W I D E R H A L L - Nr. 63
J u l i / A u g u s t ~ 2 0 1 1 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
Guten Tag wünscht Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de
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Freitag, den 22. Juli 2011:

Die Attentate von Norwegen.


Einleitung Seitenbetreiber: Das Morden des Anders Behring Breivik
in Norwegen ist Menschen unseres Kulturkreises unbegreiflich. Wir
können nur mit Entsetzen reagieren. Das Verbrechen ausgeführt von
einem Norweger, einem Europäer. Gibt es eine Erklärung? Heute will
ich den Versuch beginnen, dieses satanische Massenmorden zu hinter-
fragen. Ein Anfang und Versuch. Unsere Qualitäts-Medien versuchen
- wie meistens in solchen Fällen - den Massenmörder Breivik in die
rechte Ecke zu manipulieren. Aber eigenartigerweise bleiben die
Lichterketten und die sonst üblichen Massendemos "gegen rechts" aus.
Zwar versucht man dem Verbrecher aufgrund seines 1500seitigen Mani-
festes christlichen Fundamentalismus zu unterstellen, übersieht aber,
daß Breivik Mitglied einer Freimaurerloge war. - Beginnend mit zwei
Beiträgen möchte ich zur Erhellung des Unfaßbaren beitragen.
Die Analyse der Norwegen-Katastrophe wird in der nächsten Ausgabe
fortgesetzt. KHH.

* * *

Was Norwegens Mordschützen trieb:
Churchill-Verehrer, Israel-Fan.


Von B. Schreiber

Der norwegische Attentäter und Kindermörder Anders Behring Breivik, der 76 Menschen tötete, hat mit seinem
1.500 Seiten langen Pamphlet einen Blick in seine irre Gedankenwelt zugelassen. Es trägt den Titel "2083 - eine
europäische Unabhängigkeitserklärung" und ist mit einem roten Kreuz gekennzeichnet, jenem Kreuz, das
Norwegens Freimauer als Symbol führen. *1) Dazu später.

In dem Manifest führt Breivik den britischen Kriegspremier Winston Churchill immer wieder als Hauptzeugen auf
- nicht nur gegen den Islam, sondern auch gegen jedes Appeasement, jede Befriedung oder Beschwichtigung.
Was von Breiviks allgemeiner Forderung "Unterstützt die europäische Kultur" aus seinem Munde zu halten ist,
hat er am vergangenen Freitag unter Beweis gestellt. Eines seiner bevorzugten Themen sind die dänischen
Mohammed-Karikaturen. Sie und namentlich auch den Karikaturisten Kurt Westergaard (jenen Zeichner also, der
von Merkel im September 2010 bei der Verleihung des M100-Medienpreises geehrt wurde) verherrlicht er ebenso
wie den antimuslimischen Agitationsfilm "Fitna" und dessen Urheber Geert Wilders. *2)

Zahlreiche von Breiviks Forderungen sind wie von Wilders abgeschrieben: "Unterstützt Israels Kampf gegen den
Dschihad. Widersteht einer Beschwichtigungspolitik gegenüber der islamischen Welt. Fahrt fort, jedes
muslimische Land daran zu hindern, Nuklearwaffen zu bekommen. Pakistan muß entwaffnet werden. Unterstützt
das Verbot des Koran und der Hadithe, weil diese Bücher Gewalt, Völkermord und Krieg gegen alle
Nichtmuslime propagieren." [Und dann geht der Mann hin und ermordet eben diese Nichtmuslime - KHH.] (Die
Hadithe sind die gesammelten Aussprüche, die dem Propheten Mohammed zugeschrieben werden.) Abgedreht
auch diese Forderung Breiviks: "Unterstützt die Demontage des Protestantismus in den nordischen Ländern,
Großbritannien und Deutschland und ihre Ersetzung durch den Katholizismus."

[Links die Freimaurerkluft des Attentäters,
rechts dessen Logen-Gala-Uniform.
Ausriß der Bilder aus Breiviks Buch.]

Der Massenmörder gehörte der Osloer Freimaurerloge "St. Olaus der drei Säulen" an. Dies bestätigte die
Dachorganisation der Freimaurerlogen in Norwegen, der Norwegische Freimaurerorden, durch die Mitteilung ihres
Großmeisters, Breivik sei nun mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen worden. Die Polizei werde jede Hilfe und
Information erhalten, die zu den Ermittlungen beitrage. Es ist gewiß unverständlich, was Breivik, den Massenmörder
und angemaßten "Verteidiger des Abendlandes", zu seinen Taten getrieben hat.

Besonders unerklärlich scheint das Massaker auf der Insel Utøya. Nicht nur Gilad Atzmon, der bekannte Jazzmusiker
und Autor israelischer Herkunft, vermutet allerdings einen Zusammenhang zwischen dem Massenmord auf der Insel
mit der Befürwortung eines Boykotts Israels durch den Leiter der sozialistischen Jugend
Norwegens.

Atzmon fragt: "War das Massaker in Norwegen eine Reaktion auf BDS ?" BDS - das steht für Boykott,
Desinvestition und Sanktionen gegen Israel. Zwei Tage vor dem Massaker auf der Insel Utøya gab nämlich der Chef
der "Arbeiterjugend" (AUF), Eskil Pedersen, der in Oslo erscheinenden Boulevard-Zeitung "Dagbladet" ein Interview,
in dem er auch seine Gedanken über die israelische Politik äußerte.

Im Laufe des Interviews äußerte Pedersen, er glaube, die Zeit für drastischere Mittel gegen Israel sei gekommen. Er
wolle, "daß Norwegens Außenminister Jonas Gahr Støre einen Wirtschaftsboykott gegen das Land verhängt".

Pedersen fuhr fort: "Der Friedensprozeß führt nicht weiter und obwohl die ganze Welt von Israel erwartet, daß es die
Auflagen erfüllt, tun sie es nicht. Wir in der Arbeiterjugend treten für ein unilaterales Wirtschaftsembargo gegen Israel
von Seiten Norwegens ein." Der am 20. Juli erschienene Artikel trägt die Überschrift "Der Dialog führt zu nichts,
Jonas / AUF-Chef Eskil Pedersen glaubt, es ist Zeit für strengere Maßnahmen gegen Israel".

Der Beitrag leitet ein mit den Worten: "Diese Woche werden sich etwa tausend Mitglieder der Arbeiterjugend (AUF)
auf Utøya versammeln, um über Politik zu sprechen. Am Donnerstag kommt Jonas Gahr Støre nach Utøya, um über
den Nahen Osten zu diskutieren. Der Außenminister glaubt an den Dialog in dem Konflikt zwischen Israel und
Palästina, doch der Vorsitzende der AUF, Eskil Pedersen, hat eine klare Botschaft an den Minister: Wir reden
gerne, aber wir haben gesehen, daß es Israel nicht interessiert

Wir in der Arbeiterjugend wollen ein einseitiges wirtschaftliches Embargo
gegen Israel von norwegischer Seite, sagt Pedersen."


So stand es am Mittwoch im "Dagbladet". Zwei Tage später ging der
"irre" Massenmörder Breivik auf der Insel Utøya auf die Mitglieder der
Arbeiterjugend los.


- - -

Quelle: National-Zeitung, München, am 29.7.2011.

- - -

*1) System-Schreiberlinge (Spiegel) schreiben vom Kreuz des Templer-Ordens, eines fundamental-schristlichen
Vereins.
*2) Geert Wilders: Zusamen mit anderen sog. Patrioten hat Wilders anläßlich einer Israel-"Pilger"-Reise ein
höchst israelfreundliches Unterwerfungs-Papier unterschrieben: die "Jerusalemer Erklärung", was in dieser
WIDERHALL-Ausgabe behandelt wird. Link unten.

* * * * * *

Norwegen - wem nützt das Verbrechen?


Von Bernhard Schaub *)

Die Katze ist aus dem Sack: es war kein Islamist, es war ein Rechtsextremist! Der Attentäter fordere eine
europäische Unabhängigkeitsbewegung, den Kampf gegen Multikulti und die Rückschaffung der Migranten, so
heißt es. Er sehe das christliche Abendland in Gefahr. So jemand ist eben in der Gaunersprache der Medien ein
typischer Neonazi. Gut, daran haben wir uns gewöhnt.

Dieser angebliche Beschützer des Abendlandes und Freund der weißen Menschen geht nun aber hin und erschießt,
um seiner fremdenfeindlichen Forderung Nachdruck zu verleihen, ein knappes Hundert Jugendliche seiner eigenen
gefährdeten Rasse. Das ist ungefähr, wie wenn ein Greenpeace-Aktivist hundert Blauwale oder Delphine
abschießen würde, um auf die Gefährdung der Wale hinzuweisen. Oder ließe sich vielleicht denken, daß ein
Kernkraft-Gegner in der näheren Umgebung eines Atommeilers hundert Menschen vergiftet, um gegen die
Gefährdung durch Radioaktivität zu protestieren? Nein, das läßt sich nicht denken.

Der Mörder von Norwegen ist ja kein beliebiger durchgeknallter Amokläufer. Ideologisch motivierte Verbrechen
aber - und darum handelt es sich hier - folgen immer einer bestimmten Logik, und die ist beim Massaker von
Norwegen in der offiziellen Version nicht zu finden. Auch daran haben wir uns allerdings schon gewöhnt. Wir
wissen mittlerweile: Wenn irgendwo etwas passiert, dann ist die offizielle Version immer die unwahrscheinlichste.

Aber es gibt noch mehr Ungereimtheiten in diesem Schreckensdrama: Die norwegische Polizei brauchte eine volle
Stunde, um am Ort des Geschehens einzutreffen. Erst gab es keinen Hubschrauber, dann soff ein Polizeiboot ab.
Schließlich mußten die Ordnungshüter mit privaten Schiffchen zur Insel fahren. Der Mörder hatte alle Zeit der
Welt, sein blutiges Werk zu vollenden.

Und das war ja nun nicht alles. Dieser Tausendsassa hatte es vorher geschafft, mitten im Regierungsviertel von
Oslo eine Bombe von einer Wucht zu zünden, die den erfahrensten Bombenbastlern von Bagdad alle Ehre
gemacht hätte. Angeblich ging es ihm darum, die norwegische Regierung zu massakrieren oder wenigstens zu
lähmen.

Gut, man kann sich vorstellen, daß einer, der sich als Tyrannenmörder fühlt, so etwas plant. Was täte aber jeder
gewöhnliche Wutbürger, wenn er die Absicht hätte, seine Regierung umzulegen? Er würde sich erkundigen, wann
die größte Wahrscheinlichkeit bestünde, daß sich die Herren Minister auch dort aufhalten, wo er sie umbringen
will.

Unser rechtsextremer Attentäter ist so schlau allerdings nicht. Er wählt für sein Vorhaben die Ferienzeit, und
innerhalb der Ferienzeit dann noch einen Freitagnachmittag, wie um sicher zu sein, daß sich seine Opfer gerade
nicht hier befinden. Jeder weiß, daß sich an einem Freitagnachmittag Ende Juli höchstens ein paar Putzfrauen und
Bürogummis in solchen Gebäuden befinden. Es trifft wieder nur die unschuldigen Passanten - norwegisches Volk
also, das der Neonazi" doch angeblich schützen möchte.

Man stelle sich vor: Wilhelm Tell verbirgt sich mit seiner Armbrust hinter einem Baum in der Hohlen Gasse und
wartet genau so lange, bis Gessler auf ein habsburgisches Lustschloß nach Wien oder Böhmen in Urlaub gefahren
ist. Dann läßt er die Sehne schwirren und erlegt ein paar zufällig des Weges kommende Schweizer.

Das erinnert fatal an einen gewissen 11. September, wo es in den Türmen des Welthandelszentrums früh um acht
Uhr bekanntlich ebenfalls die Putzfrauen und Bürogummis getroffen hat und nicht die Führungsmannschaft, die
sich um diese Zeit noch einmal im Bett umdreht. Damals brauchte die US- und Zionisten-Mafia einen Grund für
den Krieg gegen den Islam - von Afghanistan über den Irak und Libyen bis zu dem noch ausstehenden gegen den
Iran.

Und jetzt? Jetzt wird der Feind offensichtlich in der entstehenden europäischen Widerstandsbewegung gegen
Globalisierung und Nivellierung geortet. Wir könnten uns geehrt fühlen, wenn das nicht gleichzeitig hieße, daß
nun die Kriminalisierung des politischen Gegners ihrem Höhepunkt zustrebt.

Warum erschießt denn dieser Auftragstäter Norweger und nicht schwarzafrikanische
oder muselmanische Einwanderer, auf die er es doch offiziell abgesehen haben soll?


Das ist eine sehr feine Psychologie: Hätte er während des Freitagsgebetes eine Moschee in die Luft gesprengt, so
wäre er der Gleichgültigkeit oder sogar der heimlichen Schadenfreude vieler Landsleute und übrigen Europäer
sicher gewesen. Das aber wollte man ja gerade nicht. Das Entsetzen über den Massenmord an den eigenen Leuten
wird sofort in Hass gegen die erdichtete Weltanschauung des Attentäters umschlagen.

Da hat man dann, was man wollte: Die gehirngewaschenen Medienkonsumenten sollen künftig eine europäische
Unabhängigkeitsbewegung assoziativ mit der Erinnerung an ein Verbrechen am eigenen Volk verbinden. Wenn
dann in Zukunft angebliche Rechtsextremisten wieder durch Rufmord, Existenzvernichtung oder Gefängnisstrafen
exekutiert werden, will sich die Presse auf das Massaker von Norwegen berufen können, um vom Publikum noch
heftiger beklatscht zu werden.

Man kann beinahe sicher sein: Wenn es irgendwo kracht, und der Krach wird den Rechtsradikalen in die Schuhe
geschoben, ist es eine Provokation von interessierter Seite. Es gibt nämlich keine ernstzunehmenden Aktivisten
des national- und europabewußten Lagers, die sich nicht vollkommen darüber im Klaren wären, daß ein pseudo-
oder paramilitärischer Widerstand gegen das herrschende System völliger Wahnsinn wäre, denn vorläufig hat die
Politmafia das totale Machtmonopol inne.

Unsere Strategie kann deshalb nur sein: Volksaufklärung - Organisation unserer Bewegung - Politischer
Widerstand.

Von der durchsichtigen Geheimdienstaktion in Norwegen lassen wir uns jedenfalls nicht bluffen. Die Handschrift
ist klar. Für wie dumm halten die uns eigentlich?

25. Juli 2011.

EUROPÄISCHE AKTION
DIE BEWEGUNG FÜR EIN FREIES EUROPA

BERNHARD SCHAUB
www.europaeische-aktion.org

- - -
*) Bernhard Schaub: Eine weitere Abhandlung zu und von ihm ist im WIDERHALL zu finden. Direkt-Link unten
in der Linkliste.

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Abgeschlossen am 16. August 2011.
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