W I D E R H A L L - Nr. 63
J u l i / A u g u s t ~ 2 0 1 1 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
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Claus Nordbruch


~ ~ ~ ~ ~ N a r r e n ~ ~ ~ ~ ~


"Politikfähige Rechte" ganz selbstlos.

Die "Jerusalemer Erklärung" von israelhörigen Rechtspopulisten.


Kaum ein Ereignis der vergangenen Wochen schlug innerhalb der politischen Rechten so stark ein wie
die sogenannte "Jerusalemer Erklärung", die im Dezember von Vertretern rechtspopulistischer Parteien
Europas unterzeichnet wurde. Die Vertreter des Vlaams Belang und der FPÖ waren mit Abstand die
bedeutendsten Unterzeichner, die mit ihrer nunmehr dokumentierten Solidarität mit dem zionistischen
Staat Israel ihre Sympathisanten und Anhänger derb vor den Kopf gehauen haben.

Eine Lawine ist losgetreten worden, die nicht mehr aufzuhalten ist. Inzwischen versuchen auch
bundesdeutsche Parteien und Gruppen, die bislang vor allem darin aufgefallen sind, sich wovon auch
immer zu distanzieren, bloß nicht anzuecken und ja nicht in die sogenannten Verfassungsschutzberichte
zu geraten (bzw. verzweifelt versuchen, aus selbigen wieder entfernt zu werden).

Hinter der Anbiederung an den zionistischen Staat Israel steht politisches Kalkül.

Dieses hat Andreas Mölzer als Abgeordneter des Europaparlaments bereits im Dezember 2006 in der
von ihm herausgegebenen Wochenzeitung "Zur Zeit" beschrieben. Konkret gehe es um die
Verwirklichung einer "rechtsdemokratischen Fraktionsbildung im Europäischen Parlament".
Distanzieren wolle man sich vom "rechten Narrensaum", also von denjenigen, die immer noch am
Abstammungsprinzip festhalten, die die seit dem Nürnberger Tribunal verordnete
Geschichtsschreibung in Zweifel ziehen (und oftmals zu widerlegen wagen!) - kurz jene, die "nicht die
Kunst des Möglichen im Auge" hätten.

Unter "Kunst" dürfte hier verstanden werden, es zu ermöglichen, als 'Rechte' en masse in die
Parlamente einzuziehen und sich an den Futtertrögen des Systems zu etablieren.

Die Israel-Reisenden geben sich der Hoffnung hin, sich gewissermaßen Absolution verdient zu haben
und nun zu den 'Politikfähigen' gehören zu dürfen. So liest sich ihre Jerusalemer Erklärung in
bekanntem Jargon:

Israel sei als "einzige wirkliche Demokratie im Nahen Osten" ein wichtiger Ansprechpartner. Ohne jede
Einschränkung "bekennen wir uns zum Existenzrecht des Staates Israel", ebenso sei das "Recht Israels
auf Selbstverteidigung gegenüber allen Aggressionen, insbesondere gegenüber islamischem Terror, zu
akzeptieren". Mit diesen unreflektierten und darüber hinaus sowohl politisch einseitigen Äußerungen
als auch historisch unhaltbaren Falschaussagen unterscheiden sich die israelreisenden
'Oppositionspolitiker' in nichts von den Anhängern des herrschenden politischen Systems, des vom
Zionismus beherrschten Globalismus.

Eine beeindruckende Kehrtwendung: Noch im
Jahre 2009 gab Mölzer mit Strache auf Wahl-
plakaten vor, mit der FPÖ die einzige Partei
zu vertreten, die den EU-Beitritt der Türkei
und Israels ohne Wenn und Aber ablehne.

Die >politikfähigen Rechten< bilden sich offenbar ein, nunmehr »die Kunst des Möglichen im Auge«
zu haben: nicht nur Dialog, sondern Freundschaft und Solidarität mit dem zionistischen Staat Israel
bringe die Erlösung des Vaterlandes, die Rettung Europas. Was liegt bei einer solch irrigen Annahme
näher, als den radikalsten Vertretern des Zionismus in Israel seine Aufwartung zu machen,
selbstverständlich gepaart mit den rituellen Besuchen zur Klagemauer, an die Grenzposten und
natürlich nach Yad Vaschem - ganz so, wie die etablierten Politikfähigen das seit Jahrzehnten mit
routinierter Selbstverständlichkeit vormachen.

Naja, fast so wenigstens, denn die Etablierten lügen wenigstens nicht, bei ihren Bußgängen oder
Freundschaftsbesuchen 'irgendeine Kopfbedeckung' oder ein 'Käppi einer Burschenschaft' getragen zu
haben. Genau das behaupteten jedoch die Vertreter der Judäo-Rechten (Andreas Thierry): In den
Medien wurde peinlich darauf geachtet, die potentielle Wählerschar in der europäischen Heimat nicht
zu sehr zu strapazieren. Wie die in Wien erscheinende Zeitschrift "Die Umwelt" in ihrer Ausgabe
II/2011 belegt, tragen die sich vom Narrensaum so betont distanzierenden Politikfähigen allesamt eine
Jarmulke. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine Schwindelei gegenüber dem ohnehin vergeßlichen
Stimmvieh: Das gesamte Auftreten, die gesamte Inszenierung und alle Solidaritätsaussagen und
Austauschfloskeln bedeuten nichts weniger als die Aufgabe aller Standpunkte, die bislang zumindest
vertreten worden waren - oder wie es, frei nach der Zeitschrift "Umwelt" heißt, die Politikfähigen
haben sich der Zivilreligion der Einen Welt unterworfen.

Nun stellen sich gerade patriotische Zeitgenossen, die des politischen Mißerfolgs bei Wahlen müde
sind, die Frage, was denn so schlimm daran sei, wenn "die Rechten" gewisse "heilige Kühe"
schlachteten, "Vorurteile" beseitigten und "neue Wege" gingen. Oder wie es Mölzer darstellte, "ob es
wirklich verboten sein" müsse, "daß eine national-freiheitliche Bewegung wie die FPÖ eine
Normalisierung ihres Verhältnisses gegenüber Israel und dem Judentum" anstrebe. Allein wie diese
Scheinfrage formuliert ist, läßt Übles ahnen. Es geht hier nicht um die Brechung eines angeblichen
"Verbots". Auch wird hier nicht ein "Normalisierungsprozeß" in Gang gesetzt! Es ist zweitrangig, ob
die "Politikfähigen" in der Jerusalem-Erklärung tatsächlich ihre ehrlichen Meinungen und Ansichten
darlegen oder ob die pauschalen Solidaritätsbekundungen gegenüber Israel aus taktischer Natur
entspringen. Ersteres wäre, wie es in der Zeitschrift "Volk in Bewegung" bereits erkannt worden ist, ein
Zeichen politischer Wankelmütigkeit und fehlender Ideale - letzteres ein Anzeichen dafür, daß man
bereit ist, sich um des politischen Erfolges willen kaufen zu lassen, koste es, was es wolle.

Bekannte Vertreter der "Judäo-Rechten" in
Deutschland sind u.a. der frühere CDU-Po-
litiker René Stadtkewitz (links) und der
schwedische Geschäftsmann Patrik Brinkmann.

Die Vertreter besagter "Rechtsparteien" haben sich der Nürnberger Geschichtsschreibung ergeben und
sind damit ein Teil des Systems geworden, dem sie früher zumindest kritisch gegenüber zu stehen
vorgaben. Die nicht nur unkritisch gehaltene, sondern pro-zionistische Jerusalemer Erklärung
"freiheitlichkonservativer Oppositionsparteien" verdeutlicht, wie sich "nationale Oppositionspolitiker"
zu willigen Helfershelfern des Staates Israel und seiner Diaspora-Sektionen gemacht haben. Sie stehen
als eine Art Fünfter Kolonne im Dienste des Zionismus, der den angeblichen Islamismus - ähnlich wie
den "Antisemitismus", als globales Feindbild nutzt, um jegliche Opposition gegen Israel und gegen
zionistische Interessen zu bekämpfen. So wäscht eine Hand die andere. CLAUS NORDBRUCH

* * * * * *

Anmerkung Seitenbetreiber: Für einen nationalen deutschen Patrioten kann es keine Unterstützung des
israelischen Zionismus geben. Es würde der Anerkennung der Abschaffung Deutschlands
gleichkommen und der immerwährenden Tributzahlungen, solange es noch eine irgendwie geartete
deutsche Staatlichkeit gibt und zwar aufgrund der Einengungen der Deutschen Geschichtsschreibung
auf die 12 Jahre der NS-Zeit von 1933 bis 1945. Schon die Adenauer-BRD leistete Tribut-Zahlungen
in Milliardenhöhe an Israel, auch jede Folgeregierung der BRD leistete finanzielle Hilfen an Israel.
Dazu kommen Waffenlieferungen an Israel, obwohl das Außenwirtschaftsgesetz solche Lieferungen in
kriegsgefährdete Krisen-Gebiete verbietet. Das erste atomwaffenfähige U-Boot lieferte die BRD
kostenlos an Israel, die folgenden mit jeweils immensen Preisnachlässen in Millionenhöhe. Die
Berliner Opposition (SPD, Grüne, Linke) wettert gegen die Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien,
schweigt aber zu den bis heute anhaltenden U-Boot-Lieferungen an das zionistische Israel; bzw. auch
die Schröder-Regierung hat U-Boote mit beinahe der Hälfte des Kaufpreises geliefert.

Aber das allein ist es ja nicht, was einen Patrioten davon abhalten sollte das zionistische Israel zu
hofieren. Denn schon mit der "Gründung" dieses Staates begann eine kompromißlos grausame
Behandlung der Ureinwohner des Gebietes! Daß nun plötzlich nach dem 2. Weltkrieg einströmende
Zionisten in diese Palästinensergebiete mit Waffengewalt und Attentaten die dort ansässige
Bevölkerung vertrieben, fast ganz so nach dem Muster der Vertreibung der Deutschen aus den
deutschen Ostgebieten. In beiden Fällen wurden unzählige Einheimische vom Leben zum Tode
befördert. Seither gibt es keine Dekade in der nicht Israel die UNO-Resolutionen zugunsten der
Palästinenser mit Füßen getreten hätte. Der zionistischen Regierung ist die UNO in dieser Hinsicht
völlig schnuppe. Hätte sich irgendein arabisches Land gegenüber der UNO so verhalten, wäre es über
kurz oder lang von der sog. Wertegemeinschaft bombardiert worden, so wie es heute völkerrechtwidrig
mit Libyen geschieht! Keine einzige Israel-Regierung hat folglich auch wirklich daran gedacht den
Siedlungsbau im Westjordanland "nachhaltig" zu stoppen. Diese zionistische Landnahme im
ureigensten Palästinensergebiet wird planmäßig Jahr für Jahr unter dem Schutz der israelischen Armee
vorangetrieben und zwar solange bis der letzte palästinensische Eigentümer verschwunden ist.

Des weiteren sollte vielleicht erwähnt werden, daß Israel von Beginn des Jahres 2005 bis zum
Jahresschluß 2010 nach der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom 19. Juli 2011 "mindestens 835
Minderjährige wegen Steinewerfens verhaftet und vor Militärgerichten im besetzten Westjordanland
angeklagt" hat. Während in der BRD ein vermeintlicher Steinewerfer Außenminister werden konnte,
wurden laut Menschenrechtsorganisation "Betselem" im zionistischen Israel 34 Kinder im Alter von 12
bis 13 Jahren und 255 Jugendliche von 14 und 15 Jahren, sowie 546 sechszehn- und siebzehnjährige
Palästinenser vor Militärtribunale gestellt. Von diesen 835 Jungmännern wurde nur ein einziger
freigesprochen, alle anderen wurden verurteilt. Wie die Zeitung dazu schreibt, gewähre die
Militärgerichtsbarkeit in Israel nicht die "internationale" Gesetzlichkeit und noch nicht einmal die
israelische! Man gewähre den palästinensischen Jungen nur wenig Rechte, sehr wenige Rechte, wie
beispielsweise die Trennung von erwachsenen Häftlingen. Wie "Betselem" behaupte, würden auch die
wenigen Rechte nicht allzuoft eingehalten. Erst in 2009 hätte man sich bequemt ein spezielles "Jugend-
Militärgericht" im Westjordanland zu installieren. Doch zum Schluß schreibt die Zeitung: "Dennoch
gebe es weiter ernsthafte Verstöße gegen die Rechte von Minderjährigen".
Karl-Heinz Heubaum.

Nordbruchs brisantes Enthüllungsbuch wieder lieferbar!

»Mit ihrem Antisemitismusvorwurf bezwecken die amerikanisch-jüdischen Eliten vor allen Dingen
eines: Wer Israel kritisiert, soll als verkappter Antisemit erscheinen, und Berichte über die Lage der
Palästinenser unter der Besatzung, ihre Unterdrückung und ihr Leid sollen tabu sein; denn nur Israel
steht die Rolle des Opfers zu.« (Norman C. Finkelstein, in: Antisemitismus als politische Waffe,
München 2006)

»Unsere Stärke liegt darin, Tatsachen zu schaffen das ist der einzige Weg für uns, ein politischer Faktor
zu werden, mit dem man rechnen muß.« David Ben Gurion
*
Für Claus Nordbruch stellt der Machtfaktor Zionismus viel mehr dar als nur eine politische
Erscheinung in der Geschichte des modernen Staates Israels.

Diesen Machtfaktor Zionismus hat er als Schlüssel zum aktuellen Weltgeschehen erkannt. Damit
kommt diesem auch eine nicht zu unterschätzende Bedeutung in der deutschen Nachkriegspolitik zu.
Der Autor schildert unverblümt, daß Israel alles andere als ein demokratischer Staat ist. Damit
widerlegt er einmal mehr das bundesdeutsche und österreichische Establishment, das Israel, die einzige
Atommacht im Vorderen Orient, gar als 'die einzige Demokratie im Nahen Osten' bezeichnet.
*
Claus Nordbruch: "Machtfaktor Zionismus - Israels aggressive Außenpolitik", 448 S., Ln., 109 Abb.,
Euro 19.90, Grabert-Best.-Nr. 100377:
Grabert-Verlag, Postfach 1629, D-72006 Tübingen (ePost: info(A)grabertverlag.de) - oder auch bei
Ihrer örtlichen Buchhandlung.
*
Quelle: EURO-KURIER 3/2011, Grabert-Verlag, Anschrift oben.
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Abgeschlossen am 19. Juli 2011.
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