W I D E R H A L L - Nr. 63
J u l i / A u g u s t ~ 2 0 1 1 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
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Elke Fuchs & Dr. Gundolf Fuchs

~ ~ ~ ~ ~ 1 . T e i l ~ ~ ~ ~ ~

1. Der Massenmord eine Auftragsarbeit?! (Erste Kurzbetrachtung)
- -Über den Massenmord in Norwegen gibt es bereits eine Reihe
- -von Hinweisen, daß es sich bei dem "Einzeltäter" um ein fana-
- -tisiertes Werkzeug volksfeindlicher Mächte handelt. In der
- -Berichterstattung überwiegt die Kritik an der Einstellung zu
- -Ausländern, zu Islamisten und zur Überfremdung den Abscheu
- -vor einem Massenmord. Der Fall muß sorgfältig aufgearbeitet werden.
*
2. Immer neue Theorien über den Verursacher von EHEC!
- -Bei der Berichterstattung über EHEC gab es so viele Falschmel-
- -dungen, daß die Glaubwürdigkeit amtlicher Verlautbarungen sehr
- -gering geworden ist.
*
3. Steuersenkungsversprechen und ihr wirklicher Wert.
- -Das Wort Steuersenkung hat einen schönen Klang. Wenn sie aber
- -nur mit Neuverschuldung gewährt werden kann, dann ist sie langfri-
- -stig gesehen ganz klar ein "Minus-Geschäft".
*
4. Die "Rechtsmaßstäbe" liegen absolut und auch relativ falsch.
- -Die gerichtliche Aufarbeitung eines brutalen Raubüberfalls, von einem
- -jugendlichen "Trio" ausgeführt, endet mit einer Bewährungsstrafe und
- -zwei Freisprüchen.
*
5. Ablenkung von einer wichtigen Frage.
- -Wie Kritik an religiös begründetem Überheblichkeitsgebaren als
- -"antisemitisch" hingestellt werden soll.
*
6. Nicht Ursache und Wirkung verwechseln! Noch einmal Gaddafi/Libyen.
*
7. Die Abschaffung der Hauptschule.
- -Der us-amerikanische Publiziste Walter Lippmann (1889-1974) meinte:
- -"Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger Einzug gefunden hat in die
- -Geschichtsbücher der Besiegten und von der nachfolgenden Generation ge-
- -glaubt wird, kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden."
- -Dieser Ausspruch zeigt, daß die Schulpolitik mit der Machtpolitik in enger
- -Verbindung steht. Auch die Ideologie über den Wunschtyp von Menschen hat
- -auf die Gestaltung des Schulunterrichtes einen bedeutenden Einfluß.
*
8. Datenschutz als Verbrecherschutz? Die Gewaltorgien der Linksextremen gegen
- -das Totengedenken für die Opfer des Massenmords in Dresden kurz vor Kriegs-
- -ende sollen vom sächsischen Ministerpräsidenten verharmlost werden.
*
9. Die Selbstmord-Theorie bei Kirsten Heisig ist mehr als wackelig!!
- -Über den mysteriösen Tod der Jugendrichterin Kirsten Heisig ist man ziem-
- -lich schnell zur Tagesordnung übergegangen, nachdem die Amtlichkeit fahr-
- -lässig verkündet hat: Es handelt sich eindeutig um einen Suizid! Wie immer
- -in solchen verdächtigen Fällen, kommt die Angelegenheit nicht zur Ruhe. In
- -der "Welt am Sonntag" erschien nach etwa einem Jahr eine politisch korrekte
- -"Meinungsäußerung" zu diesem Fall, in der allerdings zugegeben wird, daß es
- -manche verdachterregende Unstimmigkeiten gibt.
*
10. Rettung der Atomindustrie durch "Miesmachen" anderer Energiegewinnungsarten!
- - Die Atomindustrie versucht auf allen Wegen, den Betrieb von Kernkraftwerken
- - als unverzichtbar zu erklären. Ein Mittel dazu sind die Klimakonferenzen, mit
- - dem Ziel, den Einsatz von fossilen Brennstoffen stark zu begrenzen. Diese Me-
- - thode hat bisher nur den "Zertifikat-Händlern" Gewinne gebracht.
*
11. Wie eine "Freiheitsmedaille" eine Politikerin versklavt - oder
- - Wie groß ist die Macht des deutschen Volkes? Die Stimmenthaltung Deutschlands
- - bei der Abstimmung über die UNO-Resolution 1973 gegen Libyen war gemessen am
- - sonstigen untertänigen Verhalten gegenüber der US-Führung ungewöhnlich. Der
- - Grund könnte die Ablehnung einer Einmischung in die inneren Angelegenheiten
- - eines anderen Staates gewesen sein. Aber wenn von Washington nachgeholfen wird,
- - kann doch eine Beteiligung durch die Hintertür erreicht werden!
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1. DER MASSENMORD EINE AUFTRAGSARBEIT?! (Erste Kurzbetrachtung.)
- -Über den Massenmord in Norwegen gibt es bereits eine Reihe
- -von Hinweisen, daß es sich bei dem "Einzeltäter" um ein fana-
- -tisiertes Werkzeug volksfeindlicher Mächte handelt. In der
- -Berichterstattung überwiegt die Kritik an der Einstellung zu
- -Ausländern, zu Islamisten und zur Überfremdung den Abscheu
- -vor einem Massenmord. Der Fall muß sorgfältig aufgearbeitet werden.

An verdächtigen Hinweisen sind bisher aufgetaucht:
1. Es gibt ein Bild des Täters mit Freimaurerschurz und die Angabe in einer norwegischen Zeitung, daß der
Täter den dritten Grad einer Johannesloge besitzt. (s. Brief an die DLZ)
2. Das Bestreben, möglichst schnell zur "Normalität" überzugehen (s. die Leserbriefeinsendung)
3. Die Tat sei neun Jahre vorbereitet gewesen.
4. Über 1000 Seiten extremistische Parolen im Internet.
5. Unverständlich später Polizeieinsatz.
6. Ausschluß der Öffentlichkeit bei der Gerichtsverhandlung, aber Meldung, daß der Täter keine Reue
zeigte.

Man meint, etwas Unmenschlicheres, Brutales und Unfaßliches als einen solchen Massenmord könnte es
nicht geben. Aber wenn sich bewahrheitet, daß der Anschlag von "höherer" Stelle geplant oder auch nur
geduldet wurde, dann ist ein Gipfelpunkt an Verkommenheit erreicht, der - wenn solcher
Menschheitsverachtung nicht energisch entgegengetreten wird - das Überleben der Menschheit in Frage
stellt!

Im nachfolgenden Schreiben an die DLZ sind einige Punkte bereits angedeutet. Im Leserbrief wurde nur
ein Punkt behandelt.

Dr. Gundolf Fuchs, d. 25.07.2011.

*

An die Schriftleitung der Dithmarscher Landeszeitung
Wulf-Isebrand-Platz 1
25746 Heide

"Fassungslosigkeit und tiefer Schmerz", DLZ, 25.07.11, S. 4

Sehr geehrte Damen und Herren der DLZ-Schriftleitung!

In Norwegens Hauptstadt Oslo ereignete sich ein entsetzlicher Massenmord. Wenn dieser dazu benutzt
wird, eine volksbewußte Haltung zu rügen und als unmenschlich darzustellen, dann ist das die gleiche
Heuchelei, wie das Einschleusen von V-Männern in nationale Parteien, um diese zu radikalisieren und
dadurch abschreckend zu machen.

(Der Attentäter links mit Freimaurerkluft, rechts in Logen-Gala-Uniform)

Wissen Sie, daß es vom "Attentäter" ein Bild mit Freimaurerschurz gibt (s. oben) und daß die norwegische
Tageszeitung Dagbladet von Breivik meldete, er sei Mitglied der Johannes-Freimaurerloge St. Olaus T.D
Tre Søile, in der er den dritten Grad erworben habe?

Die Freimaurerei ist eine Vereinigung mit ausgesprochen weltbürgerlichen Tendenzen, kann also
niemanden zum Gegner der weltweiten Vermischung machen, die einer ihrer bekannten Vertreter, der
Hochgradfreimaurer Coudenhove-Kalergi anstrebte!

Es besteht daher der dringende Verdacht, daß das Massenverbrechen - wie so manches Kriegsverbrechen
mit noch viel mehr Todesopfern - von Hintergrundmächten veranlaßt wurde.

Einen Satz aus dem o.g. DLZ-Beitrag habe ich zum Anlaß einer Leserbriefeinsendung genommen.

Mit freundlichen Grüßen

Gundolf Fuchs

-

E i n ~ e n t s e t z l i c h e s ~ U n h e i l ~ s c h n e l l ~ v e r d r ä n g e n ?

Die entsetzliche Bluttat in Oslo, über die die DLZ am Sonnabend, 23.07.11, S. 1, unter "Terror erschüttert
Oslo" unterrichtete, hat nicht nur in der norwegischen Öffentlichkeit Entsetzen verbreitet. Sie wird leider
weltweit von Ideologen dazu benutzt, Stimmung gegen eine volksbewußte Einstellung zu machen, obwohl
diese gerade dafür sorgen kann, daß der Rassenhaß vermindert wird. Er wird nämlich vermindert, weil
"Volksbewußtsein" nicht auf ein Volk beschränkt ist, sondern den Wert jeden Volkstums anerkennt und
das Verschwinden eines Volkes aus dieser Vielfalt als Verlust ansieht.

Höchst merkwürdig erscheint die Willensäußerung des norwegischen Außenministers: "So schlimm alles
ist. Wir werden dafür sorgen, daß die Norweger ihren Alltag schnell wiederbekommen." (DLZ, 25.07.11,
S. 4, "Fassungslosigkeit und tiefer Schmerz")

Ob ein erschütterndes Ereignis eintritt, das kann der Einzelmensch meist nicht beeinflussen, aber er kann
dem Unheil einen Sinn geben, indem er über die Ursachen nachdenkt, um dadurch eine Wiederholung
unwahrscheinlicher zu machen.

Wenn ein Regierungsvertreter, der die Toten auch nicht wieder zum Leben erwecken kann, die Norweger
schnell wieder in den Alltag zurückführen will, dann ist das verdächtig. Hat der Politiker Angst, daß sich
die Bevölkerung - aufgewühlt durch den Schrecken - über politische Fehlentwicklungen Gedanken macht,
die zwar keinesfalls die ungeheuerliche Mordtat rechtfertigen, bei deren Beseitigung aber der Anlaß dazu
entfällt.

Jeder soll seine Überzeugung und Meinung haben und sie auch - im Rahmen geltender Gesetze - vertreten.
Wenn aber eine Denk- und Gefühlsrichtung durch eine kleine Minderheit mit Medienmacht verteufelt und
die Mehrheit dadurch verängstigt wird, dann hat das nichts mehr mit freiheitlich-demokratischer
Grundordnung zu tun, dann ist das ein Verstoß gegen die Grundgesetzartikel 4 und 5!

Gundolf Fuchs
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de

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2. IMMER NEUE THEORIEN ÜBER DEN VERURSACHER VON EHEC!

- -Bei der Berichterstattung über EHEC gab es so viele Falschmel-
- -dungen, daß die Glaubwürdigkeit amtlicher Verlautbarungen sehr
- -gering geworden ist.

Besonders unglaubwürdig ist es, wenn es mehr als einen Monat dauert, bevor von ähnlichen Ereignissen
gesprochen wird, die ein Jahr zuvor in einem anderen Land stattgefunden haben sollen.

Die "Dithmarscher Landeszeitung" (DLZ), 25.06.2011, S. 5, meldete "20 neue EHEC-Fälle". In dem
Bericht heißt es u.a.: "Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Kiel wurden bis Freitag 892
Infektionen mit dem gefährlichen Darmkeim und 198 HUS-Fälle in Schleswig-Holstein als bestätigt
gemeldet. Das sind 20 Infektionen mehr als am Mittwoch. Trotz einiger EHEC-Neuinfektionen entspannt
sich im Norden die Lage weiter."

Das soll beruhigend klingen, aber es zeigt, daß die Gefahr noch nicht gebannt und das Thema noch nicht
erledigt ist. Davon sind wohl auch die "Amtlichen" überzeugt. Deshalb wird weiter nach Ursachen
geforscht.

So meldet die DLZ, 01.07.2011, S. 28, unter "EHEC-Spur führt nach Ägypten", daß möglicherweise
"Ägyptische Bockshornkleesamen" die Ursache für die "EHEC-Ausbrüche in Deutschland und Frankreich
seien. Zu diesem Schluß kommen EU-Behörden, die Lieferwege untersucht hatten. Danach scheint es eine
Verbindung zwischen einer ägyptischen Samenlieferung von 2009" - offensichtlich nach Frankreich - "zu
dem EHEC-Ausbruch in Frankreich zu geben. Zudem könnte ein Export von Bockshornkleesamen aus
Ägypten im Jahr 2010" - offensichtlich nach Deutschland - "eine Rolle beim Epidemiebeginn in
Deutschland gespielt haben."

Der Ausbruch erfolgte demnach jeweils im darauffolgenden Jahr, was verständlich ist, da meist nicht die
Samen, sondern die aus der Saat entstandenen Sprossen gegessen werden.

Merkwürdig bleibt die Berichterstattung trotzdem! Bisher hieß es immer, daß sich alle in den
Nachbarländern Erkrankten vorher in Deutschlands Norden aufhielten. Und jetzt wird plötzlich
bekanntgegeben, daß es unabhängig von dieser Epidemie etwa ein Jahr zuvor EHEC-Ausbrüche in
Frankreich gab.

Hat die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit in Frankreich 2010 nicht nachgeforscht, woher die
plötzliche Erkrankung gekommen ist? Oder war das nicht die gleiche Erkrankung, die kürzlich in
Deutschland auftrat? Jedenfalls kann man jetzt nicht einfach in den Raum stellen, daß Sämereien aus
Ägypten die Ursache für die Epidemien in beiden Ländern gewesen sind. Der ägyptische
Landwirtschaftsminister wies auch sofort eine Schuld Ägyptens zurück. Er hielt es für "völlig
ausgeschlossen, daß verseuchte landwirtschaftliche Produkte aus seinem Land Ursache der EHEC-
Ausbrüche in Europa seien." Die spanische Regierung wies auch alle Schuld zurück, als man spanische
Gurken als Verursacher beschuldigte. Diese Beschuldigung wurde dann zwar bald zurückgenommen, aber
für die spanischen Gurkenbauern entstand ein großer Schaden.

Noch merkwürdiger ist, daß man kein Wort davon hörte oder las, daß in Frankreich eine EHEC-
Erkrankung ausgebrochen war. Üblicherweise wird doch, wenn die gleiche Seuche bei uns ausbricht,
darauf verwiesen, daß in Frankreich das gleiche Problem bestand. Dabei wird normalerweise auch gleich
mitgeteilt, was im Nachbarland dagegen getan wurde. Aber in dieser Hinsicht geschah nichts. Das verstärkt
den Verdacht, daß in Deutschland ein Verbrechen geschah, indem das Bakterium von Menschenhand
ausgesetzt wurde oder daß es unabsichtlich aus einem Labor "entwischte". Vor allem wenn man weiß, daß
in Munster ein Militärforschungslabor betrieben wird, in dem mit hochgefährlichen Viren und Bakterien
gearbeitet wird, liegt der Verdacht nahe.

Als Begründung für die Forschungstätigkeit wird angegeben, daß sie notwendig ist, weil deutsche Soldaten
überall in der Welt im Einsatz sind und man Schutzmechanismen entwickeln müsse, falls eine Erkrankung
eintritt. Schutzmechanismen kann man nur erforschen, wenn man die gefährlichen Erreger besitzt. Dazu
gehören auch durch Kreuzung erzeugte Bakterien, die möglicherweise noch gefährlicher sind als die
Einzelbakterien.

Da stellt sich als erstes die Frage: Warum müssen deutsche Soldaten in Ländern, die dem deutschen Volk
nichts getan haben, an der Seite von US-Truppen eingesetzt werden? Diese Völker haben, nebenbei gesagt,
auch den USA nichts getan, aber sie verfügen über wertvolle Bodenschätze, die man sich notfalls
militärisch sichern will!

Keine der von uns angesprochenen Personen wußte, daß es in Munster ein Militärforschungslabor gibt, das
nicht nur in seinem Hochsicherheitslabor Forschungen betreibt, sondern für seine Arbeiten auch externe
Laborräume nutzt.

Befürchtet man, daß sich die Bevölkerung ganz energisch gegen das Aussenden ihrer Söhne und Töchter in
fremde Länder zur Wehr setzt, wenn sie davon erfährt? Solche Kriegseinsätze sind ohnehin nur
verbrecherische Söldnerdienste!

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 04.07.2011.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de

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3. STEUERSENKUNGSVERSPRECHEN UND IHR WIRKLICHER WERT!

- -Das Wort Steuersenkung hat einen schönen Klang. Wenn sie aber
- -nur mit Neuverschuldung gewährt werden kann, dann ist sie langfri-
- -stig gesehen ganz klar ein "Minus-Geschäft".

Und langfristig muß man das Problem betrachten, weil wir inzwischen 50 Jahre mit dauernd steigenden
Schulden leben. Zudem wird auch der Zusammenhang zwischen den Interessen der Hochfinanz und der
Kriegstreiberei am Beispiel Libyen aufgezeigt.

Einen Kommentar in der Dithmarscher Landeszeitung (DLZ), 05.07.11, S. 2, überschrieb der
Chefredakteur Gerhard Wagner "Debatte um Steuersenkungen: Grober Unfug". Dem kann man voll
zustimmen, vor allem wenn man hört, daß dafür eine Neuverschuldung des Staates nötig ist. Er stellt diese
Frage in größeren politischen Zusammenhang und schreibt u.a.:

"Dabei ist es grotesk genug, daß ausgerechnet eine bürgerliche Regierung in sozialdemokratischer Manier
vorgeht. Linksregierungen haben es schon immer unterlassen, in Zeiten wachsender Steuereinnahmen dafür
zu sorgen, die Schulden der Rezession abzubauen. Wie blanker Hohn kommen daher die Einlassungen von
seiten der SPD und der Grünen daher, jetzt die Haushalte zu konsolidieren."

Verwunderlich ist allerdings weder das eine noch das andere Verhalten. Die Opposition fordert gern etwas
Richtiges, um bei den anständigen und denkfähigen Menschen zu "punkten", weil sie weiß, daß sie den
Beweis für ihre Forderungen nicht anzutreten braucht. Die Regierung hofft, mit Steuererniedrigung
ebenfalls für sich werben zu können, denn das bringt für die Begünstigten im Augenblick mehr Euro aufs
Konto oder in den Geldbeutel. Und mit diesem kurzfristigen Geschenk lassen sich nicht nur unbedarfte
Bürger, sondern auch intellektuelle Glücksritter verlocken. (Und täuschen - KHH.)

Besonders geschickt ist es, "Wohltaten" anzukündigen, die erst eineinhalb Jahre danach ihre Wirkung
entfalten sollen. Wer weiß, was bis dahin geschieht? Das "schöne Hoffnungsbild" kann 2013 bereits wieder
zerplatzt sein. Aber auch wenn es Anfang 2013 zur Verwirklichung kommt, kann sich nach der Wahl eine
andere Regierungsgruppe nicht mehr daran gebunden fühlen.

Der wichtigste Grund für die Regierung ist aber, daß sie ihren Herren dadurch gefällt. Die
Regierungsmitglieder selbst trifft eine Fehlplanung kaum, denn "Geldmangel" wird durch Diätenerhöhung
rechtzeitig ausgeglichen.

Wer aber sind die eigentlichen Herren? Horst Seehofer hat das in einer Fernsehsendung mit
Kabarettcharakter auf den Punkt gebracht: "..., daß die Gewählten nichts zu bestimmen haben und die
Bestimmenden nicht gewählt sind". Es muß aber deutlicher gesagt werden: Diese Herren sind die Vertreter
der Hochfinanz, die bereits 1913 auf der Bankenallianz in Paris prahlten:

Überschrift (3)"Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz, öffentlich ihre Gesetze für die Welt zu
diktieren, wie sie es bisher im Verborgenen getan hat ... Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der
Kaiserreiche und Königtümer anzutreten, mit einer Autorität, die sich nicht nur über ein Land, sondern
über den ganzen Erdball erstreckt." ############# (3)

(Zitiert nach "Überstaatliche Machtpolitik im 20. Jahrhundert", S. 211.)

Prahlerisch war die Verkündung zu nennen, weil 1913 noch drei große Monarchien in Europa bestanden:
Deutschland, Österreich und Rußland (prahlerisch? Man hatte gerade zu Weihnachten 1913 die US-
Parlamente übertölpelt, die die bisherige staatliche US-Zentralbank privatisierten, woraus die FED in
vorwiegend jüdischem Besitz kreiert wurde; 'der geplante Krieg' war dann das i-Tüpfelchen für die
Hochfinanz jüdischer Coleur, der Rockefellers, der Baruchs, der Rothschilds und heute der Ackermanns. -
KHH.). Der geplante Krieg ein Jahr später sollte das aber ändern, und er tat es auch.

Inzwischen kann die Macht der Hochfinanz wohl kaum noch jemandem verborgen bleiben, wenn das
ganze Ausmaß von vielen auch immer noch nicht erkannt wird.

Da die Hochfinanz ihr Geld mit der Geldmanipulation verdient, ist sie daran interessiert, daß Kredite
genommen werden. Und je mehr sich Länder der Grenze der Kreditwürdigkeit nähern, desto höher wird
der Zinssatz. Das ist im Völkerleben besonders betrügerisch, denn die Hochfinanz weiß, daß die ihnen
hörigen Politiker in den noch finanzstärkeren Ländern mittels eines Rettungsschirms
Zahlungsschwierigkeiten bei einem Pleitekandidaten mildern.

Auf die Steuergeschenke zurückkommend, wie wäre wohl die Antwort von der Bundesregierung auf den
Vorschlag einer Reihe von Bürgern und Firmen: "Wir verzichten auf Steuersenkung, aber wir möchten den
anteiligen Betrag an der Zinsersparnis ausgezahlt bekommen, um den die Neuverschuldung geringer
ausfallen kann"?

Würde den Bürgern einmal vorgerechnet, in wie vielen Jahren der Zins und Zinseszins auf den geliehenen
Betrag angewachsen ist, dann würde er sich die Augen reiben. Er würde die Behauptungen vom Recht des
Bürgers auf einen bestimmten Lebensstandard, der sich nur durch Kredite schaffen läßt, ganz anders
beurteilen. Besonders wenn die Verschuldung sich bei ständiger Steigerung über 50 Jahre erstreckt.

Der erwähnte Vorschlag würde weder der Hochfinanz noch der Bundesregierung passen, ersterer nicht,
weil dadurch ihre Zinseinnahmen sinken, und letzterer nicht, weil in einer Neuverschuldung viele
Ausgaben versteckt werden können, wofür der Bürger gar nicht gern zahlt, nämlich für Auslandseinsätze
der Bundeswehr, Zahlungen an Israel und für Asylanten. Über den Ausländerzustrom wird kaum noch
geredet. Deren Anzahl erhöht sich aber durch den von westlichen Politikern und Geheimdiensten
entfachten Aufruhr in Nordafrika.

Besonders in Libyen zeigt die Hochfinanz, daß ihr das Wohl der Menschen nichts gilt. Sie finanziert von
ihrem Reichtum den Krieg, auch wenn sie nicht allen Aufwand durch Zinszahlungen zurückbekommt, aber
sie sichert sich damit auf längere Sicht ihre Macht, indem sie das Unabhängigwerden eines Landes von
ihren Krediten verhindert. (Vernichtung der Islamischen Banken, die die Zinslosigkeit zur Grundlage
haben. - KHH.)

Dieser Punkt wird bei der Auseinandersetzung um Recht oder Unrecht der UNO-Resolution gegen Libyen
und ihrer Ausnutzung durch westliche Mächte viel zu wenig beachtet!

Man zerstört im Namen der Freiheit und der Menschlichkeit "aufblühende Wüsten" (siehe Direktlink unten
- KHH.) und ändert politisch nichts, denn es wird nur ein Wechsel der Tyrannen angestrebt. Die
Bevölkerung muß durch den Krieg und seine Folgen hungern, und die machtgierigen Aufrührer müssen mit
Volksgut - Öl und Wasser - eine lukrative "Aufwandsentschädigung" an ihre Unterstützer bezahlen.

Das ist der wahre Hintergrund, nicht das vorgegebene "Demokratie-Bringen"! (Und nicht die
Verwirklichung von Freiheit und sogenannten imaginären Menschenrechten. - KHH.)

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 08.07.2011.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de

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4. DIE "RECHTSMAßSTÄBE" LIEGEN ABSOLUT UND RELATIV FALSCH!

- -Die gerichtliche Aufarbeitung eines brutalen Raubüberfalls, von einem
- -jugendlichen "Trio" ausgeführt, endet mit einer Bewährungsstrafe und
- -zwei Freisprüchen.

Bei einem Bericht über die "mutmaßliche" Fundunterschlagung eines Erwachsenen werden jedoch "bis zu
drei Jahren Haft" als Strafmaß angegeben. Das ist ein Mißverhältnis!

"Bewährungsstrafe nach Raubüberfall", so lautet ein Beitrag in der DLZ vom 07.07.2011, S. 11. In dem
Bericht heißt es u.a.: "Brutal traten die drei jungen Räuber bei dem alten Ehepaar in der Süderholmer
Straße die Haustür ein, rissen den 91jährigen Bewohner zu Boden, drohten der 81 Jahre alten Ehefrau, sie
totzutreten, wenn sie kein Geld rausrücke."

Wenn man bis hierher gelesen hat, fragt man sich, ob die Überschrift, die eine Bewährungsstrafe verkündet
richtig sein kann. Aber leider ist eine solche Untat und ihre gerichtliche Bewertung kein Einzelfall.

Und wie ging es weiter? "Mit 105 Euro floh das Trio, holte sich an der nächsten Tankstelle Bier und
Zigaretten und verpraßte den Rest des Geldes im Imbiß. Die Tat ereignete sich am 16. Dezember 2010, für
das betagte Ehepaar ein Alptraum, der sie für den Rest des Lebens verfolgen wird." Das wird ganz
besonders gelten, wenn eines der Opfer an den Folgen der Mißhandlung oder durch dem Schreck bald
stirbt.

"Über die Täter, die wenige Stunden nach dem Überfall gefaßt wurden, urteilte das Jugendschöffengericht
Meldorf. Im Mai machte man zwei Tätern den Prozeß. Der dritte war damals Zeuge. Alle beschuldigten
sich wechselseitig. Der 19jährige Zeuge verstrickte sich im Netz der Fragen von Staatsanwalt und Gericht,
das die beiden Angeklagten im Mai mangels Beweisen freisprach."

Wie kann man jugendliche Banditen freisprechen, die an einem so schweren Raubüberfall teilnahmen?
Wären sie mit der Tat nicht einverstanden gewesen, so hätten sie diese verhindern müssen. Es gibt einen
Straftatbestand "unterlassenen Hilfeleistung", der mindestens vorliegt, wenn den beiden Freigesprochenen
eine Beteiligung an der Untat nicht nachgewiesen werden kann. Außerdem ergibt sich aus dem
"Gegenwärtigsein" bei einer solchen Gewalttat eine Schuld, weil man als Drohkulisse wirkt!

Und nun kommt das Urteil und seine Begründung gegen den Dritten, der zuvor als Zeuge behandelt wurde:
"Der Dritte wurde jetzt verurteilt nach Jugendstrafrecht, was Milde erlaubt, weil der Erziehungsgedanke im
Vordergrund steht. Während bei einem erwachsenen Täter die Handschellen geklickt hätten, verhängte das
Gericht unter Leitung von Dr. Knuth Güniker wegen Raub, Körperverletzung und Sachbeschädigung eine
Bewährungsstrafe, ausgesetzt auf 18 Monate." Die Morddrohung scheint keine Rolle bei der
Strafbemessung gespielt zu haben, denn sie wird nicht mehr erwähnt.

Da es am Anfang heißt, daß drei den Überfall begingen, ist es nicht nachvollziehbar, daß zwei der Täter
"wegen Mangel an Beweisen" freigesprochen wurden. Da fragt sich der Leser: Waren alle drei bei der Tat
dabei oder nicht? Am Schluß des Berichtes heißt es: "Nach Aussage des 19jährigen haben die
freigesprochenen Kumpel 'voll mitgemacht'. Es bleibt also ein schaler Nachgeschmack."

Das Urteil nach einer so schweren Straftat ist völlig unangebracht, auch wenn nach dem Jugendstrafrecht
geurteilt wurde. Es wurde betont, das Jugendstrafrecht erlaubt "Milde", aber das bedeutet nicht, daß sie
zwingend vorgeschrieben ist. Außerdem ist sehr fraglich, ob bei dem geschilderten Fall solche "Milde" im
Auslegungsbereich für den Richter eingeschlossen ist oder ob er aus ideologischen Gründen solches, kaum
zu fassendes Fehlurteil fällte. Von einer Revision der Staatsanwaltschaft wird allerdings nichts berichtet.
(Die 68er haben eben auf allen Gebieten den "Marsch durch die Institutionen" lückenlos vollendet, als
Grundlage von "Deutschland schafft sich ab!" - KHH.)

Auf Seite 28 der gleichen DLZ-Ausgabe wird unter "Drei Koffer voller Geld wieder aufgetaucht" über eine
andere Straftat berichtet: Ein Geldtransporter hatte wegen einer nicht geschlossenen Tür "drei Geldkoffer
mit einer Million Euro" verloren. Ein Bundeswehrsoldat sah die Behälter und nahm sie mit. Zwei Tage
später gab er den Fund bei der Polizei ab. Warum er sie erst zwei Tage später abgab, ist nicht bekannt. Nun
ermittelt die Staatsanwaltschaft, ob der Mann die Koffer behalten wollte und damit den Tatbestand der
Fundunterschlagung erfüllt. Bestätigt sich, daß eine Fundunterschlagung vorliegt, wird Anklage erhoben
und "dem 41jährigen droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren."

Eine Fundunterschlagung ist zwar auch strafbar, aber mit brutalem Einbruch, Körperverletzung,
Sachbeschädigung und Morddrohung nicht vergleichbar. Die Höchststrafe für eine Fundunterschlagung
dürfte nie höher sein als die Mindeststrafe für einen brutalen Überfall, auch wenn im letztgenannten Fall
nach Jugendstrafrecht geurteilt wird.

Die lasche Strafjustiz wird als "human", also menschlich, bezeichnet. Aber deren Vertreter denken nicht zu
Ende - oder sie wollen es gar nicht -, welche Unmenschlichkeiten durch zu große "Milde" nicht verhindert
werden. Oder ist die Einstellung gegenüber dem nichtkriminellen Bürger so "menschlich", daß man es mit
einem "Eben Pech gehabt!" bewenden läßt.

In einem Leserbrief mit der Überschrift: "Armes Deutschland" wird die gerichtliche Behandlung des
brutalen Einbruchs auch aufs Korn genommen:

Armes Deutschland!
Zum Bericht "Bewährungsstrafe nach Raubüberfall" in der Ausgabe vom 07. Juli.
Unser 'Resozialisierungswahn' macht vor nichts halt.
Da verüben drei junge Männer einen Raubüberfall, ängstigen zwei alte Leute fast zu Tode und werden
freigesprochen bzw. auf Bewährung verurteilt. Mir fehlte vollständigkeitshalber noch der oder die
Jugendhelfer(in) die den Angeklagten mit einer günstigen Zukunftsprognose helfend zur Seite gestanden
hätte. Armes Deutschland.
Wir könnten soviel lernen, wie anderswo (sogar von den USA) mit diesen jungen Straftätern umgegangen
wird. Mit einer wehrhaften Demokratie, die ihre Bürger schützt, hat dies wenig zu tun.
Übrigens, die armen Opfer werden mit einigen Nebensätzen abgehakt und müssen den Rest ihres Lebens
mit diesem Trauma leben.
Klaus J., Linden.

* * * * * *


5. ABLENKUNG VON EINER WICHTIGEN FRAGE.

- -Wie Kritik an religiös begründetem Überheblichkeitsgebaren als
- -" a n t i s e m i t i s c h " hingestellt werden soll.

In Wikipedia findet man eine Beurteilung des "Verbandes gegen die Überhebung des Judentums".

Daß diese Frage sachlich behandelt würde, war nicht anzunehmen, da das zu sehr gegen die "politische
Korrektheit" verstoßen hätte. Verwunderlich ist, daß über diese Frage überhaupt etwas ausgesagt wird,
denn wer die mosaisch-jahwehistischen Lehren kennt, der weiß, daß diese durch Wikipedia nicht in den
Blickpunkt gerückt werden sollen.

So findet man unter der genannten Überschrift praktisch nur eine Aufzählung von Personen, die zu diesem
Verband gehörten, und Angaben, wann der Verband wirken konnte:

Es heißt:

"Der 'Verband gegen die Überhebung des Judentums' wurde am 11. Februar 1912 von Ludwig Müller von
Hausen gegründet. Der Verband war 'antisemitisch' und gab die Zeitschrift 'Auf Vorposten' heraus. Deren
Erscheinen wurde im (Ersten) Weltkrieg zunächst eingestellt, ab Juni 1916 erschien die Zeitung jedoch
wieder. Zu den Verbandsmitgliedern zählten unter anderem Martin Bormann, Alfred Rosenberg, Fritz Bley
und Ernst zu Reventlow vom Alldeutschen Verband, Theodor Goulbier und Wilhelm Herrmann von den
völkischen Turnvereinen Berlins und Brandenburgs, Wilhelm Kube vom Deutschvölkischen
Studentenverband, Oskar Thomas vom Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verband, Karl August
Hellwig von der Deutschsozialen Partei und Reinhold von Lichtenberg, der mit Müller von Hausen die
Leitung des Verbandes übernahm. Der Verband schloß sich 1919 dem Deutschvölkischen Schutz- und
Trutzbund an."

Bemerkenswert ist, daß der Verband nach Kriegsausbruch 1914 seine Tätigkeit einstellte und 1916 wieder
aufnahm. Das stimmt in etwa mit den Maßnahmen amerikanischer Juden überein, deren Presse bis 1916
den deutschen Standpunkt vertrat und erst Ende 1916 umschwenkte und Haß gegen die Deutschen
predigte. Außerdem hatten sich viele "nationaldeutsche" Juden als Kriegsfreiwillige zur deutschen
Reichswehr gemeldet.

Was aber bewirkten die anfänglichen Sympathieerklärungen der amerikanischen Zeitungen und das spätere
Umschwenken?

Das Zaren-Regime war nicht judenfreundlich, daher hatten gewisse jüdische Kreise ein Interesse, den
Zaren zu stürzen. Das zu bewerkstelligen, war Deutschland ausersehen. Logenkreise hatten den Zaren mit
falschen Nachrichten zum Kampf gegen das Deutsche Reich verführt. Diese hatten ja zum Sturz der
Throne und Altare aufgerufen. Daher wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Der Sturz des
Zaren wurde durch militärische Siege Deutschlands begünstigt aber zugleich die verhaßte deutsche
Monarchie geschwächt.

Da zum Vorwurf "Überhebung des Judentums" selbst nicht Stellung genommen wurde schrieb ich an
Wikipedia:

Dr. Gundolf Fuchs, 21.07.2011

Wikipedia über e-Mail: info-de@wikimedia.org

Verband gegen die Überhebung des Judentums

Sehr geehrte Damen und Herren!

In dem im Betreff genannten Artikel führen Sie nur auf, wer zu dieser Vereinigung gehörte und daß diese
Leute "antisemitisch" eingestellt waren.

Das mag richtig sein, aber die Frage, ob es eine Überhebung eines Volkes über andere gibt, wird gar nicht
behandelt.

Wenn man zu einem solchen Thema Stellung nimmt, dann muß man doch Unterscheidung treffen. Z.B.
"Die Überhebung eines Volkes über andere Völker ist natürlich abzulehnen, aber die Personen, die den
Verband gründeten, haben diese Überhebung den Juden nur angedichtet". Aber das wäre falsch, denn die
jüdische Religion kennt ein Auserwähltsein. Und Letzteres wird von führenden Vertretern des Judentums
immer herausgestellt.

Pauschale Judenfeindlichkeit wird gerade dadurch gefördert, daß die genannte Unterscheidung nicht
vorgenommen wird.

Sie sollten den Beitrag also überarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen
Gundolf Fuchs
-
Solche Aufforderung ist natürlich unangenehm, wenn man nur Stimmung gegen Volks- und
Geschichtsbewußte machen, und wieder einmal die Judenfeindlichkeit der "bösen" Rechten herausstellen
will. Aber man muß eben auch mit kritischen Lesern rechnen!

* * * * * *


6. NICHT URSACHE UND WIRKUNG VERWECHSELN!
- -Noch einmal Gaddafi/Libyen.

Die Drohung mit Selbstmordanschlägen erweckt weder Begeisterung noch ist sie als Mittel anzuerkennen,
denn sie trifft nicht gezielt Verbrecher. Aber bei moralischem Werten darf man nie das Gesamtgeschehen
aus den Augen verlieren.

Wenn ausländische Mächte, ohne von ihrer Bevölkerung energisch zurückgepfiffen zu werden, ein anderes
Land überfallen, einzelne Revolutionäre unterstützen, sich dabei als "Demokratiebringer" ausgeben und
mit überlegener Waffentechnik Regierungstruppen und Zivilisten gnadenlos niederbomben, dann entsteht
ein Notstand auf den das Sprichwort zutrifft: "Auch dem Schwachen ist sein Stachel gegeben!"

Außerdem schafft moralische Empörung keine Gefahren aus der Welt. Und Klagen sind sowieso nicht
angebracht.

Gaddafi unterscheidet sich sicher wenig von anderen Gewaltherrschern in der Welt. Aber er hat sein Land
wirtschaftlich an die Spitze in Nordafrika gebracht und war dabei, ohne Abhängigkeit von der Hochfinanz
- auch für Nachbarländer - eine segensreiche Bewässerung zu schaffen.

Das ist der wahre Grund für das Kesseltreiben gegen Gaddafi. Und daher ist der Krieg ein Verbrechen, das
der angeblich zu schützenden libyschen Bevölkerung großen Schaden zufügt!

Gundolf Fuchs
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de

* * * * * *


7. DIE ABSCHAFFUNG DER HAUPTSCHULE.

- -Der us-amerikanische Publizist Walter Lippmann (1889-1974) meinte:
- -"Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger Einzug gefunden hat in die
- -Geschichtsbücher der Besiegten und von der nachfolgenden Generation ge-
- -glaubt wird, kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden."
- -Dieser Ausspruch zeigt, daß die Schulpolitik mit der Machtpolitik in enger
- -Verbindung steht. Auch die Ideologie über den Wunschtyp von Menschen hat
- -auf die Gestaltung des Schulunterrichtes einen bedeutenden Einfluß.

Da braucht man sich nicht zu wundern, daß an der Schulgestaltung immer wieder reformiert wird!

Das dreigliedrige Schulsystem hat in Deutschland gute Erfolge gezeitigt bis nach 1945 die gezielte Beseitigung
preußischer Tugenden begann und die Schüler besonders in westdeutschen Schulen als "progressiv", also
fortschrittlich, gepriesenen Schulbüchern gegen Eltern und Erwachsene aufgehetzt wurden. Hinzu kam eine
Frühsexualisierung, die nach Sigmund Freud Schüler schwerer bis nicht mehr erziehbar macht.

Als weitere Belastung für die Hauptschule kam die Überfremdung hinzu, weil von Ausländerseligen in hohen
Amtsstellen die Ausländer hofiert wurden und weil nicht mit der nötigen Strenge gegen Rechtswidrigkeiten im
Schulalltag vorgegangen wurde.

Dadurch verkam besonders die Hauptschule zu einer Stätte, in der Ausländer und Lernverweigerer einen großen
Anteil stellten. Verstärkt wurde diese Entwicklung dadurch, daß Eltern, die eine solche Unterrichtsstätte für ihre
Kinder nicht wollten, diese auf die Realschule und das Gymnasium schickten, auch wenn dazu die Begabung
fehlte.

Eine wichtige Triebfeder für das Herbeiführen solcher Zustände war die kommunistische Gleichmacherei, die
jeden Bessergestellten mit Neid verfolgt und meint, Begabungsunterschiede durch allgemeine Nivellierung
beseitigen zu können.

In der "Welt am Sonntag", 26.06.11, S. 13, wird der genannte Fragenkomplex unter "Abschied von der
Hauptschule" in "politisch korrekter" Weise behandelt.
Der Vortext lautet: "Im alten Bildungssystem wurden gute und schlechte Lerner frühzeitig getrennt. Das ist nicht
mehr zeitgemäß, sagt Andreas Schleicher: Schulen müssen heute das Potential aller Schüler mobilisieren."

Dazu stellt sich gleich die Frage: War das nicht auch das Ziel im alten Bildungssystem? Und was heißt: "nicht
mehr zeitgemäß"?

Auch im dreigliedrigen Schulsystem gab es in jeder Klasse stärkere und schwächere Schüler. Die stärkeren
Schüler zogen die schwächeren mit, soweit diese sich mitziehen lassen wollten. Sind die Begabungsunterschiede in
einer Klasse zu groß, dann bekommen die Schwachen Minderwertigkeitskomplexe, weil sie die Unterschiede
deutlich fühlen, und gut begabte Schüler stehen in der Gefahr überheblich zu werden, nehmen den Unterricht nicht
mehr ernst, so daß ihre Anlagen verlottern. Gleichheitsapostel begrüßen diese Entwicklung, denn der begabte
Schüler sinkt auf die Stufe der schwachen ab.

Auf der anderen Seite werden Elite-Schulen gegründet, auf die gerade die begabten Ideologen ihre Kinder
schicken. Und das ist auch "realkommunistisch", denn in der bolschewistischen Sowjetunion gab es auch eine
bevorzugte Führungsschicht, die sich aus der Masse der Gleichen heraushoben.

Im Text behauptet Andreas Schleicher: "Ein zweigliedriges Schulsystem biete hier eine große Chance". Wenn die
Dreigliederung schlecht ist, muß ja erst einmal bewiesen werden, daß überhaupt eine Gliederung nötig ist. Die
Einwände gegen das bisherige Schulsystem beruhten doch im wesentlichen auf den Bedenken gegen eine
Ungleichheit. Die besteht auch bei dem zweigliedrigen System noch.

Hervorgehoben wird bemerkt: "Bildungsmängel bedeutenden sinkende Lebensqualität. Das gilt sowohl für den
Einzelnen als auch für Staaten". Das ist eine Binsenweisheit, worauf auch Sarrazin hingewiesen hat. Weil er aber
die Ursache der Bildungsmängel nannte: die Bildungsunwilligkeit muslimischer Unterschichtseinwanderer, brach
ein Sturm der Entrüstung über ihn her.

Ein ganz besonderer Grund für das Verkommen der Hauptschule, der sich natürlich auf alle Schularten ungünstig
auswirkt, ist die Abschaffung der Disziplin, indem dem Lehrer notwendige Maßnahmen zur Aufrechterhaltung
eines fruchtbaren Unterrichts genommen werden. Die erforderliche Unterordnung unter die Gesetze einer
Gemeinschaft, die erst die Grundlage für wirkliche Freiheit bilden, wird hinterfragt und als Freiheitsberaubung
ausgelegt.

Insofern ist nicht nur die Schule an Mißständen schuld, sondern die gesamte Gesellschaft, wenn sie sich im
Freiheitstaumel eine Lebensart aufdrängen läßt, in der Pflichterfüllung und Gemeinsinn durch persönliches
Luststreben ganz in den Hintergrund gedrängt werden.

Mit hochtönenden Worten wird dann die Notwendigkeit eines neuen Schulsystem behauptet: Die Anforderungen
an moderne Bildungssysteme haben sich drastisch verschoben. In der Vergangenheit konnten Schulen davon
ausgehen, daß da Wissen, was sie vermittelten, für ein Arbeitsleben ausreicht. Heute ist es unverantwortlich,
einem Schüler eine Arbeit auf Lebenszeit zu suggerieren. Je mehr Menschen Eigenverantwortung für ihre
Karriereplanung sowie wirtschaftliche und soziale Absicherung übernehmen müssen, um so mehr müssen wir
erwarten, daß Schulen Schülern helfen, sich in einer immer schneller verändernden Welt zurechtzufinden; ...

Diese Betrachtung ist mit erheblicher Unlogik belastet:

1. Je weniger man davon ausgehen kann, daß ein Mensch sein Leben lang in einem einmal gewählten Beruf
arbeiten kann, desto wichtiger ist die Vermittlung von Grundwissen, auf dem dann leichter erforderliches neues
Fachwissen bei Berufswechsel aufgebaut werden kann.

2. Die zusätzlichen Anforderungen bei Berufswechsel sind durchaus verschieden. Je anspruchsvoller das
Arbeitsgebiet ist, desto größer ist das notwendige Grundwissen. Also wäre das ein schlagendes Argument für die
Erhöhung der Gliederung des Schulsystems statt einer Erniedrigung, wie sie von Schleicher vertreten wird.

In der FAZ 24.06.11, S. 5 bringt die Kommentatorin Heike Schmoll in dem Beitrag "Abschied von der
Dreigliedrigkeit" noch ein weiteres Argument für die Abschaffung der Hauptschule zur Kenntnis, ohne es
ihrerseits als richtig zu bezeichnen: "Den Befürwortern der Zweigliedrigkeit geht es auch darum, die Mobilität der
Eltern zu erleichtern, daß die Eltern bei Umzügen nicht in jedem anderen Bundesland mit einer Vielfalt von
Schulformen konfrontiert werden." Wer reformieren will, muß sich erst der Zustimmung einer ganz großen
Mehrheit versichern, sonst wird die Unterschiedlichkeit gerade gefördert. Denn das CSU-geführte bayerische
Kultusministerium "beharrt darauf, daß Bayern weiter ein differenziertes Schulsystem mit einer Hauptschule als
eigenständiger Schulform beibehalten will."

Die "Mobilitätserleichterung" trägt auch ideologische Züge. Für wen in sich ruhende und an in ihrer engeren
Heimat gebundene Menschen nicht den "Wunschtyp" darstellen, der schafft eben wirtschaftliche Bedingungen, bei
denen Menschen wie Spielfiguren dauernd versetzt werden können.

Außerdem wird auch noch das Problem der Ungleichheit der Schulabschlüsse der einzelnen Bundesländer
angeführt. In dieser Hinsicht ändert sich aber durch den Übergang vom dreigliedrigen zum zweigliedrigen
Schulsystem nichts, es sei denn, der nivellierende Einfluß der Neuerung ist so durchschlagend, daß Unterschiede
kaum noch auftreten können. An der unteren Grenze ist nämlich wenig Raum für Unterschiede!

Bei allen Betrachtungen zur Nützlichkeit darf auch der Anteil des ideellen Wertes nicht ausgeblendet werden. Für
wem "Ideelles" kein Wert an sich ist, der möge bedenken, daß ein Leben ohne sittliche und moralische Grundsätze
viel freudloser für die meisten Einzelmenschen ist. Denn beim Fehlen dieser Werte nimmt u.a. die Korruption zu.
Der Vorteil, den jemand durch Korruption für sich erreichen kann, kostet die Allgemeinheit deutlich mehr als
rechtschaffen Erworbenes, weil zur Verschleierung der Korruption zusätzliche "Arbeitsleistung" nötig ist. Wird
die Korruption also zu einem Gemeingut, weil sich jeder an unrechtmäßiger Beschaffung von Gütern beteiligen
will, dann geht es allen schlechter als bei Ehrlichkeit! Aber wer in Nützlichkeitsdenken verstrickt ist, der erkennt
die Zusammenhänge nicht. Ideale verleihen nur dem Kraft und geben Wegweisung, der sie ohne Zweckgedanken
liebt!

Wir erkennen also, daß der Versuch zu einer Gleichmacherei, die der Neid befiehlt, und der Abbau sittlicher
Grundlagen die Hauptursachen sind, weshalb es tatsächlich ernste Probleme mit der schulischen Ausbildung gibt.
Hier ist also der Hebel anzusetzen. Und Möglichkeiten dazu bestehen trotz der Freiheit jedes Menschen in bezug
auf die Entscheidung für hohe Werte. Denn durch falsche öffentliche Beeinflussung können die guten Kräfte im
Menschen weitgehend lahmgelegt werden, während mahnende Gegenstimmen würdige Entscheidungen
erleichtern. Und wenn sich die "veröffentlichte Meinung" - weil sie in den Händen einer ideologisch festgelegten
Minderheit liegt - dieser Mahnung verweigert, ist es um so dringender, daß freie Bürger ihre Stimme erheben!

* * * * * *


8. D A T E N S C H U T Z ~ A L S ~ V E R B R E C H E R S C H U T Z ?

- -Die Gewaltorgien der Linksextremen gegen das Totengedenken für
- -die Opfer des Massenmords in Dresden kurz vor Kriegsende sollen
- -vom sächsischen Ministerpräsidenten verharmlost werden.

In Dresden wurden bei einer Protestdemonstration gegen "Rechtsextremisten" von den Gegnern der Kundgebung
erhebliche Sachbeschädigungen verübt. Die sogenannten Rechtsextremisten waren Bürger, die zur Erinnerung an
den Bombenterror gegen die deutsche Zivilbevölkerung im Februar 1945 eine genehmigte Kundgebung abhalten
wollten, dies aber nur beschränkt tun konnten.

In dem Bericht "Tillich kritisiert Ermittlungsbehörden", FAZ vom 25.06.2011, S. 5, heißt es über die Untaten: Es
wurden u.a. "Müllcontainer angezündet und Pflastersteine gegen Polizisten geworfen, was den Straftatbestand des
schweren Landfriedensbruchs erfülle". Ja, es wurde sogar "ein Eisenspieß geworfen, der einen Polizisten am Helm
traf. Dies wird als versuchter Totschlag bewertet. Außerdem wurde ein alternatives Wohnprojekt gewaltsam
angegriffen."

Hier kann es sich nicht um ein Wohnprojekt linker Aussteiger handeln, sondern um eine unpolitische
Gemeinschaft, vielleicht sogar um einen Zusammenschluß parteiungebundener volksbewußter Menschen, denn die
Unruhestifter von Dresden hätten ihre Gesinnungsgenossen gewiß nicht angegriffen.

Weiter wird berichtet: "Um diese Straftaten aufzuklären, wurde eine Sonderkommission (Soko) '19.2.' gebildet.
Die Ermittler beantragten am 22. Februar für verschiedene Straßen und Teile Dresdens eine Funkzellenabfrage.
Damit kann festgestellt werden, wer in einem begrenzten Raum über sein Mobiltelefon mit wem und wie lange
telefoniert. ... Schon mehrfach haben solche Abfragen und ihre Auswertung zu Straftätern geführt."

Damit ist klar gesagt, daß die Methode zur Aufklärung von Verbrechen geeignet ist!

Es wurden mehr als 136.000 Datensätze erfaßt, darunter natürlich auch solche von Personen, die zufällig in dem
Bereich telefonierten, aber nichts mit der Demonstration zu tun hatten. Die Datensätze wurden den
Ermittlungsbehörden übergeben. Es konnten noch nicht alle ausgewertet werden, aber bis jetzt wurden "45
Verfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz der Staatsanwaltschaft übergeben". Tillich kritisiert
diese Methode, obwohl sie Erfolge aufzuweisen hat, als einen Verstoß gegen den Datenschutz, weil er Verstöße
gegen das Versammlungsgesetz nicht als "erhebliche Straftat" ansieht. Und er hat sich mit seiner Ansicht
anscheinend durchgesetzt, "denn seit Anfang Juni werden die Daten nicht mehr für Ermittlungen wegen
Verstößen gegen das Versammlungsgesetz verwandt". Die Entscheidung, ob diese Sperre aufrechterhalten wird
oder nicht, hängt davon ab, wie der Rechtsbegriff "erhebliche Straftat" bestimmt wird. Tillich will diesen
Rechtsbegriff "nun in einer Bundesratsinitiative genauer bestimmen lassen".

Auch die Grünen kündigten Protest an: "Drei Landtagsabgeordnete der Grünen legten unterdes Beschwerde beim
Amtsgericht Dresden gegen die Überwachung ihrer Mobiltelefone am 19. Februar ein. Sie möchten feststellen
lassen, daß die Erfassung und Auswertung ihrer Mobilfunkverbindungsdaten ein schwerwiegender Eingriff in ihre
verfassungsgarantierten Abgeordnetenrechte darstellt". Von einem "schwerwiegenden Eingriff" kann nur
gesprochen werden, wenn dabei parteiinterne Dinge ausspioniert würden, die mit Straftaten nichts zu tun haben.
Aber über solche Fragen spricht man ja nicht gerade an einem Ort über Mobilfunk, an dem sich schwere Straftaten
ereignen.

Da diese begangen wurden, mußte die Polizei Maßnahmen ergreifen, durch die Straftäter jedenfalls nachträglich
dingfest gemacht werden können! Die Daten von anständigen Bürgern, die mit diesem verbrecherischen Mob
nichts zu tun haben, werden wieder gelöscht, jedenfalls sollte es so sein, und dann ist die Sache erledigt. Wer
allerdings etwas zu verbergen hat, der kritisiert Maßnahmen der Polizei, die ihn überführen könnten.

Es ist übrigens kein Problem des Datenschutzes, sondern der Verlogenheit in der Politik, wenn bei der
notwendigen Überwachung von verbrecherischen Chaoten auch andere Informationen ausgewertet werden. Die
letztgenannte Verwertung von Daten müßte natürlich als eine äußerst schwere Straftat eingestuft werden. Dann
würde dieser Mißbrauch erheblich erschwert. Die Staatsorgane wären wesentlich vorsichtiger, denn es gibt ja
immer "offene Stellen", an denen etwas an die Öffentlichkeit dringt.

Bei den Demonstranten gegen die Tagung des BfG in Dorfmark, Ostern 2011, wollte ein Parteimitglied der
Grünen mit Hinweis auf seine Fürsorgepflicht als Abgeordneter die Maßnahmen der Polizei kontrollieren, und er
war böse, daß diese ihn aus dem abgesperrten Raum verwies. Da kann man nur fragen, was bilden sich diese
Herrschaften eigentlich ein?

Sehr klare Worte findet man in einem FAZ-Kommentar. In einer Beurteilung der juristischen Maßnahmen schreibt
ein Kommentator unter dem Kürzel "Mü" auf S. 10 der gleichen Ausgabe der FAZ unter "Störfall" am Schluß:
"Zweck der Überwachung war übrigens die Aufklärung erheblicher Straftaten. Doch das zählt offenbar nicht, da
die (auch vom Staat unterstützten) Demonstranten Dresden 'nazifrei' machen wollten. Dabei darf niemand stören".

Das ist eine ermutigende Klarstellung und zeigt, daß in die Mauer von politischem Lug und Trug eine Bresche zu
schlagen ist.

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 27.06.2011.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de

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9. DIE SELBSTMORD-THEORIE BEI KIRSTEN HEISIG IST MEHR ALS WACKELIG!!

- -Über den mysteriösen Tod der Jugendrichterin Kirsten Heisig ist man ziem-
- -lich schnell zur Tagesordnung übergegangen, nachdem die Amtlichkeit fahr-
- -lässig verkündet hat: Es handelt sich eindeutig um einen Suizid! Wie immer
- -in solchen verdächtigen Fällen, kommt die Angelegenheit nicht zur Ruhe. In
- -der "Welt am Sonntag" erschien nach etwa einem Jahr eine politisch korrekte
- -"Meinungsäußerung" zu diesem Fall, in der allerdings zugegeben wird, daß es
- -manche verdachterregende Unstimmigkeiten gibt.

Mit der Überschrift: "Sie fühlte sich manchmal recht einsam!" (Welt am Sonntag - WamS, 26.06.11, S. 4 u. 5)
wird das Schicksal von Kirsten Heisig noch einmal öffentlich behandelt. Die Überschrift soll die "Wunschtatsache"
untermauern, daß es sich um einen Freitod gehandelt hat; denn sonst müßte man wie beim ehemaligen
Ministerpräsidenten Uwe Barschel in Schleswig-Holstein ja einen Täter suchen. Und da bestand die Gefahr, daß
ein Geheimorden, der staatlichen Stellen Anweisungen erteilt, als Mörder entlarvt wurde.

Im Vorspann wird der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky mit der Bemerkung zitiert, er erinnert sich
an eine Kämpferin, die erst nach dem Tod gehört wurde. Seine Aussage gleich nach dem Tod von Kirsten Heisig
lautete: "Ein solcher Mensch nimmt sich nicht das Leben" wird lieber nicht wiederholt. Und falls Buschkowsky
seine Meinung geändert hat, dann besteht für uns der dringende Verdacht, daß er dazu Befehl von Mächtigen
bekommen hat.

Der "Kopp-Verlag" hat ein Video ausgestrahlt über ein Gespräch zwischen Michael Vogt und Gerhard
Wisnewski, in dem besonders letzterer schwerwiegende Einwände gegen die Theorie eines freiwilligen
Ausscheidens aus dem Leben vorbringt. Auch sein Gesprächspartner hatte seine Fragestellungen erfreulich
geordnet und daher zu zwingenden Schlüssen führend aufgebaut. Sicher braucht man nicht allen
Schlußfolgerungen zuzustimmen, die in dem Gespräch gezogen werden, aber die Darlegung der
Verdachtsmomente war derart umfangreich und erdrückend, daß man andere Gegenbeweise anführen muß als die,
die in dem folgenden Artikel des nicht genannten Verfassers vorgetragen werden.

Nachdem behauptet wurde, "um ihren Tod ranken sich bis heute noch wilde Spekulationen", heißt es weiter:
"Selbst meine ersten Gedanken gingen in die Richtung eines Fremdverschuldens. Hatte sie sich doch immer
wieder mit bekannten Großfamilien angelegt. Aber ich denke, der Suizid wird inzwischen nicht mehr wirklich in
Zweifel gezogen."

Wäre die Spur des Fremdverschuldens bei den "Großfamilien" zu finden, dann hätte nur eine unbegrenzte
Ausländerseligkeit das Verfolgen dieser Spur zu halbherzigen schluderigen Ermittlungen führen können, wie das
im Falle Barschel immer mehr zugegeben werden muß.

Das Verhalten von Staatsstellen legt aber den Verdacht nahe, daß das Umerziehungsprogramm und auch der
Wille stark gefährdet wurden, in der Ausländerfrage nicht die ganze Wahrheit durch einen aufrechten Menschen
an entscheidendem Platz und mit einem bekannten Namen an den Tag kommen zu lassen. Und man wußte, daß
dieser Mensch nur durch den Tod von weiterer unerwünschter Aufklärungsarbeit über untragbare Rechtszustände
abgehalten werden konnte.

Der Verfasser räumt ein: "Natürlich bleiben Fragen. Wieso laufen Hunderte von Polizeibeamten mehrfach an ihr
vorbei, obwohl sie doch dicht bei ihrem Auto am Waldrand zu finden gewesen wäre? Wieso konnten speziell
ausgebildete Hunde sie mehrere Tage nicht wahrnehmen?" Diese Fragen lassen jeden denkfähigen Menschen
erkennen, daß die Berichte über Suche und Fundort eindeutig gezielte Falschmeldungen sind. Die Naturgesetze
hätten außer Kraft gesetzt werden müssen, wenn sich eine am Baum hängende Leiche in der heißen Jahreszeit
nicht jedem, selbst riechschwachem Menschen durch widerlichen Verwesungsgeruch bemerkbar gemacht hätte.
Das Märchen von der fünf Tage am Baum hängenden Leiche wurde so unbedacht in die Welt gesetzt, daß die
Staatsanwaltschaft später lieber jede Bestätigung über den genauen Fundort verweigerte.

Im weiteren Verlauf des Artikels wird von Kirsten Heisigs "vollem Elan", von einer "Hartnäckigkeit" im
Verfolgen wichtiger Dinge und von einer großen "Begeisterungsfähigkeit" berichtet. Es war das
Verantwortungsbewußtsein für das allgemeine Wohl und eine Dankbarkeit gegenüber der Allgemeinheit, die die
Ausgangsbasis für ihr Wirken geschaffen hat. Und noch ein wichtiger Gedanke wird erwähnt, die Verpflichtung,
die eine höhere Begabung auferlegt. Nicht jeder Begabte erkennt diese Verantwortung, und mancher
Klassenkämpfer neidet dem Begabteren eine höhere Stellung, die zu bestimmtem Wirken aber erforderlich ist. Es
heißt: "Ihr Resümee war, daß denjenigen, die an der Gesellschaft partizipiert haben, auch die Pflicht obliegt, etwas
zurückzugeben. 'Menschen wie wir, die wir über mehr Bildung und Weitblick verfügen als andere, tragen doch
Verantwortung für das Ganze, wir dürfen nicht einfach wegsehen. Die Justiz darf sich nicht dahinter verstecken,
daß sie letztlich nur über Dinge urteilen soll, die bereits geschehen sind.' Für sie hatte die Justiz auch einen
präventiven Gestaltungsauftrag."

Von Prävention wird viel gesprochen, aber oft nur dann, wenn jemand schärfere Strafen für Verbrechen ablehnen
will, weil vorher zu wenig für die Verhinderung von Straftaten geschehen sei. Eine härtere Strafe für die erste
Untat ist die beste Prävention. So wird ein auf den richtigen Weg gebrachter Straffälliger angeführt: "Wenn
Kirsten Heisig nicht gewesen wäre und wenn sie mir nicht die Rote Karte gezeigt hätte, dann wäre ich heute wohl
ein Krimineller mit einem verlorenen Leben."

Die Abhandlung in der WamS schließt mit den Worten: "Irgendwann sollte man dieser außergewöhnlichen Frau
ein kleines Denkmal setzen. Und sei es nur das Namensschild für einen Platz oder eine Straße."

Warum sollte das "irgendwann" und nicht jetzt geschehen? Hat der Verfasser diesen Gedanken bei den Behörden
schon einmal angeregt? Wer das Denken von Geheimmächten kennt, das meist auch von okkulten,
pseudoreligiösen Vorstellungen geprägt wird, weiß, daß es nicht zu einer Ehrung kommen wird, denn der Geist
eines gehaßten Menschen kann nach deren Meinung nur dann sicher gebannt werden, wenn das Andenken
ausgelöscht wird!

Größere Ehre würde Kirsten Heisig geschenkt, wenn der Fall nicht mit der unbefriedigenden Begründung zu den
Akten gelegt wird: "Ihr Tod wird immer mit einem gehörigen Schuß Mystik verbunden bleiben."

Zur Aufklärung daher noch einige Fragen, die Gerhard Wisnewski in dem genannten Video stellt. Richtig
überzeugend wirken Gedanken nur beim Anschauen des Videos. Und wem es ernst um eine Aufklärung ist, der
sollte sich das Video anschauen. Aber die "Mystik" des Falles ist auch aus den wichtigsten Fragen erkennbar:

1. Es wurde der Tod von Kirsten Heisig verkündet, bevor man die Leiche gefunden hat.

2. Es wurde nicht nach der "lebenden" Kirsten Heisig gesucht, wie das beim Verschwinden eines Bürgers üblich
ist.

3. Es wurden wesentliche Aussagen von staatlichen Organen verweigert, wofür u.a. die Erklärung gegeben
wurde, daß der Persönlichkeitsschutz eine Veröffentlichung verbiete. Solche Nachrichtensperre kann höchstens
damit begründet werden, daß die Ermittlungen durch die Bekanntgabe von Einzelheiten nicht gestört oder sogar
unmöglich gemacht werden dürften, aber der Fall ist ja angeblich aufgeklärt.

Solange diese Fragen nicht eindeutig beantwortet sind, geht das schaurige Gespenst um, daß ein Bürger einfach
verschwinden kann, ohne daß die Allgemeinheit umfassend über die Begleitumstände unterrichtet wird. Die
einfache Behauptung: "Es war Selbstmord" genügt nicht!

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 29.06.2011.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de

(Weitere ausführliche Texte zum Tod von Kirsten Heisig im WIDERHALL: Direktlink unten in der Linkliste.)

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10. RETTUNG DER ATOMINDUSTRIE DURCH "MIESMACHEN" ANDERER
ENERGIEGEWINNUNGSARTEN!

- - Die Atomindustrie versucht auf allen Wegen, den Betrieb von Kernkraftwerken
- - als unverzichtbar zu erklären. Ein Mittel dazu sind die Klimakonferenzen, mit
- - dem Ziel, den Einsatz von fossilen Brennstoffen stark zu begrenzen. Diese Me-
- - thode hat bisher nur den "Zertifikat-Händlern" Gewinne gebracht.

Die Hysterie über eine Erderwärmung durch verstärkten CO2-Ausstoß hat den Bau von Kohlekraftwerken in
Verruf gebracht. Dem einfachen Volk ist eingeredet worden, es handle sich bei Kohlekraftwerken um furchtbare
"Dreckschleudern". Nun ist CO2 aber ein Gas, das sich mit Luft mischt. Es ist kein Aschestaub, der in die Luft
geschleudert wird. Natürlich gibt es bei der Verbrennung von Kohle auch Ascheanteile. Diese werden aber durch
die modernen Filteranlagen sehr gut zurückgehalten, der "Dreckauswurf" ist also nur minimal!

Aber über den Wahn von der Bedrohung unseres Erdenlebens durch CO2 soll die Nutzung der Kernenergie als
das kleinere Übel dargestellt werden. Dazu wird der Vergleich verbreitet: Wenn es in einem Kernkraftwerk zu
einem größeren Unfall kommt sterben 100.000 Menschen. Wenn aber durch die Erderwärmung der Meeresspiegel
um etliche Meter steigt, verlieren eine Milliarde Menschen ihre Lebensmöglichkeiten, also das Leben.

Die "Welt am Sonntag" wählt am 26.06.11 als Titelthema "Der große Solarschwindel". Dazu wird auf Seite 15
eine Deutschlandkarte gezeigt, die mit Sonnenkollektoren übersät ist. Zur Einstimmung heißt es: "Die Deutschen
glauben an die Sonnenenergie, sie soll auch in Zukunft stark subventioniert werden. Das gefährdet eine
tatsächliche Energiewende - denn die Kraft der Sonne ist teuer und ineffektiv."

Im Text wird davon berichtet, daß nach einer Umfrage für 99 Prozent der Deutschen die Sonnenenergie die
"Wunschenergie" ist. Das ist verständlich, weil die Sonnenenergie am "stillsten" gewonnen werden kann, während
Windräder mehr Lärm machen und sich dem Blick mehr aufdrängen. Sicher ist hier eine ausgewogene Förderung
und Forschungsaktivität nötig, aber ein Miesmachen des Bemühens um eine Ausnutzung der Sonnenenergie ist
keineswegs angebracht. Der Hinweis auf die hohen Kosten ist auch verfehlt. Wenn man die Wirtschaftlichkeit des
"billigen" Atomstroms einmal richtig beleuchtet, so ist er mit Abstand der teuerste, allein wegen des Atommüll-
Problems. Das, was heute an strahlendem Müll erzeugt wird, muß 600 bis 1000 Jahre sicher verwahrt werden,
wenn nicht flächendeckend - weil über das Grundwasser verbreitet - schwere Gesundheitsschäden durch
radioaktive Teilchen hervorgerufen werden sollen. Die katastrophale Lage im Atommüll-Lager Asse II, die bereits
nach Jahrzehnten - nicht erst in Jahrhunderten! - eingetreten ist, sollte wirklich Warnung genug sein, den
"Atomstrom" nicht als "kostengünstig" zu preisen, weil man die Endlagerung bisher auf sträflich "billige" Weise
betreibt.

Die Kosten für eine "Sanierung von Asse II", das heißt für ein Ausräumen der teils defekten Fässer, sind derart
hoch, daß man gar nicht wagt anzufangen und die notwendige Aufgabe lieber vor sich herschiebt. Natürlich hat
das zur Folge, daß der Sanierungsaufwand immer kostspieliger wird.

Die Folgen wie bei einem Unfall in Fukushima verteuern rein wirtschaftlich die Atomenergienutzung noch
beträchtlich, vom menschlichen Leid durch Strahlenschädigung ganz zu schweigen.

In dem Wams-Artikel ist ein Abschnitt "Der Hausbesitzer: Herbert Musolf" eingefügt. Wichtig daran ist, daß hier
die ideelle Seite des Ausbaus erneuerbarer Energien in den Vordergrund gestellt wird. Es handelt sich
offensichtlich um einen begüterten Mann. Aber Wohlhabenheit bedeutet keinesfalls, daß der Betreffende sich um
Allgemeines kümmern muß. Die Investitionen in die Sonnenenergiegewinnung betrugen für ihn mehrere
Zehntausend Euro, und es heißt: "..., er würde auch dann auf Solarstrom setzen, wenn es keine Förderung vom
Staat gäbe". Musolf tritt auch für sparsamen Umgang mit der Energie ein. Das nennt man eine sittliche
Verwaltung von Eigentum!

Bei der Frage des Nutzens der Sonnenenergie darf auch nicht nur auf Deutschland geblickt werden. Praktische
wissenschaftliche Forschung kann nicht nur in Instituten erfolgen, sondern es muß auch eine Rückkopplung mit
der praktischen Anwendung geben. Genau wie die Anwendung der Windkraftwerke zu immer höherem
Wirkungsgrad der Anlagen führte, werden auch beim Betrieb von Solaranlagen weitere Erkenntnisse gewonnen,
die dann den Ländern zugute kommen, die reichlicher mit Sonnenenergie versorgt werden.

Wie eingangs erwähnt, ist gegen Kohlekraftwerke nichts einzuwenden. Wegen des noch nicht befriedigend
gelösten Speicherproblem für elektrische Energie sind witterungsunabhängige Kohlekraftwerke sogar eine
notwendige Ergänzung.

Die Szenarien, daß wir durch unmittelbare Nutzung der Sonnenenergie und auch durch deren mittelbare
Ausnutzung in Windkraftwerken "verarmen", dienen hauptsächlich dazu, eine Abkehr von den Kernkraftwerken
als unsinnig erscheinen zu lassen.

Noch drastischere Unkenrufe kann man in der FAZ vom 01.07.11. S. 3, "Das Ende des Fortschritts" lesen. Dazu
die Einführung: "Einst wurde in der Kernkraft ein Segen gesehen, sie sollte ewig Strom liefern und Wüsten
erblühen lassen. Dann kamen die Zweifel. Und schließlich Fukushima".

Sollte der Mensch nicht lernfähig sein und aus unheilvollen Ereignissen notwendige Schlüsse ziehen, auch wenn
man dabei von einem verlockenden Wunschbild Abschied nehmen muß? Und haben die herrschenden Eliten in
dieser Welt nicht gezeigt, daß sie einen Großteil der gewonnenen Energie in die Waffenproduktion für die
Zerstörung "blühender Wüsten" stecken - wie gerade in Libyen vor Augen geführt - und später weitere Energie
und Rohstoffe für den Wiederaufbau der zerstörten Einrichtungen verbrauchen?

Auf die einzelnen Argumente soll hier nicht eingegangen, sondern nur darauf hingewiesen werden, mit welchen
Mitteln ein deutscher Abschied von der Kernenergie mittelbar als Katastrophe dargestellt wird.

Auf Seite 2 der FAZ vom 01.07.11 wird "Im Gespräch mit Kirill Komarow Rosatom", dem stellvertretenden
Generaldirektor des staatlichen russischen Atomenergiekonzerns, die These dargelegt: "Manche Länder müssen
Kernenergie verwenden". Zu diesen Ländern zählt sich offensichtlich Rußland. Denn "in Rußland wollen wir bis
2030 mindestens 28 neue Reaktoren aufstellen. Für unser Auslandsgeschäft läuft eine konservative Schätzung für
die gleiche Periode auf die gleiche Zahl hinaus: 28 bis 30 Einheiten. Unsere wichtigsten Kunden sind China,
Indien, Vietnam und Bangladesch." Und dann werden weitere Kunden im Nahen Osten genannt.

Bei solchen Aussagen "kann" der Leser doch gar nicht anders, als die Entscheidung der Bundesregierung zum
Ausstieg für gefährlich zu halten. Weiterhin wird der Ministerpräsident der Ukraine mit der Begründung
angeführt, weshalb die Ukraine trotz Tschernobyl weiter auf Kernenergie setzt: "..., weil die Ukraine kein reiches
Land ist". Er legt folgende Rechnung vor: "Der Preis für Atomstrom in der Ukraine ist zwei amerikanische Cent je
Kilowatt (gemeint ist Kilowattstunde!). Strom aus Kohlekraftwerken kostet sechs Cent und aus erneuerbaren
Energien elf".

Abgesehen von der falschen Berechnung der "Atomstromkosten" ist bei dieser Absage an unwirtschaftliche
erneuerbare Energien zu bedenken, daß es unseren heutigen Wohlstand nicht gäbe, wenn die Fortentwicklung nur
nach dem Gesichtspunkt der Augenblickskosten erfolgt wäre. Jede Forschung ist eine Investition in die Zukunft.
Die Forschung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien bedeutet Sicherheit für die Zukunft, statt einer
schweren Hypothek für zahlreiche kommende Generationen durch weitere Nutzung der Kernenergie!

Auf Seite 16 liest man dann über "Das Feuer am Atomfeuer - In New Mexico wüten verheerende Waldbrände -
auch Los Alamos ist bedroht". Und welche Bedeutung hat der Ort Los Alamos? Es ist "der geschichtsträchtige
Ort, in dem während des Zweiten Weltkriegs mit der Entwicklung der Atombombe das atomare Feuer entfacht
wurde. In diesen Tagen jedoch ist der kleine Ort und das angrenzende nukleare Forschungszentrum von einem
Brand bedroht, der schon mehr als 30.000 Hektar Wald und Buschland verbrannt hat."

Solche Katastrophe ereignet sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und bedroht ein
Kernforschungszentrum, das sicher nicht frei von radioaktivem Material ist. Das Personal wurde bereits evakuiert,
das heißt, man ist nicht sicher, ob man das Gebäude vor den wütenden Bränden schützen kann. Wenn schon nicht-
atomare Feuer atomare Anlagen bedrohen, wieviel größer ist die Gefahr, daß das "Atomfeuer" selbst zum
gewaltigen Gefahrenherd wird.

Philosophische Erkenntnisse werden von Technikern gern in den Bereich des Mystischen verschoben, die den "mit
beiden Füßen im Leben stehenden Menschen" nur verunsichern. Zweifellos ist es nicht die Aufgabe der
Philosophie, sich um einzelne technische Probleme zu kümmern, aber die Kernspaltung ist ein Sonderproblem,
weil es sich bei den Atomen um die Bausteine dieser Schöpfung handelt. Mathilde Ludendorff hatte erkannt, daß
die Zerstörung dieser Bausteine durch Kernspaltung ein Unheil ist. Sie nannte es ein "Verbrechen an Gottes
vollkommenen Gesetzen", weil die erzeugten strahlenden Teilchen Pflanze, Tier und Mensch gefährlich bedrohen.
Wenn der Mensch dennoch diesen Eingriff wagt, wird er vor unlösbare Probleme gestellt, wie sich immer mehr
zeigt. Deshalb sollte die philosophische Warnung zumindest bei der Entscheidung über weitere technische
Projekte mit einbezogen werden.

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 03.07.2011.
(Anmerkung: In dieser Ausgabe gibt es weitere Texte zum Thema, Direktlink unten in der Linkliste. Darüber
hinaus muß festgestellt werden, daß die Atom-Gefahr nicht gebannt ist, wenn die BRD alle AKW abschaltet, denn
die Nachbarn Frankreich, Britannien, Rußland usw. werden es nie tun, allein schon deshalb, weil sie das dabei
anfallende Plutonium für ihre Atom-Waffen brauchen, auf die sie nicht verzichten werden. KHH.)

* * * * * *


11. WIE EINE "FREIHEITSMEDAILLE" EINE POLITIKERIN VERSKLAVT - oder

- - Wie groß ist die Macht des deutschen Volkes? Die Stimmenthaltung Deutschlands
- - bei der Abstimmung über die UNO-Resolution 1973 gegen Libyen war gemessen am
- - sonstigen untertänigen Verhalten gegenüber der US-Führung ungewöhnlich. Der
- - Grund könnte die Ablehnung einer Einmischung in die inneren Angelegenheiten
- - eines anderen Staates gewesen sein. Aber wenn von Washington nachgeholfen wird,
- - kann doch eine Beteiligung durch die Hintertür erreicht werden!

Die deutsche Regierung hat sich bei der UNO-Resolution gegen Libyen der Stimme enthalten, sich damit von der
"westlichen Welt" abgesetzt und sich in die Reihe der ehemals feindlichen Osten-Staaten gestellt. Zu welchen
Anfeindungen das geführt hat, ist bekannt. Warum handelte die deutsche Regierung so? Sicher nicht, um sich den
Zorn der USA und der europäischen Regierungen einschließlich vieler Intellektueller im eigenen Land zuzuziehen.

Wenn wir etwas Vertrauen in die deutschen Bürger haben, daß sie sich doch noch gegen Fehlhandlungen der
Regierung zu wehren wissen, dann lautet die Erklärung: Man konnte der Mehrheit der Deutschen eine Beteiligung
an einem Überfall auf ein fremdes Land nicht zumuten.

Wie ungerecht dieser Angriff ist, zeigt sich daran, daß Rußland und China, die sich auch nur der Stimme
enthielten, immer schärferen Einspruch gegen das Geschehen erheben, nachträglich vielleicht bereuen, daß sie
nicht mit Nein gestimmt haben.

Nachdem die Bundeskanzlerin aus den USA zurückkam, wehte plötzlich ein anderer Wind. Da preschte Berlin
vor, daß eine entsprechende Resolution auch gegen Syrien erfolgen müsse, wobei Rußland bereits sein Veto für
diesen Fall angekündigt hat. Bereits am 23.03.11 übte Putin scharfe Kritik und rügte den Westen: "UN-Resolution
ist Aufruf zum Kreuzzug." Knallharte Weltmachtpolitik wird ja gern als ein geradezu religiös gerechtfertigter
Kampf für Recht und Moral ausgegeben.

Nun versucht der Westen sogar mit einer Anklage vor dem europäischen Strafgerichtshof, den "widerspenstigen"
Gaddafi zu Fall zu bringen, weil er unmenschlich und massenmordend gegen seine protestierenden Bürger
vorgegangen ist. Da ist es wichtig, an die Feststellung des FAZ-Berichterstatters Reinhard Merkel vom 22.03.11,
S. 32, "Der libysche Aufstand gegen Gaddafi ist illegitim" zu erinnern: "Kämpfende Aufständische, und wären sie
Stunden zuvor noch Bäcker, Schuster und Lehrer gewesen, sind keine Zivilisten".

Deutschland soll also durch die Hintertür doch in den Libyen-Krieg hineingezogen werden, auch wenn gleich
wieder versucht wird, das halbwegs zu dementieren.

Bei RP-Online findet man am 28.06.2011 unter "Nato-Anfrage - Berlin liefert Waffentechnik für Libyen" die
Meldung:

"Die Bundesregierung unterstützt einem Medienbericht zufolge den Militäreinsatz der Nato in Libyen. Trotz der
Enthaltung bei der Libyen-Resolution im UN-Sicherheitsrat habe Berlin einer Anfrage des Militärbündnisses
zugestimmt. ... Wie 'Spiegel Online' am Montagabend unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin berichtete,
ging Anfang vergangener Woche eine Bitte des Militärbündnisses für die Lieferung von Technik und Bauteilen für
Bomben und andere Militärtechnik ein. Diese Bitte sei bereits positiv beantwortet worden, erfuhr 'Spiegel
Online'."

Das ist aber ein Hineinziehen in den Krieg, obwohl die Stimmenthaltung bei der UNO-Resolution wie eine
Neutralitätserklärung zu werten ist. Diese Stimmenthaltung wurde besonders von Frankreich auch so aufgefaßt
und scharf gerügt.

Die USA galten allerdings im Ersten und Zweiten Weltkrieg auch als "neutral", obwohl sie die Kriegsgegner
Deutschlands heimlich unterstützten. Wenn aber die Geschichte über Deutschland geschrieben wird, dann kann
man sicher sein, daß uns ein Bruch der Neutralität vorgeworfen wird.

Weiter heißt es: "Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) stimmte demnach der Anfrage umgehend zu
und genehmigte damit, daß die Bundeswehr den Alliierten für die Luftangriffe gegen die Gaddafi-Truppen
einzelne Teile für Bomben und auch ganze Geschosse liefern darf. Bisher gibt es den Regierungskreisen zufolge
keine konkrete Anfrage nach einzelnen Waffen oder bestimmten Teilen. Es werde aber damit gerechnet, daß eine
solche detaillierte Anforderung an die Bundeswehr in einigen Tagen eingehen werde."

Eine umgehende Zustimmung zeigt, daß man von seiten der Regierung geradezu auf eine Möglichkeit wartet, am
Krieg teilnehmen zu können.

Eine ähnliche Lage bestand zu Beginn des Irak-Krieges. Während Bundeskanzler Schröder die Bundesrepublik
mit fliegenden Fahnen den Angriff auf Afghanistan mitmachen ließ, versagte er eine Teilnahme am Irak-Krieg.
Dafür wurde er - wie Merkel vor ihrem USA-Besuch - kräftig gescholten. Haß und Hohn darüber kamen in
einem Bild zum Ausdruck, auf dem Schröder zwischen Bush und Blair als eine Unglücksfigur dargestellt wurde,
der von den beiden genannten Politikern das richtige Benehmen auf dem politischen Parkett beigebracht werden
mußte. Tatsächlich lag aber auch eine mittelbare Beteiligung vor, denn über den Militärflughafen in Leipzig fand
ein lebhafter Umschlag von Kriegsmaterial für den Irak-Krieg statt. Damit war das hoch und heilige Versprechen
gebrochen: Von deutschem Boden darf nie wieder ein Krieg ausgehen!

Im FAZ-Bericht folgt eine abwiegelnde und Verwirrung stiftende Einschränkung: "Ein Sprecher des
Bundesverteidigungsministeriums sagte 'Spiegel Online' lediglich, es gebe keine Anfrage für Waffenlieferungen
von einem einzelnen Land an die Bundeswehr. Über eine Anfrage der NATO als Allianz sagte er nichts.

Warum nahm der Minister zu dieser wichtigen Frage nicht Stellung? Es kommt aber eine bedenkliche Bestimmung
zur Sprache: "Innerhalb der NATO dürfen sich die Partner ohne Konsultation der nationalen Parlamente oder im
deutschen Fall des Bundessicherheitsrats mit Rüstungstechnik unterstützen."

Damit wird dem Parlament eine Befugnis in einer entscheidenden Frage aus der Hand genommen, so daß es für
die Mächte im Hintergrund noch leichter ist, die Regierung zu fragwürdigen Maßnahmen zu veranlassen.

Es muß auch immer wieder auf die biblische Vorstellung hingewiesen werden, daß Deutschland an dem
legendären Endkampf um (H)Armageddon beteiligt sein muß, wenn damit die Weltherrschaft des auserwählten
Volkes erreicht werden soll.

Insofern ist auch eine verdeckte Beteiligung an einem Krieg schwerwiegend und muß unbedingt verhindert
werden. Allerdings genügen die anderen beleuchteten Punkte auch bereits, um dem Libyen-Krieg eine Absage zu
erteilen.

Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 01.07.2011.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de
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Abgeschlossen am 31. Juli 2011.
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