Das Papier enthält die zusammenfassende Aussage: "Energiekonzept des Fraunhofer ISE belegt: Der
Umstieg auf Erneuerbare Energien in Baden-Württemberg ist technisch und wirtschaftlich machbar -
Photovoltaik und Windkraft leisten hierzu einen zentralen Beitrag." Erfreulich ist die Mitteilung: "Auch
wurde der in dem veralteten Konzept (von 2002) für 2020 angestrebte Wert von 2,7 Terrawattstunden
(TWh) für Photovoltaik-Strom pro Jahr bereits jetzt in Baden-Württemberg erreicht - also rund zehn Jahre
früher als noch vor kurzem geplant."
Gefordert wird natürlich weitere Unterstützung der Forschungstätigkeit und der Umsetzung in die Praxis.
Die Katastrophe in Japan wird bei der Erfüllung der Forderungen hoffentlich helfen.
Näheres über die Aktivitäten des Instituts sind zu erfahren über:
Kontakt: Prof. Dr. Bruno Burger, Telefon: +49 (0) 7 61 / 45 88-52 37, Fax: +49 (0) 7 61 / 45 88-92 37
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE Heidenhofstraße 2; 79110 Freiburg
Dr. Gundolf Fuchs, 18.03.2011.
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3.) EINE SACHLICHE BETRACHTUNG ZUR BEDEUTUNG DER RASSENFRAGE!
- - Die Rassefrage ist ein sehr heikles Thema, weil sie
- - kein rein intellektuelles Problem ist, sondern stark
- - mit dem Fühlen des Menschen zusammenhängt.
Daher rührt der falsche Gedanke, daß die Ablehnung der Rassemischung eine Diskriminierung von
Mischlingen wäre. Diese Frage kann nur bei Kenntnis der Seelengesetze sinnvoll beantwortet werden und
nicht mit ideologischer Streiterei.
Wenn man ein Thema behandelt, daß im ideologischen Spannungsfeld liegt, ist es gut
Vergleichsbetrachtungen heranzuziehen. Vergleiche hinken zwar oft, aber sie helfen trotzdem, manche
Gegebenheiten klarer zu durchschauen.
Beispiel 1: Nehmen wir den Alkohol. Einmal mit Alkohol zu feiern, auch wenn dabei etwas über den Durst
getrunken wird, ist keine Verwerflichkeit. Wenn nach einer solchen Feier ein Kind gezeugt wird, besteht
die Gefahr, daß das Kind bleibende Schäden davonträgt. - Solange der ursächliche Zusammenhang nicht
erkannt ist, liegt auch noch kein schuldhaftes Verhalten vor. Wird der Zusammenhang aber erkannt und
kann dadurch verhindert werden, daß weitere geschädigte Kinder geboren werden, wird niemand dem
erkennenden und warnenden Arzt vorwerfen, er diskriminiere mit seiner Warnung die in Unkenntnis
geschädigten Kinder.
Beispiel 2: Durch Röntgenstrahlen kann es zu schweren Erbgutschäden und bei Frauen zu Fehlgeburten
kommen. Sobald der Zusammenhang erkannt war, wurde gewarnt und es wurden Schutzmaßnahmen
(Bleischürzen) ergriffen. Wurden durch diese Warnung die vorher Geschädigten diskriminiert?
Beispiel 3: Durch einen Zeckenbiß kann Borreliose übertragen werden. Solange man das nicht wußte,
handelte niemand fahrlässig, der einen Zeckenbiß nicht ernst nahm. Wurde Borreliose übertragen und nicht
behandelt, dann konnte der Mensch für sein ganzes Leben schwer daran leiden. Hätte der Arzt, der das
erkannte, seine Erkenntnis für sich behalten sollen, damit er nicht die Opfer der Borreliose diskriminiert?
Die Antwort lautet in allen drei Fällen eindeutig: Nein!
Im ersten Beispiel konnte die Gefahr schon etwas geahnt werden, weil andere negative Auswirkungen des
übermäßigen Alkoholgenusses bekannt waren. In den anderen beiden Beispielen mußten erst die
medizinischen Erkenntnisse gewonnen werden. Hier lag also kein Verschulden der Menschen vor. Wie
gesagt, Vergleiche hinken. In den genannten drei Fällen besteht wohl bei allen Menschen Einigkeit darüber,
daß das Unterlassen einer Aufklärung unverantwortlich wäre.
In der Rassefrage gibt es nun zwei gegensätzliche Anschauungen: Einmal gibt es die Wunschvorstellung,
daß alle Menschen Mischlinge werden. Am krassesten kam diese Vorstellung bei Coudenhove-Kalergi,
dem ersten Präsidenten der Paneuropaunion, zum Ausdruck. Er wünschte sich für Europa den eurasich-
negroiden Mischling, also den "Welteinheitsmenschen". Er tat das, obwohl er davon überzeugt war, "daß
die Folge ist, daß Mischlinge vielfach Charakterlosigkeit, Hemmungslosigkeit, Willensschwäche,
Unbeständigkeit, Pietätlosigkeit und Treulosigkeit mit Objektivität, Vielseitigkeit, geistiger Regsamkeit,
Freiheit von Vorurteilen und Weite des Horizontes verbinden". (Praktischer Idealismus, 1925, S. 21)
Unabhängig von der Bewertung der "Folge" ist festzustellen, daß die Umwandlung der Menschheit in
lauter Mischlinge nicht als eine zwangsläufige Entwicklung hingenommen werden muß, sondern für
gewisse Leute eine Zielvorstellung ist.
Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die rein gefühlsmäßig die Volkserhaltung wollen. Werden sie für
dieses Gefühl gescholten oder gar zum Verbrecher gestempelt, dann erwacht ein Widerstand, der sich
leicht in der Minderbewertung anderer Völker Ausdruck verschafft. Damit stehen sich beide Gruppen
unversöhnlich und unvereinbar gegenüber.
Aber es gibt auch Menschen, die wissen, warum die Erhaltung der Eigenart aller Völker wichtig ist, wenn
das Leben menschenwürdig bleiben soll. Und da ergibt sich die Frage: Kann beim Vorherrschen der von
Coudenhove-Kalergi genannten Veranlagungen von der Sicherung der Menschenwürde gesprochen
werden? Es sei noch einmal betont, die Charakterisierung von Mischlingen stammt nicht von einem
"Rassisten", sondern von einem ausgesprochenen Befürworter der Völkervermischung.
Genügen diese Gedanken nicht schon, um zu erkennen, daß beide Anschauungen zumindest moralisch
gleichwertig nebeneinander stehen? Und daraus folgt, daß es ein Unrecht von der Meinungsmache ist,
deren Verantwortliche nur eine - allerdings mächtige - Minderheit darstellen, den Volksbewußten
Rassismus - die Überhöhung der eigenen und die Verachtung von Menschen anderer Rassen - zu
unterlegen. Wer sich natürlich die Rassemischung zum Ziel setzt und zugleich die Macht hat, der wird die
Volksbewußten verdammen. Das aber ist ein Verstoß gegen die Freiheit der religiösen und
weltanschaulichen Überzeugung!
Trotzdem gibt es noch einen Einwand, den Christian Morgenstern in die humoristischen Worte faßte:
"Nicht sein kann, was nicht sein darf". Jeder denkfähige Mensch erkennt, daß ein solcher Schluß mit Logik
und Wahrheit nichts zu tun hat. Das Gefühl im Menschen möchte aber so "denken". Es darf nicht sein, daß
ein Mischling, der für sein Schicksal nichts kann, durch ungünstige Eigenschaften benachteiligt ist. Aber es
ist eben "vielfach" so, wie Coudenhove-Kalergi beobachtet hat. Warum die ungünstigen Eigenschaften
nicht immer, sondern nur "vielfach" auftreten, hat Coudenhove-Kalergi nicht erklärt.
Mathilde Ludendorff hat die philosophische Erklärung dafür gegeben. Der Mensch hat trotz Erbgut und
Umwelteinflüssen die Möglichkeit, in letzter, freier Entscheidung auf seine Veranlagungen eine würdige
Antwort zu geben, d.h., er kann die Stärken in sich verfestigen und die Schwächen zurückdrängen.
Natürlich ist auch die gegensätzliche Entscheidung möglich, erstrebenswerte Eigenschaften
zurückzudrängen und unwürdige voll auszuleben.
Aber die Möglichkeit der würdigen Entscheidung nimmt dem Mischlingsschicksal das "Unausweichliche".
Dieses vermeintlich Unausweichliche verführt dazu, zur Morgenstern-Logik Zuflucht zu nehmen. Das ist
nach der Erkenntnis Mathilde Ludendorffs jedoch nicht mehr nötig.
Nun könnte man den Schluß ziehen, wenn es die freie Entscheidung gibt, ist es doch gar nicht nötig, die
Vermischung zu verhindern. Das wäre aber ein Fehlschluß, denn Coudenhove-Kalergi hat davon
gesprochen, daß die genannten ungünstigen Eigenschaften "vielfach" auftreten. Das heißt aber, nicht vielen
gelingt es, stark ungünstige Veranlagungen zu überwinden. Brauchte man nicht versuchen, das Auftreten
ungünstiger Entwicklungen zu verhindern, dann brauchte es keine Erziehung zu geben, weil trotzdem die
Möglichkeit bestünde, daß auch ein Nichterzogener ein guter Mensch wird. Hat man also erkannt, daß bei
Vermischung vielfach ungünstige Eigenschaften auftreten, dann gebietet die Moral, daß man sie verhindert
bzw. davor warnt.
Diese Betrachtung hat sich darauf beschränkt zu zeigen, daß die Anschauungen von Coudenhove-Kalergi
und die der Volksbewußten mindestens gleichwertig nebeneinander stehen. In einer Gemeinschaft, die sich
freiheitlich-demokratisch nennt, darf nicht die eine mit einem Bann belegt werden, als ob es sich um krasse
Unmenschlichkeit handle. Damit die Erörterung nicht im "Theoretischen" stecken bleibt, seien noch einige
Beispiele angeführt, wie Mischlinge ihr Schicksal erleben.
Der Literaturnobelpreisträger von 1992, Derek Walcott, eine Schwarz-Weiß-Mischling von den Barbados-
Inseln beklagt sein Schicksal: "Ich, der mit beider Blut vergiftet ist, wohin soll ich mich wenden, gespalten
bis aufs Blut? Ich, der den betrunkenen Offizier Britischer Hoheit verfluchte, wie soll ich wählen zwischen
diesem Afrika und der geliebten englischen Zunge? Soll ich beide verraten oder zurückgeben, was sie
geben?" (FAZ, 24 02.1994, "Mit beider Blut vergiftet".) Aus dieser Klage geht nicht nur das schmerzliche
Gefühl seelischer Zerrissenheit hervor, sondern auch, daß die Eigenart einen Wert hat, den man nicht
verlieren möchte.
In den Medien wird nur positiv und lobend davon gesprochen, wenn sich Menschen unterschiedlicher
Volkseigenart miteinander verbinden. Nur ganz selten wird angedeutet, daß solche Verbindungen "am
Ursprung des anderen" scheitern können. Und es wird gar nicht berichtet, wenn Mischlinge in reiferem
Jugendalter ihrer deutschen Mutter den Vorwurf machen: "Wie konntest du uns einen Türken zum Vater
geben?"
Als letztes sei noch daran erinnert, daß mehrere Nachkriegspolitiker vor Jahrzehnten darauf hingewiesen
haben, daß die Anzahl der Ausländer nicht zu hoch werden dürfe, weil das zu unbeherrschbaren
Spannungen führe. Zuletzt hat Bundeskanzler Kohl 1986 große Worte gesprochen und Verständnis dafür
gezeigt, daß in der Bevölkerung eine Überfremdungsangst Platz greift, indem er erklärte: "Deutschland ist
kein Einwanderungsland und darf auch keines werden." Die Politik änderte sich aber nicht, und heute
triumphieren die Befürworter der "Abschaffung Deutschlands": "Wir sind doch längst ein
Einwanderungsland!"
Im Zusammenhang mit den Anfeindungen gegen Thilo Sarrazin vertrat Klaus von Dohnanyi unter
"Feigheit vor dem Wort" in der "Süddeutschen Zeitung" vom 06.09.2010 den Standpunkt: "Also bitte
keine Feigheit mehr vor Worten wie Rasse, Juden, Muslime. ... Man darf sie benutzen. Ohne Wenn und
Aber." Damit ist von einem ehemals hochgestellten SPD-Partei- und Regierungsmitglied klargestellt, daß
es keine Tabus geben darf, nur weil es zu bestimmten Punkten auch Fehldeutungen gibt.
Es ist ein trauriges Zeichen unserer Zeit, daß Verfassungsgrundsätze in höchsten Tönen gelobt, aber in der
Realpolitik nicht eingehalten werden. Diesen Mißstand zu bekämpfen, sollten alle anständigen Menschen
zusammenstehen. Dann könnten unterschiedliche Anschauungen nicht mehr dazu führen, daß die eine
Überzeugung wie Ketzerei verfolgt und verunglimpft wird. Und dann würde sich im freien
Meinungsaustausch das Richtige mit größerer Wahrscheinlichkeit zu aller Nutzen durchsetzen.
Nur für den, der die vorstehenden Gedanken nicht ablehnt, sei zur "gefühlsmäßigen" Seite etwas gesagt:
Zur Bekämpfung von "Ausländerfeindlichkeit" wird versucht, die Kultur der Fremden in Tänzen oder auch
in der Zubereitung von Mahlzeiten herauszustellen. Auch wenn uns das Erleben fremd ist, können wir
erahnen, wie diese arteigene Kultur nicht nur etwas Materielles oder rein Geistiges ist, sondern das Innere
berührt. Diese Vielgestaltigkeit des höheren Erlebens geht, da sie eine Erbeigenart darstellt, verloren, wenn
die Völker vermischt werden. Dann kommt eine Einheitskultur heraus, die auf dem Gebiet der Musik
besonders dominiert, die man von New York über London, Paris, Berlin bis Tokio und wahrscheinlich
auch in Moskau und Peking schon hört. Aber das Besondere an allen Völkern geht verloren.
Die Menschen früherer Zeiten waren nicht rückständig, in nationaler Beschränktheit zurückgeblieben, weil
sie ihr Volkstum in hohen Klängen besangen und weil für sie die Erhaltung ihres Volkes eine
Selbstverständlichkeit war. Sie waren durch den Globalismus nur noch nicht so innerlich verfremdet. Und
der Rückhalt im Volkstum gab ihnen die Kraft, die Auswirkungen menschlicher Unzulänglichkeit auf
moralischem Gebiet zu vermindern.
Wer den Globalismus noch als "Glücksbringer" ansieht, der äußere Annehmlichkeiten bringt, der wird
vielleicht aufwachen, wenn ihm plötzlich 20 Prozent seines Eigentums fehlen, weil die Hochfinanz auf
Rückzahlung der Kredite pocht, wenn weitere Zinszahlungen auf die um die zwei Billionen Schulden nicht
mehr genügend abgesichert sind. Das nur als Denkanstoß und um zu zeigen, daß es sich auch wirtschaftlich
lohnt, Mißstände zu beseitigen.
Die Liebe zum eigenen Volk aber und der Wille, es als Quelle der Kultur zu erhalten, ist unabhängig von
jeglichem Zweckdenken. Sie kann nur - wie Theodor Storm sagt - um der "Schönheit des Lebens willen"
in der eigenen Seele gestärkt werden.
Elke und Gundolf Fuchs, ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de
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4.) SEELENLOSE MODERNE WIRD VON EINIGEN ZUR GROßTAT ERHOBEN!
- - Der Fortschrittswahn, der alles "Althergebrachte" beiseite
- - schieben will, tobt sich immer noch aus, aber einige
- - Offizielle und Presseleute beschleichen doch schon Zweifel.
Der Fortschrittswahn, der alles "Althergebrachte" beiseite schieben will, tobt sich immer noch aus, aber
einige Offizielle und Presseleute beschleichen doch schon Zweifel.
Die Stadt Heide bekommt ein "zukunftsfähiges" Projekt! Darüber sind sich alle Parteifraktionen im Heider
Stadtrat einig. Allerdings hat die FDP wegen der "optischen Gestaltung" Bedenken. "Der Heider Anzeiger"
vom 18.05.2011 berichtet gleich auf der ersten Seite unter "Grünes Licht gegeben" über dieses Vorhaben.
Auf dem dazugehörigen Bild kann der Bürger erkennen, wie die Stadt nach dem Umbau an der Westseite
des Marktplatzes aussehen soll.
Über Geschmack läßt sich bekanntlich streiten, aber wie paßt diese Glas- und Betonzeile zu der übrigen
Bebauung des Marktplatzes? Die hochmodernen und zeitgemäß gestalteten Baukörper sollen nach Aussage
des Architekten einen Brückenschlag in die Vergangenheit schlagen. Weiter heißt es, daß es anscheinend
nicht Brückenschlag genug ist. Man solle sich lieber auf die tatsächlichen Fassadenformen und die
Bebauung der Jahrhundertwende besinnen, und nicht eine Passage zu errichten, die eventuell von
nachfolgenden Generationen als Bausünde bezeichnet werden würde, wie es zum Beispiel beim Rathaus
der Fall ist.
Es liegt also schon die Erfahrung vor, daß solche Glas- und Betonklötze als Bausünde bezeichnet werden.
Trotzdem will man den Heider Bürgern noch so einen Glas- und Betonbau vor die Nase setzen.
Auf Seite 2 berichtet R. Tuchetto unter "Geschmacksache", daß der "Stadtrat" der Stadt Münster, deren
"historische Altstadt im 2. Weltkrieg komplett ausradiert wurde, sich nach langen Debatten dafür
entschieden" hat, "die mittelalterlichen Fassaden neu entstehen zu lassen - im Gegensatz zu anderen
Städten, die damals auf zeitgemäße Bebauung setzten. Heutzutage ist Münster grad wegen der (neuen)
Altstadt ein Touristenmagnat."
Man sieht also, die Menschen wollen nicht, daß ihre Städte durch seelenlose kubistische Glas- und
Betonklötze verschandelt werden.
Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 20.05.2011.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de
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5.) WIE "SCHULDIG" IST DAS DEUTSCHE VOLK AN "AUSCHWITZ"?
- - Man stelle sich vor: Ein englischer Kriegsgefangener,
- - der mit Auschwitzhäftlingen zusammen Arbeit leisten mußte,
- - tauschte mit einem Häftling die Kleidung und schlich sich
- - so nach Auschwitz ein. Wer geht wohl freiwillig in ein
- - Vernichtungslager?!
Man stelle sich vor: Ein englischer Kriegsgefangener, der mit Auschwitzhäftlingen zusammen Arbeit
leisten muß, tauscht mit einem Häftling die Kleidung und schleicht sich so nach Auschwitz ein. Wer geht
wohl freiwillig in ein Vernichtungslager?
Auf der Doppelseite 58/59, Kultur, veröffentlichte die "Welt am Sonntag" (WamS), 08.05.11 unter einer
Riesenüberschrift "Der Mann, der in Auschwitz einbrach" ein Gespräch von dem 92jährigen Denis Avey,
der sich freiwillig nach Auschwitz begab, mit dem Interviewer Sven Michaelsen. Im Vorspann wird
geschildert, wie das geschah: "Es ist eine Geschichte , so unfaßbar, daß man sie kaum glauben mag: Denis
Avey landete als englischer Soldat in einem Kriegsgefangenenlager bei Auschwitz. Als er gemeinsam mit
KZ-Häftlingen auf einer Baustelle arbeiten mußte, beschließt er mit einem von ihnen die Kleidung zu
tauschen - und schleust sich so in Auschwitz ein."
Nun gibt es immer Menschen, die Vorliebe für etwas Ungewöhnliches besitzen und sich auch von
gewissen Gefährdungen und Unbill nicht abschrecken lassen. Solche Menschen klagen dann auch nicht
über ihr Schicksal, wenn die Gefahr größer war, als vermutet. Aber in ein "Vergasungslager" begibt sich
auch ein mutiger Mensch doch nicht freiwillig!
Für uns Deutsche, denen wegen Auschwitz eine zeitlich unbegrenzte Schuld zugewiesen wird - neuerdings
im Zuge des Demjanjuk-Prozesses - ist es wichtig, daß selbst ein kritischer Engländer, bei Kontakt mit
Auschwitzhäftlingen nicht wußte, daß es ein Todeslager war. Denn es ist nicht zu glauben, daß er trotzdem
dort "einbrach"! Wie aber sollte der deutsche Normalbürger weit weg von Auschwitz das wissen? Und
etwas davon zu wissen ist doch wohl die Voraussetzung für ein Mitschuldigwerden.
Wer von den Deutschen nur unbestimmte Vorstellungen über harte Haftbedingungen in einem solchen
Lager hatte, lud gewiß weniger Schuld auf sich, als jeder US-Bürger, der "Guantanamo" hinnimmt. Infolge
der verbesserten Nachrichtenmittel wurden die US-Bürger über die grausamen Foltermethoden in diesem
Lager genau in Kenntnis gesetzt. Das ist der wichtigste Punkt für uns Deutsche in dem Erinnerungsbericht.
Von Sven Michaelsen wurde mit der Wiedergabe des Gesprächs mit Denis Avey wohl ein anderer Zweck
verfolgt.
Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 15.05.2011.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de
*
Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 15.05.2011.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de
An die "Welt am Sonntag"
über E-Mail "leserbriefe@wams.de"
Ihr Beitrag "Der Mann der in Auschwitz einbrach"
Sehr geehrte Damen und Herren der Leserbriefabteilung.
Der oben genannte Bericht ist verdächtig widersprüchlich. Da wird von einer Handlung in "aufgeräumter
Stimmung" gesprochen. Und dabei spielte ein Glasauge eine Rolle, das der Erzähler besaß, weil ihm ein
SS-Offizier eines seiner Augen ausgeschlagen hat.
Der zweite Widerspruch besteht darin, daß Avey als außergewöhnlich tatkräftig und mutig dargestellt wird,
der im Kampf für Recht und Freiheit Gefahren nicht scheut, und dann so traumatisiert wird, daß er sein
Ziel, unmenschliche Gewalttäter dingfest zu machen, nicht verfolgt oder verfolgen kann.
Unwahrscheinlich ist auch, daß Avey als "vertauschter KZ-Häftling" nicht erkannt wird. Das erinnert an
englische und amerikanische Kriegsfilme, in denen die deutschen Soldaten (hier die KZ-Bewacher) oft als
unfähig bis blöd dargestellt werden.
Unsinnig ist weiterhin die Episode, als der "KZ-Häftling" einen SS-Offizier anschreit: "Du verfluchter
Untermensch!" Die abwertende Bezeichnung stammt doch von Rassisten, und derer bedient sich ein
"Rassistengegner"?
Avey tritt mit seinem Bericht reichlich spät an die Öffentlichkeit. Sein ursprüngliches Ziel kann er nicht
mehr erreichen. Also dienen das Interview und seine Veröffentlichung nur der Festigung von
Schuldvorwürfen gegen das deutsche Volk. Offensichtlich kann man solche Geschichten erst jetzt der
Öffentlichkeit bieten, weil das Thema nur noch unterschwellig wahrgenommen wird und keine echte
Auseinandersetzung mehr herausfordert.
In der Leserbriefeinsendung im Anhang ist der Punkt herausgegriffen, wie wenig die Deutschen über das,
was in Auschwitz vorgegangen sein soll, wissen konnten, wenn sich einer, der mit den Häftlingen Kontakt
hatte, freiwillig in das KZ einschmuggelt.
Falls Sie durch die Wortwahl im letzten Absatz angeregt werden sollten, nach einen Verstoß gegen § 130
StGB zu suchen, sei erklärt, daß sich die Formulierung "vorgegangen sein soll" nur auf die Unklarheiten
bezieht, die durch die unterschiedlichen Angaben von 4 Mio, etwa 1,5 Mio und etwa 500.000 (Fritjof
Meyer) Opfern hervorgerufen werden.
Mit freundlichen Grüßen.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de
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6.) GRUNDGESETZWIDRIGE BEVORZUGUNG VON AUSLÄNDERN!
- - Mit Datum vom 04.05.2010 ist am 20.05.2011 bei WELT ONLINE
- - die Meldung zu lesen:
"INTEGRATION, Berlin will Migranten per Gesetz bevorzugen, Autor: Joachim Fahru."
Dieser Beitrag ist von einiger Brisanz und muß auch nach einem Jahr noch genau beachtet werden. Schon
in der Überschrift ist eine Verletzung des Grundgesetzes enthalten, denn die Bevorzugung einer - hier
durch ihre Herkunft gekennzeichneten - Gruppe durch ein staatliches Organ, die sogar in Gesetzesform
gebracht wird, verstößt eindeutig gegen Artikel 3 GG. Der Unterschied zu staatlicher Förderung von
Handlungen, die dem Gemeinwohl dienen, wird aufgezeigt.
Das Grundgesetz ist, wie der SPD-Politiker Carlo Schmid bei seiner Verkündung betonte, nicht in freier
Selbstbestimmung des deutschen Volkes, auch nicht seiner Volksvertreter verfaßt worden, sondern die
Väter des Grundgesetzes hatten Vorgaben der Besatzungsmächte zu erfüllen. Dafür ist das Grundgesetz für
die damalige Lage ganz gut geworden. Es enthält aber Ungenauigkeiten, die sich bei veränderten
Verhältnissen ungünstig bis gefährlich für das deutsche Volk auswirken können. Zur Zeit der Verkündung
des Grundgesetzes gab es nur wenige Bürger nichtdeutscher Staatsangehörigkeit im deutschen Lebensraum.
Artikel 3 GG sollte verhindern, daß - wie zur Zeit des Dritten Reiches - erneut die Aussortierung einer
Personengruppe erfolgen konnte. Dadurch wurde nicht das Recht der Deutschen angetastet, in ihrem Lande
- wie es das Recht jedes Volkes ist - die Lebensart zu bestimmen. Das Vorrecht der Deutschen in
Deutschland wurde selbst noch 1986 von der Bevölkerung eingefordert. Sonst hätte der damalige
Bundeskanzler Helmut Kohl nicht zu verkünden brauchen:
"Die Zahl der Asylanten steigt von Monat zu Monat. ... Ich bin nicht gewillt, diese Entwicklung tatenlos
hinzunehmen. ... Die Sorgen der Bevölkerung müssen ernstgenommen werden, denn die Bundesrepublik
Deutschland ist kein Einwanderungsland und darf es auch nicht werden."
In einem Einwanderungsland gibt es keine volkliche Identität, also kann hier der Artikel 3 GG angewandt
werden. Sonst gibt es immer ein Vorrecht der "Einheimischen".
Hätten wir volksbewußte Politiker gehabt und nicht nur internationalistische, die Beruhigungspillen ans
Volk verteilten, wenn es sich um eine Fehlentwicklung Sorgen machte, dann wäre das Grundgesetz im
dargelegten Sinne präzisiert worden. Aber man wollte ja "Deutschland abschaffen" wie Dr. Thilo Sarrazin
warnend bemerkte. Und nun stehen wir vor der Ungeheuerlichkeit, daß linke Regierungskreise den
Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes in ausländerbegünstigender Weise aushebeln wollen bzw.
schon ausgehebelt haben!
So heißt es:
"Die rot-rote Regierung in Berlin plant ein 'Integrations- und Partizipationsgesetz', das Migranten bei der
Einstellung im öffentlichen Dienst bevorzugen soll. Auf diese Weise will Berlin seine 'Rolle als
Schrittmacher in der Integrationspolitik unterstreichen'." Rechtliche Hürden will die Stadt umgehen. Das ist
eine milde Ausdrucksweise für Rechtsbruch, denn wer eine Bestimmung "umgehen" will, der versucht
zumindest gegen den Geist eines Gesetzes zu verstoßen!
"Der Berliner Senat bereitet ein Gesetz vor, das Migranten bei der Einstellung im öffentlichen Dienst und
bei der Vergabe von Aufträgen gegenüber anderen Bewerbern und Anbietern bessere Chancen sichern soll.
Ein Gesetz soll Migranten in Berlin bei Bewerbungen und bei der Vergabe von Aufträgen bevorzugen
Entsprechende Regelungen will die rot-rote Koalition ... bis zum Ende dieses Jahres erarbeiten und will,
daß das Gesetz bis März 2011 vom Abgeordnetenhaus beschlossen werden soll." Nach der "taz", 03.01.11
ist das Gesetz am 01.01.11 in Kraft getreten. Aber in dem Bericht darüber wird nicht von Bevorzugung
gesprochen, sondern nur angemahnt, daß die Parteien ihr Gesetz auch umsetzen, d.h. viele "Migranten" als
Kandidaten für entscheidende Ämter zur Verfügung stellen.
Die Regierenden hatten ja selbst schon erkannt, daß sich ihre Wunschvorstellungen nicht alle verwirklichen
lassen, aber sie suchen nach bedenklichen Auswegen. Denn, "weil es rechtlich nicht möglich sei, die
Einstellung von Menschen mit Migrationshintergrund in den Behörden und öffentlichen Betrieben durch
Quoten zu regeln, will der Senat die Anforderungsprofile für zu besetzende Stellen neu formulieren".
Wenn noch nicht einmal eine Quotenregelung - Ausländeranteil an der Wohnbevölkerung - zulässig ist,
wodurch jedenfalls noch den Schein einer Gleichbehandlung von Deutschen und Ausländern gewahrt
würde, dann will man trotzdem eine Bevorzugung durchsetzen und ändert dazu die Anforderungsprofile.
Und in welcher Weise soll das geschehen?
"So sollen häufiger als bisher 'Sprachkenntnisse', 'Mehrsprachigkeit' oder 'interkulturelle Kompetenz'
verlangt werden." Mangelnde Sprachkenntnis im Deutschen wurde doch bisher als bedauerliche Hürde für
die Eingliederung von Fremden beklagt. Wie will man mit der Änderung der Anforderungsprofile Fremde
begünstigen? Nun, es gibt aber noch die beiden anderen Punkte: "Mehrsprachigkeit" und "interkulturelle
Kompetenz" Und da besteht ein weiter Auslegungsspielraum. Ein schlecht deutschsprechender Türke ist
"mehrsprachig" und ihm kann größere "interkulturelle Kompetenz" zugesprochen werden. So wird der
Vorteil türkischer Polizisten in Deutschland damit begründet, daß sie ihre Landsleute besser verstehen, und
zwar in doppelter Hinsicht: Einmal rein von der Sprache her, aber auch aufgrund der kulturellen Eigenart.
Das letztere preist man dann als "interkulturelle Kompetenz" an! Daß solche Polizisten uns Deutsche
schlechter verstehen, und im Zweifelsfalle für ihren Landsmann Stellung nehmen, wird dabei nicht
beachtet. Das ist ja auch nicht nötig, denn es handelt sich ja "nur um Deutsche im eigenen Land".
Aber der Verstoß gegen Artikel 3 GG, der eine Bevorzugung oder Benachteiligung in verschiedenster
Hinsicht für grundgesetzwidrig erklärt, kommt noch deutlicher zum Ausdruck:
"Im Vergaberecht will der Senat prüfen, ob von Migranten geführte Firmen gegenüber anderen bevorzugt
werden können. - Vorbild ist die bereits praktizierte Bevorzugung von Ausbildungsbetrieben: Bisher
dürfen in Berlin solche Firmen eher Aufträge erhalten, die Jugendliche ausbilden."
Hier werden zwei Dinge durcheinander geworfen. Das genannte Vorbild betrifft ein Staatsanliegen,
nämlich die Ausbildung der Jugend - nicht nur der ausländischen Jugendlichen - und dafür kann der Staat
Anreize bieten. Aber im ersten Satz wird klar die Bevorzugung einer durch ihre Herkunft gekennzeichnete
Gruppe angestrebt.
"Weiterhin soll das Integrationsgesetz Artikel enthalten, die die Teilhabe und Aktivierung der Einwanderer
in der Stadt stärken." Die "Teilhabe" der Einwanderer hat gerade in Berlin - aber nicht nur dort - vielfach
den Charakter einer Machtübernahme angenommen. Selbst in der Württembergischen Kleinstadt Öhringen
verkünden türkische Gangs bereits: "Des Nachts gehört die Straße uns!" Und was will man noch weiter
Aktivieren? Die nicht mehr zu verheimlichende ausländische Jugendkriminalität?! Das sind Gedanken, die
sich Deutsche machen oder jedenfalls machen sollten. Aber eine Ministerin mit Migrationshintergrund
denkt und fühlt natürlich anders.
Aygül Özkan bekleidet seit einem Jahr das Amt der niedersächsischen Sozialministerin. Diese Ministerin
wurde vom CDU-Mitglied Christian Wulff auf diesen Posten gesetzt. Dafür durfte er dann wohl
Bundespräsident werden. Dadurch hat die CDU ihren letzten Rückhalt bei deutschdenkenden Menschen
verloren, und es ist kein Wunder, wenn die Partei gegenüber dem rot-grün-roten Block in der
Bedeutungslosigkeit versinkt, wie das gerade in Bremen geschehen ist! Aber die ehemalige FDJ-Führerin
und jetzige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 16.05.2005, kurz vor ihrem Amtsantritt als
Bundeskanzlerin die merkwürdigen Worte gesprochen:
- - -Es gibt zwei Anhaltspunkte für die Ursache des Sturzes:
- - -Strauss-Kahn war nicht so islamfeindlich wie Sarkozy, deshalb
- - -mußte er als Gegenkandidat ausgeschaltet werden. Noch schwer-
- - -wiegender wäre der Fall, wenn es sich um einen Streit zwischen
- - -der Rothschild- und der Rockefellergruppe handelte.
Wir wußten es noch nicht gleich. Aber eines wußten wir sofort ganz sicher, weshalb er nicht "stürzte". Nämlich
wegen der Affäre mit dem Zimmermädchen! Die bildete nur der Aufhänger für die Öffentlichkeit.
So schlimm auch ein Vergewaltigungsversuch ist, ein solches Drama: Strauss-Kahn aus dem Flugzeug holen, mit
dem er zu wichtiger Konferenz nach Europa fliegen wollte und anschließende Einlieferung in ein
Hochsicherheitsgefängnis, ist mehr als unüblich. Das zeigt, daß Kahn ganz Mächtigen zuwidergehandelt hat und
abschreckend für andere "Nicht-Willige" dafür bestraft werden sollte. Inzwischen werden zwei wichtige Gründe
genannt: Strauss-Kahn wollte als Gegenkandidat von Sarkozy dessen islam-unfreundliche Politik ändern. Und
dieses Bestreben ist für gewisse jüdische Kreise nicht mehr gefragt, wie die Ausführungen von Sarrazin in zahmer
und von Ralph Giordano in massiver Art zeigen.
Nun ist Strauss-Kahn kein Einzelgänger, sondern hat auch mächtige Hinterleute, sonst hätte er den Posten nie
erlangt. Der Kopp-Verlag veröffentlich am 23.05.2011 eine Stellungnahme von Prof. Michel Chossudovsky
"Regimewechsel beim IWF (Internationaler Währungsfond - KHH.): Wurde Strauss-Kahn in eine Falle
geschickt?", darin heißt es: "Sein 'Vergehen' bestand darin, den Washington-Wall-Street-Konsens in Frage zu
stellen und sich für Reformen innerhalb des IWF einzusetzen, die die dominierende Rolle Washingtons innerhalb
der Institution gefährdet hätten. Dann aber weist Chossudovsky darauf hin, daß es sich um einen Machtkampf
zwischen der Rockefeller-Gruppe - zu der Strauss-Kahn gehört - und der Rothschild-Gruppe handelt. Ums Geld
und um die Wege zum Ziel dürfen eingeweihte Juden streiten, aber nicht über das Ziel selbst. Daher kann es
"unerwartete" Vorfälle geben. Strauss-Kahn soll geplant haben, die Banken mehr in die Bewältigung der Krise
einzubeziehen. Das paßte der Hochfinanz nicht. Falls die Rockefeller-Gruppe dafür war, sicher nicht aus
"Mitgefühl", sondern eher aus Furcht, daß der Widerstand in den Völkern sonst zu groß wird. Mitgefühl ist auch
bei Strauss-Kahn nicht als Triebkraft vorauszusetzen. Wenn er jedoch eine solche Anwandlung hatte, dann ist es
Tragik, daß er gerade darüber gestürzt wird. Aber die Mächtigsten verfolgen eiskalt ihr Ziel!
Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 24.05.2011.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de
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10.) ENTDECKUNG VON KRIEGSVERBRECHERN UM POLITISCHEN VORTEILS WILLEN?
- - -Für die Festsetzung und Auslieferung eines Kriegsverbrechers
- - -will sich die serbischen Regierung, die immer weniger Rückhalt
- - -in der Bevölkerung findet, wieder Ansehen verschaffen.
Sie versucht, sich durch eine EU-Kandidatur, die nur bei Auslieferung des ehemaligen Generals Ratko Mladic
Erfolg hat, neues Wohlwollen zu verschaffen.
"Kriegsverbrecher auf Bauernhof gefaßt", so beschrieb die DLZ, 27.05.11, S. 2, die Gefangennahme von Ratko
Mladic. Er "läßt sich widerstandslos festnehmen". Ihm werden schwere Kriegsverbrechen, nämlich Massenmorde
an muslimischen Bosniern zur Last gelegt. Jubel über die "Entdeckung" nach 15 Jahren ist ebensowenig
angebracht wie über den Mord an einem "bin Laden" nach 10jähriger Jagd. Das letztgenannte Ereignis fand statt,
als Obama dringend einen politischen Erfolg brauchte. Mladic wurde in einem Augenblick enttarnt, als die
Regierung von Staatschef Boris Tadic in der Volksgunst stark im Absinken war.
In dem Bericht heißt es u.a.: "Staatschef Boris Tadic beeilte sich bei der Veröffentlichung der sensationellen
Nachricht, gleich als Gegenleistung die EU-Kandidatur seines Landes einzufordern." Einfordern kann man nur
etwas, was einem zugesagt wurde. Also haben die führenden westlichen Kreise ein Lockangebot für die
Festnahme von Mladic unterbreitet.
Ein EU-Beitritt wird ja immer noch als etwas Erstrebenswertes angesehen. Zur Zeit geschieht das auch noch zu
Recht, denn Deutschland ist der größte Nettozahler in der EU. Das heißt aber, daß die übrigen Mitglieder einen
Teil des deutschen Arbeitsertrages geschenkt bekommen. Wenn die meisten Deutschen, die sich zu wenig um die
Hintergründe des Geschehens kümmern, das noch nicht erkennen, dann liegt das an der Schuldenpolitik. Werden
die Schulden von inzwischen zwei Billionen Euro richtig bewertet, dann bedeutet das, daß wir zwei Billionen
Euro mehr ausgegeben haben, als erarbeitet wurden! Das wenigste davon wurde für eigene Bedürfnisse und
Wünsche verbraucht. Der Hauptteil wurde aufgewandt, um alle Welt zu unterstützen, sei es wegen des
Schuldkomplexes mit Zahlungen an Israel, sei es zur Wiederaufbauhilfe nach sinnlosen Zerstörungen in
Weltmachtkriegen, sei es durch unmittelbare Beteiligung an solchen Kriegen, sei es durch eine der Überfremdung
dienende Ausländer- und Asylpolitik!
Gerade für ärmere Länder ist es so verlockend, Mitglied in der EU zu werden denn sie bekommen bei ihrer
Aufnahme erhebliche Starthilfen. Die Tatsache, daß das nicht ewig so bleiben kann, wird verdrängt. Wenn
Deutschland sich noch weiter verschuldet, bekommt es nämlich keine Kredite mehr für die Nettozahlung! Dann
sind alle Staaten der Hochfinanz für eine Ausbeutung ausgeliefert, die heute noch als "menschenverachtendes"
Unrecht bezeichnet würde.
Der Fall Mladic wirft aber noch eine andere Frage auf: "Weshalb dauerte es 15 Jahre bis, er gefaßt wurde?" In
dem Bericht erfährt man, daß Mladic für viele noch als Held gilt, der vieles für sein Volk getan hat. Es heißt: "In
ersten Kommentaren zeigte sich der berühmte Mann auf der Straße enttäuscht: Mladic hat uns jahrelang
verteidigt, hat dem Staat geholfen und den Armen Essen gegeben." Weitere Kritik lautete: "Riesenverrat an
Serbien" und "Freiheit für die serbischen Heroen".
Man stelle sich einmal vor, ein deutscher General hätte im Dritten Reich solche Kriegsverbrechen begangen wie
Mladic und er würde von 51 Prozent der heutigen Deutschen noch gelobt. Die ganze Welt wäre entrüstet über
Deutschland hergefallen.
Aber ist die Haltung der Serben denn wirklich so unverständlich? Nach Kriegsende 1945 ließ Tito Tausende von
deutschen Gefangenen einmauern und elendiglich verenden. Und dieser Mann erhielt später einen Ehrenorden
von der BRD-Staatsführung!?! (Bundespräsident Heinemann 1974)
Wenn die qualvolle Ermordung von Wehrlosen so wenig Abscheu erweckt, daß selbst Politiker des betroffenen
Volkes den Hauptverantwortlichen dafür noch ehren, wieviel eher können Brutalitäten im Kriegsgeschehen als
notwendige Maßnahmen "verklärt" werden, wie die Kommentare zeigen.
Was ist nun zum Vorwurf Volksverrat zu sagen, der ja in der Kritik "Riesenverrat an Serbien" steckt. Wenn eine
Auslieferung eines Serben an einen internationalen Gerichtshof nicht um der Gerechtigkeit willen, sondern zum
Erreichen eines politischen Vorteils geschieht, dann ist das Volksverrat! Hinzu kommt noch, daß die Objektivität
einer solchen Institution sehr fraglich ist. Das Internationale-Militär-Tribunal in Nürnberg hat sich ganz klar als ein
Rachejustizorgan erwiesen. Seine Unrechtsentscheidungen gegen Deutsche und Deutschland wurden noch 1990
als unumstößlich festgeschrieben. Der entsprechende Art. 7, Satz 1 aus dem Überleitungsvertrag von 1952 ist in
den 2-plus-4-Vertrag übernommen worden!
Wer noch ein Gefühl für Volksbelange und Volksrechte besitzt, der weiß, daß man Untaten von
Volksangehörigen im eigenen Land regelt und die Täter nicht an Fremde ausliefert, die nicht nur die
Gerechtigkeit, sondern auch eigene verletzte Interessen mit in die Bewertung einfließen lassen.
Ein Grund für die falschen Maßstäbe ist die These, daß wir Deutschen das Verbrechervolk auf dieser Erde sind,
das im 20. Jahrhundert zwei Weltkriege zu verantworten hat. Die Behauptung wurde uns lange Zeit vorgebetet.
Sie klingt aber auch jetzt immer wieder an, sobald wir uns nicht so verhalten, wie es die veröffentlichte
Weltmeinung fordert.
Unsinnigerweise schmähen die Deutschenfeinde uns auch, wenn wir uns einer Beteiligung an einem Krieg
versagen!
Das müßte den von der Umerziehung angekränkelten Deutschen doch zu denken geben!
Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 30.05.2011. ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de
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11.) DURCH KRIEGSTREIBEREI VERURSACHTER STRESS!
- - -Wieder sind es bundesrepublikanische Kommentatoren, die eine der
- - -wenigen richtigen Entscheidungen der Regierung zur Freude
- - -ausländischer Hetzer kritisieren!
Im Leitartikel der FAZ vom 28.05.11, S. 1, "Streßtest für die Nato" von Thomas Gutschker wird die Frage
gestellt: "Sind seine (des Bündnisses) europäischen Nato-Mitglieder fähig, ihr eigenes Interessengebiet zu
verteidigen?"
Bevor man diese Frage beantworten kann, muß erst einmal geklärt werden, inwiefern Nordafrika und speziell
Libyen das "Interessengebiet" der Europäer ist.
Hat sich das US-Denken, zum Weltpolizisten auserkoren zu sein, schon so unheilvoll fortgepflanzt, daß selbst in
Deutschland wie selbstverständlich von außereuropäischen Interessengebieten gesprochen wird?
In Libyen, wie überall in Nordafrika, herrschten zwar Diktaturen, aber von außen gelenkte Aufständische, die
Freiheit schreien, wollen in Wirklichkeit nur die eigene Macht. Außerdem sind sie zur Beachtung der Interessen
ihrer ausländischen Geldgeber verpflichtet. In Tunesien geben Menschen, die sich zum Aufstand verleiten ließen,
schon zu, daß es unter den neuen Herren für den kleinen Mann, insbesondere für die Frauen wesentlich schlechter
aussieht.
In Libyen hatte Gaddafi nicht nur für sich und eine kleine Regierungsmannschaft, sondern für die Bevölkerung
gute Lebensverhältnisse geschaffen und war dabei, diesen Weg erfolgreich fortzusetzen. Er hätte damit sein Land
unabhängig von der Hochfinanz - auch Weltleihkapital genannt - machen können. Und dieser Staat wird jetzt
zerbombt mit der Folge, daß die Europäer für ihr "Interessengebiet" wieder zig Milliarden zahlen dürfen und daß
es der Bevölkerung in Libyen deutlich schlechter geht als vorher.
Die Suggestion durch die Weltmächtigen und eine weitgehend in ihrer Hand befindliche Medienwelt ist so
verheerend, daß sich die Mehrheit die Meldungen von fortgesetzten Bombardements auf Libyen als Beitrag zur
Freiheit hinstellen läßt und nicht erkennt, daß hier Kriegsverbrechen geschehen!!
Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 30.05.2011. ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de
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12.) FRIEDENSSCHALMEIEN UND KRIEGSTREIBEREI - EIN WIDERSPRUCH?
- - -Weshalb die BRD-Führung dem Libyen-Einsatz nicht zustimmte, wissen
- - -wir nicht. Wenn man Optimist ist, dann kann man vermutet, daß das
- - -aus Rücksicht auf die deutschen Bürger geschah, die kriegerische
- - -Gewaltaktionen immer noch mehrheitlich ablehnen.
Aber es gibt Schelte von politischen Kreisen in Deutschland dafür, die auf den ersten Blick verwunderlich
erscheinen!
Wie schön ist es doch, wenn man "Grün" wählt, um die Natur gegen kapitalistische Ausbeutung zu verteidigen.
Vergessen wird dabei, daß die "Natürlichkeit" so weit geht, daß die Freiheit für Sex mit Kindern gefordert wird
und Homosexuelle die gleichen Rechte zur "Ehe" haben sollen wie die "Heterogeschlechtlichen". Ein Unterschied
besteht doch unbedingt: Bei den letzteren kann jedenfalls noch Nachwuchs kommen, und damit wird das
Aussterben der Menschheit verhindert.
Noch wichtiger ist aber zu beachten, daß die Friedensbestrebungen der Grünen in der Vergangenheit nur als
Machtmittel gegen die herrschende politische Klasse benutzt wurden. Denn jetzt wirft der Grünen-Vorsitzende
Özdemir der Kanzlerin ihre Stimmenthaltung bei der Libyen-Resolution vor. Die "Welt am Sonntag" vom
29.05.11, S. 1, berichtet unter "Kanzlerin Merkel bleibt außen vor": "Die Enthaltung zur Libyen-Resolution im
Weltsicherheitsrat sei eine 'antiamerikanische und eine antieuropäische Entscheidung' gewesen und ein Affront
gegen das atlantische Bündnis". Und Özdemir warnt sogar vor verhängnisvollen Folgen. Er nimmt also die Angst
vor einer an die Wand gemalten Gefahr als Hilfsmittel, seine politische Sicht durchzusetzen.
So schnell wandelt sich eine Partei vom "Friedenssicherer" zum Kriegstreiber, denn was in Libyen geschieht, ist
ein Morden, für das die europäischen Staaten noch ihre Quittung bekommen werden. Es geht nicht um die
Freiheit der Menschen - und darunter verstehen die meisten nur, daß es ihnen besser gehen soll -, sondern um
einen moralischen Mantel für Machtgewinn der Hochfinanz. Durch die Bombardierungen wird der
Lebensstandard gerade des einfachen Volkes erheblich gesenkt. Die Milliardenhilfen für den Wiederaufbau
kommen der Bevölkerung kaum zugute.
Aber ist denn der Wandel vom "Friedenssicherer" zum Kriegstreiber so verwunderlich? Wer sich nicht vom
oberflächlichen Schein trügen läßt, der weiß, daß sich unter dem "grünen Mantel" viele blutrote Systemveränderer
tummeln. Und die haben seit Lenins und Stalins Zeiten gelernt, anderen Kriegstreiberei vorzuwerfen und ihren
eigenen Kriegs- und Vernichtungswillen als Dienst am Frieden zu verkaufen!
Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 01.06.2011. ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de
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13.) FREUDE ÜBER TATEN, DIE EINEN DRITTEN WELTKRIEG AUSLÖSEN KÖNNEN?
- - -Wieder einmal wird Genugtuung über das Auffinden eines Kriegs-
- - -verbrechers, Ratko Mladic, öffentlich bekundet. Die "Freude"
- - -darüber war allerdings nicht ganz so groß wie über den weit
- - -gefährlicheren Fall, den Mordanschlag auf eine Person, die der
- - -Terrorchef "bin Laden" gewesen sein soll.
Bei dieser Aktion wurde so nebenbei mindestens eine Frau mit erschossen. Darüber wird einfach hinweggegangen.
War eben ein Kollateralschaden.
Die Freude über die Tötung in Abbottabad wird den westlichen Politikern wahrscheinlich bald vergehen, denn die
Begleitumstände haben zu einer gewaltigen Verstimmung zwischen den USA und Pakistan geführt. Pakistan ist
immerhin Atommacht, die allerdings von der größeren Atommacht USA leicht ausgeschaltet werden kann. Aber
dann erlebt die Welt mindestens ein "Super-Fukushima". Das wäre wahrlich unheilvoll genug, aber Westeuropäer
und vor allem US-Bürger könnten dann noch denken: "So unmittelbar sind wir ja nicht betroffen."
Nun macht aber "Kopp-Online", 26.05.2011 auf einen Beitrag von Webster G. Tarpley aufmerksam "USA und
Pakistan fast im offenen Krieg. - Chinesisches Ultimatum an die Adresse Washingtons: kein Angriff!" Das
bedeutet eine Weltkriegsbedrohung!
Gleich zu Beginn wird der Ernst der Lage beleuchtet:
"China hat die Vereinigten Staaten offiziell wissen lassen, daß ein von Washington geplanter Angriff auf Pakistan
als Akt der Aggression gegen Peking ausgelegt werden wird. Diese unverblümte Warnung ist das erste seit 50
Jahren - den sowjetischen Warnungen während der Berlin-Krise von 1958 bis 1961 - bekannt gewordene
strategische Ultimatum, das den Vereinigten Staaten gestellt wird. Es ist ein Anzeichen dafür, daß sich die
Konfrontation zwischen den USA und Pakistan zu einem allgemeinen Krieg auszuweiten droht."
Warum steht eine solche Meldung nicht in den Schlagzeilen aller großen Zeitungen? Oder ist eine möglicherweise
die Menschheit auslöschende Konfrontation dafür zu unbedeutend?!
Am Schluß des Artikels wird ein Blick auf die Entstehung des Ersten Weltkriegs geworfen und von der damaligen
Verdrängung der Gefahr berichtet, die durch den Mord in Sarajewo entstand. Und es wird aufgefordert, diesen
Fehler nicht zu wiederholen.
"Erleben wir einen neuen Juli 1914?"
"Die Krise, die zum Ersten Weltkrieg geführt hat, begann am 28. Juni 1914 mit den Morden in Sarajewo, doch die
erste offizielle Kriegserklärung erfolgte erst am 1. August. Im dazwischenliegenden Monat Juli 1914 lebte die
Öffentlichkeit in Europa im Zustand einer traumähnlichen Trance, im Wunderland einer elegischen Illusion, an der
sie selbst dann noch festhielt, als sich die tödliche Krise immer weiter zuspitzte. Etwas Ähnliches beobachten wir
heute. Viele Amerikaner sind voller Stolz davon überzeugt, der angebliche Tod bin Ladens bedeute das Ende des
Krieges gegen den Terrorismus und des Krieges in Afghanistan. Statt dessen ist mit der bin-Laden-Aktion eine
neue Gefährdungslage eingeläutet worden."
Dann wird noch festgestellt, wie ideologische Gruppen ihren Protest gegen Kriegstreiberei aufgegeben haben,
denn es heißt: "Kräfte, die früher den Irak-Krieg abgelehnt haben - von MSNBC bis hin zu vielen Linksliberalen
aus der Friedensbewegung - unterstützen heute entweder Obamas blutige Einmischung in Libyen oder feiern ihn
wegen seines angeblichen Erfolgs über bin Laden sogar als effektiveren Kriegstreiber als Bush und Cheney. Die
Wirklichkeit sieht anders aus: Wenn es je geboten war, gegen einen neuen, noch größeren Krieg auf die Straße zu
gehen, dann jetzt."
Auf die Straße gehen allein genügt keinesfalls, denn einmalige Auftritte verrauschen schnell. Es muß sich ein
bleibendes Verantwortungsbewußtsein einstellen, das die verhängnisvolle "Weltmachtpolitik" dauernd überwacht,
so daß die Bürger nicht mehr so leicht durch das Verkleiden von verbrecherischen Aktionen mit moralischen
Mäntelchen getäuscht werden können!
Elke und Dr. Gundolf Fuchs, 01.06.2011.
ePost: Gundolf.Fuchs(A)gmx.de
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Abgeschlossen: 7. Juli 2011.
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