTWEHR?"
- -Leserbrief an eine Tageszeitung.
*
Anhang des Seitenbetreibers mit Kurznachrichten
über Ausländer-Kriminalität.
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1. DIE GEFAHR POLITRELIGIÖSER LEHREN !
- -Auserwähltheits-Anspruch und Herrenrasse-Vorstellung.

In einer Aufnahme von der Prominenten-Diskussionsrunde in der Tutzinger evangelischen Akademie über
die Stellung des Stadtrates zur Ehrung von Elly Ney (dt. Pianisten, 1882-1968) argumentierten die
Prominenten bis auf einen, den früheren bayerischen Kultusminister Dr. Meyer bei der Schuldzuweisung
an Elly Ney für Ihr Verhalten im Dritten Reich mit der EINMALIGKEIT der Nazi-Verbrechen, die einen
Zivilisationsbruch darstellten. Daher dürfte man zur Entschuldigung für die Ehrung von Elly Ney nicht
Vergleiche mit der Ehrung anderer fragwürdiger Persönlichkeiten wie z.B. Napoleon anstellen, wie das Dr.
Meyer tat.

Diese einseitige Sicht wird von den neueren EU-Mitgliedern im Osten und Südosten nicht mehr
mitgetragen. Sie verlangen, daß die "Leugnung" sowjetischer Verbrechen gegen die Menschlichkeit
genauso wie die gegen die Juden verabscheut und unter Strafe gestellt werde.

Die ganze Empörung über den "Zivilisationsbruch" bekommt aber einen beschämenden Anstrich, wenn
man hört, was derzeitige israelische Rabbiner für menschenverachtende Thesen vertreten. In der "Jerusalem
Post" ließ sich der führende Rabbiner Ovadia Yosef über die Bedeutung der Nichtjuden aus:

Der Führer der sephardischen Juden, Ober-Rabbiner Ovadia Yosef, machte in seiner samstäglichen
(Sabbat) Predigt deutlich: "Nichtjuden sind nur auf dieser Welt, um den Juden zu dienen."

Er führt - damit kein Mißverständnis aufkommt - dazu weiter aus:

"Die Gojim (alle Nichtjuden) wurden dazu geboren, um uns zu dienen.
Sie erfüllen keinen anderen Zweck auf dieser Welt, als dem Volk Israel
zu dienen",

sagte er während einer öffentlichen Diskussion, wo es darum ging, welche Arbeiten einem Goj erlaubt
sind, am Sabbat zu verrichten.

QUELLE: http://www.youtube.com/watch?v=cYBsDwjezQI

In dieser Quelle wird die Ansicht vertreten: "'Umgekehrter Antisemitismus' scheint wesentlich ausgeprägter
zu sein und scheint (streng nach dem jüdischen Gesetz) viel fundamentaler zu sein, weiter zu reichen als
die rabiateste Judenfeindschaft von Nichtjuden." Und es wird die Frage angedeutet, warum die Protokolle
der Weisen von Zion denn eine Fälschung sein sollen. Der schlimmste Vorwurf gegen die "Protokolle" ist
doch, daß in Haß erzeugender Weise auf die Behauptung jüdischer Mehrwertigkeit verbunden mit scharfer
Minderbewertung der Nichtjuden hingewiesen wird. Aber gerade diese Gedanken hat der Oberrabbiner
Ovadia Yosef unmißverständlich herausgestellt. Yosef ist auch nicht irgendwer, sondern "gilt als einer der
höchsten jüdischen Autoritäten in Israel als auch innerhalb des organisierten Weltjudentums. Seine Partei
(Schas) ist derzeit in der Regierung vertreten. Seine Äußerungen wurden von Ministerpräsident Benjamin
Netanyahu keinesfalls kritisiert."

Anscheinend werden solche allgemeinen Aussagen von den "Mächtigen" für weniger bedenklich gehalten
als das Bekanntwerden ihrer Umsetzung in das tägliche Leben. Die Gedankenrichtung des Oberrabbiners
Yosef war wohl der Anlaß für den Aufruf, Nichtjuden allgemein und arabische Israeli im besonderen
auszugrenzen.

In der FAZ vom 18.12.2010 erschien darüber der Artikel "Ein Appell gegen jüdische 'Verräter' - Eine
Gruppe von Rabbinern in Israel ruft dazu auf, keine Wohnungen an Araber und andere Nicht-Juden zu
verkaufen oder zu vermieten" - von Hans-Christian Rößler.

Diese Meldung zeigt nämlich deutlich, daß es sich bei den religiösen Vorstellungen nicht um rein geistliche
Dinge handelt, sondern daß sie auch handfest das tägliche Leben beeinflussen sollen. Es heißt zu Beginn:
"JERUSALEM, 17. Dezember. Ein Anruf genügt - dann zeichnet ein Anrufbeantworter anonyme Angaben
zu Namen und Adressen von Juden auf, die an Araber Wohnungen vermieten oder verkaufen. Das Telefon
wurde von einer Organisation namens Lehava eingerichtet, die nach eigenen Angaben gegen die
Assimilation von Juden kämpft. Treffe der Vorwurf zu, so die Organisation, werde man die Namen der
jüdischen Vermieter oder Verkäufer veröffentlichen. Und daß es sich nicht nur um eine Wunschvorstellung
handelt, sondern daß der Vorsatz auch verwirklicht wird, das wird am Beispiel von Eli Tzvieli aus der
nordisraelischen Stadt Safad belegt. Er wurde schon auf ähnliche Weise an den Pranger gestellt. An der
Haustür des 89 Jahre alten Holocaust-Überlebenden brachten radikale Juden vor einiger Zeit Zettel an, auf
denen er als 'Verräter' der jüdischen Religion beschimpft wurde."

Der Aufruf war zunächst von 18 Rabbiner unterzeichnet. Inzwischen haben sich fast 50 weitere Rabbiner
in einem Brief an die Öffentlichkeit gewandt, in dem das Verbot auf alle Nicht-Juden ausgedehnt wurde.
Nach dem erneuten Aufruf, so heißt es, "ließen die Reaktionen nicht lange auf sich warten.
Ministerpräsident Netanjahu stellte klar, die Vorstellungen der Rabbiner seien mit der israelischen
Demokratie unvereinbar. Parlamentspräsident Rivlin sprach von 'törichten' Rabbinern, die sich an der
israelischen Gesellschaft versündigten." Ja, Rivlin wich sogar von dem üblichen zweierlei Maß ab und
wies darauf hin: "Wenn Ähnliches über Juden im Ausland gesagt würde, gäbe es in Israel eine Welle der
Empörung." Auch die Vertreter der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem wiesen den Aufruf der Rabbiner
zurück: "Juden wüßten aus eigener leidvoller Erfahrung, wie es ist, ausgeschlossen und seiner Rechte
beraubt zu werden. Der arabische Knesset-Abgeordnete Tibi bezeichnete die Unterzeichner des Appells als
'Skinhead-Rabbis'." Es bleibt aber nicht nur bei allgemeiner Schelte, sondern es werden auch strafrechtliche
Maßnahmen erwogen. "Der israelische Generalstaatsanwalt läßt juristische Schritte gegen die
Unterzeichner prüfen, die zum Teil städtische Angestellte sind.

Einwände gegen die krasseste "Ungleich-Erklärung" von "allem was Menschenantlitz trägt" "kommen
selbst von nationalreligiösen Rabbinern". Ein Rabbi Haim Druckman versucht zwischen beiden
Richtungen zu vermitteln und schlägt vor, "daß das Verbot nicht für alle Nicht-Juden gelten solle, sondern
nur für diejenigen, 'die Israel hassen'. Die liberalen 'Rabbiner gegen religiöse Diskriminierung' sehen
(dagegen) keinen Raum für Kompromisse. Sie werfen den Unterstützern des Appells vor, 'Gottes Namen
zu entheiligen', und haben schon mehr als 700 Unterschriften gesammelt."

Etwas bestürzt wird dann berichtet: "Doch die Religionsgelehrten, die sich gegen ihre arabischen Mitbürger
wenden, vertreten offenbar keine Minderheitenmeinung. Schon seit einiger Zeit debattiert man in Israel
darüber, was den jüdischen Charakter des Staats ausmacht und welchen Platz die arabische Minderheit
einnehmen soll, die immerhin zwanzig Prozent der Gesamtbevölkerung stellt. In einer Umfrage des
Onlinedienstes Ynet unterstützen 55 Prozent der befragten jüdischen Israelis den Aufruf der Rabbiner,
nicht an Araber oder andere Nicht-Juden zu vermieten."

Mit mehr als 80 Prozent verlangen Israelis, "daß wichtige politische Entscheidungen nur die jüdische
Mehrheit treffen dürfe."

Als Hitler Anfang der 1930er Jahre gegen die Politik der Weimarer Republik zum Zurückdrängen
jüdischen Einflusses in Deutschland aufrief, da schaffte er es noch nicht einmal, 40 Prozent der Deutschen
hinter sich zu ziehen. Von diesen knapp 40 Prozent der Wähler setzten aber viele nicht auf Hitler, weil er
und seine Partei gegen die Juden waren, sondern weil er versprach, die Deutschen aus furchtbarer durch die
Siegermächte des Ersten Weltkriegs erzeugter Verelendung herauszuführen. Und er konnte sein
Versprechen dank unerwarteter Förderer sogar wahrmachen. Man beachte dazu die Beobachtungen des im
NS-Regime verfolgten führenden SPD-Mitglieds Alex Müller. Er bringt seine Verwunderung über die
Hilfestellung, die Hitler erfuhr, wie folgt zum Ausdruck:

"Es war und bleibt auch heute nicht zu fassen, welche Toleranz diese Staaten (die Siegermächte des Ersten
Weltkriegs) plötzlich gegenüber Deutschland entwickelten, als Hitler die Regierungsmacht übernommen
hatte. Dann führt er auf: Austritt Deutschlands aus der internationalen Abrüstungskonferenz und aus dem
Völkerbund, 1935 konnte Hitler ohne Schwierigkeiten die allgemeine Wehrpflicht einführen, und 1935
gelang ihm auch der Abschluß des sogenannten Rhein-Locarno-Paktes. Im März 1936 erfolgte der
Einmarsch deutscher Truppen ins Rheinland. Trotzdem erlebte die Welt im Sommer des gleichen Jahres
die Olympiade in Berlin ... und schließlich, nachdem Hitler 1938 in Österreich einmarschierte, und am 29.
September 1938 der 'Münchner Vertrag' geschlossen wurde, und am 15. März 1939 der 'Einmarsch in die
Tschechoslowakei und die Besetzung Prags' erfolgte, wurden Hitler am 20. April 1939 zu seinem 50.
Geburtstag die Glückwünsche des diplomatischen Korps entgegengebracht.

Wenn die Durchschnittsdeutschen damals, genau wie die heutigen, die Politik hauptsächlich nach
Äußerlichkeiten bewerteten, ob sie für den eigenen Vorteil gut war, konnten sie zu keiner Ablehnung des
NS kommen. Außerdem versteht jedes System, seinen Maßnahmen den Schein des Moralischen zu geben.
Bei den geschilderten Gegebenheiten konnte sich bei der Mehrheit wirklich keine Abwehrhaltung bilden.

Sebastian Haffner, der nun gewiß nicht zu den Verherrlichern des Nationalsozialismus gehört, weist die
Kritik an der Haltung Bevölkerung im Jahre 1936, die den Deutschen pauschal die Schuld für Hitler
aufbürden wollte, in seinem Buch "Anmerkungen zu Hitler" mit folgenden Ausführungen zurück:

"... Aus schreiender Not und Massenelend war ein allgemein bescheiden-behaglicher Wohlstand geworden.
Fast ebenso wichtig: An die Stelle von Ratlosigkeit und Hoffnungslosigkeit waren Zuversicht und
Selbstvertrauen getreten ... (Dieses Wunder) beherrschte in den Jahren 1936 - 1938 die deutsche
Massenstimmung absolut und verwies jeden, der Hitler immer noch ablehnte, in die Rolle eines
querulantischen Nörglers. Der Mann mag seine Fehler haben, aber er hat uns wieder Arbeit und Brot
gegeben. ..."

Wenn es die "Siegermächte" mit Hilfe folgsamer deutscher Erfüllungspolitiker waren, die die unheilvolle
Lage herbeigeführt und Rat- und Hoffnungslosigkeit erzeugt hatten, dann tragen diese doch wohl die
Hauptverantwortung dafür, wenn ein Volk einem Menschen folgt, der den Bürgern Zuversicht und
Selbstvertrauen wiedergibt. Beschert ein System nur Hunger und Arbeitslosigkeit, dann dürfen sich die
Verantwortlichen nicht wundern, wenn die Mehrheit der Bürger den als Hoffnungsträger ansieht, der
wieder Arbeit und Brot verschafft!

Auf den Kollektivschuld-Vorwurf zurückkommend ist festzustellen: Nimmt man die UNO-Charta oder das
bundesrepublikanische Grundgesetz als Beurteilungsmaßstab, und sieht Verstöße dagegen als die
"Kollektivschuld" der betreffenden Bürger an, dann zeigt sich, daß die israelische Bevölkerung prozentual
mehr schuldig ist als die deutsche! Diese Betrachtung soll nicht die Kollektivschuld-These stützen, sondern
gerade zeigen, wie unsinnig es ist, eine solche aufzustellen.

Nicht nachträgliche Schuldzuweisungen an die Bevölkerung führen zur Besserung der Verhältnisse in
dieser Welt, sondern die Warnung vor den - meist religiös oder pseudoreligiös ausgerichteten - Mächten,
die Haß unter den Völkern säen, um anschließend das Bestehen von Völkern als die Hauptursache von
Kriegen hinzustellen. Da es sich um "weltumspannende" Mächte handelt, ist für diese ein Welteinheitsstaat
mit einer zusammengewürfelten, gefügigen und entwurzelten Masse die beste Gesellschaftsform.

Anständige Juden wie einst J. G. Burg und heute Frau Hecht-Galinski und Gilad Atzmon - um nur die
bekanntesten Namen zu nennen - warnen ihre Landsleute vor Schuldverstrickung gegenüber den
Palästinensern. Der Haß auf die Palästinenser trägt, wie oben beschrieben, ganz deutlich religiöse Züge.
Ein "Antisemitismus", der diesen Semitismus ablehnt, darf nicht mit Judenhaß gleichgesetzt werden.

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 31.01.2011.

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2. M U T M A S S L I C H .
- -"Mirco war ein Zufallsopfer", FAZ, 29.01.11. S. 8.

Vielleicht sind Sie überrascht, daß wir uns an dem Begriff "mutmaßlich" bei überführten Verbrechern
stoßen. Die Formulierung soll ja beweisen, wie gerecht die Justiz und die veröffentlichte Meinung sind,
daß sie keine Vorverurteilung vornehmen. In Wirklichkeit offenbart sich darin aber mangelnder Abscheu
vor dem Verbrechen. Es gibt zwar Fälle, in denen ein Mensch freiwillig ein falsches Geständnis abgibt, um
einen anderen Menschen - vor gerechter Strafe! - zu schützen, aber um einen solchen Menschen nicht
falsch zu bewerten, kann man nicht die Vielzahl überführter Verbrecher bis zum Gerichtsspruch vor der
richtigen Bezeichnung schützen.

Die Folge ist zusätzlich, daß mit dem Abstand von der Tat die Bewertung im allgemeinen milder wird, was
sich durch die vielen unverständlich milden Urteile deutlich zeigt. Aus dieser Erkenntnis heraus hat die
Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig das Neuköllner Modell ausgearbeitet und durchgesetzt. Mußte sie
dafür sterben?

Ohne eine deutliche Hebung des Rechtsbewußtseins, das zu zerstören sich die 68er zum Ziel gesetzt hatten,
sind die sittlichen Lebensbedingungen stark gefährdet. Will die Allgemeinheit das wirklich?!

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 30.01.2011.

3. WO THILO SARRAZIN RECHT HAT.
- -Die zehn Punkte des Ralph Giordano.

Ein scharfer Islamkritiker:

Der Jude Ralph Giordano gehört zu den schärfsten Islam-Kritikern in Deutschland. Ihm geht es aber
nicht darum, Deutschland vor dem Einströmen von Fremden zu bewahren, sondern nur eine feindliche
Religion zu bekämpfen, die mit den Juden im Streit liegt. Das konnte man daran erkennen, daß er sich
scharf von der Gruppe "pro Köln" absetzte, obwohl sie stark in die Abwehr der Islamisierung
Deutschlands eingebunden ist. Diese Gruppe war Giordano zu "national".

Das hat aber nichts mit seinen grundsätzlichen Ansichten zur Lage in Deutschland in bezug auf den
Islam zu tun. Dieses Problem hat Giordano in zehn Thesen ausführlich behandelt. Man beachte dabei,
welche Ausdrücke Giordano für Islamselige benutzt. Warnern aus dem nationalen Lager würde es,
wenn sie solche Bezeichnungen verwendeten, als übelste Verunglimpfung und Menschenverachtung
angekreidet. Der Chefredakteur einer Tageszeitung wagte es einmal Begriffe wie "Umarmungsapostel"
zu verwenden und wurde dafür von den "Gutmenschen" heftig angegriffen.

Welt am Sonntag - Autor: Ralph Giordano.

Wo Thilo Sarrazin recht hat.

In Deutschland geben Sozialromantiker und Beschwichtiger den Ton an, sagt Ralph Giordano und stellt
zehn Thesen zur Integrationsdebatte auf.

1. Solange gebildete, berufsintegrierte und akzentfreies Deutsch sprechende Muslima in Talkshows mit
wirklichkeitsfernen Sätzen wie "die Frage der Integration stellt sich gar nicht" so tun, als sei ihr Typ
exemplarisch für die muslimische Minderheit in Deutschland und die Gleichstellung muslimischer
Frauen eben um die Ecke - so lange hat Thilo Sarrazin recht.

2. Solange diese Vorzeige-Muslima sich lieber die Zunge abbeißen würden als einzugehen auf das, was
kritische Muslima so authentisch wie erschütternd berichtet haben über den Alltag der Unterdrückung,
Abschottung und Ausbeutung, der Zwangsehe und Gefangenschaft muslimischer Frauen und Mädchen
bis hin zu der unsäglichen Perversion der "Ehrenmorde" - so lange hat Thilo Sarrazin recht.

3. Solange widerstandslos hingenommen wird, dass Moscheen in Deutschland nach Eroberern der
türkisch-osmanischen Geschichte benannt werden, nach Sultan Selim I. oder, wie im Fall der
sogenannten Fatih-Moscheen, nach Mehmet II., dem Eroberer von Konstantinopel - so lange hat Thilo
Sarrazin recht.

4. Solange höchste türkische Verbandsfunktionäre, wie der Generalsekretär des Zentralrats der
Muslime in Deutschland, Aiman Mayzek, vor laufender Kamera und Millionen Zuschauern erklären
können, Scharia und Grundgesetz seien miteinander vereinbar, ohne sofort des Landes verwiesen zu
werden - so lange hat Thilo Sarrazin recht.

5. Solange rosenkranzartig behauptet wird, der Islam sei eine friedliche Religion, und flapsig
hinweggesehen wird über die zahlreichen Aufrufe des Koran, Ungläubige zu töten, besonders aber
Juden, Juden, Juden - so lange hat Thilo Sarrazin recht.

6. Solange die weitverbreitete Furcht vor schleichender Islamisierung in der Bevölkerung als bloßes
Luftgebilde abgetan wird und nicht als demoskopische Realität ernst genommen - so lange hat Thilo
Sarrazin recht.

7. Solange von hiesigen Verbandsfunktionären und türkischen Politikern penetrant auf Religionsfreiheit
gepocht wird, ohne jede parallele Bemühung um Religionsfreiheit in der Türkei - so lange hat Thilo
Sarrazin recht.

8. Solange nicht offen gesprochen wird über islamische Sitten, Gebräuche und Traditionen, die mit
Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Gleichstellung der Geschlechter und Pluralismus
nicht vereinbar sind - so lange hat Thilo Sarrazin Recht.

9. Solange die großen Themen der Parallelgesellschaften wie Gewaltkultur, überbordender
Nationalismus, offener Fundamentalismus, ausgeprägter Antisemitismus und öffentliches
Siegergebaren mit demografischer Drohung nicht zentrale Punkte des nationalen Diskurses sind - so
lange hat Thilo Sarrazin recht.

10. Solange Deutschlands Sozialromantiker, Gutmenschen vom Dienst, Pauschal-Umarmer und
Beschwichtigungsapostel weiterhin so tun, als sei das Problem Migration/Integration eine
multikulturelle Idylle mit kleinen Schönheitsfehlern, die durch sozialtherapeutische Maßnahmen
behoben werden können - so lange hat Thilo Sarrazin recht.

Postskriptum.

Ein integrationsfördernder Vorschlag: Wenn denn das offene Haar der Frau die männliche Begierde
weckt, wäre es da nicht besser, den Männern Handschellen anzulegen, als den Frauen das Kopftuch zu
verordnen?
*
Es ist nicht klar, ob dieses "Postskriptum" von Giordano stammt oder vom Berichterstatter dazugesetzt
wurde. Die Schlußfolgerung berücksichtigt die unterschiedliche Mentalität so wenig verwandter Völker
wie Nord- und Mitteleuropäer und Orientalen. Wenn bei den letztgenannten die Männer beim Anblick
von Frauenhaar schon von einer schwer zu beherrschende Begierde erfaßt werden, dann ist das
Kopftuchtragen eine sinnvolle Bestimmung. Nur absolute Gleichmacher lassen solche Unterschiede
nicht gelten. Und von diesen verwirrte mitfühlende Menschen stimmen mit in die Verdammung des
Kopftuchtragens ein.

Aus dieser Tatsache kann nur wieder die Lehre gezogen werden, daß das enge Zusammenleben so
verschiedenartig veranlagter Menschen nicht gedeihlich ist. Auf diese Erkenntnis wird man bei so
vielen Anlässen gestoßen, daß man sich fragt: Ist die Mehrheit eigentlich blind? Oder ist sie durch
"Tabus" so verängstigt, daß sie gar nicht mehr zu denken wagt?

Elke und Dr. Gundolf Fuchs

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4. PARALLELJUSTIZ IM DEUTSCHEN RECHTSWESEN?

Aus Großbritannien hört man schon, daß die Scharia von englischen Gerichten hinzugezogen wird,
wenn es um Streitfragen zwischen Muslimen geht. Auch in Deutschland werden bereits Vorstöße
gemacht. Gegen die Berücksichtigung fremder Eigenart wäre weniger einzuwenden, wenn nicht die
religiös und in der Eigenart begründeten Scharia-Gesetze von unserem Rechtsempfinden so stark
abwichen. Diese Tatsache unterstreicht die Erkenntnis, daß es nicht gut ist, so verschieden veranlagte
Menschen in einem Lebensraum zusammenzuführen.

Nun wird in der "Welt am Sonntag" vom 16.01.2011 unter "Für Deutschland und Allah" von einer
anderen Art fremder Justizmethoden berichtet, nämlich von einem "selbsternannten Friedensrichter" in
Berlin, der Streit zwischen "arabischen Clans" schlichten will.

Dieser Friedensrichter, Hassan Ali Allouche, so heißt es, ist ein Gebrauchtwagenhändler und von dem
Gelände, auf dem er "einer der Autohändler ist, werden jede Woche 300, 400 Autos nach Afrika und
auf die arabische Halbinsel überführt, klapprige Modelle mit vielen Kilometern auf dem Tacho, die in
Deutschland keinen Käufer mehr finden." Doch der Libanese, der nach eigenen Angaben "seit mehr als
30 Jahren nicht mehr ohne kugelsichere Weste aus dem Haus geht, hat außerdem noch einen zweiten
Job. Er ist ein selbsternannter Friedensrichter und schlichtet bei Streitigkeiten zwischen arabischen
Clans. Das Amt hat er im Libanon von seinem Vater geerbt, der wiederum übernahm es bereits von
seinem Großvater. So ziemlich jeder Araber in Berlin hat seine Telefonnummer. 'Wenn zwei Araber
sich streiten, holt meistens jeder seine Familie zur Unterstützung für eine Schlägerei', erklärt Allouche.
'Das sei der Zeitpunkt für ihn, sich ins Auto zu setzen und loszufahren. Ich habe schon viele Massaker
verhindert'."

Das hört sich gut an, aber müssen wir solche Verhältnisse in Deutschland dulden? Es gibt aber auch
Händel, bei denen seine Vermittlung fehlschlägt. Wenn er bei seinem Einsatz nichts ausrichten könne,
"rufe er die Polizei". Ob seine Landsleute oder andere Araber wohl Kenntnis davon haben, daß er die
Polizei ruft? Die Polizei zu rufen galt bei den Rockern nicht nur als Verrat an die verhaßte Obrigkeit,
sondern auch als ehrenrührig. Da soll sich zwar etwas geändert haben, aber Fremde aus der Türkei und
dem Nahen Osten haben ihre Landsleute schon öfter gewarnt, keinen "Verrat" zu begehen!

Weiter heißt es: "In Berlin gibt es 20 bis 30 Großfamilien mit jeweils bis zu 500 Mitgliedern. Weitere
leben im Ruhrgebiet, in Bremen und Bremerhaven. Die meisten von ihnen sind libanesische Kurden
aus den Grenzgebieten zwischen Türkei und Syrien. Sie kamen in mehreren Fluchtwellen in den 30er-
und 60er-Jahren in den Libanon. Dort wurden sie größtenteils nicht eingebürgert, sondern erhielten
sogenannte 'Laisser passer'-Papiere (vorläufige Papiere). Damit reisten sie während des Libanonkriegs
in den 70er-Jahren nach Deutschland ein. Ein Jahr nach der Ausreise verloren die Papiere ihre
Gültigkeit. Als Staatsangehörigkeit steht häufig 'ungeklärt' oder 'staatenlos' darin."

Es war schon ein schweres Versäumnis der damaligen Regierung, die Fremden einreisen zu lassen,
ohne sich darum zu kümmern, wie lange die Papiere gültig sind. Vielleicht war das auch Absicht der
Überfremdungsseligen. Zwar gab es noch ein Asyl-Verfahren, aber dabei kann bekanntlich stark
gemauschelt werden: jahrzehntelange Verfahren und danach, wenn es sein muß, Bleiberecht. In dem
Beitrag heißt es weiter:

"Die meisten Asylanträge wurden abgelehnt. Abschieben konnte man aber auch die Schwerkriminellen
unter den Migranten nicht - schließlich müßte dazu gesichert sein, in welches Land die Abschiebung
erfolgen soll. Häufig bekamen die Flüchtlinge eine Duldung, Söhne und Töchter erlangten die deutsche
Staatsangehörigkeit."

Auch diese Regelung war ein Unrecht, das sich in diesem Falle besonders schädlich auswirkte. Nur
Überfremdungsfanatiker können Gesetze erlassen, daß Söhne und Töchter selbst nur von Geduldeten
einen Anspruch auf die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Das Recht, im Einzelfall zu entscheiden,
muß sich die Staatsführung unbedingt vorbehalten. Wie man sieht, bleiben die Heranwachsenden
Mitglieder des Clans und vergrößern die Anzahl der Schwerkriminellen!

Der Berichterstatter, der namentlich nicht genannt wird, fährt fort: "Auch Allouche ist nun bereits seit
14 Jahren deutscher Staatsbürger. 'Ich tue das alles für Deutschland und für Allah', sagt er." Dann folgt
ein Hinweis auf die Jugendrichterin Kirsten Heisig, die - wie bekannt - im Juli 2011 auf merkwürdige
Weise plötzlich tot aufgefunden wurde. Frau Heisig kam, wie es heißt, "zu der Einschätzung, daß die
arabischen Clans ausschließlich nach ihren Gesetzen leben. Die Mütter bekommen 10 bis 15 Kinder
und haben schon Enkelkinder, bevor sie ihr letztes eigenes Kind bekommen. Gelebt wird von
staatlichen Transferleistungen und dem Kindergeld. Der Lebensstil könne als aufwendig bezeichnet
werden. Teure Autos gehören zum Standard, in Strafverfahren werden namhafte Berliner Anwälte
engagiert. 'Wenn die Drogengeschäfte von einem revalisierenden Clan gestört werden, wird das
Problem gelöst, indem man einander tötet oder dies zumindest versucht'."

Eine andere Jugendrichterin, Antje Keune, die auch am Amtsgericht Tiergarten in Berlin tätig ist,
"schüttelt nur den Kopf, wenn sie auf die selbsternannten Schlichter angesprochen wird. Sie hat
erhebliche Bedenken an der Arbeit eines solchen Friedensrichters, sagt Keune. 'Wenn er als Mediator
Täter und Opfer an einen Tisch bringt - gerne. Aber er kann nicht Straftaten klären, ohne daß sie vor
Gericht landen. Das ist Selbstjustiz und trägt zur Entstehung von Parallelgesesellschaften bei.
Migranten müssen unsere Regeln akzeptieren und nicht ihre eigenen mitbringen'."

Es ist sehr richtig, daß Selbstjustiz nicht geduldet wird, zumal ein Konkurrenzkampf um Anteile am
illegalen Rauschgifthandel überhaupt nichts mit dem Recht zu tun hat. Und der Schlichter ist auch kein
Gott, der Streit in eigener Machtvollkommenheit schlichten kann. Also ist der Willkür Tür und Tor
geöffnet. Das Schlichteramt kann auch daran scheitern, daß er die ihm mehr zusagende Seite
begünstigt.

Allouche, der in erster Ehe mit einer Deutschen verheiratet war und vier Töchter mit ihr hat, hat "elf
Geschwister, acht von ihnen leben mit ihren Familien ebenfalls in Berlin." Einer von ihnen wurde
erschossen. "Allouche meint, den Täter genau zu kennen. Es wurde aber nie jemand für die Tat zur
Rechenschaft gezogen." Merkwürdig!

Aus Bremen wurde schon mehrfach berichtet, daß diese Clans die Stadt terrorisieren, aber es geschieht
nichts. Eine Staatsführung, die behauptet, schwerkriminelle Ausländer nicht abschieben zu können und
damit die eigene Bevölkerung vor diesen Verbrecherbanden nicht schützt, ist entweder unfähig oder
selbst verbrecherisch. In beiden Fällen gehören solche Staatsvertreter aus dem Amt und im
letztgenannten Fall vor Gericht wegen Volksverrat!

Aber von solcher Rechtsauffassung ist unser Staat leider weit entfernt!

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 05.02.2011.

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Seitenbetreiber: Die folgenden Schriftsätze
erreichten mich erst nach Fertigstellung der
Weihnachtsausgabe des WIDERHALL. Weil ich sie
für wichtig halte, werden sie hier dokumentiert. KHH.

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5. KENNT DIE OFFIZIELLE ZERKNIRSCHTHEIT ÜBERHAUPT KEINE GRENZEN?

Aufstockung der Zahlungen für pflegebedürftige "Holocaust-Opfer", die von der "Jewish Claims
Conference" gefordert werden.

Unter: "Hilfe: Deutschland verdoppelt Zahlungen für Holocaust-Überlebende" berichtet Focus-Online
am Montag, 06.12.2010, 20:43, über eine deutsche Superleistung an Menschlichkeit. Es könnte sich
allerdings um hochgradige Erpreßbarkeit mit der Holocaustkeule handeln. Der Vortext lautet:

"Nach Angaben der Conference on Jewish Material Claims Against Germany hat Deutschland die Hilfe
für Holocaust-Überlebende, die zu Hause gepflegt werden, verdoppelt. Die Aufstockung der deutschen
Finanzhilfe auf 110 Millionen Euro gibt der jüdischen Organisation Auftrieb, die wegen eines
millionenschweren Betrugsskandals zuletzt für negative Schlagzeilen gesorgt hatte."

Dieser Vortext besagt einmal, daß auch die jüdische "Claims Conference" durch die Veröffentlichung
von betrügerischen Machenschaften "verletzlich" ist. Soweit die gute Nachricht. Aber die schlechte
Nachricht in dieser Meldung ist, daß die bundesdeutsche Regierung dieser Organisation trotz des
millionenschweren Betrugsskandals wieder Auftrieb gibt. Ein Kommentator stellte dazu sehr richtig die
Frage: "Wie kann man nur?" - von Usura.

"Wie kann man einer solchen Organisation, die durch Korruption auffällig geworden ist, noch mehr
Geld zur Verfügung stellen? Einfach unglaublich!"

Die Bundesregierung verdoppelte die Zahlungen, damit pflegebedürftige Holocaust-Überlebende nicht
in einem Altenheim untergebracht werden müßten, was kostengünstiger wäre. Und dann höre man sich
an, mit welcher Begründung die Aufstockung der Zahlungen erfolgt: etreuen zu können, sagte Greg
Schneider, Vizepräsident der Claims Conference. Ein Umzug in ein Altenpflegeheim könne bei den
Betroffenen dazu führen, daß Erinnerungen wach würden, wie sie vor 70 Jahren aus ihren Wohnungen
vertrieben und in überfüllte Lager gesteckt worden seien."

Der Absatz klingt ja ganz rührselig, aber wenn man 66 Jahre Befreiung überlebt hat, dann sind
Gedankenverbindungen zwischen Unterbringung in einem Altenheim und dem Abtransport in ein
Lager doch wohl ebenso hergesucht wie unsinnig. Diese Gedanken stammen sicher noch nicht einmal
von den Hilfsbedürftigen, sondern von den geschäftstüchtigen Sachwaltern, die in ihrer Geldgier sogar
ihre Klienten betrügen. Die Forderungen sind also dreist zu nennen! Und es ist beschämend, daß sich
eine bundesdeutsche Regierung so erpressen läßt und daß es leider Zeitgenossen gibt, die solche
Handlungsweise auch noch als Erfüllung einer menschlichen Pflicht loben.

Außerdem ist die Frage zu stellen, wer sich solche Sorgen um die deutschen Überlebenden der
menschheitsverbrecherischen Vertreibung bzw. der durch brutalste Gewalttaten zu plötzlicher Flucht
Gezwungenen kümmert. Merkwürdigerweise wird in den Fällen zwischen den Menschen
unterschieden, hier zwischen "kollektivschuldigen Deutschen" und den "nicht-kollektivschuldigen
Vertreibern".

Solange das Volk das aber erduldet, kann sich nichts ändern, und die große Presse kann weiter unter
krassem zweierlei Maß in der Wertung uns Deutschen jede - auch finanzielle Last - aufbürden. Je
höher dabei die Schulden steigen, desto schmerzlicher wird das Erwachen sein, wenn keine
Schönfärberei mehr greift.

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 09.12.2010.

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6. DER FALL "WIKILEAKS-ASSANGE" VERSCHLEIERT MEHR, ALS ER AUFKLÄRT!

Die Welt ist schon derart an Lüge und Heuchelei in der Politik gewöhnt, daß Unlogik gar nicht mehr
auffällt. So wird in der Überschrift "WikiLeaks kämpft weiter - Trotz Assanges Verhaftung will die
Plattform weitere Depeschen veröffentlichen" (DLZ, 08.12.10, S. 1), das Weitermachen als etwas
Unerwartetes herausgestellt. Und diese Verwunderung wird im Vorspann noch durch die Frage
bekräftigt: "WikiLeaks ohne Julian Assange - geht das?"

Was hat die Verhaftung eines Menschen wegen Vergewaltigung - ob zu Recht oder nicht spielt dabei
kaum eine Rolle - mit einer Aufdeckung politischer Machenschaften einflußreichster politischer Kreise
zu tun?

"Natürlich ist die Anklage wegen Vergewaltigung nur der Aufhänger, um einen solchen 'Störenfried'
zur Strecke bringen zu können", werden viele Bürger sagen, die sich etwas eingehender mit Politik
beschäftigen. Sie merken aber gar nicht mehr, welche Verlogenheit es bedeutet, ein unerwünschtes,
aber offensichtlich nicht gesetzlich zu verfolgendes Öffentlichmachen von Geheimakten über eine
sachfremde Gesetzesschiene zu verfolgen.

Wer ist nun dieser Herr Assange?

Dazu heißt es: "Assange selbst bezeichnet sich als 'Herz und Seele' der Organisation, als Gründer,
Sprecher und Programmierer." Insofern ist die Verwunderung, daß "weitergekämpft" wird, erklärlich.
Aber Assange müßte schon ein Stümper sein, wenn er vor der Veröffentlichung so gefürchteter
Dokumente nicht Vorsorge getroffen hätte, daß seine Mitarbeiter "Programmiertes" vorliegen haben,
um es ohne seine Hilfe zu veröffentlichen. Und daß Verfolgung zu befürchten ist, erfährt man in einem
Bericht von FTD Mobil, Latest News Börse, Politik, 03.12.2010 "Verschlüsselte Lebensversicherung".

Thomas Immanuel Steinberg zeigt noch weitere Verbindungen des Herrn Assange auf, und zwar unter
der makabren Überschrift:

"Damit wir die Blutsuppe löffeln - WikiLeaks und die Kellner".
(http://www.steinbergrecherche.com/reusa.htm#Blutsuppe)

Er zitiert den WikiLeaks Gründer mit folgender Zielrichtung: "Unser oberstes Ziel sind diese
hochgradig repressiven Regime in China, Rußland und Zentralasien, doch wir erwarten auch, hilfreich
für diejenigen im Westen zu sein, die illegales oder unmoralisches Verhalten in ihren eigenen
Regierungen und Unternehmen aufdecken wollen." Der erste Teil dieser Willensbekundung findet in
der "westlichen Welt" ungeteilten Beifall. Die Kritik an den "eigenen" westlichen Regierungen, wird
manchem nicht gefallen. Kann sie aber wirklich befreiend sein? Schauen wir uns an, mit wem Assange
enger verbunden ist. Steinberg schreibt mit Bezug auf Michel Chossudovsky:

"Als Kellner hat er nicht die halbwegs rebellische Huffington Post, nicht salon.com engagiert, sondern
unter anderem die New York Times, deren Mitarbeiterin Judith Miller mit falschen Berichten über
irakische Massenvernichtungswaffen die US-Mordmaschine für den Überfall auf den Irak 2003
schmierte." Beziehungen bestehen auch zu Nijirah al-Sabah: "Sie berichtete am 10. Oktober 1990 vor
dem US-Kongreß über angebliche irakische Greuel während der Invasion Kuwaits. Sie habe gesehen,
wie irakische Soldaten in ihrem Krankenhaus Säuglinge aus den Brutkästen geholt und sie auf dem
kalten Boden hätten sterben lassen. al-Sabahs Bericht ebnete der Bush-Senior-Regierung den Weg zum
US-Überfall auf den Irak 1991. amnesty international hatte das Greuelmärchen monatelang
wiedererzählt. Vor allem deshalb wurde es geglaubt."

Damit ist zugleich auch die angeblich für Recht und Menschlichkeit eintretende "amnesty international"
gekennzeichnet. Ein solch mutiger, wirklicher Rebell gegen das "Establishment", wie öffentlich der
Eindruck erweckt wird, ist Assange also nicht.

Nun gibt es noch einen weiteren Hinweis, das Assange nicht der mutige Aufklärer ist, wie er nach den
ersten Meldungen erschien. Unter http://www.oliverjanich.de/?p=204 vom 10.12.2010 "Die
Wikileaks-Inszenierung der Neuen Weltordnung: eine logische Analyse macht Oliver Janich darauf
aufnmerksam: Es ist nicht anzunehmen, daß sich unter 250.000 Dokumenten aus Regierungsbehörden
nicht einmal ein einziges findet, wo sich ein Staatsbediensteter kritisch über 9/11 äußert. Wenn man
über gefährliche Machenschaften für die gesamte Menschheit aufklären will, dann gehört dieses Thema
zu den wichtigsten. Aber der Beweis kann noch unmittelbarer geführt werden, denn: Assange selber hat
sich verächtlich über Verschwörungstheorien bezüglich 9/11 geäußert."

Auch die Tatsache, daß ein weltweit Gejagter drohen kann, spricht für mächtige Hinterleute.

"Assange droht seinen Feinden."

"In einem Internet-Chat warnt der per Haftbefehl gesuchte Australier die Gegner von Wikileaks: Selbst
sein Tod könne den Geheimnisverrat im Netz nicht stoppen."

Nach "The Guardian" hat Assange für sich und seine engsten Mitarbeiter gesagt:

"'Wenn uns etwas zustößt, werden die entscheidenden Teile (der US-Diplomaten-Akten) automatisch
veröffentlicht.' Die Sammlung aus 250.000 amerikanischen Depeschen sei verschlüsselt an mehr als
100.000 Menschen gegangen. Zudem hätten diverse Medien Zugriff darauf." Interessant ist es, daß
solche Drohung eine "verschlüsselte Lebensversicherung" genannt wird. Als Erich und Mathilde
Ludendorff während der NS-Zeit einmal von der Post abgeschnitten waren und mit einer Verhaftung
rechnen mußten, haben sie auch verkündet, daß dieser Vorgang im Ausland bekannt sei. In gleicher
Weise, nämlich durch Veröffentlichung, reagierte Erich Ludendorff, als er von einer Loge ein
Todesurteil zugesandt bekam. Nach der Veröffentlichung konnte die Loge nur behaupten, das Urteil sei
nicht echt. Wenn die gewünschte Einschüchterung nicht erreicht wird, ist der Plan geplatzt, denn die
Veröffentlichung einer Drohung ist der beste Schutz. Assange verkündet auch siegesgewiß: "Die
Geschichte wird siegen. ... Die Welt werde zu einem besseren Ort". Zur Frage: "Werden wir
überleben?" meint er: "Das hängt von Ihnen ab." Damit meint er wohl die Leser. Je mehr Menschen
über die Geheimdiplomatie empört sind, desto schwerer sind die Enthüllungen wirkungslos zu machen.
"Assanges Vorsicht scheint zumindest nicht unbegründet zu sein: Unter anderem hatte sich ein
kanadischer Regierungsberater dafür ausgesprochen, ihn zu töten".

Ein "Enthüller" braucht kein Edelmensch zu sein.

Nun braucht jemand, der verbrecherische Machenschaften enthüllt, selbst kein Edelmensch zu sein. Bei
Assange haben wir im Abschnitt "Wer ist Assange" ja bereits einige Fragezeichen gesetzt. Wenn es
stimmt, was in der oben genannten DLZ-Meldung mitgeteilt wird, hat der Herr Assange zumindest
keine guten Umgangsformen. Er soll zu einem skandinavischen Kritiker gesagt haben: "Wenn Du ein
Problem mit mir hast, verpiß dich!"

Wichtiger ist allerdings, wieweit seine Enthüllungen wahr sind. Daß es bei der Geheimdiplomatie
etwas Verbrecherisches zu enthüllen gibt, steht außer Frage. Aber hinter Herrn Assange werden eben
auch Mächtegruppen stehen, die ihrerseits verlogene Politik betreiben wollen oder ein heuchlerisches
Doppelspiel betreiben. So soll die US-Führung nach

http://www.guardian.co.uk/world/2010/dec/05/wikileaks-cables-saudi-terrorist-funding

an der Enthüllung der finanziellen Unterstützung von "Terroristen" durch Saudi Arabien interessiert
gewesen sein. Dazu wird angeführt:

"WikiLeaks cables portray Saudi Arabia as a cash machine for terrorists (WikiLeaks Meldungen
(Depeschen) bezeichnen Saudi-Arabien als eine Zahlungsmaschine für Terroristen)."

Im Text heißt es (übersetzt) US-Außenministerin Hillary Clinton verkündet: "Saudi-Arabien ist die
größte Geldquelle für militante Islamistengruppen wie die afghanischen Taliban und die Lashkar-e-
Taiba in der Welt. Aber die saudische Regierung weigert sich, diesen Geldfluß zu stoppen." Nun ist
die saudi-arabische Regierung eigentlich ein guter Verbündeter der USA in Nahost, - wie an anderer
Stelle noch herausgestellt wird -, dem man nicht gern öffentlich solche Vorwürfe macht, zumal die
Zahlungen nur Zugeständnisse der Regierenden an die Bevölkerung sind, die mit allen bedrängten
Glaubensbrüdern mitfühlt. Aber über inoffizielle Enthüllungen, die man allerdings kaum bestreitet,
kann man unverfänglicher Vorwürfe erheben. Aber nicht nur Saudi-Arabien, sondern auch andere
Staatsführungen in Nahost werden bloßgestellt. Diesmal allerdings in anderer Richtung, nämlich als
Scharfmacher gegen den Iran.

Ein "Internationaler Nachrichtenüberblick: Wikileaks und Iran" vom 30. November 2010 meldet unter:

http://www.hagalil.com/archiv/2010/11/30/iran-66/ (deutschsprachige Juden-Internetseite - KHH.)

"Die arabische Welt ist Veröffentlichungen der Enthüllungsseite WikiLeaks zufolge über das iranische
Atomprogramm offenbar viel besorgter als bislang bekannt. Wie aus den amerikanischen Depeschen
hervorgeht, die seit Montag online sind, drängte der saudische König Abdullah die USA bereits
mehrfach zu einem Angriff, um das Atomprogramm des islamischen Landes zu stoppen. Man müsse
der Schlange den Kopf abschlagen, solange es noch möglich sei, wurde der Monarch zitiert."

Unter der Zwischenüberschrift: "Betretenes Schweigen am Persischen Golf" erfährt man:

"Auch die Golfstaaten verstehen sich nur scheinbar gut mit Teheran. [...] Seit WikiLeaks in der Nacht
zu Montag Dateien mit Diplomatenkorrespondenz ins Internet stellte, herrscht unter den Potentaten am
Golf betretenes Schweigen. Was bisher nur in vertraulichen Runden geäußert wurde, ist jetzt schwarz
auf weiß im Internet nachlesbar. Ungeschminkt spiegeln die Depeschen der US-Botschaften an ihr
Außenministerium in Washington wider, was die meisten Regime im Nahen und Mittleren Osten
wirklich über die Islamische Republik denken."

Wenn die Golfstaaten ein Doppelspiel versuchten, sowohl Verbündete der USA als auch des Iran zu
sein, dann könnte die Kriegspartei in den USA die Enthüllungen sogar veranlaßt haben, damit sich die
Staaten entscheiden müssen. So sieht das auch Teheran und bezeichnet die Enthüllungen als
Zweckpropaganda derer, die sich öffentlich am meisten darüber aufregen.

Die Veröffentlichungen stören Israel offensichtlich nicht.

Weiterhin wird ausgeführt: "Israel sieht sich wegen der Enthüllungen in seinem Standpunkt bestätigt."
Überhaupt tut Israel so, als könnte es selbst nicht in schlechtes Licht kommen, denn es heißt in dem
Beitrag

http://www.jungewelt.de/2010/12-08/008.php

Offensive gegen Teheran - Hintergrund. Über die Wikileaks-Depeschen, die Mainstreammedien und
die Kriegshetze gegen Iran/ Von Knut Mellenthin unter "Beifall aus Israel" u.a.: Premier Netanjahu
"hatte zuvor alle Politiker der Welt aufgerufen, sich an Israel ein Beispiel zu nehmen und in der
Öffentlichkeit nicht anders zu sprechen als hinter verschlossenen Türen. Dann brauche man kein
Dokumentenleck zu fürchten." Dazu der passende Kommentar von Mellenthin: "Ausgerechnet den
israelischen Premier als Beispiel eines Politikers anzuführen, bei dem Worte, Absichten und Taten
übereinstimmen, geht allerdings sehr weit an der Realität vorbei."

Ein gewisser Unterschied zwischen Israel und den anderen Staaten besteht
allerdings dadurch, daß sich Israel wegen der weltumspannenden Macht
seiner Lobby größere Offenheit leisten kann, das auch zu sagen, was es
denkt und auch danach zu handeln. Denn ein Staat, der sich in den mehr
als 60 Jahren seines Bestehens nie um UNO-Resolutionen zu kümmern
brauchte und nie befürchten mußte, daß bei Nichtbeachtung Sanktionen
folgen würden, hat es gar nicht so nötig, viel Geheimhaltung zu betreiben!


Empörung über Enthüllungen erleichtert die Durchführung von Plänen einer stärkeren Zensur des Internets.

F. William Engdahl beleuchtet einen weiteren Gesichtspunkt, weshalb die USA an den Veröffentlichungen zum Teil
interessiert sind. Unter "'WikiLeaks' - eine gefährliche Schwindeloperation der US-Regierung" fragt er: Ist die Aktion
nur ein "Vorwand, um das Internet zu überwachen?" Und er führt aus: "Bei dem ganzen empörten Geschrei über
Wikileaks in Washington wird deutlich, daß der Skandal dazu dient, den langgehegten Plan von Obama und Bush (zu
verwirklichen), das Internet, das bisher noch frei ist, zu überwachen."

Die eigentliche Anklage steht auf ganz schwachen Füßen.

Zum Schluß sei noch einmal auf die sachfremde Anklage gegen Assange zurückgekommen. Dazu findet man den
brisanten Beitrag:
http://www.kopp-online.com/hintergruende/geostrategie/udo-ulfkotte/wikileaks-wie-unter-politischem-druck-aus-
einer-romantischen-sommernacht-mit-julian-assange-fuer-ei.html 08.12.2010

"WikiLeaks: Wie unter politischem Druck aus einer romantischen Sommernacht mit Julian Assange für eine Schwedin
eine 'Vergewaltigung' wurde, Udo Ulfkotte".

Da liest man: "Zeitgleich mit der Hetzjagd auf ihn (Assange) setzte bei Twitter eine geheimnisvolle Löschaktion ein.
Denn dummerweise hatte eine der angeblich von Julian Assange 'vergewaltigten' Frauen sich am Morgen nach der
angeblichen Vergewaltigung per Twitter bei ihm für die romantische Nacht bedankt. Jeder, der wollte, konnte und
sollte da noch an ihrem Glück teilhaben."

Erst Tage später löschte die angeblich vergewaltigte Frau, A. Ardin, eine schwedische Feministin, den Twitter-
Eintrag. Aber Assange und seine Truppe hatten (vorahnend?) aufgepaßt und die Texte heruntergeladen. Und da findet
man u.a.: "Sie ging sehr gern mit WikiLeaks-Gründer Julian Assange auf Parties, jedenfalls im August 2010. Sie war
in ihn verliebt." Über die besagte Nacht vom 14. auf den 15. August 2010, in der die Vergewaltigung stattgefunden
haben soll, schrieb Frau Ardin: "Sitzen draußen um 2 Uhr und frieren kaum, zusammen mit den coolsten und
smartesten Leuten der Welt, einfach wundervoll."

Woher kam aber der Wandel? Die Liebe endete, als sich herausstellte, daß es Assange gleichzeitig mit einer weiteren
Frau hielt. Darin kann eine Frau zweifellos einen Vertrauensbruch sehen, der auch ein schweres Unrecht ist, aber der
Tatbestand einer Vergewaltigung ist wirklich nicht erfüllt. Stellt sich nur die Frage, ob eine der Frauen in die Absicht
eingeweiht war, Assange über die Anklage wegen Vergewaltigung zu Fall zu bringen. Die "Nebenbuhlerin" könnte
sogar auf Assange angesetzt worden sein, um über Eifersuchtsgefühle Frau Ardin zu einer Anklage zu veranlassen. (*)

Die dafür notwendigen Löschaktionen auf dem Twitter waren jedoch gar nicht so leicht zu bewerkstelligen, denn es
wird dargelegt: "Nur eines konnten weder die schwedischen Staatsanwälte noch die beiden Frauen: den Cache im
Internet löschen. Dazu bedurfte es schon einiger höherer Stellen, etwa der Hilfe von Regierungen oder
Geheimdiensten. Wie Sie sehen, ist der tiefe Fall des WikiLeaks-Gründers sehr genau vorbereitet worden. Und man
darf nun gespannt darauf sein, ob es einen politisch korrekten Schauprozeß geben wird."

Noch bedenklicher ist der Europäische "Haftbefehl, mit dem die Schweden Assange jagen ließen", Er hat eine
Besonderheit: Die behauptete Straftat muß nicht nachgewiesen werden, das Vergehen muß auch nicht in allen Ländern
unter Strafe stehen. Er ist das perfekte Instrument, um einen Unschuldigen zu jagen." (*1)

Danach könnte die schwedische Staatsanwaltschaft den wahren Hergang gekannt und aus Politgründen dennoch
Anklage erhoben haben.

Wie bei der Hetze gegen Sarrazin könnten die Angriffe auf den Enthüller Assange von den gleichen Kräften, gesteuert
werden, die - jedenfalls teilweise - Interesse an der Veröffentlichung hatten.

Das Verwirrspiel ist schon gekonnt aufgebaut, aber wenn man die einzelnen Meldungen logisch betrachtet, entwirrt es
sich ziemlich. Es ist ja auch nicht wichtig, daß man jede Einzelabsicht durchschaut, es genügt, wenn man eine wichtige
Zielrichtung erkennt, daß die Meinungsfreiheit weiter eingeschränkt werden soll. Dafür nehmen die Herrschenden
auch einmal schockierende Enthüllungen hin, zumal die Erfahrung lehrt, daß sich kein wirklicher Sturm der
Entrüstung erhebt, der Wandel schaffen könnte.

Dieser Zustand muß sich ändern!
Elke und Dr. Gundolf Fuchs, d. 19.12.2010.
ePost: Gundolf.Fuchs@gmx.de

-

Seitenbetreiber: Eigentlich ist leicht erkennbar, wer die Strippenzieher von WikiLeaks bzw. Herrn Assange sind, wenn
es denn welche gibt. Assange diskreditiert mit seinen Veröffentlichungen so ziemlich alle Staaten, die von Bedeutung
sind, nur Israel nicht und Israel ist bestimmt ein Staat von "höchster Bedeutung", egal wie man diese Bedeutung
einstufen will. - Es folgen noch zwei Anmerkungen, die für einen "Normalo" erschreckend sein dürften:

(*) = Straftat "Vergewaltigung" auf schwedisch: In Schweden muß man Jura studiert haben, um beurteilen zu können,
was eine Vergewaltigung ist. Der Staatsanwalt entscheidet, ob man Opfer einer Vergewaltigung ist. Das was man
landläufig unter "Gewalt" versteht, muß nicht im Spiel sein. Beispiel: einvernehmlicher Sex mit Kondom. Verrutscht
Kondom beim Geschlechtsakt und ist am Ende nicht mehr am Glied, dann ist das eine Vergewaltigung, denn damit
war Frau nicht einverstanden! Genau das passierte dem Herrn Assange. In Schweden kontrollieren Feministinnen die
Justiz - und in Israel die Rassisten. Auch dort muß bei einer Vergewaltigung nicht unbedingt Gewalt und Bedrohung
eine Rolle spielen. Dort ist es eine Vergewaltigung, wenn der Mann eine falsche Identität angibt. Beispiel: eine Israelin
hat willentlich Sex mit einem Palästinenser, der sich als Jude ausgegeben hat. Sie erfährt später, daß er gar kein Jude
ist: Damit war sie nicht einverstanden und der Mann wandert für Jahre ins Gefängnis.

(*1) = Der Europäische Haftbefehl ist unter Rot/Grün (Schröder/Fischer) eingeführt worden mit einer entsprechenden
Brüsseler Richtlinie. Möglicherweise von deutscher Seite angestoßen, zuzutrauen wäre es dem Duo Schröder/Fischer,
das ja auch das berüchtigte Finanzdienstleistungs-Modernisierungsgesetz mit Finanzminister Eichel eingeführt hat, das
auf der einen Seite die Heuschrecken-Raubzüge ermöglichte und auf der anderen Seite den Handel mit
Schrottpapieren in Deutschland erst erlaubte, wodurch viele deutsche Sparer ihr Geld in der Finanzkrise verloren
haben. Zurückkommend auf den Europ. Haftbefehl. Er macht die Auslieferung der eigenen Bürger an andere europ.
Staaten zwingend, auch wenn er für eine Tat ausgestellt wurde, die im eigenen Land gar nicht strafbar ist. Gut, das
mag ein Extremfall sein, aber grundsätzlich ist es nun so, daß die Staatsführung ihre eigenen Bürger nicht mehr vor
ausländischem Zugriff bewahren kann, was vor der Einführung ~ I M M E R ~ die Regel war. Man kann also nun
jederzeit in einem litauischen oder rumänischem Knast landen und zwar ohne jede Vorwarnung und Anhörung.
Näheres im WIDERHALL Nr. 24 und Nr. 27. Direktlinks ganz unten in der Linkliste.

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7. "SCHUSS IN DEN RÜCKEN: NOTWEHR?"
- -Leserbrief an eine Tageszeitung.

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, ... ...

An die Schriftleitung der DLZ
Wulf-Isebrand-Platz 1
25746 Heide

Ihr Bericht "Schuß in den Rücken: Notwehr?"

Sehr geehrte Damen und Herren der Schriftleitung!

Ihr o.g. Bericht stammt von dpa. Im Stil spiegelt er die heutige Gutmenschlichkeit wider, die den Gewaltverbrecher
vor Abwehrhandlungen des Opfers bewahren möchte. Lesen Sie einmal den Bericht bei Welt-Online

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article11650810/Totschlag-oder-Notwehr-Der-Fall-Sittensen.html

dann erkennen Sie, wer die Täter waren. Zum Teil sind es Leute, deren Einbürgerung vor noch gar nicht langer Zeit
wie üblich feierlich begangen wurde. Warum enthält die DLZ-/dpa-Meldung keine Angaben über die Herkunft der
Täter? Befürchten die "Gutmenschen", daß bei Nennung der volklichen Herkunft der Täter ihre Behauptung von den
"Kulturbereicherern" in sich zusammenbricht?

Wenn ein Mensch, der von einer Bande Gewalttätiger angegriffen wird, die ihn mit einer Waffe bedroht, im geeigneten
Augenblick nicht selbst schießen darf, dann wird ihm zugemutet, den Verbrechern gegenüber ganz artig zu sein, ohne
Gewähr, nach vollendetem Raub nicht doch als lästiger Zeuge ermordet zu werden.

Wer die Notwehr in einem solchen Fall in Frage stellt, betreibt Verbrecherschutz-Justiz und soll sich nicht wundern,
wenn er selbst einmal Opfer wird. Auf jeden Fall werden gewalttätige Verbrecher zu Untaten ermuntert, wenn sie
solche Fehlhaltung in der veröffentlichten Meinung finden.

Hoffentlich nimmt die DLZ zu diesem Fall auch noch klärend Stellung.
Mit freundlichen Grüßen

Zu diesem Fall noch einige Zusatzangaben:
Der 77jährige Rentner war auf Krücken nach schwerer Operation noch einmal im Dunkeln zu seinem Hundezwinger in
seinem Garten gegangen, als die fünfköpfige Verbrecherbande ihn von hinten überfiel, ins Haus zerrte, seine
Geldbörse forderte - ihm dabei eine Pistole von hinten an den Kopf haltend. Als sich die Gangster am Geldschrank zu
schaffen machten, wurde die Alarmanlage und bei den Untätern Verwirrung ausgelöst. In dieser Lage konnte der
Überfallene zur eigenen Pistole greifen und schießen. Die Täter waren neben dem erschossenen Albaner ein kurdischer
Iraker, ein Kongolese und zwei "Deutsche" mit Migrationshintergrund (Türken), also alles zugewanderte Fremde!

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Seitenbetreiber: Die weiteren Kurznachrichten sind von mir hinzugefügt - KHH.:

"Deutsche sind Hunde"

Mit einem Plakat, auf dem "Deutsche sind Hunde" stand, provozierte am 15. Januar ein Iraner mit deutschem Paß (39)
in der Göttinger Innenstadt Passanten beim Wochenend-Einkaufsbummel. Als ein 38jähriger ihn darauf ansprach,
schlug ihn der Ausländer zu Boden. Ein 50jähriger und ein 26jähriger, die helfend eingreifen wollten, verletzte der
Iraner mit einem Messer schwer, sie sind aber außer Lebensgefahr. Die Polizei nahm den Messerstecher fest. Der
Arbeitslose ist bereits wegen Beleidigung, Bedrohung und schwerer Körperverletzung mehrfach vorbestraft - jetzt
kam er in Untersuchungshaft. Merke: "Wir können auf kein Talent verzichten..." (Migrationsbeauftragte Maria
Böhmer, CDU)
*

Zigeuner-Diebesbande zerschlagen.

Der Polizei gelang es im Dezember 2010, fünfundzwanzig Mitglieder einer moldawischen Diebesbande festzunehmen,
zwei weitere werden noch mit Haftbefehl gesucht. Rund 150 Einbrüche können den Ausländern nachgewiesen
werden, die Dunkelziffer wird weit höher vermutet. Die Zigeuner, alle im Alter zwischen 19 und 29 Jahren, haben sich
in einer Bande organisiert. Ihre Aufträge erhielten sie direkt aus Moldawien. Ein Großteil der Ausländer hält sich illegal
in der Bundesrepublik Deutschland auf, die restlichen sind den Angaben zufolge Asylbewerber. 18 von ihnen befinden
sich nun in Untersuchungshaft.
*

Prozesse gegen Schleuser.

In Dresden wird sich der seit Dezember 2010 laufende Prozeß gegen eine professionelle Schleuserin voraussichtlich
bis zum Mai hinziehen. Die mutmaßliche Täterin ist eine 45 Jahre alte Vietnamesin, die für jeweils mehrere Tausend
Euro weit über 100 ihrer Landsleute illegal in die Bundesrepublik Deutschland eingeschleust haben soll. Mitangeklagt
sind eine 53jährige Frau und ein 65jähriger Mann, beides ehemalige Mitarbeiter der Dresdner Ausländerbehörde. Sie
sollen gegen umfangreiche Schenkungen und - im Falle des Mannes - auch gegen Sex Dienstvorschriften mißachtet
und zahlreiche Formulare gefälscht haben. - Auch vor dem Landgericht Gera läuft seit sechs Monaten ein Prozeß
gegen Profi-Schleuser. Hauptangeklagter ist hier ein Rechtsanwalt, der gemeinsam mit acht Mittätern, darunter zwei
Mitarbeitern der Ausländerbehörde, Ausländern aus Osteuropa über Scheingesellschaften Aufenthaltsgenehmigungen
verschafft haben soll. Von den illegalen Einwanderern ließ sich der Rechtsanwalt fürstlich entlohnen, allein er
verdiente rund 220.000 Euro, seine Mittäter weitere 51.000. Auf der AB bei Raublingen wurden unterdessen am 7.
Januar 2011 zwei weniger professionelle italienische Schleuser verhaftet, die gerade dabei waren, acht Afghanen
illegal nach Deutschland zu bringen.
*
Quelle: ZUERST! Nr.2/2011, Postf. 100, D-24236 Selent.
*

Geständnis im Prozess um Tod des Nigerianers Okoronkwo.

Im Frankfurter Prozess um den Tod eines Streitschlichters hat der Angeklagte gestanden, den 21-Jährigen erstochen
zu haben. Es habe sich bei der Attacke Anfang Mai 2010 aber um Notwehr gehandelt, sagte der 35-Jährige am
Mittwoch zum Prozessauftakt vor dem Frankfurter Landgericht. Der 21-jährige Emeka Okoronkwo aus Nigeria habe
nach einem Streit auf ihn eingeschlagen. Das Messer habe ursprünglich Okoronkwo gehört und sei während des
Gerangels heruntergefallen. Er habe die Waffe aufgehoben und zugestochen, sagte der Angeklagte. Nach Ansicht der
Anklagevertretung hat Okoronkwo in der Nacht zum 2. Mai vergangenen Jahres im Frankfurter Bahnhofsviertel
versucht, zwei Frauen vor Belästigungen durch den 35-Jährigen zu schützen. (...) "Ich bin doch kein Mörder, wollte
niemanden töten", sagte der Angeklagte mit weinerlicher Stimme zum Vorwurf des Totschlags. Er habe nur seinen
Widersacher abschütteln wollen. Die Staatsanwaltschaft spricht dagegen von einem "gezielten Stich in die
Herzgegend". Aus "Neue Osnabrücker Zeitung" vom 10. Febr. 2011. Seitenbetreiber: Das Opfer wird mit vollem
Namen wiedergegeben, damit der Leser sieht, daß ein Ausländer zu Schaden gekommen ist. Vom Angeklagten, dem
Täter, gibt es nicht ein Zipfelchen einer Beschreibung. Wäre es ein Deutscher würde man vermutlich keine Rücksicht
nehmen. KHH.

*

Täter haben hochwertige BMW im Visier. Gestohlenes Fahrzeug an der A 2 gestoppt.

Auf der Autobahn 2 bei Bielefeld hat die Polizei am Dienstag ~ e r n e u t ~ einen im Landkreis Osnabrück
gestohlenen 5erBMW stoppen können. Wieder konnten die Beamten als Fahrer einen Osteuropäer festnehmen. Nach
Angaben der Polizei häufen sich derzeit im Raum Osnabrück die Diebstähle von hochwertig ausgestatteten BMW-
Fahrzeugen der 5er-Reihe. - In der Nacht zu Dienstag entwendeten Unbekannte an der Elisabeth-Peper-Straße in
Bramsche-Lappenstuhl einen etwa dreieinhalb Jahre alten, allradgetriebenen 530d Touring mit Osnabrücker
Kennzeichen. Um an den Autoschlüssel zu gelangen, waren die Täter zuvor in das Wohnhaus der Besitzer
eingebrochen. Bei der Fahndung nach dem Fahrzeug stoppten Polizisten auf der A2 in Richtung Osten dann einen
entsprechenden schwarzen BMW mit niederländischen Kennzeichen. Diese hatten die Täter offenbar angebracht, um
einer Kontrolle zu entgehen. Die Ordnungshüter bemerkten aber schnell, dass sie das gestohlene Auto vor sich hatten,
und nahmen den 24-jährigen Fahrer aus Osteuropa fest. Er wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einem
Richter am Amtsgericht vorgeführt. Der erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Aus "Bramscher Nachrichten" vom 17.
Februar 2011.

*

Prügelattacke in einem Berliner U-Bahnhof.
Berliner nach Angriffen von ausländischen Jugendlichen im Koma.

dpa BERLIN. Zusammengeschlagen und mit Fußtritten malträtiert, liegt ein 30-jähriger Berliner seit Tagen im Koma.
Vier Jugendliche haben die brutalen Überfalle vom Freitagabend im U-Bahnhof Lichtenberg gestanden, wie der
Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, gestern sagte. Das Quartett war am Dienstag gefasst worden. Drei
Festgenommene sind 17 Jahre alt, einer 14. Sie sollten einem Haftrichter vorgeführt werden. Ermittelt wird gegen sie
wegen versuchten Raubmords und gefährlicher Körperverletzung. - Bei dem Überfall wurde auch ein gleichaltriger
Kollege des Berliner Malers aus Rostock in Mecklenburg-Vorpommern attackiert. Die Polizei war den Tätern anhand
von Videoaufnahmen auf die Spur gekommen. Der Zustand des Handwerkers aus Berlin hatte sich am Sonntag
dramatisch verschlechtert, so dass mit dem Schlimmsten gerechnet wurde. Die Mordkommission wurde eingeschaltet.
- Die Verdächtigen hätten in ihren Vernehmungen eine Tötungsabsicht bestritten, wie Steltner sagte. Die aus Ex-
Jugoslawien, dem Irak und Kenia stammenden Jugendlichen gaben an, sie hätten sich von "Sieg Heil"-Rufen der Maler
provoziert gefühlt. Dies werteten die Ermittler als Schutzbehauptung und "taktische Absprache". Es sei nicht bekannt,
dass die beiden überfallenen Männer zur rechtsextremen Szene gehörten. Der Stadtteil Lichtenberg galt lange als
Hochburg der Neonazis. Die verdächtigen Jugendlichen waren bisher nicht durch Gewalttaten aufgefallen. Die
Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich Täter und Opfer nicht kannten. "Es hätte jeden treffen können", so
Steltner. Aus "Meller Kreisblatt" vom 17. Februar 2011.
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Abgeschlossen am 17. Februar 2011.
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Verweise/Links zum Seitenanfang, zum EU-Haftbefehl u.a.

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